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Die neue Ausgabe jetzt im Handel!

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Die neue Ausgabe von CLASSIC ROCK, ab sofort überall im Handel erhältlich! Oder hier direkt versandkostenfrei bestellen…

Iron Maiden: Das Biest erwacht!

Als treibende Kraft, Bassist und Hauptsongwriter von Iron Maiden hat Steve Harris die Band von Pub-Gigs und Demos zu den größten Stadien und millionenfach verkauften Alben gesteuert. Doch es brauchte noch ein weiteres Puzzlestück, ohne das dieser Erfolg niemals möglich gewesen wäre: Bruce Dickinson. Erst nachdem er als bereits vierter Sänger zur Band stieß, erwachte das Biest namens Iron Maiden und eroberte die Welt. CLASSIC ROCK sprach mit beiden Schlüsselfiguren über die Anfangszeit einer Metal-Legende.

Der ultimative Jahresrückblick 2025!

Zwölf Monate, Hunderte von neuen Alben, Tausende von Songs – gute, schlechte, grandiose Stücke. Wer kann da den Überblick behalten? Gut, dass es das CLASSIC ROCK-Team gibt! Wir haben uns durch ein musikalisch erfreulich fruchtbares Jahr gewerkelt, uns für euch erinnert, haben gesammelt, recherchiert, diskutiert und bewertet. Das ist dabei herausgekommen: Die besten 50 Alben des Jahres 2025 inklusive spezieller Interviews mit mit Slash, Wolfgang van Halen, Alice Cooper, Buckcherry, Cheap Trick, Jethro Tull und Steven Wilson! Außerdem teilen unsere Autoren mit euch ihre ganz persönlichen Highlights des Jahres, CLASSIC ROCK gedenkt der 2025 verstorbenen Rockstars und bietet euch wie immer die traditionelle Jahresverlosung mit spektakulären Preisen aus der Welt des Rock!

Megadeth: „Ich bin weicher geworden“

Zusammen mit Metallica, Anthrax und Slayer wurden sie als die ‚Big Four‘ bekannt, die Gründerväter einer härteren, schnelleren und aggressiveren Herangehensweise an das Genre. Jetzt, 42 Jahre nach ihrer Gründung, hat die US-Band um Sänger/Gitarrist und Ex-Metallica- Mitglied Dave Mustaine entschieden, mit MEGADETH ihr letztes Studioalbum rauszubringen. Das ist noch mal ein echter Brecher, vital und voller Inbrunst und Aggressivität. Bei unserem Zoom-Interview sitzt Dave Mustaine am Schreibtisch im heimischen Nashville, die Sonne scheint ihm ins Gesicht und auf den nach wie vor langen wie prächtigen Rothaarschopf, vor ihm liegt ein Stapel mit Vinylplatten – seinen eigenen. Lest hier unser Interview mit Dave!

Außerdem im Heft: Alter Bridge, Steve Morse, Ian Gillan, Black Sabbath, Gluecifer, The Cramps, AVVT/PTTN, Larkin Poe, Danny Bryant u.v.m.!

Wenn ihr wollt, gibt es auch diese Ausgabe wie immer mit CD im Heft. Dabei sind Songs von Danny Bryant, Elles Bailey, Courtney Marie Andrews, Tom Smith und mehr! Oder ihr bestellt wahlweise die neue Ausführung von CLASSIC ROCK ohne CD und spart dabei bares Geld!

Die neue Ausgabe von CLASSIC ROCK, ab sofort überall im Handel erhältlich! Oder hier direkt versandkostenfrei bestellen…

Außerdem jetzt im Handel: „Die Geschichte von Ozzy und Black Sabbath“ – das Sonderheft

Das neue Sonderheft über Ozzy und Black Sabbath ist ab sofort überall im Handel! Oder hier direkt versandkostenfrei bestellbar…

Dieses besondere 132-seitige Magazin, herausgegeben von den Machern von CLASSIC ROCK, ist eine Hommage an alles, was Ozzy Osbourne und Black Sabbath waren, was sie gemeinsam erreicht haben, und an alles, was sie ihren Fans für immer bedeuten werden. Wir dokumentieren jeden Schritt, den sie auf ihrem Weg gegangen sind, von der Entstehung des Songs ›Black Sabbath‹ – der Big Bang des Heavy Metal – über die Reihe bahnbrechender Alben, die sie in den 70ern veröffentlichten, Ozzys anschließende Solokarriere bis hin zur Reunion Anfang der 2010er und dem epischen, schon jetzt legendären Abschiedskonzert in Birmingham und erweisen dem großen Ozzy Osbourne die letzte Ehre.

„Ozzy & Black Sabbath – die ganze Geschichte“ handelt von Wahnsinn, epischen Kämpfen und triumphalen Comebacks, gewaltigen Riffs und legendären Gigs. Und natürlich von der einen oder anderen unglücklichen Fledermaus.

David Gilmour: Tickets für exklusive Kinopremiere gewinnen!

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CLASSIC ROCK verlost 3×2 Tickets für die Filmpremiere von David Gilmours „Live At The Circus Maximus, Rome“ am Dienstag, 16. September 2025, in Berlin. Hier mitmachen und gewinnen!

AM 17. September kommt David Gilmour mit seinem neuen Konzertfilm „Live At The Circus Maximus, Rome“ weltweit in die Kinos. Schon einen Tag davor findet die exklusive Deutschlandpremiere statt. Und ihr könnt dabei sein: Macht mit und habt die Chance auf 3×2 Tickets!

Der Konzertfilm dokumentiert David Gilmours triumphale Rückkehr 2024 in den historischen Circus Maximus in Rom – ein Höhepunkt seiner „Luck And Strange“-Tour, der ersten seit fast einem Jahrzehnt. Regie führte einmal mehr Gavin Elder, langjähriger Weggefährte Gilmours. Vor der Kulisse der antiken Ruinen entfaltet sich ein erhabenes Live-Spektakel, das Songs aus Gilmours aktuellem Album LUCK AND STRANGE und zeitlose Pink Floyd-Hymnen verbindet.

