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Video der Woche: The Church mit ›Under The Milky Way‹

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Zum Geburtstag von Steve Kilbey blicken wir heute im ‚Video der Woche‘ zurück auf das Jahr 1988, als The Church mit ihrem Album STARFISH und der darauf vorhandenen Single ›Under The Milky Way‹ ihren größten Erfolg landeten.

Die neue Ausgabe Classic Rock 149 mit:

Rush: Die unerwartete Wiederauferstehung

Und:

Social Distortion: Comeback nach 15 Jahren

Zakk Wylde: über Ozzy, Lemmy und Elton John

Außerdem im Heft:

The Sensational Alex Harvey Band, RPWL, Sevendust, The Boomtown Rats, Michael Schenker u.v.m.

Wie immer mit CD im Heft oder wahlweise ohne!

Jetzt im Handel: CLASSIC ROCK #148!

Metallica : The Making Of Master Of Puppets Wir haben uns festgelegt: In unserer Titelgeschichte analysieren wir diesen Meilenstein der Metalgeschichte. Wir lassen die Protagonisten zu Wort kommen, rekonstruieren die Hintergründe der Produktion und hören prägende Anekdoten.

PLUS:

Wir werfen einen Blick auf die Entstehung von THE CROSSING, jenes Debüts, mit dem Big Country 1983 ihren unverwechselbaren Sound in die Welt setzte.

Außerdem verneigen wir uns anlässlich seines hundertsten Geburtstags vor B. B. King. Die Einleitung zu unserem A-Z über die große Ikone des Mississippi Blues-Rock hat übrigens niemand anderes als Joe Bonamassa verfasst. Als derjenige, der zuletzt ja auch die Compilation B.B: KING`S BLUES SUMMIT 100 kuratierte,

Daneben finden sie unsere bewährten Service-Rubriken, zahlreiche weitere Geschichten über die neuen Alben von Suzi Quatro, The Black Crowes, Joe Jackson und vielen anderen spannenden Releases

► Jetzt hier versandkostenfrei* bestellen: shop.classicrock.net/de/collections/magazine

(*innerhalb Deutschlands)

Wie immer mit Heft-CD!

► Oder ihr bestellt hier die Ausführung von CLASSIC ROCK ohne CD und spart dabei bares Geld – jetzt neu! shorturl.at/V7G0h

Korrektur: Erscheinungstermin In unserer aktuellen Vorschau hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen: Die nächste Ausgabe erscheint nicht am 20.03., sondern am 17.04. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen!

RUSH kündigen Europa-Tour für 2027 an

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Fünf Konzerte in Deutschland bestätigt

Geddy Lee und Alex Lifeson feiern über 50 Jahre Rush, ihren verstorbenen Bandkollegen Neil Peart und das gemeinsame musikalische Vermächtnis

RUSH – Fifty Something – Deutschland 2027:

21.02.2027 – (DE) Berlin, Uber Arena

25.02.2027 – (DE) München, Olympiahalle

28.02.2027 – (DE) Köln, LANXESS Arena

02.03.2027 – (DE) Hamburg, Barclays Arena

04.03.2027 – (DE) Stuttgart, Hanns-Martin-Schleyer-Halle

Der reguläre Ticket-Vorverkauf startet am Freitag, 27. Februar 2026 um 10:00 Uhr.

Der Eventim-Presale beginnt bereits am Mittwoch, 25. Februar um 10:00 Uhr.

90 Minuten mit Michael Schenker und vielen UFO-Hits in Hamburg! 🎤

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🤘 Michael Schenker begeisterte am Sonntag in der Großen Freiheit 36 mit geballter Spielfreude. Mit dabei als Vocal-Power: Roberto Dimitri Liapakis!

