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The Fleshtones – THE BAND DRINKS FOR FREE

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fleshtones albumEin faires Tauschgeschäft…

Das geht ja schon mal gut los: ›Love Like A Man‹ ist, genau, ein Cover des Ten-Years-After-Tracks von 1970, nur eben ein gutes Drittel schneller, bevor The Fleshtones mit ›Love My Lover‹ spontan in den Glam-Modus umschalten, um dann beim humorig betitelten ›Rick Wakeman’s Cape‹ den frühen Lou Reed zu zitieren. Und genau so geht’s dann auch munter weiter. Die Band erhält Freigetränke und liefert dafür im Gegenzug ein Dutzend Rock’n’Roll-Derivate im klassischen Garagensound, mal leicht punkig, dann in Richtung Pub-Rock tendierend, aber eben immer kompakt, unprätentiös und mit jenem sympathischen Augenzwinkern, das keine Zweifel aufkommen lässt: Das New Yorker Quartett will gar keine tiefschürfende Großkunst abliefern, sondern unbeschwerte Unterhaltung. In dieses Konzept passt dann auch ›The Gasser‹, 1965 ein Semi-Hit für die Surf- und Hot-Rod-Retortenband The Hondells, der bei den Fleshtones allerdings eher an die längst verblichenen Flamin’ Groovies erinnert. Aber deren musikalische Ausdrucksweise ist auf THE BAND DRINKS FOR FREE ohnehin omnipräsent. It’s only rock’n’roll, but we like.

7/10

The Fleshtones
THE BAND DRINKS FOR FREE
YEP ROC RECORDS/H’ART

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