Wenn ihr gewinnen wollt, schreibt eine Mail mit eurem vollständigen Namen unter dem Betreff „CIRCUS MAXIMUS“ an: verlosung@classicrock.net Teilnahmeschluss ist am Freitag, 12.09.25 um 12:00 Uhr!

Die genauen Details zum Event erfahren die glücklichen Gewinner direkt von uns!

Seht hier den Trailer zu „Live At The Circus Maximus, Rome“:

AC/DC: So sah es bei ihrem Konzert in Karlsruhe aus

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Ihre aktuelle PWR/UP-Tour führt AC/DC zurzeit um die ganze Welt. Am vergangenen Wochenende machten sie für ihre vorletzte Europa-Station Halt in Karlsruhe. Dort feierten rund 75.000 Fans die Show von Angus, Brian und Co., die noch immer zu überzeugen wussten. Seht hier die besten Bilder vom Konzert auf dem Messegelände Rheinstetten:

CLASSIC ROCK präsentiert: Alice Cooper, Francis Rossi, Country To Country, Marillion, Wishbone Ash u.v.m.!

In den kommenden Monaten stehen viele tolle Konzerte an. Hier die Übersicht über die von CLASSIC ROCK präsentierten Shows:

The Australian Pink Floyd Show

fkpscorpio.de

Die Australian Pink Floyd Show kehrt mit ihrem neuem Programm „Happiest Days of Our Lives“ ab Februar 2026 für zwölf Konzerte zurück nach Deutschland. Mit einem brandneuen Bühnenbild, einer erstklassigen Licht- und Lasershow, aufwendigen Video­animationen, hochmoderner LED-Bildschirmtechnologie und weiteren Spezialeffekten sowie einem makellosen Live-Sound brennt die „beliebteste Tributeband der Welt“ auf ihrer kommenden Tour ein echtes Greatest-Hits-Set von Pink Floyd ab.

21.02.26 Oberhausen, Rudolf Weber-ARENA

22.02.26 Mannheim, SAP Arena

24.02.26 Chemnitz, Stadthalle

25.02.26 Saarbrücken, Saarlandhalle

27.02.26 Hamburg, Sporthalle

28.02.26 Braunschweig, Volkswagen Halle

02.03.26 Münster, Halle Münsterland

03.03.26 Berlin, Uber Eats Music Hall

05.03.26 München, Zenith

06.03.26 Ludwigsburg, MHP Arena

07.03.26 Frankfurt, Jahrhunderthalle

08.03.26 Frankfurt, Jahrhunderthalle

Elles Bailey

www.areaone.de

Elles Bailey, die preisgekrönte, von der

Kritik gefeierte Künstlerin, die die Welten

von Americana, Rock und Blues miteinander verschmelzen lässt, kommt im Rahmen ihrer „Can’t Take My Story Away”-Tour für Shows nach Deutschland.

20.02.26 Stuttgart, Im Wizemann

21.02.26 München, Ampere

22.02.26 Nürnberg, Hirsch

23.02.26 Aschaffenburg, Colos-Saal

The Bros. Landreth

www.areaone.de

„Feinster Americana zwischen Traditionalismus und Gegenwart“, so bezeichnen sie sich selbst, The Bros. Landreth, zweifache JUNO-Preisträger aus Winnipeg. Oder treffender: So umschreiben sie ihre reibungslose Mischung aus gitarrengetriebener, Roots-Musik mit harmonischem Gesang. Auf ihrer „The Tumbling Wild“-Tour könnt ihr bald eine der derzeit spannendesten Bands ihres Genres live erleben.

15.02.26 München, Live Evil

16.02.26 Berlin, Frannz

21.02.26 Hamburg, Bhf Pauli

24.02.26 Frankfurt, Brotfabrik

25.02.26 Köln, Luxor

Marc Broussard

marcbroussard.com

Egal, ob man es Blues, Country, Folk oder Funk, Rock und Soul nennt, immer verleiht Marc Broussard, der Mann mit Schiebermütze und rotem Vollbart, seinen Songs eine ganz besondere Note. Das liegt an seinem klassisch geschulten Gitarrenstil ebenso wie an seiner warmen

Stimme. Was er macht, ist Bayou-Soul vom Feinsten – auch bald in Deutschland!

03.03.26 München,Strom

04.03.26 CH – Zürich, Papiersaal

06.03.26 CH – Rubigen, Mühle

07.03.26 Aschaffenburg, Colos-Saal

08.03.26 Bensheim, Rex

10.03.26 Bonn, Harmonie

11.03.26 Leverkusen, Scala

12.03.26 Hannover, MusikZentrum

13.03.26 Hamburg, Fabrik

14.03.26 Berlin, Lido

16.03.26 Leipzig, Werk2

17.03.26 Oberhausen, Ebertbad

C2C: Country To Country Festival

c2c-countrytocountry.de

Auch dieses Jahr kommt Nashville für ein langes Wochenende nach Berlin! Musiker aller Klangfarben, Etablierte und Newcomer sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm sorgen dafür, dass jeder Fan des Country-Lifestyle auf seine Kosten kommt. Es spielen etwa Scotty McCreery, Jackson Dean, Waylon Wyatt, Jordan Davis, Drake Milligan, Zack Top, Kameron Marlowe und viele mehr!

06.-08.03.26 Berlin, Uber Eats Music Hall

Alice Cooper

rbk-fusion.de

Gerade hat uns Coop mit der Reunion seiner Originalband und dem gemeinsamen Album THE REVENGE OF ALICE COOPER gezeigt, wer der Meister des Shock Rock ist. Mit Teilen daraus und weiteren unverzichtbaren Monster-Hits kommt er im nächsten Jahr im Rahmen seiner brandneuen „Alice’s Attic“-Show für eine exklusive Sommer-Show nach Deutschland!

09.07.26 Gelsenkirchen, Amphitheater

Laura Cox

mfpconcerts.com

Vor einigen Jahren sorgte sie mit ihren Coverversionen von Blues- und Rockklassikern auf YouTube für Furore. Jetzt kommt Laura Cox – mittlerweile eine der angesehensten Gitarristinnen und Sängerinnen der französischen und internationalen Rockszene – mit ihrem neuen Album TROUBLE COMING auf Tour.

