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Video der Woche: Dire Straits feat. Eric Clapton ›Money For Nothing‹

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Zum Geburtstag von Mark Knopfler haben wir für unser „Video der Woche“ einen besonderen Auftritt der Dire Straits von 1990 ausgegraben!

Am 30. Juni 1990 fanden die Dire Straits wieder einmal zusammen, um an einem ganz besonderen Benefizkonzert teilzunehmen. Gemeinsam mit Größen wie Phil Collins, Paul McCartney, Pink Floyd, Robert Plant, Status Quo, Elton John und Eric Clapton spielten sie damals vor etwa 120.000 Zuschauern in Knebworth, um Geld für das „Nordoff-Robbins Music Therapy Centre“ und die „BRIT School For Performing Arts And Technology“ zu sammeln.

In unserem „Video der Woche“ seht ihr, wie an diesem Abend die Dire Straits von Eric Clapton bei ›Money For Nothing‹ begleitet wurden. Außerdem zeigt es uns, wie sehr die Zeit vergeht: Die Anzüge sitzen heute wieder besser und Mark Knopfler feiert seinen 68. Geburtstag.

Alles Gute, Mark!

Dire Straits feat. Eric Clapton mit ›Money For Nothing‹ live 1990:

Motörhead: Ein Emoji für Lemmy?

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lemmy motörhead„Die Welt braucht ein Lemmy-Emoji“: Das zumindest fordert eine Petition, die Motörhead jetzt auf ihrer Facebook-Seite geteilt haben.

Ein Emoji von Lemmy würde unmittelbar als „kraftvolles Symbol für Ehrlichkeit, Integrität, Stärke und eine Never-give-up/Never-quit-Attitüde“ erkannt werden, heißt es in dem Gesuch auf change.org.

Lemmys Publikum setze sich „aus allen Rassen, Glaubensrichtungen, Geschlechtern und Weltanschauungen“ zusammen, steht dort weiter. Davon abgesehen sei der Motörhead-Sänger „the badest motherfucker“ gewesen, den die Welt je gesehen habe.

Und überhaupt: Wenn ein Lemmy-Emoji kein erstrebenswertes Ziel ist, ja was denn dann. Motörhead jedenfalls haben die Petition schon mal auf ihrer Facebook-Page geteilt.

Liam Gallagher: Hier das versöhnliche ›For What It’s Worth‹ hören

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liam gallagher 2017Liam Gallagher sagt „sorry“ – und klingt dabei auf seiner neuen Single ›For What It’s Worth‹ ganz schön nach Oasis.

Nach ›Wall Of Glass‹ und ›Chinatown‹ gibt’s den dritten Song aus Liam Gallaghers Solodebüt AS YOU WERE, das am 6. Oktober erscheint.

Und auf ›For What It’s Worth‹ zeigt sich Gallagher überraschend versöhnlich. „For what it’s worth/I’m sorry for the hurt/I’ll be the first to say/I made my own mistakes“, singt er etwa. Aber damit muss ja nicht unbedingt sein ihm im Dauerzwist verbundener Bruder Noel gemeint sein.

„Ich wollte eine Entschuldigung schreiben. Nicht an eine Person, sondern an alle, denn ich bin echt schlecht darin, sorry zu sagen“, sagt der frühere Oasis-Sänger.

Soundtechnisch erinnert das melodisch-nostalgische ›For What It’s Worth‹ von den neuen Songs am meisten an Liams alte Band. „Ich wollte nichts neu erfinden oder irgendeine Space-Jazz-Odyssee unternehmen. Es ist der Lennon-‘Cold Turkey’-Vibe, die Stones, die Klassiker, nur eben auf meine Art“, erklärt Gallagher.

Hier ist Liam Gallagher mit ›For What It’s Worth‹:

AS YOU WERE:
1. Wall Of Glass
2. Bold
3. Greedy Soul
4. Paper Crown
5. For What It’s Worth
6. When I’m In Need
7. You Better Run
8. I Get By
9. Chinatown
10. Come Back To Me
11. Universal Gleam
12. I’ve All I Need

Bonus Tracks:
13. Doesn’t Have To Be That Way
14. All My People / All Mankind
15. I Never Wanna Be Like You

Van Morrison – ASTRAL WEEKS

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astral weeksVan Morrisons erster Meilenstein in transparentem Vinyl.

