0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 859

Guns N‘ Roses: Axl und Duff geben erstes gemeinsames Interview seit Reunion

0

axl rose duff mckagan interview 2Axl Rose und Duff McKagan von Guns N‘ Roses sprachen in einem Interview unter anderem über den Weg, der sie wieder zusammenbrachte, das erste Zusammentreffen nach so langer Zeit und über ihr neues Album (!). Seht hier das komplette Interview.

Guns N‘ Roses sind in Kürze auf ihrer „Not In This Lifetime“-Tour in Süamerika unterwegs und auch 2017 werden sie ihre Reunion-Shows fortsetzen. Für uns Europäer heißt es aber immer noch „just a little patience“, denn bis jetzt dürfen sich nur Japan, Australien und Neuseeland über bestätigte Besuche von Axl und Co. freuen. Dafür aber scheint tatsächlich ein neues Album in Sicht zu sein…

Im Vorfeld der anstehenden Brasilien-Termine fand am gestrigen 04. September das erste gemeinsame TV-Interview von Bassist Duff McKagan und Axl Rose statt. Darin meinte Axl gegenüber Alvaro Pereira Jr. vom brasilianischen Newsmagazin „Fantástico“, dass der Mitbegründer des Coachella-Festivals Paul Tollett als erster in Erwägung gezogen hätte, eine Guns N‘ Roses-Reunion-Show für seine Veranstaltung zu buchen. Als dieser Gedanke greifbarer wurde, hätte Axl Fernando Lebeis, Teil des Guns N‘ Roses-Management-Teams, nach Slashs Nummer gefragt.

Fernando wiederum schrieb seiner Mutter Guns N‘ Roses-Managerin Beta Lebeis – die vor Kurzem die AC/DC-Fans dazu aufgerufen hatte, erwachsen zu werden und Respekt vor Angus und Co. zu haben. Danach hätte Fernando zu Axl gemeint: „Wenn du mich jetzt verarschst, werde ich dich umbringen“.

Auf die Frage, wie es war, die alten Kollegen wieder zu treffen, antwortete Rose: „Wie gesagt, ich fragte nach Slashs Nummer. […] Und im Oktober trafen wir uns letztendlich bei mir zu einem gemeinsamen Abendessen. Und gleich danach traf ich mich mit Duff – eine Woche, oder so, danach. […] Und dann fingen wir einfach an zu arbeiten “.

Als der Interviewer meinte, er habe gehört, es komme eine neue Guns N‘ Roses-Platte, nickte Axl tatsächlich! Leider fragte Pereira nicht genauer nach, sondern wollte nur wissen, ob es Axl und Duff störe, dass die Leute ihre neue CD dann streamen würden.

Darauf Axl: „Mich stört das nicht. Außer wenn es um das Album-Artwork geht“. Duff sei bei sich zu Hause „immer der, der sagt ‚Kauf den Tonträger!'“ und dann werde er „angesehen wie ein Alien“.

Weiter sprachen die beiden über Axls Job bei AC/DC, CHINESE DEMOCRACY, Izzy Stradlins Abwesenheit bei der Reunion u.v.m..

Hier könnt ihr euch das vollständige Interview mit Axl Rose und Duff McKagan ansehen:

Freddie Mercury – MESSENGER OF THE GODS: THE SINGLES

0

freddy mercury messengers of the godsAlles so schön bunt hier: Mister Mercurys gesammelte Solo-45er in Blau, Orange, Gelb, Rot, Weiß, Cyan, Gold, Grün und Neonpink.