10.03.26 CH – Rubigen, Mühle Hunziken

11.03.26 Freiburg, Jazzhaus

13.03.26 Köln, Club Volta

14.03.26 Worpswede, Music-Hall

15.03.26 Hamburg, Knust

17.03.26 Berlin, Kesselhaus

18.03.26 Halle, Objekt 5

19.03.26 Erfurt, Gewerkschaftshaus

21.03.26 Isernhagen, Bluesgarage

22.03.26 Dortmund, Piano

24.03.26 Augsburg, Spektrum

26.03.26 A – Enns, Zuckerfabrik

27.03.26 Roth, Bluestage

28.03.26 Reichenbach, Die Halle

29.03.26 Bensheim, Musiktheater Rex

Dr. Feelgood

drfeelgood.org

Mit ihrer „Doctors Orders 40th Anniversary“-Tour feiern Dr. Feelgood, die Speerspitze des Pubrock, ihr legendäres Album und natürlich: ihren brutal scharfen Mix aus Blues und Punk – am besten live!

23.04.26 Hamburg, Nochtspeicher

24.04.26 Isernhagen, Bluesgarage

25.04.26 Berlin, Maschinenhaus

28.04.26 Halle, Objekt 5

29.04.26 Bonn, Harmonie

30.04.26 Dortmund, Musiktheater Piano

01.05.26 Forst (Lausitz), Manitu

02.05.26 Plauen, Malzhaus

Robert Jon & The Wreck

robertjonandthewreck.com

Robert Jon & The Wreck aus Südkalifornien kommen im Mai 2026 für fünf Konzerte nach Deutschland. Auf ihrer „Heartbreaks & Last Goodbyes“-Tour importieren sie ihren Southern Rock, der auch schon im Vorprogramm von Joe Bonamassa, Buddy Guy, Blackberry Smoke, Little Feat und Rival Sons bestehen und

bestechen konnte.

01.05.26 Bensheim, Musiktheater Rex

02.05.26 Winterbach, Lehenbachhalle

03.05.26 Burglengenfeld, VAZ

05.05.26 Berlin, Columbia Theater

06.05.26 Bonn, Harmonie

Marillion

MFPConcerts.com

Die Prog-Legende Marillion kommt auf ihre erste Deutschland-Sommertournee seit 10 Jahren. Erlebt diese außergewöhnliche Performance aus Sound, Licht, Visuals und legendären Songs – fünfmal sogar Open Air!

04.05.26 Rastatt, Open Air

05.07.26 Köl, Kunstrasen Open Air

07.07.26 Frankfurt, Jahrhunderthalle

08.07.26 Hamburg, 45Hertz Open Air

10.07.26 Nürnberg, Stadionpark Open Air

11.07.26 Hannover, Gilde Parkbühne Open Air

14.07.26 Berlin, Tempodrom

15.07.26 Leipzig, Haus Auensee

Ian Matthews

cbfranken.eu

Ian Matthews ist ein Folk-Urgestein, eine musikalische Legende. Bald können wir das Gründungsmitglied von Fairport Convention und weiteren bedeutsamen Gruppen wie Matthews Southern Comfort, Plainsong und Hifi wieder live erleben:

04.03.26 Bonn, Harmonie

05.03.26 Erlenbach am Main, Beavers

07.03.26 Dortmund, Blue Notez Club

08.03.26 Weinheim, Cafe Central

10.03.26 Augsburg, Spectrum

11.03.26 Ansbach, Kammerspiele

Mostly Autumn

impuls-promotion.de

Die britsche Band, die für ihren vom Folk geprägten Progrock, der sich immer wieder neu definiert hat, bekannt ist, kommt im Mai mit ihrem aktuellen Album SEAWATER nach Deutschland.

06.05.26 Aschafenburg, Colos-Saal

07.05.26 Neunkirchen (Saarland), Stummsche Reithalle

08.05.26 Münster, Jovel Music Hall

09.05.26 Oberhausen, Zentrum Altenberg

10.05.26 Bremen, Meisenfrei

Rock Stories

rockstories.de

Christof Leim, Musikjournalist und auch mal im Kostüm eines Rockdrachen unterwegs, kennt die besten Krach- und Lachgeschichten aus 100 Jahren Rock‘n‘Roll – und er weiß sie vortrefflich unterhaltsam zu erzählen.

16.01.26 München, Schlachthof/Ox (Music & Crime)

17.01.26 Gunzenhausen, Kunstforum M11 (Rock Stories II)

22.01.26 Balingen, Stadthalle (Rock Stories)

23.01.26 Ingolstadt, KAP94 (Music & Crime)

24.01.26 Wiesloch, R’n’P (Music & Crime II)

Francis Rossi

rbk-fusion.de

„An Evening Of Francis Rossi’s Songs From The Status Quo Songbook And More…“ kommt nach Deutschland! Nach über 100 sehr erfolgreichen Auftritten in Großbritannien bringt der legendäre Frontmann von Status Quo seine neue Show nach Festlandeuropa.

04.05.26 Essen, Lichtburg

06.05.26 Dresden, Alter Schlachthof

07.05.26 Leipzig, Haus Auensee

09.05.26 Erfurt, Alte Oper

11.05.26 Berlin, RBB Sendesaal

12.05.26 München, Prinzregententheater

14.05.26 Stuttgart, Theaterhaus

15.05.26 Köln, Theater am Tanzbrunnen

18.05.26 Hannover, Theater am Aegi

Rumours Of Fleetwood Mac

fkpscorpio.de

Nicht nur den Respekt ihrer Fans, die „Rumours Of Fleetwood Mac“ seit nun schon 26 Jahren bei ihren Auftritten rund um den Erdball feiern, auch den offiziellen Segen des Mitgründers und Schlagzeugers der Originalband, Mick Fleetwood, haben sie sich erspielt. „Sie bieten eine außergewöhnliche Darbietung von Fleetwood Mac“, so Mick. Schon Anfang des kommenden Jahres können wir uns selbst davon überzeugen:

