Review: Freddie Mercury – MESSENGER OF THE GODS: THE SINGLES

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Review: Freddie Mercury – MESSENGER OF THE GODS: THE SINGLES

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freddy mercury messengers of the godsAlles so schön bunt hier: Mister Mercurys gesammelte Solo-45er in Blau, Orange, Gelb, Rot, Weiß, Cyan, Gold, Grün und Neonpink.

Auch als Solokünstler erntete der Queen-Vokalist Lob und Edelmetalltrophäen. Mercurys Solodebüt MR. BAD GUY (’85) und das drei Jahre später erschienene BARCELONA (’88) mit der spanischen Sopranistin Montserrat Caballé passten optimal in die teils arg gekünstelte Achtziger-Dekade. MESSENGER OF THE GODS: THE SINGLES erscheint in edler Verpackung und besteht aus 13 in sämtlichen Farben des Regenbogens kolorierten Vinyl-45ern (wahlweise auch als Doppel-CD). Mister Mercurys Solokarriere begann indes nicht erst in den auf Digitalisierung fixierten Eighties, sondern weit früher. Noch vor dem Durchbruch von Queen startete der Vokalist in der Glam-Rock-Ära seinen ersten Feldversuch 1973 unter dem Pseudonym Larry Lurex. Als Schwippschwager von Gary Glitter coverte er ›I Can Hear Music‹ (The Ronettes) und ›Goin‘ Back‹ (Carole King). Sein solistischer Zweitstart erfolgte 1984 mit ›Love Kills‹ für Giorgio Moroders Soundtrack zum restaurierten Stummfilm METROPOLIS. Stilistisch orientierte sich Mercury am damaligen Queen-Sound wie auch bei ›I Was Born To Love You‹, ›Made In Heaven‹, ›Living On My Own‹ und ›Love Me Like There’s No Tomorrow‹ – allesamt Auskopplungen von MR. BAD GUY. ›Time‹ fungierte als Titelsong zu Dave Clarks gleichnamigen Londoner Westend-Musicals. Das The-Platters-Cover ›The Great Pretender‹ erschien 1987 samt überkandideltem Videoclip als Non-Album-Single. Mit dem hymnischen Titelsong, der ersten von drei Auskopplungen aus BARCELONA, gelang Freddie seine bis dato höchste Platzierung (Rang 8) in den UK-Charts. Nicht so viel Glück hatten ›Golden Boy‹ und ›How Can I Go On‹ 1988/89. Erst drei Jahre später, Mercury war inzwischen an AIDS verstorben, tauchte er wieder in den Charts auf. Die Pathosballade ›In My Defence‹ flutschte ebenso in vordere Chartregionen wie der ungemein flotte No-More-Brothers-Club-Remix vom zuvor erfolglos gebliebenen ›Living On My Own‹, das dem Solisten Mercury posthum seine erste wie einzige UK-Pole-Position bescherte.

8/10

Freddie Mercury
MESSENGER OF THE GODS: THE SINGLES
Mercury/Universal

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