Auch als Solokünstler erntete der Queen-Vokalist Lob und Edelmetalltrophäen. Mercurys Solodebüt MR. BAD GUY (’85) und das drei Jahre später erschienene BARCELONA (’88) mit der spanischen Sopranistin Montserrat Caballé passten optimal in die teils arg gekünstelte Achtziger-Dekade. MESSENGER OF THE GODS: THE SINGLES erscheint in edler Verpackung und besteht aus 13 in sämtlichen Farben des Regenbogens kolorierten Vinyl-45ern (wahlweise auch als Doppel-CD). Mister Mercurys Solokarriere begann indes nicht erst in den auf Digitalisierung fixierten Eighties, sondern weit früher. Noch vor dem Durchbruch von Queen startete der Vokalist in der Glam-Rock-Ära seinen ersten Feldversuch 1973 unter dem Pseudonym Larry Lurex. Als Schwippschwager von Gary Glitter coverte er ›I Can Hear Music‹ (The Ronettes) und ›Goin‘ Back‹ (Carole King). Sein solistischer Zweitstart erfolgte 1984 mit ›Love Kills‹ für Giorgio Moroders Soundtrack zum restaurierten Stummfilm METROPOLIS. Stilistisch orientierte sich Mercury am damaligen Queen-Sound wie auch bei ›I Was Born To Love You‹, ›Made In Heaven‹, ›Living On My Own‹ und ›Love Me Like There’s No Tomorrow‹ – allesamt Auskopplungen von MR. BAD GUY. ›Time‹ fungierte als Titelsong zu Dave Clarks gleichnamigen Londoner Westend-Musicals. Das The-Platters-Cover ›The Great Pretender‹ erschien 1987 samt überkandideltem Videoclip als Non-Album-Single. Mit dem hymnischen Titelsong, der ersten von drei Auskopplungen aus BARCELONA, gelang Freddie seine bis dato höchste Platzierung (Rang 8) in den UK-Charts. Nicht so viel Glück hatten ›Golden Boy‹ und ›How Can I Go On‹ 1988/89. Erst drei Jahre später, Mercury war inzwischen an AIDS verstorben, tauchte er wieder in den Charts auf. Die Pathosballade ›In My Defence‹ flutschte ebenso in vordere Chartregionen wie der ungemein flotte No-More-Brothers-Club-Remix vom zuvor erfolglos gebliebenen ›Living On My Own‹, das dem Solisten Mercury posthum seine erste wie einzige UK-Pole-Position bescherte.

8/10

Freddie Mercury
MESSENGER OF THE GODS: THE SINGLES
Mercury/Universal

Video der Woche: The Who live auf dem Isle Of Wight Festival 1970

0

the who isle of wight 2Seht in unserem „Video der Woche“ The Who mit ›See Me, Feel Me‹ und ›Listening To You‹ aus ihrem legendären Auftritt auf dem 1970er Isle Of Wight Festival.

Vor 46 Jahren fand vom 26. bis zum 30. August das dritte und für viele Jahre letzte Isle Of Wight Festival statt. Mit seinen auf zwischen 600.000 und 700.000 geschätzten Besuchern war die 1970ern Ausführung die größte ihrer Art auf der britischen Insel.

Zum damaligen Line-Up gehörten u.a. Jimi Hendrix, Miles Davis, Jethro Tull, Ten Years After, Chicago, The Doors, Lighthouse, The Who, Emerson, Lake & Palmer, The Moody Blues, Joan Baez, Free, Joni Mitchell, Leonard Cohen, Kris Kristofferson und Donovan.

Seht hier The Who mit ›See Me, Feel Me‹ und ›Listening To You‹ live auf dem Isle Of Wight Festival 1970:

Gewinnspiel: CLASSIC ROCK verlost Tickets für Fantastic Negrito

0

fantastic-negrito-last-days-oakland-9385Gewinnt hier 2×2 Tickets für eine der drei Deutschland-Shows von Fantastic Negrito – Mitmachen lohnt sich!

„Fantastic Negrito ist schwarze Musik für jeden, Blues mit einer Punk-Attitüde aus Oakland“. So beschreibt Xavier Dphrepaulezz alias Fantastic Negrito seinen Stil auf seiner offiziellen Facebook-Seite.

CLASSIC ROCK verlost 2×2 Tickets für eine Show auf seiner kommenden Tour!

Diese Konzerte stehen zur Auswahl:
06.09. Köln, YUCA
07.09. München, Kranhalle
12.09. Berlin, Gretchen

Hier an der Verlosung teilnehmen:
Schreibt eine Mail mit eurem Namen, eurer Adresse und eurer Wunschstadt unter dem Betreff „Negrito“ an: verlosung@crmac.de
(Teilnahmeschluss ist der 05.09.16, Teilnahme ab 18 Jahren)

Fantastic Negrito, der Sänger und Gitarrist, hatte sich schon im Alter von 20 Jahren jedes erdenkliche Instrument selbst beigebracht. Er unterschrieb einen Millionen-Dollar-Vertrag mit Interscope und musste sich von da an künstlerisch verbiegen. Das hielt er aber nicht lange durch und kündigte diesen schnell wieder.