17.02.26 Freiburg, Konzerthaus

18.02.26 Köln, Philharmonie

19.02.26 Neunkirchen, Neue Gebläsehalle

20.02.26 Dresden, Kulturpalast

22.02.26 München, Deutsches Theater

23.02.26 Ulm, CCU

24.02.26 Nürnberg, Meistersingerhalle

27.02.26 Mannheim, Rosengarten

01.03.26 Bremen, Metropol Theater

02.03.26 Hannover, Theater am Aegi

03.03.26 Osnabrück, Osnabrückhalle

07.03.26 Hamburg, Laeiszhalle

08.03.26 Stuttgart, Liederhalle – Hegelsaal

09.03.26 Düsseldorf, Tonhalle

10.03.26 Frankfurt, Alte Oper

12.03.26 Leipzig, Haus Auensee

13.03.26 Berlin, Tempodrom

Joanne Shaw Taylor

joanneshawtaylor.com

Mit BLACK & GOLD erschien Anfang Juni 2025 ihr neues Album, das Joanne erstmals Anfang Oktober 2025 auch in Deutschland live präsentierte. Ihre ersten erfolgreichen Stationen führte sie nach Berlin, Leipzig, Torgau und Mainz. Im Februar 2026 dann kommen vier weitere Städte in den Genuss ihrer ihrer gefeierten Gitarrenkünste!

03.02.26 München, Backstage Werk

05.02.26 Hamburg, Fabrik

06.02.26 Köln, Kantine

08.02.26 Stuttgart, Im Wizemann

Spidergawd

spidergawd.no

Eine kleine Botschaft der außergewöhnlichen Rockband aus Trondheim für euch: „Es ist Zeit, unser zehnjähriges Jubiläum zu feiern! Die Feier dieses Jahrzehnts des Rock‘n‘Roll beginnt um Neujahr herum [bei uns dann im Frühling] – und ihr seid alle eingeladen! Wir hoffen, euch dort im Publikum zu sehen! Mit freundlichen Grüßen, eure Spidergawd“

15.03.26 Münster, Sputnikhalle

17.03.26 Köln, Gebäude 9

18.03.26 Stuttgart, Im Wizemann

19.03.26 München, Strom

20.03.26 Aschaffenburg, Colos-Saal

21.03.26 Fulda, Kreuz

16.04.26 Kiel, Die Pumpe

17.04.26 Berlin, Gretchen

18.04.26 Leipzig, UT Connewitz

19.04.26 AT – Wien, Szene Wien

21.04.26 CH – Winterthur, Gaswerk

22.04.26 Lindau, Club Vaudeville

23.04.26 Nürnberg, Hirsch

24.04.26 Hannover, Musikzentrum Hannover

25.04.26 Hamburg, Grünspan

Wishbone Ash

www.assconcerts.com

Nach dem Erfolg ihrer „Wishlist“-Tour Anfang des Jahres spielt die britische Progrock-Institution im Januar und Februar 2026 weitere Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die „The Time Was”-Tour widmet sich neben bekannten Klassikern besonders den selten gespielten Stücken aus der facettenreichen und langen Geschichte von Wishbone Ash!

10.01.26 Affalter, Zur Linde

12.01.26 Nürnberg, Hirsch

13.01.26 München, Ampere

14.01.26 AT – Wien, Reigen

16.01.26 Regensburg, Alte Mälzerei

17.01.26 Freiburg, Jazzhaus

19.01.26 Krefeld, Kulturfabrik

20.01.26 Bonn, Harmonie

22.01.26 Wuppertal, Live Music Barmen

23.01.26 Osnabrück, Rosenhof

24.01.26 Worpswede, Music Hall

02.02.26 Berlin, Frannz Club

03.02.26 Hamburg, Fabrik

05.02.26 Dortmund, Piano

06.02.26 Reichenbach, die Halle

07.02.26 CH – Pratteln, Z7

09.02.26 Bensheim, Rex

10.02.26 Aschaffenburg, Colos-Saal

Debbie Harry im Interview: Kämpfen wie verrückt

(Archiv: CLASSIC ROCK 11/19)

Ein Gespräch über Blondie, Umweltschutz, New York, Andy Warhol, eine unbeschwerte Kindheit, Bob Dylan, Marilyn Monroe, Bücher, Chris Stein, Frauen in Rockbands und darüber, was es heißt, Punk zu sein.

Die blonden Haare, der kühle, coole Blick: Debbie Harry ist DIE Ikone des Post-Punk. Geboren 1945 als Angela Trimble, wächst sie in New Jersey auf. Es war ein „sorgenfreies Leben“, wie sie heute sagt. Doch weil ein solches dann doch irgendwann langweilig wird, zieht es sie als späte Teenagerin nach New York. Dort schlägt sie sich als Kellnerin im heute legendären Restaurant und Nachtclub Max’s Kansas City durch, wo Lou Reed und Miles Davis zu den Gästen gehören.

Sie lernt Menschen kennen, darunter den für sie wichtigsten: Chris Stein. Er wird bis in die späten 80er ihr Partner sein, sie wird ihn pflegen, nachdem bei ihm 1983 die schwere Autoimmunkrankheit Pemphigus vulgaris diagnostiziert wird – doch zuallererst gründen die beiden 1974 zusammen Blondie. Die Band erobert mit ›Heart Of Glass‹ nicht nur den New Yorker Underground, die unwiderstehliche Debbie Harry vertreibt sich die Zeit mit Kokain und Heroin, hängt mit Andy Warhol, David Bowie, Patti Smith und den Ramones ab.

1982 trennen sich Blondie, seit 1997 sind sie wieder zusammen, vor zwei Jahren haben sie ihr jüngstes Album POLLINATOR veröffentlicht. Harry hat mit Drogen heute nicht mehr viel am Hut, dafür hat sie mit über 60 angefangen zu rauchen, sie geht, wenn möglich, jeden Tag mit den Hunden raus und liest immer morgens eine Stunde in einem Buch. Dazu trägt sie gern Shirts, auf denen Slogans wie „Stop Fucking The Planet“ steht, und gerade hat sie ihre Autobiografie „Face It“ geschrieben. Wir rufen die Sängerin an einem frühen Nachmittag Anfang September in ihrem Hotelzimmer an.

