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INXS – KICK 30 LIMITED DELUXE EDITION

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INXS Kick 30

Den Teufel im Leib: zum 30. Jubiläum KICK im Rundum-glücklich-Paket.

Bands vom fünften Kontinent mit veritabler Weltkarriere blieben in der Rockhistorie die Ausnahme von der Regel. Seltsam, dass ausgerechnet je­­ne zwei Erfolgs­formationen mit in Versalien geschriebenen Bandnamen jeweils auf tragische Weise viel zu früh ihre Frontmänner verloren. Als „neue Rolling Stones“ etikettiert, galt das zehn Jahre zuvor im New-Wave-Taumel von den Farriss-Brüdern Jon, Tim und Andrew mit Sänger Michael Hutchence sowie Multi-Instru­mentalist Kirk Pengilly und Bassist Garry Gary Beers gegründete Sextett INXS bei Erscheinen des sechsten Studiowerks KICK im Oktober 1987 als Band der Stunde. Nach dem internationalen Durchbruch mit THE SWING (1984) und dem noch erfolgreicheren LISTEN LIKE THIEVES (1985) setzten die Aussies zum ganz großen Coup an: KICK heimste allein im hart umkämpften US-Markt sechsfaches Platin ein, dank Chris Thomas‘ zwar stromlinienförmiger, jedoch nicht allzu anbiedernder Produktion lieferte es extrem tanzbarer Pop-Gassenhauer. ›New Sensation‹, ›Never Tear Us Apart‹ und ›Devil Inside‹ landeten allesamt in den US Top 10, ›Need You Tonight‹ gar auf der Pole Position.

Trotz stellenweise typischer 80er-Produktion bleibt das durchweg von An­­drew Farriss und dem 1997 verstorbenen Michael Hutchence verfasste KICK auch 30 Jahre später ein Hörgenuss mit weiterem hitverdächtigem Ma­­terial (›Kick‹, ›Mystify‹, ›Mediate‹, ›Guns In The Sky‹). Zum Jubiläum nochmals klangtechnisch im Surround Sound Mix optimiert, enthält die LIMITED DELUXE EDITION auf Disc 1 das Original, während CD 2 mit 13 Demos, Mixes & More auftrumpft und das dritte Scheibchen mit Additional Mixes & B-Sides hauptsächlich die zahllosen 12-Inch-Ausgaben aus aller Welt auswertet. Auf der Blu-ray finden sich KICK in Dolby Atmos & HD Audio sowie acht Videoclips.

8/10

INXS
KICK 30 LIMITED DELUXE EDITION
MERCURY/UNIVERSAL

AC/DC: So trauert die Musikwelt um Malcolm Young

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Malcolm Young von AC/DC ist tot. Und die Musikwelt zollt einem der wichtigsten Gitarristen aller Zeiten Tribut.

Die Nachricht vom Tod Malcolm Youngs, dem Gründervater und Anführer einer der größten Rockbands aller Zeiten, erschütterte die Musikwelt in ihren Grundfesten.

Bereits 2014 hatte Malcolm Young AC/DC aufgrund seiner schwerwiegenden Demenzerkrankung verlassen müssen.

Das zurückhaltende Mastermind ist nicht nur für die größten Hits von AC/DC verantwortlich, sondern wird auch von vielen als einer der größten Rhythmusgitarristen im Rock’n’Roll betrachtet.
Angesichts seines Ablebens zollten Musiker weltweit ihrem großen Vorbild und Freund Tribut.

Auf Social Media-Seiten wie Twitter erwiesen sie Malcolm Young die letzte Ehre. Billy Joel, die Foo Fighters und Guns N’Roses spielten während ihrer Konzerte AC/DC-Nummern in Gedenken an das Gretsch-Genie.