Die Location war zwar nicht ganz voll, aber wer da war, hat eine echte Rock-Lektion bekommen. Unser Fotograf Frank C. Dünnhauot hat die Show in Bildern festgehalten. 📸✨

Einladung zum exklusiven Kino-Screening-Paul McCartney-Man On The Run

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Berliner Beatles-Fans aufgepasst! Wir verlosen 3 x 2 Karten für ein exklusives Vorab-Screening Event von Paul McCartney: „Man On The Run“ am 17.02.26 im delphi LUX Kino um 19:30 inklusive Getränke und Popcorn.

Schreibe eine email an c.fischer@pmedia.de

Jackson Dean: „Wir geben alles, was wir haben“

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Mit 25 Jahren gehört der aus Maryland stammende Jackson Dean zur jungen Garde der Countrymusik. Ein Singer/Songwriter, der die Wurzeln des Genres pflegt – und gleichzeitig angesagte Strömungen in seinem Sound mit einfließen lässt. Am 06. März 2026 tritt er im Rahmen des „C2C: Country To Country“-Festivals (06.-08.03.26, Berlin, Uber Eats Music Hall) auf der Hauptbühne auf. Wir waren neugierig.

Du kommst aus Maryland – nicht gerade eine Hochburg der Country-Musik. Dennoch hast du schon in jungen Jahren angefangen, Country-Songs zu schreiben. Wie kam es dazu?
Country ist längst ein landesweites, wenn nicht sogar ein weltweites Thema. Deshalb kam ich auch schon früh mit Country-Songs in Berührung. Zum Songwriting kam ich, genau genommen, durch ein Unglück: Als ich ein Kind war, brannte unser Haus in Maryland nieder. Während wir es wieder aufbauten, lernte ich in den leeren Räumen Gitarre spielen und begann, Songs über meine Kindheit in einer Arbeiterfamilie zu schreiben.

Du hast ziemlich früh mit Casey Beathard, einem der erfolgreichsten Country-Songwriter, gearbeitet. Wie wichtig ist er für Deine Karriere?
Casey hat viele Songs geschrieben, die ich wirklich liebe. Beispielsweise einige Tracks für Eric Church. Es war also eine große Sache für mich, als ich zum ersten Mal mit ihm zusammen schrieb. Ich blieb vier Tage bei ihm zu Hause und lernte dabei unglaublich viel über das Handwerk „Songwriting“ – einfach, indem ich ihm über die Schulter blickte und ihm bei der Arbeit zusah. Ein wichtiger Punkt war: Kreativität und Songwriting lässt sich nicht erzwingen. Manchmal muss man loslassen, einen Spaziergang machen – und sich später wieder dranzusetzen.

Was ist Deine Definition eines guten Songs?
Das ist eine emotionale Angelegenheit: Ein guter Song weckt Gefühle. Emotionen, die man vielleicht schon mal gehabt hat oder zum ersten Mal mit dem Track empfindet. Und: Ein guter Song zeigt Wirkung, er hallt nach und spricht die Menschen in ihrem Herzen an.

… welcher Song aus deinem Repertoire kommt diesem Anspruch am nächsten?
Mein Song ›Train‹. Der funktioniert jedes Mal. Immer wenn ich ihn singe, fesselt er das Publikum und ich spüre, wie die Menschen an meinen Lippen hängen. Dieser Song kann einen wirklich umhauen.

Wer sind Deine musikalischen Vorbilder?
Puh, das ist schwer zu beantworten. Aber auf Anhieb fallen mir Leute wie Robert Plant, Chris Stapleton oder Chris Cornell ein. Warum? Weil es diesen Künstlern gelingt, alleine durch ihre Stimme Portale zu einer anderen Welt zu öffnen. Keine Fragen, diese drei können wirklich singen – und daran kann man sich gut orientieren.

Anfang März 2026 wirst du auf der Hauptbühne des C2C-Festivals in Berlin auftreten. Was erwartest Du Dir davon?
Ehrlich gesagt sind meine Erwartungen hoch. Denn einige meiner besten Abende der letztjährigen „On The Back Of My Dreams“-Europa-Tour erlebte ich in Deutschland. Ihr habt einfach ein großartiges Publikum. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich beim C2C einige bekannte Gesichter sehen werde.