Hallo Debbie, wie geht’s?
Okay, und wie geht’s dir?

Gut. Ich erreiche dich in London, was machst du dort?
Ich darf Mr. Iggy Pop einen Lifetime Achievement Award überreichen.

Oh, wirklich? Cool!
Ja, sehr cool.

Hast du eine gute Zeit?
Ja. Wir sind erst gestern angekommen. Ich hatte einen schönen Abend mit ein paar Freunden. Heute arbeite ich ein bisschen, abends ist die Award-Show und die nächsten Tage ist Presse angesagt.

In deinem neuen Buch schreibst du, dass du jeden Morgen eine Stunde liest. Was war heute dran?
Ein Buch von Bob Dylan.

Welches?
Sein neuestes, mir fällt der Titel gerade nicht ein, seine Autobiografie. (Dabei müsste es sich um „Chronicles, Volume One“ von 2004 handeln, Anm. d. Red.)

Ist es gut?
Exzellent. Er ist ein wunderbarer Schreiber, das fand ich schon immer, auch als er keine Bücher geschrieben hat. Der ganze Rahmen an Bezügen, alles, was er mit einfließen lässt in seine Sachen, ist so schön. Er hat aus so vielen Quellen geschöpft, es ist unglaublich.

Gibt es Bücher, zu denen du immer wieder zurückkehrst?
Die gibt es, aber nur, wenn gerade keine neuen mehr da sind. Letztens habe ich ein Leonardo-Da-Vinci-Buch fertig gelesen, einfach wundervoll, und es liegt noch eine lange Liste vor mir.

„Für mich ging es darum, mich als Mädchen, als Frau in einer Männerwelt zu behaupten, in einem von Männern dominierten Business. Das war sehr punk.“

Macht es Spaß, eine Autobiografie zu schreiben?
Erst nicht, nein. Aber nach einer Zeit bin ich reingekommen, und ab da war es schön.

Wann kam dir die Idee?
Vor ein paar Jahren. Es schien mir eine gute Idee zu sein, angemessen für diese Phase in meinem Leben und meiner Karriere.

Du bist in New Jersey aufgewachsen. Hattest du eine glückliche Kindheit?
Ja, tatsächlich eine sehr privilegierte Kindheit. Nicht, weil wir so reich gewesen wären, aber wegen der ganzen allgemeinen Umstände. Meine Eltern haben gut auf mich aufgepasst, ich bekam eine gute Erziehung mit auf den Weg. Ein sorgenfreies Leben sozusagen. Alles lief noch ein bisschen anders damals, ich hatte Zeit zu spielen und draußen rumzurennen, das Umfeld war eher ländlich. Diese Art von physischer Freiheit ist heutzutage ein echter Luxus.

Wie war es, nach New York zu kommen?
Na ja, sehr aufregend. Angsteinflößend, spannend und faszinierend zugleich. Ich wollte sehen, was so abging in der großen Stadt.

Du hast erst mal als Kellnerin gearbeitet. Wie bist du von da aus zur Musik gekommen?
Einfach. indem ich rumhing und Leute traf. Es ging nicht darum, irgendwas professionell zu machen. Damals gab es diese Dinge, die sie Happenings nannten, wo auf irgendeine Weise freigeistige Leute hingingen. Heute würde man vielleicht Drum-Circles dazu sagen. Alle sitzen rum und spielen Drums, oder singen oder tanzen. Eine ganz andere, hippiemäßige Ära.

Inwiefern hat dein Idol Marilyn Monroe deine Blondie-Figur beeinflusst?
Nun, das ist ziemlich offensichtlich. Die blonden Haare natürlich, und dass sie eine irgendwie witzige Person gewesen ist. Viele ihrer Rollen zeigten attraktive Frauen, sexy Frauen, die in Flirts gerieten, eine gute Zeit hatten und sich mehr auf der albernen Seite bewegten. Eine lebenslustige Figur.

Debbie Harry 2019 in Havanna (Foto: Nick Wiesner)

Du schreibst in „Face It“, deine Rolle bei Blondie sei die einer „extrem femininen Frontfrau einer männlichen Rockband in einem klaren Macho-Umfeld“ gewesen. Was brauchte es, um sich da durchzusetzen?
Ich war nicht direkt die Anführerin der Band, Chris (Stein) und ich haben sie zusammen gegründet. Aber ich hatte eine Vorstellung davon, wessen Zeit gekommen war, und fühlte, dass es da draußen viele Girls gab, die was auf die Beine stellen, Musik machen wollten. Und ich bin einfach drangeblieben.

Was bedeutet es, Punk zu sein?
Nun, mal sehen. Irgendwie anders zu sein, sich über einige der Standardvorstellungen lustig zu machen. Für mich ging es darum, mich als Mädchen, als Frau in einer Männerwelt zu behaupten, in einem von Männern dominierten Business. Das war sehr punk.

Du verrätst im Buch, dass du ganz zu Beginn deiner Karriere von einem Mann vergewaltigt wurdest, der Jimi Hendrix ähnlich sah. Das hat dich aber nicht sonderlich beeindruckt, du sorgtest dich mehr um die Instrumente, die er gestohlen hatte.
Nein, denn ich war nicht verletzt. Ich fühlte mich nicht körperlich missbraucht, außer, dass mir vielleicht mein Stolz genommen worden war. Ich war wohl eine rational denkende Person. Wenn ich auf schlimmere Weise geschlagen oder physisch verletzt worden wäre, hätte die Sache wahrscheinlich anders ausgesehen.

Erinnerst du dich noch, wie du Andy Warhol zum ersten Mal getroffen hast?
Ja, wir sind an der Ecke Broadway und 13th Street zufällig in ihn reingelaufen. Chris und ich gingen gerade rüber zum Union Square, Andy hatte dort sein Studio, er nannte es Factory. Es war also gar nicht so unwahrscheinlich, dass man ihm dort begegnet, auch wenn wir es nicht geplant hatten. Es war nett, Hallo zu sagen.

Weißt du noch das Jahr?
Ooh! Nein, tatsächlich nicht. Es war in den 70ern, vielleicht 1975 oder so.