Die Foo Fighters spielen >Let There Be Rock<:

Billy Joel performt >Highway To Hell<:

Guns N’Roses geben >Whole Lotta Rosie< zum Besten:

Hier die Reaktionen auf Malcolm Youngs Tod lesen:

Paul Stanley von Kiss bezeichnet Young als „treibenden Motor von AC/DC“ und manchmal „unbesungene Ikone“:
Paul Stanley auf Twitter über den Tod von Malcolm Young.

Ozzy Osbourne trauert um seinen Kollegen:

„Ich hatte einige der schönsten Momente meines Lebens mit ihm während unserer gemeinsamen Tour 1984“, erinnert sich Eddie Van Halen:
Eddie Van Halen über Malcolm Young auf Twitter

Airbourne bezeichnen ihr Vorbild als „DEN Größten“ überhaupt:
Airbourne über den Tod von Malcolm Young.

„Ich muss gehen. Ich drehe durch, weil Malcolm weg ist. Ich hasse das…“, klagt Dave Mustaine von Megadeth:
Dave Mustaine über den Tod von Malcolm Young.

Slash ruft zu einer Gedenkminute zu Ehren von Malcolm Young auf:
Slash über den Tod von Malcolm Young.

Joe Eliott von Def Leppard twitterte über Young: „Er war ein unglaublicher Gitarrist und der zusammenhaltende Kleber für die Band auf und hinter der Bühne. RIP Malcolm, sag Bon Hallo.“
Def Leppard über den Tod von Malcolm Young.

Rest In Peace, Malcolm Young.

Pink Floyd – A COLLECTION OF GREAT DANCE SONGS/DELICATE SOUND OF THUNDER

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Jetzt im Gewinnspiel zwei mal Vinyl von Pink Floyd sichern.

Zwei Floyd’sche Vinylraritäten in 180-Gramm-Varianten.

Im Gegensatz zu zahllosen Kol­legen der experimentellen Ära zwischen Underground und Pro­gressive Rock in den späten 60er Jahren, rangen sich Pink Floyd nie dazu durch einen Konzertmitschnitt zu veröffentlichen. Erst im November 1988 erschien das zwischen dem 19. und 23. August gleichen Jahres im Nassau Coliseum von Long Island, New York, auf der „Momentary Lapse Tour“ 1987/88 audiovisuell aufgezeichnete DELICATE SOUND OF THUNDER. In erster Linie ein Pro­motion-Vehikel für das seinerzeit aktuelle Album A MOMENTARY LAPSE OF REASON, fehlen bei den 15 Tracks auch nicht Klassiker wie ›One Of These Days‹, ›Time‹, ›Money‹, ›Wish You Were Here‹ und ›Shine On You Crazy Diamond‹. Technisch optimiert und ins originale Klappcover verpackt, lässt die Doppel-LP, die in die Geschichte der Menschheit als das erste im All gespielte Album Einzug hielt, die Herzen der von Sammelleidenschaft geleiteten Komplet­tisten ebenso höher schlagen wie die eigentlich recht krude geratene 1981er-Kompilation A COLLECTION OF GREAT DANCE SONGS.

Tanz­songs bringt man mit Pink Floyd ja nicht auf Anhieb in Verbindung. Jedoch darf konstatiert werden, dass in damals angesagten Rockclubs durchaus zu Floyd’schen Klängen getanzt wur­de: Feine Beispiele liefern der LP-Auftakt ›One Of These Days‹, ein Proto-Techno-Reißer im fulminanten Uptempo, ›Another Brick in The Wall (Part 2)‹, bei dem sich das Intro vom Singlemix mit der Albumversion vereint, sowie das ohnehin funky geratene, in einer raren Neuaufnahme von David Gilmour und Produzent James Guth­rie erstellte ›Money‹. Aber auch rhythmisch auf den ersten Blick eher ungeeignet erscheinende Nummern wie das zeitlupenhafte ›Shine On You Crazy Diamond‹, editiert mit den Parts 1, 2, 4 und 7, ›Wish You Were Here‹ sowie ›Sheep‹ erwiesen sich seinerzeit als Tanzflächenfüller.

