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Video der Woche: John Lennon – ›Come Together‹ live 1972

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john lennonIn unserem „Video der Woche“ seht ihr, wie John Lennon seinen früheren Beatles-Hit ›Come Together‹ live in New York aufführte.

In dieser Woche, am 26. September, feierte die Veröffentlichung von ABBEY ROAD ihren 47. Jahrestag. Mit dem Eröffnungs-Song des Beatles-Klassikers, ›Come Together‹, blicken wir zurück – nicht aber in dessen Entstehungsjahr 1969.

Etwas später und nach der Auflösung der Beatles, 1972, veranstaltete John Lennon zwei Benefiz-Konzerte im New Yorker Madison Square Garden, die mitgeschnitten und später als LIVE IN NEW YORK CITY veröffentlicht wurden.

Unter den zahlreichen Songs auf der Setlist befand sich damals auch ›Come Together‹, bei dem sich Lennon laut eigener Aussage ordentlich konzentrieren musste, um sich fehlerfrei an den Text zu erinnern. Aber seht und hört selbst!

Seht hier John Lennon live mit ›Come Together‹:

Green Day: Punk gegen Trump

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green-dayGreen Day rechnen auf einem Konzert in Punk-Manier mit Donald Trump ab. Seht hier ein Video dazu!

Am 28. September spielten Green Day im Zuge ihrer „Revolution Radio“-Tour ein Konzert im Starland Ballroom in New Jersey. Dort wetterten sie Punk-getreu gegen Politiker – und ganz besonders gegen US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump.

Während ›Holiday‹ fragte Billy Joe Armstrong in die Runde: „Leute, habt ihr in letzter Zeit die Nachrichten angeschaut? Was sagt ihr zu den Präsidentschaftkandidaten der Vereinigten Staaten von Amerika? Was sagt ihr zu ‚New York’s finest‘, Herrn Donald Trump?“

Dann verkündet er: „Kein Rassismus, kein Rassismus, kein Rassismus in diesem fucking Saal, das sage ich euch! In diesem Saal gibt es keine Vorherrschaft der Weißen! Wir sind heute alle in New Jersey zusammengekommen, um gegen die ganze Scheiße, die all diese fucking Politiker labern, zu protestieren!“

Daraufhin steigt die Band wieder in den Song ein und Armstrong ändert die Strophe „pulverize the Eiffel Tower“ in „pulverize the Trump Towers“ um.

Seht hier Green Day live und politisch mit ›Holiday‹. Billy Joe Armstrongs Ansage startet bei 3:24, bei 3:38 singt er „Pulverize the Trump Towers“:

Immer mehr Stars sprechen sich gegen Donald Trump aus, darunter auch kürzlich Bruce Springsteen. Er meinte: „Schon die Tatsache, dass er überhaupt kandidiert, ist beschämend für einen Amerikaner“.

Steel Panther: Neues Album kommt, erste Single ›She’s Tight‹ ist jetzt schon da!

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steel-panther-shes-tight4Ende Februar werden Steel Panther ihre neue Platte auf den Markt bringen. Die erste Single daraus, das Cheap Trick-Cover ›She’s Tight‹, präsentieren uns die Kalifornier schon jetzt!

Steel Panther werden nach ihrem 2014er Erfolgsalbum ALL YOU CAN EAT am 28. Februar 2017 ihr viertes Studiowerk LOWER THE BAR veröffentlichen. Mit dem Clip zu ›She’s Tight‹, einem Cover des Cheap-Trick-Songs von 1982, gibt es schon den ersten Vorgeschmack darauf.

Die erste Single aus Steel Panthers kommendem Album hat für Sänger Michael Starr eine ganz besondere Bedeutung: Cheap Trick war eine meiner Lieblingsbands, als ich jünger war. Ich bin sehr stolz, dass wir diesen Song für unser neues Album aufgenommen haben und dass ihn [Cheap Trick-Sänger] Robin Zander höchstpersönlich mit mir gesungen hat. Es ist ein wahr gewordener Traum“.

Seht hier Steel Panther im wie gewohnt viel Haut zeigenden Video zu ›She’s Tight‹:
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So sieht das Cover von LOWER THE BAR aus:
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The Who: Stuttgart, Hanns-Martin-Schleyer-Halle (12.09.2016)

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Daltrey, Townshend & Co. zelebrieren ihren Mythos

„Come on the amazing journey and learn all you should know!“ So heißt es in ›Amazing Journey‹, einem der Schlüsseltracks von TOMMY – die Zeile taugt als Motto für diese rund 140 Minuten in der brütend heißen und mit zehntausend Menschen gesteckt vollen Stuttgarter Schleyerhalle. Zwar haben die meisten der mehrheitlich ergrauten Konzertbesucher in diesem Leben nicht mehr allzu viel zu lernen, wer jedoch einen gerafften Überblick über das haben mochte, was The Who bedeuten, wofür sie seit fünf Jahrzehnten stehen und wie sie die bis heute gültige DNA der Rockmusik geprägt haben, der war an diesem Abend und an diesem Ort genau richtig aufgehoben.