Vom Geist des globalen Progressiv-Trends um 1967/68 ließ sich auch der von Nordirland in die Vereinigten Staaten ausgewanderte Van Morrison inspirieren: ASTRAL WEEKS, sein im November 1968 inoffiziell zweites, nach Meinung des kleinen rothaarigen Genies mit der schwarzen Mordsstimme aber erstes Solowerk, entstand in einer Epoche gesellschaftlichen Umbruchs. Vor allem aber in einer Phase, in der Morrison durch alte Verträge sowohl künstlerisch wie existenziell durch seinen Mentor und Bang-Records-Labelchef Bert Berns Restriktionen erfuhr.

Berns plötzlicher Herztod im Dezember 1967 brachte zusätzliche Komplikationen mit sich, da dessen Witwe massiv gegen Morrison agierte, weil sie glaubte, er sei für den Tod ihres Gatten verantwortlich. Einer Abschiebung aus den USA entging Morrison durch Heirat mit Freundin Janet Rigsbee Monto. Niedergelassen in Cambridge, Massachusetts, gelang der Karriere-Reset mit sporadischen Auftritten in Folk Clubs nur mühsam. Um mit dem Label Warner Brothers überhaupt ins Geschäft zu kommen, sah sich Morrison gezwungen, Zugeständnisse an Witwe Berns machen: Zwei seiner noch für Bang Records eingespielten Songs, ›Madame George‹ und ›Beside You‹, musste das neue Werk beinhalten. Wie befohlen, so getan. Dennoch geriet der in drei Sessions in den New Yorker Century Sound Studios im September und Oktober 1968 mit John Payne (Flöte, Sopransaxofon), Richard Davis (Standbass), Warren Smith Jr. (Perkussion, Vibraphon), Connie Kay (Schlagzeug) sowie Jay Berliner und Barry Kornfeld (Akustik­gitarren) unter Arrangeur Larry Fallon und Pro­duzent Lewis Merenstein aufgezeichnete, kammermusikalisch pastorale Folk-Blues-Jazz-Soul-Hybride ASTRAL WEEKS zum Meilenstein.

Da stimmte einfach alles: Vom subtil außergewöhnlichen Coverdesign über die visionäre Stilüberblendung im Akustikmodus bis hin zum textlichen Symbolismus meisterlicher Metaphern in den überlangen Tracks ›Ballerina‹, ›Cyprus Avenue‹ und dem Titelsong. Gar auf knapp zehn magische Minuten brachte es das schon vom Debüt BLOWIN‘ YOUR MIND (1967) be­­kannte, aber nochmals modifizierte ›Madame George‹.

10/10

Van Morrison
ASTRAL WEEKS
RHINO RECORDS/WARNER

Promise Of The Real: Lukas Nelson über sein neues Album und Neil Young

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lukas nelsonIn einem Videofeature spricht Lukas Nelson, Sohn von Willie Nelson und Chef von Promise Of The Real, über seine musikalischen Helden und seine Zusammenarbeit mit Neil Young.

Am 25. August veröffentlichen Lukas Nelson & Promise Of The Real ihre neue Platte mit dem einprägsamen Titel LUKAS NELSON & PROMISE OF THE REAL – inklusive Gastauftritt von Lady Gaga. Es ist das fünfte Studioalbum der Band, die Neil Young-Koproduktion THE MONSANTO YEARS von 2015 eingeschlossen.

Young hatte die Gruppe davor beim Farm-Aid-Festival entdeckt und als Backing-Band verpflichtet, erst im Juli veröffentlichten sie die gemeinsame Single ›Children of Destiny‹.

In einem neuen Videofeature erfreut sich Lukas Nelson, Frontmann von Promise Of The Real, nun an der familiären Bühnenatmosphäre, die bei Auftritten mit Young herrsche. Und natürlich spricht er auch über seinen berühmten Vater Willie Nelson.

Als Kind habe er die ganze Zeit Musik um sich gehabt, so Lukas Nelson. „Es war der Job meines Vaters. Meine ersten Erinnerungen sind mit Johnny Cash, Waylon Jennings und Kris Kristofferson verbunden, den Highwaymen. Ich habe diese Musik in mich aufgesogen“.

Besonders Kristofferson habe sich zu seinem Mentor entwickelt, so Nelson. Nachdem er einen seiner ersten Song geschrieben habe, mit elf Jahren, habe die Country-Ikone ihm prophezeit, dass ein Songwriter aus ihm werde. „Und wenn Kristofferson mir sagt, ich werde ein Songwriter sein, dann werde ich einer sein.“

Im Video erzählt Lukas Nelson von seinen Helden und schaut auf sein neues Album voraus:

Kickin Valentina – IMAGINARY CREATURES

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Sleaze Rock wie vor 30 Jahren. Da steigt die Stimmung!