Welchen Eindruck hattest du von ihm?
Er war immer so süß. Auf gewisse Weise ein rätselhafter Charakter, aber sehr überschwänglich, als wir ihn zum ersten Mal trafen. Er wusste, wer wir waren, und sagte einfach: Oh! Hi! Schön, euch zu treffen, schön, euch zu sehen! Bla bla bla. Sehr locker.

Was gefiel dir an ihm?
Er hat einen neuen Weg eingeschlagen, hatte seine ganz eigene Agenda. Er überschritt viele Grenzen und Gewohnheiten in der Kunstwelt, er mochte einzigartige Individuen und schien sich für dieselben Leute zu interessieren, die auch ich interessant fand. Dazu ging er viel aus, lebte nicht zurückgezogen, sondern traf Leute, und dachte fortschrittlich. Wir alle liebten das. Als er starb, herrschte große Trauer in der Kunst- und Musikszene Downtowns, es war ein großer Verlust für uns, weil er für so vieles stand.

Können wir ein kleines Spiel machen, bei dem ich dir ein paar Namen gebe, und du sagst mir, was dir spontan einfällt?
Na klar!

David Bowie
Umwerfend.

Basquiat
Fragil.

Patti Smith
Genial.

Phil Spector
Verrücktes Genie.

Joey Ramone
Liebenswert.

Debbie Harry im Auto
Foto: William Kaner

Ist es ein Fehler gewesen, Blondie als demokratische Band zu gründen, in der jeder das gleiche Mitspracherecht hatte?
Auf gewisse Weise ja, auf gewisse Weise nein. Es stellte eine idealistische Sache dar. Aber viele Bands werden wahrscheinlich so gegründet. Ich kann nicht wirklich etwas daran bedauern. Oder doch, kann ich, aber nicht die komplette Idee an sich. Es sind gute und schlechte Dinge passiert. Das Ganze hat seinen Zweck erfüllt, denn wenn du aus dieser Perspektive handelst, ist das eine gesunde Einstellung.

Worüber habt ihr euch in der Band gestritten?

Hm, nun, die normalen Sachen. Man versucht, kreativ zu sein, und jeder hat seine eigenen Ideen. Und manchmal prallen diese Ideen aufeinander. Aber mir fällt jetzt gar nichts Spezifisches ein. Doch das ist ja auch das Schöne: Alle haben verschiedene Vorstellungen, die du versuchst, unter einen Hut zu bringen, und manchmal musst du einen Schritt zurücktreten und einer anderen Idee den Vorrang lassen. Das ist ganz normal.

Glaubst du, dass die Streitigkeiten bei Blondie und der Tourstress mit verantwortlich waren für die Erkrankung von Chris Stein in den frühen 80ern?
Nein, nein, definitiv nicht! Stress ist natürlich sehr gefährlich, klar. Aber darüber kann einem jemand, der auf dem Gebiet der Medizin arbeitet, sicher mehr erzählen.

Im Buch schreibst du, dass Chris vielleicht die wichtigste Person in deinem Leben ist. Was magst du an ihm?
Ich weiß nicht, so was ist schwer zu erklären, denn es passiert nicht allzu oft. Wir verstehen uns gegenseitig sehr gut, ich liebe seinen Humor, seine Intelligenz und seine Großzügigkeit. Er ist eine liebe Person mit beißenden Witz, eine ganz ungewöhnliche Kombination. Mir gefällt ganz einfach, was er sagt, und jemanden wie ihn in meinem Leben zu haben und mit ihm zu arbeiten, ist unglaublich. Ein großes Glück!

Als er dich Ende der 90er wegen einer Blondie-Reunion anrief, hieltest du ihn für verrückt. Wieso?
Weil es mir wie eine absurde Idee vorkam.

Wieso das?
Nach all dem Ärger und der harten Arbeit, durch die wir gegangen waren, kam es mir dumm vor, wieder zurückzugehen.

Aber es scheint funktioniert zu haben. Das jüngste Blondie-Album ist vor zwei Jahren erschienen, es heißt POLLINATOR, auch weil dir das Überleben der Bienen und Umweltschutz allgemein am Herzen liegen. Siehst du Hoffnung für uns in der Zukunft?
Es ist sehr, sehr wichtig, dass wir alle sehen, wie entscheidend das alles ist und wie schnell wir etwas unternehmen müssen. Ich glaube an das, was die Wissenschaftler sagen, wir haben Verantwortung für die Zukunft, für den Planeten. Es geht um eine Art des Denkens, um ein natürliches Verständnis, das frühere Zivilisationen und indigene Völker hatten, und das uns in der modernen Welt auf gewisse Weise verloren gegangen ist. Und darum müssen wir jetzt kämpfen, wir müssen kämpfen wie verrückt!

Meine erste Liebe: Ann Wilson über „LED ZEPPELIN IV“

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Die Sängerin von Heart verrät, was sie von Led Zeppelin und deren vierten Album gelernt hat.

Im Dezember 2012 saßen Robert Plant, Jimmy Page und John Paul Jones von Led Zeppelin im Kennedy Center in Washington, D.C. im Publikum, nachdem sie zuvor im Weißen Haus geehrt worden waren. Auf der Bühne schloss sich Jason Bonham Ann und Nancy Wilson von Heart für eine emotionale, überwältigende Darbietung von ›Stairway To Heaven‹ an.

Wenn man Ann nach dem Album fragt, das für sie alles verändert hat, sollte die Antwort also nicht überraschen. „Ich denke, das wäre LED ZEPPELIN IV. Die Beatles, die Stones oder Elton John und all die anderen Bands aus der Zeit, als ich ein Teenager war, hörte ich auch, aber diese Platte bewegte mich wirklich im Innersten. Schon als ich sie das erste Mal hörte, wusste ich, dass ich das reproduzieren musste.