Was dürfen die Country-Fans von Deiner C2C-Show erwarten?
Wir werden an diesem Freitagabend auf der Bühne alles geben, was wir haben. So viel kann ich versprechen.

Alle Infos zum C2C: Country To Country findet ihr hier…

The Dears: „LIFE IS BEAUTIFUL! LIFE IS BEAUTIFIL! LIFE IS BEAUTIFUL!“

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Durchhalten!

The Dears sind eine dieser Bands, die kaum jemand kennt, deren Fans sie dafür aber umso inniger lieben. Ihr melancholischer, dichtgewobener, mal getragen-orchestraler, mal energisch-drangvoller, aber immer warmherziger Indierock wirkt wie eine Umarmung aus den Lautsprechern, und wer kann die in diesen Zeiten nicht brauchen? Auf ihrem neunten Album LIFE IS BEAUTIFUL! LIFE IS BEAUTIFUL! LIFE IS BEAUTIFUL! widmen sich Frontmann Murray Lightburn und Co. der Frage, was der richtige Weg durch den Lärm des Hier und Jetzt ist. Und die Antwort lautet: Gemeinschaft, Dankbarkeit, Unverdrossenheit und – eh klar – Wohlklang. Den servieren sie uns hier in elf fast schon schmerzhaft schönen Songs, die den Titel in seiner emphatischen Botschaft bestens repräsentieren. Das Eröffnungsquartett ›Gotta Get My Head Right‹, ›Babe We’ll Find A Way‹, ›Doom Pays‹ und ›Deep In My Heart‹ grenzt an Perfektion, ›Tears Of A Nation‹ wäre in den 80ern aus dem Stand zum Klassiker geworden und der Abschluss ›Don’t Go‹ ist wie ein elegischer Liebesbrief an die Kraft der Musik. Ja, während dieser knappen Stunde Hörvergnügen ist das Leben wahrhaft wunderschön.


8 von 10 Punkten

The Dears
LIFE IS BEAUTIFUL! LIFE IS BEAUTIFIL! LIFE IS BEAUTIFUL!
NEXT DOOR/H’ART

CHRISTONE „KINGFISH“ INGRAM: Von der Transformation des Blues nach der Zeitenwende …

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Der Schwenk in ein neues Jahrtausend ist nun auch schon 25 Jahre her, aber gerade in den letzten Jahren seit der Pandemie hat sich populäre Musik so fundamental verändert wie selten zuvor. Was jedoch den Blues als Musikgenre angeht: eher nicht. Der steht nach wie vor wie eine alte Eiche im Wald, setzt höchstens Jahresringe an, aber ragt ansonsten nicht heraus wie manch neue musikalische Schösslinge rundherum. HARD ROAD, das aktuelle Werk des gerade mal 25-jährigen US-Bluesers Christone „Kingfish“ Ingram, fällt nun auf durch seine Vielschichtigkeit und emotionale Songs abseits der zehn Gebote des Blues, die Seitensprünge strikt untersagen.

