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Imperial State Electric – HONK MACHINE

imperial state machineWie ein Filet vom Almjungbullen.

Mal ganz ehrlich? Die Entwicklung des Retro-Rock-Genres erinnert schwer an den Fleischkonsum der führenden Länder unserer ach so wundervollen ersten Welt. Mit unzähligen industriell massengefertigten, dafür an Geschmack armen Produkten wird der Markt heutzutage überflutet, weil sich, einem Trend hinterherhechelnd, seit etwa zehn Jahren jede dritte Plattenfirma und jeder zweite (bevorzugt schwedische) Musiker einbildet, das Heil im „Retro“ gefunden zu haben. Dabei wäre es doch der beste Weg, auf Qualität zu bauen und sich seltener ein exzellentes Sonntagssteak zu gönnen. Der musikalische Bio-Bauer mit einem solchen Festtagsschmaus im Angebot ist Nicke Andersson. Alle paar Jahre ein Album seiner früheren Hellacopters und der Nachfolgeband Imperial State Electric sollte eigentlich dem Feinschmecker voll und ganz reichen. Auch HONK MACHINE, die vierte Schlachtplatte von ISE, hat einige Retro-Gourmet-Sterne verdient. Ihren Beitrag zum Gewinn dieses Gütesiegels leisten neben anderen das 70s-rockig derbe aber nicht unliebliche ›Let Me Throw My Life Away‹, das melancholische ›All Over My Head‹, das Mersey-beatige ›Maybe You’re Right‹ (gesungen von Bassist Dolf de Borst), das an Procol Harum erinnernde ›Walk On By‹ sowie das mit einem NWOBHM-Riff bestückte ›It Ain’t What You Think (It’s What You Do)‹.

8/10

Nathaniel Rateliff & The Night Sweats – NATHANIEL RATELIFF & THE NIGHT SWEATS

nathaniel rateliff albumAuf geht’s zur Soulparty!

Dominierte auf den bisherigen beiden Platten des Songwriters, besonders auf seinem Debüt IN MEMORY OF LOSS, melancholischer Folk, gibt es nun eine geballte Ladung Soulpower von Nathaniel Rateliff. Mit Ecken und Kanten, vielen lauten, auch einigen ruhigeren Momenten. Die Songs überfallen einen regelrecht. Der Opener ›I Need Never Get Old‹ erinnert mit seinen Bläserfanfaren und seiner mitreißenden Energie an Feargal Sharkeys ›You Little Thief‹. ›Howling At Nothing‹ ist vollmundiger, tief empfundener Uptempo-Soul, ›S.O.B.‹ ein schmissiger Partykracher, mit Handclaps, Oooh-oh-Chören und schöner Schnell-langsam-Dynamik. Mit seiner sich überschlagenden Stimme ahmt Rateliff Vorbilder wie Otis Redding oder Sam & Dave nach – nicht umsonst veröffentlicht der Mittdreißiger auf deren legendärem Stax-Label. Ruhiger geht’s zu beim entspannt Klavier-klimpernden ›I’ve Been Failing‹, auf dem Rateliff in seiner vitalen Aufgekratztheit klingt wie der junge Van Morrison. Die Americana-Schönheit ›Wasting Time‹ lässt an The Band denken, ebenfalls ein Einfluss auf Rateliffs Sound. ›I’d Be Waiting‹ ist ein erschöpft sehnsuchtsvolles Liebeslied, ›Mellow Out‹ zum Abschluss ein hallendes Klangkunstwerk mit Dadada-Gesängen. Und die Texte? Handeln „von den Kämpfen meines Lebens – vom zu viel Trinken, dieser Art von Mist. Und eben von Beziehungen, wie wir sie alle führen“, erklärt Rateliff. Für Liebhaber von authentisch gemachtem Vintage-Soul eine echte Entdeckung.

Rock Am See: Jetzt Festival-Tickets gewinnen

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rock am see 2015CLASSIC ROCK verlost Tickets für „Rock Am See“ und Fan-Pakete der Kings Of Leon. Jetzt teilnehmen! Euch erwarten Frank Turner, Mando Diao, Kings Of Leon u.v.m.!

Nach einem Jahr Pause ist eines der bekanntesten Ein-Tages-Festivals Deutschlands zurück. Am Freitag, den 04. September, findet „Rock Am See!“ wieder in Konstanz am Bodensee statt. In diesem Jahr erwarten euch Schmutzki, Skinny Lister, Itchy Poopzkid, Frank Turner & The Sleeping Souls, Broilers, Mando Diao und die Superstars von Kings of Leon mit ihrem einzigen Deutschland-Konzert 2015!

Zu diesem Anlass verlost CLASSIC ROCK unter euch zwei Pakete mit je zwei Festival-Tickets für „Rock Am See“ und einer Kings Of Leon-Box(Limited Deluxe Edition) mit dem aktuellen Album MECHANICAL BULL und einem Shirt in Größe L.