A COLLECTION OF GREAT DANCE SONGS: 8/10

DELICATE SOUND OF THUNDER: 8/10

Pink Floyd
A COLLECTION OF GREAT DANCE SONGS/DELICATE SOUND OF THUNDER
PINK FLOYD RECORDS/WARNER

AC/DC: Malcolm Young ist tot

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malcolm young gestorbenAC/DC-Gründer Malcolm Young ist nach langer Krankheit mit 64 Jahren gestorben. Das teilte die Band auf Facebook mit.

Malcolm Young ist tot. Der Rhythmus-Gitarrist von AC/DC starb heute im Alter von 64 Jahren. 2014 wurde bekannt, dass Young an Demenz leidet, er musste deshalb aus seiner Band ausscheiden, die er gut vier Jahrzehnte zuvor mit Bruder Angus gegründet hatte.

„Mit seiner enormen Hingabe und seinem Engagement war er die treibende Kraft der Band“, schrieben AC/DC in einem Statement auf Facebook. „Als Gitarrist, Songwriter und Visionär war er ein Perfektionist und ein einzigartiger Mensch.“

Angus Young fügte hinzu: „Als sein Bruder ist es schwer in Worte zu fassen, was er für mich in meinem Leben bedeutet hat.“ Malcolm hinterlasse ein außerordentliches Vermächtnis, das für immer fortbestehen werde.


Erst im Oktober ist George Young, der ältere Bruder von Malcolm und Angus, gestorben…

Video der Woche: Guns N‘ Roses live bei den MTV Music Awards 1992

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Guns N' Roses live bei den MTV Music Awards 1992In unserem „Video der Woche“ sind diesmal Guns N‘ Roses mit ›November Rain‹ bei den MTV Music Awards 1992 zu sehen. Begleitet wurden sie damals von Elton John am Piano.

Auf CLASSIC ROCK gab’s diese Woche einen Videomitschnitt zu sehen, in dem Foo Fighters-Sänger Dave Grohl in Oklahoma zusammen mit Guns N‘ Roses deren Hit ›Paradise City‹ aufführt.

Im Zuge dessen hatten wir gleich noch die etwas steinige Freundschaftsgeschichte zwischen den beiden Fraktionen beleuchtet, schließlich standen Nirvana (mit Drummer Dave Grohl) und die Gunners in den 90ern auf Kriegsfuß.

Bei den MTV Music Awards 1992 kulminierte die Feindschaft: Backstage beschimpfte Axl Rose Kurt Cobains Frau Courtney Love als „Bitch“ und Dave Grohl machte sich auf der Bühne über Axl lustig.

Trotz des ganzen Dramas gewannen Guns N‘ Roses den Award in der Kategorie „Best Cinematography In A Video“ für ›November Rain‹. Direkt im Anschluss spielten sie ihren Hit zusammen mit Elton John.

Guns N‘ Roses 1992 mit ›November Rain‹:

The Doors – STRANGE DAYS (50TH ANNIVERSARY EDITION)

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The Doors Strange Days

Zum 50. Jubiläum gibt es den famosen Doors-Zweitling in Mono und Stereo.

Heute undenkbar, im Golden Age of Rock’n’Roll durchaus üblich: zwei Alben innerhalb eines Jahres. Dem Debütwerk mit der US-Nummer-1 ›Light My Fire‹ vom Januar 1967 ließen Sänger Jim Morrison, Keyboarder Ray Man­zarek, Gitarrist Robby Krieger und Schlag­­zeuger John Dens­more schon im September STRANGE DAYS folgen: Prinzipiell eine erstklassige Fort­setzung des Vor­gängers, entwickelten gleich sechs der zehn Songs Klassikerstatus: ›Love Me Two Times‹ oszillierte zwischen R&B und Baroque Pop, eine zwielichtige Kirmesatmosphäre verbreiteten sowohl der Titelsong als auch ›People Are Strange‹ und ›You’re Lost Little Girl‹. Im zickigen Tangotakt mit Robbie Kriegers Bottleneck-Gitarre gefiel sich ›Moonlight Drive‹ und das überlange Finale ›When The Music’s Over‹ geriet zur psychedelischen Beschwörung mit Jim Morrisons ausgezeichneter Prosa.