In prächtiger Spiellaune und offenbar bester körperlicher Verfassung präsentieren Pete Townshend (71) und Roger Daltrey (72) einen Querschnitt der kreativen Who-Geschichte (auch wenn Letzterer in unglücklichen Momenten inzwischen optisch an den späten Dieter Thomas Heck erinnert). Begleitet von den seit Jahren bewährten Sidemen Zak Starkey (Drums), Pino Palladino (Bass), Simon Townshend (Gitarre) sowie drei Keyboardern, eröffnen die Londoner ihren Set mit ›Who Are You‹, gefolgt von einem aggressiven 60s-Block (mit ›The Kids Are Alright‹, ›My Generation‹ und ›I Can See For Miles‹).

Next Stop: das legendäre LIFEHOUSE-Projekt, dem der Albumklassiker WHO’S NEXT entsprang, gekrönt von der selten live gespielten 1972er-Single ›Join Together‹. Die folgende Stunde bleibt den Konzeptwerken QUADROPHENIA und TOMMY vorenthalten.
Emotionaler Höhepunkt: die grandiose Lesung von ›Love, Reign O’er Me‹. Zum Ende dann das unverwüstliche ›Baba O’Riley‹ und, natürlich, ›Won’t Get Fooled Again‹ mit fahrig verdaddeltem Finale. Egal, eine Prise Chaos gehört zur amtlichen The-Who-Experience nun mal dazu.
Das Beeindruckende an diesem Abend ist indes der Umstand, dass diese beiden alten Fahrensmänner nicht nur eine über alle Zweifel erhabene Performance liefern, sondern darüber hinaus durch die subtile Songauswahl mit Juwelen wie ›Behind Blue Eyes‹, ›Relay‹ und ›I’m One‹ auch Townshends alte Leitthemen – Kindheitstraumata, Selbstzweifel und nicht zuletzt der virtuelle Totalitarismus, den er schon in LIFEHOUSE prophezeite – wie einen Roten Faden in den Abend einflechten.
Eine weitere Zeile aus ›Amazing Journey‹ lautet: „Each sensation makes a note in my symphony“. Wohl wahr, ein Repertoire voller Sensationen, ein Gesamtwerk wie eine Symphonie, eine Setlist, die diesen Mythos dynamisch und klug erzählt. Und zwei Veteranen, die mit sich und ihrer Kunst im Reinen sind. Prädikat: Historisch!

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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opethDas lange Wochenende steht vor der Tür und ihr wollt euch mit brandneuer Musik darauf einstimmen? Nichts leichter als das, denn wie jeden Freitag versorgt euch CLASSIC ROCK mit den Neuerscheinungen der Woche!

Die Pixies bleiben ihrem typischen Sound auch mit neuer Bassistin treu und präsentieren uns mit HEAD CARRIER eine Platte mit Schmiss. Hier sind die Indierocker live mit dem Titelsong ihres neuen Werks:

Hier findet ihr die Review zu HEAD CARRIER…

Die Drive-By Truckers beschäftigen sich auf AMERICAN BAND mit alltäglichen US-Problemen wie Rassismus und Waffengewalt und hüllen diese in ein Gewand aus Honky Tonk, Country und Classic Rock. Hier ist die Band mit ›Ramon Casiano‹:

Hier findet ihr die Review zu AMERICAN BAND…

Opeth-Frontmann Mikael Åkerfeldt zieht es auf SORCERESS zurück in die 70er – für das neue Album hat er sich zudem erstmals von Jazz inspirieren lassen. Hier könnt ihr euch das Lyric-Video zum Titelsong ansehen:

Hier findet ihr die Review zu SORCERESS…

Auf Van Morrisons 36. Studioalbum KEEP ME SINGING hört man dem Nordiren die Freude am Singen an, seine neue LP ist manchmal nostalgisch und dank klassischer Morrison-Stücke eine Freude für Fans. Hier seht ihr Van the Man live mit ›Out In The Cold Again‹:

Hier findet ihr die Review zu KEEP ME SINGING…

Ritchie Blackmore: Comeback-Shows von Rainbow kommen auf CD und DVD

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ritchie blackmore liveIm Juni gaben Ritchie Blackmore’s Rainbow zwei Konzerte in Deutschland. Jetzt erscheinen mit MEMORIES IN ROCK: LIVE IN GERMANY Aufnahmen aus den beiden Shows.

Am 17. und 18. Juni spielte Ritchie Blackmore mit Rainbow auf der Loreley und in Bietigheim-Bissingen. Da der Gitarrist ansonsten mit Blackmore’s Night Mittelalter-Musik macht, markierten die beiden Auftritte seine Rückkehr zum Rock.