‚Dies ist ein Lehr-Album‘, sagte ich zu mir selbst. Ich weiß, das hatte viel mit Robert Plants Texten zu tun. Das ist tatsächlich mein Lieblingsteil an der ganzen Sache. Diese Worte zu singen – unsere Worte, Zeppelins Worte, was auch immer –, ist, als dürfe man diese Poesie in einem Song wiedergeben. Und das war die Platte, bei der er wirklich anfing, meisterhaft zu schreiben.“

Bruce Springsteen: TRACKS II – THE LOST ALBUMS


Im Schatten der Hauptwerke: Eine Archäologie des Unveröffentlichten

Mit TRACKS II: THE LOST ALBUMS (hier bestellen) öffnet Bruce Springsteen ein Archiv, das weniger als Schatzkammer denn als Werkstatt zu verstehen ist. Sieben Alben, aufgenommen zwischen 1983 und 2018, bislang unveröffentlicht, nun in einer opulenten Box versammelt – zusammengestellt auf neun LPs oder sieben CDs. 83 unveröffentlichte Songs gewähren tiefe Einblicke in vier Dekaden kreativen Werdens. Es sind keine Outtakes im klassischen Sinne, sondern vollständige, teils abgemischte Werke, die aus unterschiedlichen Gründen nie das Licht der Öffentlichkeit erblickten.

Den Auftakt bildet LA GARAGE SESSIONS ’83, eine Lo-fi-Produktion, die die Kluft zwischen NEBRASKA und BORN IN THE U.S.A. überbrückt. Hier treffen rohe Akustikgitarren auf erste elektronische Experimente und Drum-Maschinen, ein Zeugnis von Springsteens Suche nach neuen Ausdrucksformen. Viele der Songs wie Follow That Dream und Fugitives Dream zeigen eine introspektive Seite des Künstlers. Einige der Tracks wie Johnny Bye Bye, My Hometown, Country Fair und Shut Out The Light sind im Grundgerüst schon bekannt, haben hier jedoch einen komplett anderen Zugang. Gerne hätte ich komplette Bandversionen von Richfield Whistle, Sugarland oder The Klansman gehört, so es sie denn überhaupt gibt.

STREETS OF PHILADELPHIA SESSIONS zeigt Springsteen in einer Phase des Übergangs (irgendwo zwischen TUNNEL OF LOVE und THE RISING), mit Drumloops und Synthesizern, die an die titelgebende Oscar-prämierte Single erinnern. Die Songs wirken introspektiv, fast skizzenhaft, und geben Einblick in eine Zeit des Wandels. Secret Garden (andere Version als die der GREATEST HITS) und One Beautiful Morning stechen hier besonders hervor. Between Heaven And Earth bedient sich des exakten Beats von Streets Of Philadelphia.

Mit FAITHLESS betritt Springsteen cineastisches Terrain. Ursprünglich als Soundtrack für einen nie realisierten Film gedacht, entfalten die Stücke eine atmosphärische Dichte, die streckenweise an Morricone erinnert. Instrumentale Passagen wie The Desert und erzählerische Songs wie God Sent You verweben sich zu einem imaginären Roadmovie. Eine Meditation über Zielstrebigkeit, Glauben und Akzeptanz – gedacht als Begleitung zu einem Film, der als „spiritueller Western“ beschrieben wird – Springsteen nahm einen Großteil von FAITHLESS zwischen dem Ende der DEVILS & DUST-Tour im November 2005 und der Veröffentlichung von WE SHALL OVERCOME: THE SEEGER SESSIONS im April 2006 auf. In den elf Songs der Sammlung – darunter vier Instrumentalstücke, die als Zwischenstücke für den Film geschrieben wurden – erkundet FAITHLESS Springsteens einzigartige Vision von Spiritualität im mythischen amerikanischen Westen, während er in diesem unerforschten künstlerischen Medium arbeitet.

Die zwölf Stücke umfassende Kollektion von SOMEWHERE NORTH OF NASHVILLE schöpft aus dem musikalischen Vokabular von Honky Tonk, Rockabilly und rasanten Country-Spielarten – eine energiegeladene Parallelspur zu den introspektiven Tönen von THE GHOST OF TOM JOAD, mit dem sie im Sommer 1995 zeitgleich entstand. In den Sessions fanden sich alte Klangvertraute ein: Danny Federici, Garry Tallent und Gary Mallaber – Musiker, die den Sound von Springsteens Studioarbeit seit Jahren geprägt hatten. Mit der markanten Pedal Steel von Marty Rifkin, später Teil der SESSIONS BAND, und Soozie Tyrells charakteristischer Fiddle entsteht ein Klangbild, das tief in den Traditionen des amerikanischen Südens wurzelt, zugleich aber nie ins Nostalgische kippt. Zwei der Songs – das stürmische Stand On Itund das bittersüße Janey Don’t You Lose Heart – tragen zudem ein Stück E-Street-DNA in sich: Sie wurden ursprünglich für das BORN IN THE U.S.A.-Album erwogen, fanden hier aber in einem gänzlich anderen, erdigeren Kontext ihre eigentliche Form.

Credit: Sony Music

INYO führt an die mexikanische Grenze, mit Songs, die von Migration, Identität und Sehnsucht handeln, wird als eine Reihe von filmischen Grenzgeschichten beschrieben. Musikalisch geprägt von lateinamerikanischen Rhythmen und Instrumenten, entsteht ein Klangbild, das sowohl fremd als auch vertraut wirkt.

TWILIGHT HOURS ist eine Hommage an das amerikanische Songbook, orchestriert und mit einer melancholischen Note versehen (und erinnert entfernt an Sinatra). Die Stücke haben Reminiszenzen an vergangene Zeiten, ohne nostalgisch zu sein, und zeigen einen reflektierten Künstler. I’ll Stand By You und Follow The Sun sind besonders eindrucksvoll Vorläufer von WESTERN STARS. Vermutlich der 2018-Teil der Box.

Den Abschluss bildet PERFECT WORLD, das in den 2000er-Jahren zwischen E-Street-Drive und Arena-Ambition changierte – zeigt Springsteens seit Langem gepflegte Fähigkeit, stadiontaugliche Hooklines mit melancholischem Unterton zu verknüpfen. Ein Album, das vorwiegend die Essenz der E Street Band einfängt und rockige Nummern wie I’m Not Sleeping oder Rain In The Riverund wechselweise sich mit balladesken Momenten wie You Lifted Me Upab, ein gelungener Ausklang dieser Sammlung.