Kurzen Prozess macht das 2-CD-Set STRANGE DAYS 50TH ANNIVERSARY DELUXE EDITION: Es vereint die leicht unterschiedlich geratenen Mono- und Stereomixe in digital überarbeiteter Form. In Monoversion lässt sich der Long­player auch noch im Vinylformat abgreifen. David Fricke schrieb das Essay im jeweils beiliegenden Booklet.

10/10

The Doors
STRANGE DAYS 50TH ANNIVERSARY EXPANDED EDITION
ELEKTRA/RHINO/WARNER

Dio: Hologramm-Konzerte in Deutschland

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Die umstrittene Hologramm-Tour von Ronnie James Dio macht noch vor Weihnachten auch in Deutschland Halt.

Am 16. Mai 2010 ist Ronnie James Dio, Sänger und Heavy Metal-Legende, gestorben. Sechs Jahre nach seinem Tod fand auf dem Wacken Open Air ein Dio-Konzert statt. Wie das gehen soll? Mit sogenannten Hologramm-Shows, über deren Berechtigung seit einiger Zeit Uneinigkeit in der Musikwelt herrscht.

Durch ausgefeilte Projektionstechnik ist es möglich, verstorbene Stars wieder beweglich auf die Bühne zu bringen und so Live-Feeling zu erzeugen. Nach dem Konzert bei Wacken folgte die Ankündigung zu einer großen Welttournee mit dem Programm „DIO Returns“.

Dabei spielen Freunde und ehemaliger Bandmitglieder von Dio unter dem Namen Dio Disciples die berühmtesten Songs des Sängers und umrahmen seine Hologramm-Auftritte mit Livemusik.

Verantwortlich für das Experimente ist Witwe Wendy Dio. Gegenüber dem Rolling Stone rechtfertige sie die Hologramm-Tour folgendermaßen: „Ronny wollte immer mit neuen Bühnenideen experimentieren und war ein großer Disney-Fan. Vor diesem Hintergrund bin ich sicher, dass er uns seinen Segen für das Hologramm-Projekt geben würde.“

Der offizielle Hologramm-Tourtrailer:

Am 06. und 07. Dezember kann man die Hologramm-Show von Ronnie James Dio in Bochum und Köln begutachten.

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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In dieser Woche gibt es frisches Live-Material von Iron Maiden und ELO, dazu außerdem das Debüt der Österreicher von The Weight und ein neues Album von Mavis Staples.

Neben den Klassikern gibt es auf THE BOOK OF SOULS – LIVE CHAPTER von Iron Maiden auch selten live gespielte Stücke wie ›Powerslave‹ von der vergangenen Welttournee der Metal-Legenden zu hören:

Hier geht’s zur Review…

Im Juni 2017 spielten Jeff Lynne’s ELO live im Wembley Stadion. Nun veröffentlichen sie den Mitschnitt dieses Spektakels. Dass sich darauf ein Hit an den nächsten reiht, dürfte nicht überraschen:

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Die Österreicher von The Weight treten auf ihrem Debüt in die Fußstapfen ihrer Vorbilder aus den 70er Jahren und liefern Retro-verliebten Rock’n’Roll:

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Sozialkritik dominiert die Texte des neuen Albums IF ALL I WAS WAS BLACK von Mavis Staples. Musikalisch gesehen bewegt sich die Künstlerin zwischen Soul, Funk und Blues.

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