Das kann euer Preis sein:
PAULS_SHIRT

Schreibt einfach eine Mail mit eurem Namen unter dem Betreff LEON an verlosung@crmag.de.
Teilnahmeschluss ist Montag, der 31. August.

Seht hier den Trailer zu „Rock Am See 2015“:

Alle weiteren Infos zum Festival findet ihr hier …

Wir wünschen viel Glück!

Benefizkonzert: Johnny Depp und Gene Simmons spielen für wohltätigen Zweck

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johnny depp kissGemeinsam mit weiteren Musikern gaben der Schauspiel-Star an der Gitarre und der Bassist Hits von Kiss und Alice Cooper zum Besten.

Johnny Depp und Gene Simmons haben am Sonntag (16. August) überraschend einen Auftritt auf einem Wohltätigkeitskonzert hingelegt. Gemeinsam spielten sie die Kiss-Songs ›Deuce‹ und ›Rock And Roll All Nite‹. Unterstützt wurden sie dabei von Nuno Bettencourt (Extreme) und Gilby Clarke (ehemals Guns N‘ Roses). Depp hatte kurz zuvor schon Alice Coopers ›School’s Out‹ zusammen mit der Hausband gecovert.

Die Einnahmen der Show in Los Angeles gehen an die Benefiz-Einrichtung „Mending Kids“, die Operationen für bedürftige Kinder ermöglicht. Johnny Depp sagte in einem Statement: „Die Organisation verändert nicht nur das Leben dieser Kinder, sie sorgt für Fortschritt in Entwicklungsländern, die medizinische Versorgung benötigen.“

Am 9. September wird der Schauspieler mit den Hollywood Vampires ein nach der Band benanntes Tribute-Album vorlegen. Neben Depp sind Alice Cooper und Joe Perry feste Mitglieder der Supergroup. Als Gäste treten auf der Platte u. a. Paul McCartney, Joe Walsh und Slash auf.

Seht hier Johnny Depp und Gene Simmons mit ›Deuce‹ und ›Rock And Roll All Nite‹:

Motörhead: Lemmy wechselt von Whiskey-Cola zu Wodka-O

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Lemmy_Motörhead @ Robert John (1)Der Gesundheit wegen: Motörheads Lemmy Kilmister wird seinem Stammgetränk untreu, versichert aber: „Ich bin immer noch unzerstörbar.“

Immer wieder hat Lemmy Kilmister mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Der 69-Jährige leidet an Diabetes und musste bereits eine Herzoperation über sich ergehen lassen. Wie der „Guardian“ berichtet, hat der Sänger deshalb seinem Leibgetränk Whiskey-Cola abgeschworen.

Seiner Assistentin zufolge habe Lemmy diesen Schritt aus gesundheitlichen Gründen unternommen. Ob seine neue Wahl in dieser Hinsicht allerdings so viel besser ist, dürfte zweifelhaft sein. Statt Whiskey-Cola hält sich der Motörhead-Chef nun an Wodka-O.

Lemmy selbst sind solche Abwägungen aber sowieso egal. „Ich mag Orangensaft einfach lieber“, verriet er. „Also verpiss dich, Coca Cola. Ich bin immer noch unzerstörbar.“ Ein kleines Zugeständnis an seine Gesundheit hat er allerding gemacht: Er raucht nur noch eine Schachtel Zigaretten die Woche.

Erste Anzeichen seines neuen Lebenswandels zeigte der unverwüstliche Bandleader schon im ausführlichen Interview mit CLASSIC ROCK aus dem letzten Jahr.

Mit Motörhead wird Lemmy demnächst das Album BAD MAGIC veröffentlichen, den Nachfolger von AFTERSHOCK aus dem vergangenen Jahr. Mitte Juni ließ die Band den neuen Song ›Thunder & Lightning‹ hören, Ende Juli folgte das Video zu ›Electricity‹.

Nightlife Defenders: Wir wollen unseren Rock’n’Roll

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nightlife defenders 2Rockmusiker rebellieren mit dem Song ›I Want My Rock On The Radio‹ gegen die Absetzung von Sendungen wie „Rockperlen“ oder „Kultabend“ auf Bayern 3.

Am 1. August hat Bayern 3 seine Nightlife-Reihe nach 21 Jahren abgesetzt. In Sendungen wie „Classic Rock“, „Rockperlen“, der „Newcomershow“ und dem „Kultabend“ hatte der Radiosender bis dahin jeweils ab 22 Uhr Rockklassiker gespielt und aufstrebende Talente gefördert. Ersetzt wurden diese Formate nun durch die Serie „Bayern 3 Puls“, die vor allem junge Popmusik im Programm hat.

Doch nun regt sich Widerstand in der Rockszene. 3 Dayz Whizkey-Gitarrist Tilo George Copperfield hat unter dem Motto „Nightlife Defenders“ eine Armada von rund dreißig bayerischen Rockern um sich geschart, darunter Musiker von Black Blitz, Lem Motlow, Stereostoned, Deadlock, der AC/DC Revival Band und Künstler wie Claudia Cane, Dan Lucas, Sarah Straub oder Yasi Hofer. Gemeinsam haben sie den Song ›I Want My Rock On The Radio‹ aufgenommen und eine Facebook-Seite zum Thema erstellt.

„Wir sind gegen den Einheitsbrei aus Wiederholungsschleifen und Comedy, ein öffentlich-rechtlicher Radiosender muss ein Angebot für alle Hörer schaffen und dementsprechend auch sein Programm anpassen“, so Copperfield. Er fordert „mehr Vielfalt und Förderung regionaler Rockmusiker, die sich im neuen Format Bayern 3 Puls nicht mehr finden werden“. Dieses sei auf ein Zielgruppe unter 20 Jahren zugeschnitten, die nur selten Radio höre.

Des Ende der Nightlife-Reihe “ ist ein Schlag ins Gesicht für alle Freunde gepflegter Rockmusik“, findet Copperfield. Sein Aufruf lautet: „Mit eurer Unterstützung lebt der Rock im Radio weiter. Liked unsere Facebook-Seite oder schreibt eine Email mit konstruktiver Kritik an den Sender.“

Seht hier den Clip zu ›I Want My Rock On The Radio‹ von den Nightlife Defenders:

AC/DC: 156 Drummer spielen ›You Shook Me All Night Long‹

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acdc you shook me all night longDas Heer an Schlagzeugern versammelte sich in São Paulo und gab neben dem AC/DC-Klassiker auch Megadeths ›Symphony Of Destruction‹ zum Besten.

Mehr als 150 Drummer haben sich in São Paulo zu einem gemeinsamen Auftritt verabredet, um Hardrock und Metal-Klassiker zu covern. Gemeinsam stürzten sie sich in AC/DCs ›You Shook Me All Night Long‹ und ›Symphony Of Destruction‹ von Megadeth.

Auf einer Bühne gab eine Live-Band den Takt vor, der auch Ex-Sepultura-Trommler Jean Dolabella angehörte. Initiiert wurde die Performance von Dino Verdade. Sein Ziel war es, so viele Musiker wie möglich die Freude am gemeinsamen Spielen erfahren zu lassen.

So klingt der AC/DC-Hit ›You Shook Me All Night Long‹ mit 156 Drummern…

…und so Megadeths ›Symphony Of Destruction‹ aus dem Jahr 1992:

Was machen eigentlich Lillian Axe?

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Lillian AxeWas haben Fats Domino, Little Richard, Jerry Lee Lewis und Lillian Axe gemein? Musikalisch wenig, sind Lillian Axe doch eher im melodischen Metal als im traditionellen Rock’n’Roll zuhause, aber seit 2010 ist die Band aus New Orleans wie diese drei Legenden Mitglied in der der Louisiana Music Hall Of Fame.

Die Geschichte der Truppe um Gitarrist Steve Blaze, heute einzig verbliebenes Originalmitglied, beginnt in den 80ern im Dunstkreis der angesagten Glamster von Ratt. Nachdem Lillian Axe diese supportet hatten, unterschrieben sie einen Deal beim selben Management. Ratt-Gitarrist Robin Crosby produzierte das Debüt LILIAN AXE und mit ›Dream Of A Lifetime‹ den ersten kleinen Hit. Nach der 89er Scheibe LOVE & WAR schaffte die Band Anfang der 90er mit POETIC JUSTICE und dem Hit ›True Believer‹ ihren Durchbruch, ihre Videos fanden sich fortan auf MTV- und VH1-Rotation. Dem Nachfolger PSYCHOSCHIZOPHRENIA zwei Jahre später blieb der kommerzielle Erfolg indes verwehrt. 1995 löste sich die Band auf.

1999 tauchten Blaze & Co. mit der Compilation FIELDS OF YESTERDAY wieder aus der Versenkung auf und legten etwas später mit einem Live-Album nach. Seit 2004 Ron Taylor die Band verlassen hat, versucht der Ur-Gitarrist mit wechselnden Sängern mehr oder weniger erfolgreich sein Glück und veröffentlicht seit 2007 wieder regelmäßig neues Material. Live sind Lillian Axe konstant aktiv, spielen aber vorzugsweise auf Nostalgie-Festivals wie dem einmaligen „Rock The Bayou“ in Houston mit Hair-Kollegen wie Kix, Ratt und Bang Tango. Letztes Jahr starteten sie mit einem 13-CD Boxset und dem Akustik-Live-Release ONE NIGHT IN THE TEMPLE noch mal einen Großangriff. Gerade eben war die Band auf der „Monsters Of Rock Cruise“ und im Oktober wird mit Seelen- und Soundverwandten wie Faster Pussycat, Firehouse und Steelheart das „Rock N‘ Skull“- Festival in Illinois gerockt. Dann wird man sehen, wie es weitergeht und ob sie sogar wieder nach Deutschland kommen, wo sie seinerzeit noch mit Sänger Taylor in Clubs wie dem Circus in Gammesldorf unterwegs waren.