Wer Lust hat auf eine Zeitreise in jene Ära, als Guns N‘ Roses der größte Bühnen-Act der Welt waren und Mötley Crüe, Faster Pussycat oder Skid Row nicht nur bei Typen, die schon an den 50 kratzen, sondern auch im Mainstream-Radio und auf MTV als cool angesehen wurden, der ist hier goldrichtig. Der US-Vierer macht mit schmierigen Stirn­bändern, abgewetzten Armeejacken, verspiegelten Sonnenbrillen und Nietengürteln auch optisch keinen Hehl daraus, dass er rückwärts – und zwar in Richtung der zweiten Hälfte der 80er – gewandt ist. Viel wichtiger ist aber die Musik. Und die stimmt bei Kickin Valentina dankenswerterweise ebenso und hätte den Herren vor 30 Jahren wohl zu Weltruhm verholfen. Ihr Sleaze-Hardrock ist erstklassig, die Männer um den herrlich ins Mikro krächzenden Joe Edwards wissen, wie man groovt. Der druckvolle Titel­track, das röhrende ›Eat ‘N Run‹ und das rotzige ›Street‹ sind exzellente Beispiele dafür. Und dann schiebt die Band mit ›Crazy‹ auch noch die für diese Stilrichtung obligatorische Power-Ballade ein. Feuerzeugschwenken ist hier natürlich absolute Pflicht. Fast zum Schluss gibt es dann noch ein Cover des Elvis-Gassenhauers ›Burning Love‹ – ein wahrer Partykracher, der richtig Laune macht. So wie das komplette Album. Auch ganz ohne Eigenständigkeit und Originalität …
7/10
Oliver Kube

Kickin Valentina
IMAGINARY CREATURES
TARGET/SOULFOOD

Will Hoge – ANCHORS

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will hoge anchors

Als Solo-Star genießt der aus Franklin, Tennessee, stammende Will Hoge noch Geheimtipp-status. Als Songwriter dagegen ge­­hört er längst zur ersten Liga im Country-Rock und Americana. Spätestens seit der sympathische Sänger und Gitarrist 2012 für die Eli Young Band ›Even If It Breaks Your Heart‹ schrieb – und die Band damit einen Grammy-Hit landete – ist Hoge ein höchst gefragter Song­schmied. Darunter hat leider seine eigene Karriere gelitten. Bis jetzt. Denn mit ANCHORS legt der rauhkehlige, nicht selten an Bob Seger und John Mellencamp erinnernde Shouter ein hervorragendes Album vor. Verpackt in mal solide Country-Rock-, mal in filigrane Folk- und Americana-Töne, gibt Hoge in den elf Tracks erstaunlich offene Ein­blicke in sein aufgewühltes See­lenleben. Eine Allstar-Band – darunter Darius Ruckers Drummer Jerry Roe und Jack White-Bassist Dominic Davis – sowie Gaststar Sheryl Crow (bei ›Little Bit Of Rust‹) unterstützen Hoge bei seinem Solo-Comeback.

Keine Wertung

Will Hoge
ANCHORS
EDLO RECORDS

Damn Freaks – DAMN FREAKS

damn freaksGelungenes Debüt einer neuen Band, deren Songs der positive Geist des traditionellen Rock innewohnt.

Zu Beginn der 80er herrschte eine musikalische Aufbruchs­stimmung, die eine große Anzahl an Rock- und Metalbands hervorbrachte. Eine dieser Gruppen, der allerdings der ganz große Durchbruch versagt blieb, sind die Tygers Of Pan Tang. Ihr ak­­tueller Sänger Jacopo Meille leiht seine Stim­me nebenher auch den Damn Freaks. Die legen ein gelungenes erstes Album vor, deren Wur­zeln durchaus auch in der New Wave of British Heavy Metal zu finden sind. Eingängiger Ge­­sang gepaart mit rockigen Riffs lässt Erin­nerungen an die erwähnte Aufbruchsstimmung aufkommen. Die neun Kompositionen orientieren sich am Stil der damaligen Bands, bewegen sich klanglich aber im Hier und Jetzt. Der Einsteiger ›Poison Apple‹ sowie das folgende ›Break The Chains‹ rocken zackig los. Etwas Tempo nehmen die Musiker dann bei ›The Way I Feel‹ heraus und kommen getragener, beinahe balladenhaft daher. ›Dream Highway‹ startet dann wieder durch. Sehr melodisch und dank AOR-Elementen eigentlich schon radiotauglich gerieten ›Sea Of Love‹ und ›Secret Path‹. In ›Broken Wings‹ trägt die akustische Gitarre den Gesang und erweckt fast den Eindruck eines amerikanischen New-Country-Songs. Ein souveräner Erstling.

7/10

Damn Freaks
DAMN FREAKS
MIGHTY MUSIC/TARGET GROUP