Nach einem Autounfall im Jahr 2000 lag er vier Wochen im Koma, musste danach wieder von Grund auf lernen, seine Beine zu benutzen – und das Schlimmste war: Seine Spielhand war verstümmelt. Nach all den Rückschlägen kehrte er der Musik den Rücken zu. Erst als sein Sohn Kyu geboren wurde, fasste er all seinen Mut zusammen und fing wieder an zu musizieren – am 9. September dieses Jahres wird er sein Album THE LAST DAYS OF OAKLAND veröffentlichen.

„Dein Traum kann sterben. Du wirst vielleicht aufgeben. Aber von da an kannst du einen Neuanfang starten“, so die Schlussfolgerung, die Negrito aus seinem bisherigen Leben zieht.

So hört sich der „neugeborene“ Negrito an – seht ihn hier live mit ›Lost In A Crowd‹:

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

0

fleshtones albumWie jeden Freitag erfahrt ihr in unseren Neuerscheinungen der Woche, was Neues in den Plattenregalen steht! Diesmal mit dabei: Doug Seegers, The Quireboys, The Fleshtones und The Beauty Of Gemina.

Doug Seegers liefert uns auf WALKING ON THE EDGE OF THE WORLD auf seine ganz eigene rührende und gleichzig coole Art zeitlosen Americana-Sound. Seht ihn hier live mit dem Titeltrack seiner neuen Platte:

Hier findet ihr die Review zu WALKING ON THE EDGE OF THE WORLD …

Die Quireboys mischen auf ihrem neuen Werk TWISTED LOVE Rock mit Country und Americana und beweisen uns, dass sie noch immer ihre alte Magie verströmen. Hört hier den Song, der dem Album seinen Namen gab:

Hier findet ihr die Review zu TWISTED LOVE …

Garagenrock mit einem Hauch Punk und ganz viel Unterhaltung – das bieten uns die Fleshtones auf ihrem neuen Album THE BAND DRINKS FOR FREE. Hört sie hier mit ›The Gasser‹:

Hier findet ihr die Review zu THE BAND DRINKS FOR FREE …

Die Schweizer The Beauty Of Gemina verbreiten mit MINOR SUN auf treffsichere und stilbewusste Weise wehmütige Stimmung. Seht hier das offizielle Video zu ›Crossroads‹:

Hier findet ihr die Review zu MINOR SUN …

A Pervert‘s Guide To Ideology

0

guide to ideology

Wahlweise zum enfant terrible oder zum Popstar der Philosophie ist Slavoj Zizek aufgestiegen, seine lautstarken, oft provokativen und immer unterhaltsamen Auseinandersetzungen mit aktuellem Zeit-geschehen und Popkultur haben ihm Fans und Gegner eingebracht. Wie bereits in dem Vorgänger „A Pervert‘s Guide To Cinema“ fächert Zizek einige fundamentale philosophische Fragen anhand seiner umfassenden Filmanalyse auf: „Sie Leben“, „Uhrwerk Orange“, „Taxi Driver“, „Full Metal Jacket“, „Titanic“ und „Der weiße Hai“ sind dabei nur einige der goldenen Kälber auf den Altaren von Hollywoods Filmtempeln, die Zizek als Beispiele für seine Thesen und Interpretationen nimmt. Beinahe überwältigend in seiner Ideendichte, packend in seiner intellektuellen Schärfe und stets mit humorvollem Augenzwinkern, ist Zizeks zweiter Crashkurs in neomarxistisch eingefärbter Filmanalyse ein Muss für alle Cineasten und Hobbyphilosophen – auch wenn man nach anderthalb Stunden der Zizek’schen Tour de Force mehr Fragen hat als zuvor. Aber das ist gut so.