Am 18. November werden Live-Mitschnitte aus den Comeback-Gigs unter dem Titel MEMORIES IN ROCK: LIVE IN GERMANY als CD/DVD- und CD/Blu-ray-Sets veröffentlicht werden. Außerdem soll es eine Deluxe-Version mit DVD, Blu-ray, CD und einem 48-seitigen Buch geben. Anfang Dezember wird eine Vinyl-Ausgabe folgen.

Neben Blackmore standen im Juni Ronnie Romero (Vocals), David Keith (Schlagzeug), Bob Nouveau (Bass) und Jens Johansson (Keyboard) auf der Bühne. Zu hören gab sowohl Songs von Rainbow als auch von Deep Purple.

rainbow live album

Titelliste:

CD1
1. Highway Star
2. Spotlight Kid
3. Mistreated
4. 16th Century Greensleeves
5. Since You Been Gone
6. Man on the Silver Mountain
7. Catch the Rainbow
8. Difficult to Cure (Beethoven’s Ninth)
9. Perfect Strangers
10. Stargazer

CD2
11. Long Live Rock ‘N’ Roll
12. Child in Time / Woman from Tokyo
13. Black Night
14. Smoke on the Water

Pixies – HEAD CARRIER

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pixies album 2016Paz und die Pixies – ein gutes Team.

Das Album-Comeback der Pixies verlief im Frühling 2014 sehr unglücklich. INDIE CINDY hatte einen dämlichen Titel und versammelte die Songs der drei eher schwachen EPs, die die Indierock-Veteranen zuvor veröffentlicht hatten. Man musste der Band jedoch zugute halten, dass sie sich überhaupt wieder an neues Material herangewagt hatte: Die Nostalgieshows liefen auch ohne neue Songs prima. Wegen des schwachen Resultats gingen viele vor zwei Jahren jedoch davon aus, die Pixies hätten ihren Biss verloren. Ein absolut positives Zeichen war dann die Verpflichtung von Bassistin Paz Lenchantin. Die quirlige Frau mit argentinischen Wurzeln war zuvor unter anderem bei A Perfect Circle und Zwan tätig, mit vermeintlichen Alpha-Frontmännern kennt sie sich also aus. Bei den Pixies spielt sie auf der ehemaligen Position von Kim Deal, was so undankbar ist, wie nach Jürgen Klopp den Job als Trainer des BVB zu übernehmen. Doch nicht nur Thomas Tuchel zeigt, dass das geht. Paz Lenchantin findet genau die richtige Mischung aus Bandtreue und Eigenwilligkeit. Auf HEAD CARRIER singt sie den Track ›All I Think About Is Now‹, eine offene Hommage an Kim Deal – inklusive dem Gitarrenriff von ›Where Is My Mind?‹ und den legendären Oooohs. Den Text schrieb Black Francis, es ist eine etwas platte aber liebenswürdige Art, sich noch einmal vor Kim Deal zu verbeugen. Ansonsten übertreiben es die Pixies nicht mit Verweisen auf ihr Altwerk. Natürlich erkennt man die klassische Laut-Leise-Dynamik, die Einflüsse aus Hardcore und Surfrock. Aber es wäre ja auch Quatsch, einen Pixies-Fan mit Änderungen überzeugen zu wollen: Der Indierock der Band hat auf HEAD CARRIER wieder Schmiss, die Songs sind kurz und sitzen, die Backing-Vocals von Paz Lenchantin sind prima. An ihren eigenen Meisterwerken kratzt die Band noch lange nicht. Aber die Richtung stimmt wieder.

6/10

Pixies
HEAD CARRIER
PIXIESMUSIC/PIAS/ROUGH TRADE

Drive-By Truckers – AMERICAN BAND

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drive by truckers albumSelten klang Politik so gut.

Passend zum Titel steckt im neuen Werk der Drive-By Truckers wirklich gewaltig viel Amerika drin. The­matisch geht es um alltägliche US-Probleme wie Rassismus, Ein­wanderung und Waffengewalt, die allesamt in gelungenes Storytelling verpackt werden. Aber vor allem klanglich weht das Sternenbanner nicht nur auf dem Cover, sondern auch über den Songs von AMERIAN BAND. Man hört Anklänge an Größen wie Tom Petty, Willie Nelson und Neil Young – der ist zwar Kanadier, klingt aber auch sehr amerikanisch. Auch an die eher folklastigen Songs von Warren Haynes und Lucero muss man manchmal denken. Ein Stück wie ›Guns Of Umpqua‹ hat dann sogar ein deutliches Eagles-Flair. Im 20. Jahr ihres Bestehens vereinen die Drive-By Tuckers in ihrem Sound nahezu alles, was dieses Land (zumindest musikalisch) groß gemacht hat. Heartland-Harmonien und Honky Tonk findet man hier ebenso wie Country und Classic Rock. Immer wieder wunderbar, wenn die Slide-Gitarre oder die Springsteen-mäßige Orgel ins Spiel kommt. Politisch und popkulturell ein starkes und tatsächlich uramerikanisches Album.

7/10

Drive-By Truckers
AMERICAN BAND
ATO/PIAS/ROUGH TRADE