Überall wird gerade viel von Transformation geredet und seit der Zeitenwende hat sich vor allem das Verständnis von Gut und Böse und von Lüge und Wahrheit oft fatal ins Gegenteil verkehrt, durch neue Erfindungen und den Klimawandel muss jeder Stein umgedreht werden, neue Lösungen müssen her und manch alte Gewohnheit wandert auf den Müll. Was den Blues betrifft, ist das gerade erschienene Album von Christone Ingram ein schönes Beispiel dafür, dass man auch im guten alten Mississippi-Blues mal ein paar Türchen aufmachen kann, um durchzulüften. Auf HARD ROAD weht ein frischer Wind durch eindringlichen Soul und modernen R&B, der selbst für junge Millenials superinteressant sein könnte. Ingram ist gerade mal 25 Jahre alt und hat bereits Grammys im Schrank stehen, ruht sich aber keinesfalls aus auf den Lorbeeren. Vielmehr hat er vor der Platte mal einen Realitätscheck gemacht und neue Impulse für seine Lieder aufgenommen. „Ich habe den ganzen Ruhm der letzten Jahre reflektiert, aber auch Herzschmerz, Beziehungen und Liebe in die Songs genommen. Ich habe gelernt, andere Menschen mit noch mehr Einfühlungsvermögen zu betrachten und besser zu verstehen. Ich bin auch etwas geerdeter und versuche, auf Tour kreativer zu sein. Das hat mein Songwriting und die Art, live zu spielen, verändert.“

Christone kommt aus Clarksdale/Mississippi. Früh schon sagte seine Oma zu ihm, er habe eine „alte Seele“. Als er dann Gleichaltrigen nicht immer wirklich folgen wollte, verstand er erst, was sie damit gemeint hatte. Seinen Spitznamen „Kingfish“ hat er von einem der Älteren aus seinem Blues-Umfeld, Bill „Howl-N-Madd“ Perry, bekommen. Kingf ish ist eine Figur aus „Amos ’n’ Andy“ einer beliebten Radio-Comedy aus den 50ern, die im schwarzen Umfeld spielte. Bereits mit acht Jahren nahm er Gitarrenunterricht in der Musikschule des Delta Blues Museum in Clarksdale. Eines Tages besuchte die damalige Präsidentschaftsgattin Michelle Obama die Einrichtung. Einige Zeit später bekamen sie alle eine Einladung ins Weiße Haus und der Museumsdirektor durfte ein Preisgeld von 10.000 $ mit nach Hause nehmen. „Das ist eine Geschichte, die man später mal seinen Enkeln erzählen kann: dass wir als Schülerband ins Weiße Haus eingeladen, durch diese ganzen Sicherheitskontrollen geführt wurden und in einem dieser berühmten Konferenzräume ›Sweet Home Chicago‹ als Hommage an Michelle Obama gespielt haben. Wir wurden alle von der First Lady ganz herzlich umarmt, wirklich ein tolles Erlebnis!“

Der auffallend talentierte Glückspilz Christone wurde bereits mit 17 von einem der ganz Großen im Blues auf einem Festival entdeckt. Headliner Buddy Guy sah den Gitarristen auf eine Nebenbühne, lud ihn gleich zu einem Gastauftritt ein und wurde fortan sein Mentor. Er zahlte ihm Plattenaufnahmen, nahm ihn mit auf Tour. Und Christone hat was draus gemacht. „Es war eher indirektes Lernen, das mich weitergebracht hat. Ich beobachtete Buddy immer genau auf der Bühne, wie er das Publikum führte und oft mit einer einzigen Note oder einem Stimmeinsatz zu einer bestimmten Reaktion brachte. Wir saßen auch oft im Studio zusammen und er hat mir beigebracht, wem ich nicht vertrauen sollte. Wie ich also Leute erkenne, die nicht aus unserem Business sind.“ Christone Ingram legt Wert darauf, dass Buddy Guy ihn nie belehrt habe, sondern nur eigene Erfahrungen unkommentiert weitergegeben. Die wohl nachhaltigste „Erziehungsmethode“: Storytelling statt Lektionen. Ziehe deine Schlüsse selbst daraus.

Ingrams neues Album erscheint nun erstmals auf seinem eigenen Label und darf auch gerne von Nicht-Bluesfans getestet werden. Mit viel Rhythm & Blues und Soul gewürzt, finden sich aber auch poppige, kommerzielle Lieder darauf, die durchaus im Formatradio bestehen können. Die renommierte Gitarrenschmiede Fender hat ihm übrigens sogar schon ein eigenes Signature-Telecaster-Modell gewidmet.