Das üppige Boxset kommt nicht nur mit originalgetreuer Verpackung für jedes „verlorene Album“ – inklusive Repros der historischen Cover und Liner-Notes von Erik Flannigan – sondern bietet auch ein 100-seitiges Hardcover-Buch mit persönlichen Anmerkungen Springsteens. TRACKS II ist kein launiger Nachschlag, sondern eine journalistisch wohlfeile Reise durch Springsteens verborgene Werkstätten. Es zeigt einen Künstler auf der ständigen Suche: mal kühn im Experiment, mal vorsichtig im Zugeständnis ans Gewohnte. In seiner Gesamtwirkung ist das Boxset mehr als eine Sammlung vergriffener Raritäten – es ist ein lebendiges Zeitdokument, das Bruce Springsteens Bereitschaft unterstreicht, sein künstlerisches Erbe ungeschönt offenzulegen.

Neben dem Boxset erscheint auch eine 20 Songs umfassende Auswahl aus TRACKS II: THE LOST ALBUMS mit dem Titel
LOST AND FOUND: SELECTION FROM THE LOST ALBUMS auf CD (hier bestellen) und 2LP (hier bestellen).

12 Playlist Essentials der Box: ›Rain In The River‹, ›The Great Depression‹, ›Johnny Bye Bye‹, ›Richfield Whistle‹, ›One Beautiful Morning‹, ›Farewell Party‹, ›Faithless‹, ›Silver Mountain‹, ›Somewhere North Of Nashville‹, ›Two Of Us‹, ›I´ll Stand By You‹, You Lifted Me Up‹.

8 Punkte

Bruce Springsteen
TRACKS II: THE LOST ALBUMS
COLUMBIA/SONY

VÖ 27.06.25

Gitarrenheld: Rory Gallagher

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(Archiv: CLASSIC ROCK 06/2021; aus „Die 100 einflussreichsten Gitarrenhelden“)

Vergesst das Geld, den Ruhm, die Anerkennung. Rory Gallagher war nur an einem interessiert: der Musik. Und wenn dieser irische Magier an der Gitarre sie spielte, war er einer der Besten darin.

Bono nannte ihn „einen der zehn besten Gitarristen aller Zeiten“, und als Jimi Hendrix mal gefragt wurde, wie es sich anfühlt, der beste Gitarrist der Welt zu sein, entgegnete er: „Sir, diese Frage sollten Sie Rory Gallagher stellen“. Wie kann es dann sein, dass sein Name nie auf diesen Listen erscheint, die sogenannte Experten auf diese jahrzehntealte Frage nach eben dem besten Gitarristen von allen abliefern? Vielleicht kann dieser Artikel etwas Licht auf diese mysteriöse Ungerechtigkeit werfen. Als Mick Taylor 1974 bei den Rolling Stones ausstieg, war Gallagher der absolute Wunschkandidat unter den ausreichend begabten Nachfolgern, die sie zum Vorspielen einluden – noch vor Jeff Beck, Steve Marriott, Ronnie Wood und Peter Frampton. Gallagher kam nicht als Erster vorbei, doch ab dem Moment, wo er sich seine verbeulte und blutbefleckte Strat umschnallte und begann, das Badass-Riff von ›Midnight Rambler‹ zu spielen, hatte Keith Richards keinerlei Zweifel, wer die Stelle bekommen sollte.

Credit: Universal Music

Er hielt Gallagher nach der Hälfte des Songs an und sagte: „Hey Mann, du hast den Job“. Worauf der erwiderte: „Nein, Mann, ich will den Job gar nicht, ich habe meine eigene Band. Ich hatte nur Bock, zu jammen“. Und da haben wir’s: Ruhm war nicht der brennende Busch, vor dem Rory Gallagher niederkniete. Es war ihm wirklich scheißegal, ob deine Freundin ihn süß fand oder seine Songs oft im Radio liefen. Und das war es uns auch, sobald er auf diese arme, verteufelte Gitarre losging. Musik war Rorys Gott – und Teufel. Alles zusammengepackt in einem Acht-Takt-Blues, durchsetzt mit wildem Gypsy-Rock, Rauchringen, Whisky und okkulter Liebe. Doch dargeboten wurde das Ganze in so einem bodenständigen Landstreicherstil – die knittrigen Jeans, die furchtbaren Karohemden, der irische Ganovencharme –, dass er fast ein Jesus-artiges Image annahm. Musikalisch blieb seine Seele immer rein, seine Mission immer ehrenhaft, und seine Wunder konnte man über 30 Jahre lang Abend um Abend bezeugen. Doch obwohl Rory Gallagher in seinem kurzen Leben 20 Millionen Platten verkaufte, wurde sein Name nie zu den Großen gezählt.

Ich erinnere mich an einen Abend mit ihm und Sänger Frankie Miller, backstage nach einer Show in Deutschland, 1979. Miller war in Sachen Charterfolg ein One-Hit-Wonder, Rory der Typ, der seine Alben in den Charts sah, aber nur selten auf den höheren Rängen. Doch da saßen sie wie Könige auf ihrem Thron, tranken Whisky und erzählten Geschichten, während wir alle lachten und manchmal weinten. Ich war Gallaghers eifriger junger Pressesprecher, beeindruckt von seinem enormen Talent und beschämt, dass es mir nicht gelungen war, mehr Medieninteresse für seine Konzerte zu generieren. „Klar, nichts davon ist wichtig“, versicherte er mir in seinem sanften Donegal-Dialekt:

„Hast du die Show gesehen?“
Natürlich.
„Hattest du eine gute Zeit?“
Ja!
„Und hast du jetzt eine gute Zeit?“
Fuck, ja!
„Dann ist das alles, was wirklich wichtig ist.“

Meinte er das ernst? Ja, absolut. Als ich hörte, dass er mit nur 47 Jahren nach einer fehlgeschlagenen Leberoperation gestorben war, wusste ich mit Sicherheit, dass das Leben einfach nicht fucking fair ist.

Anspieltipp: ›Shadow Play‹ (Rory Gallagher, STAGE STRUCK, 1980)