8/10

A Pervert‘s Guide To Ideology
Absolut Medien

Lieder am See: Endendorf, Strandbad am Brombachsee (06.08.2016)

0

Ein Festival nach US-Vorbild

In Amerika gehört es schon seit Ewigkeiten zur Open Air Saison, dass Eventbesucher bei unbestuhlten Veranstaltungen ihre eigenen Sitzgelegenheit mitbringen dürfen. Bei uns hingegen steht man sich im Normalfall – da selbst Regenschirme als zu sperrig empfunden werden – während eines Festivaltages die Beine in den Bauch oder setzt sich auf den meist von Müll und Siffe verschmutzten Boden.
Nicht so bei Lieder am See! Hier sind Campingstühle explizit erlaubt und es gibt darüber hinaus auch noch – der Spalt Brauerei sei dank – Biertischgarnituren in Hülle und Fülle plus ein wirklich reichhaltiges Angebot an regionalen und überregionalen Futterständen. Passend zu der wirklich durchdachten Location bietet L.A.S. ein „All Killer – No Filler“-Line-up. Mit Mungo Jerry, Marillion, Manfred Mann‘s Earth Band und Foreigner ist für jeden Liebhaber klassisch rockender Tunes ein Act vertreten.
Ray Dorset betritt zur Freude der Fans mit einem super zurechtgestylten Afro die Bühne. Sein blusiger Rock, der zum ein oder anderen Bierchen einlädt, ist für die Nachmittagsstunden genau der richtige Soundtrack. Natürlich warten die meisten auf Mungo Jerrys Überhit ›In The Summertime‹, der gegen Ende des gelungen Sets in einer der Originalaufnahme von 1970 sehr nahe kommenden Version dargeboten wird.
Marillion hingegen sind an diesem Sommertag ein zweischneidiges Schwert, denn die englische Prog-Institution umschippert bis auf ›Kayleigh‹ ihre Hits und bietet eine Songauswahl und Performance für Freunde ausufernder Instrumentalpassagen. Stimmungstechnisch funktioniert das rein gar nicht, weswegen der Großteil der Besucher gemütlich in seinen Stühlen chillt.
Manfred Mann‘s Earth Band hat aus den mauen Publikumsreaktionen der Monsters-Of-Rock-Festivals gelernt und erntet mit einer komplett umgestalteten Setlist gebührenden Applaus.
Als Foreigner die Bühne betreten, ist das prall gefüllte Strandbad urplötzlich hellwach! Kein Wunder, denn die aktuelle Besetzung um Mastermind Mick Jones ist – wie nicht anders erwartet – in bestechender Form und schießt ein Bombardement an Megahits in den nächtlichen Konzerthimmel über dem Brombachsee. Kelly Hansen lässt es sich auch bei dieser Show nicht nehmen und klettert in bester Freeclimbermanier an den Traversen bis unters Bühnendach. Mit dem abschließenden ›Hot Blooded‹ endet ein tolles Festival, dass schon jetzt Lust auf die nächstjährige Ausgabe macht.

Nick Cave: Seht das Video zum düsteren neuen Song ›Jesus Alone‹

0

nick cave jesus aloneAm 9. September veröffentlichen Nick Cave & The Bad Seeds ihr Album SKELETON TREE, einen Tag zuvor den begleitenden Film „One More Time With Feeling“.

Nick Cave ist zurück: Drei Jahre nach PUSH THE SKY AWAY kommt am 9. September seine 16. Studioplatte SKELETON TREE heraus. Die Stücke daraus werden erstmals im Feature-Film „One More Time With Feeling“ zu hören zu sein, der kommenden Donnerstag in mehr als 650 Kinos weltweit läuft, auch in zahlreichen deutschen Städten.

Jetzt hat Nick Cave eine Ausnahme gemacht und das neue ›Jesus Alone‹ präsentiert, einen dunkel dröhnenden, wabernden, geisterhaften Track samt monumentalen Streichern.

Das Video dazu stammt aus „One More Time With Feeling“. Cave sitzt darin in schwarzweißer Kulisse mal singend am Piano, mal mit seiner Studiocrew hinterm Mischpult. Regie führte Andrew Dominik.

Hier sind Nick Cave & The Bad Seeds mit ›Jesus Alone‹: