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Rockfels Festival: Freilichtbühne Loreley (07. + 08.08.15)

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Helloween2015cGelungener Auftakt zu einer neuen Festivalreihe.

Welch eine Freude, dass Ulrich Lautenschläger, der Veranstalter des Rockfels-Festivals, ähnlich tickt wie viele Rockfans auch. Dies bedeutet eine klare Ausrichtung des musikalischen Programms ohne Grunz-, Gröl- oder Alternativemetal. Purer Heavy Metal und Heavy Rock hält Einzug auf die Freilichtbühne auf der Loreley. Die Eröffnung gestalten Serious Black, eine noch junge Band des Genres, die das Publikum sofort zu begeistern weiß. Als Ablösung entern die erfahrenen Mannen von Axxis die Bühne und überzeugen gewohnt souverän. Die Briten von Dragonforce steigern mit ihrem Power Metal die Geschwindigkeit, be­­vor die Red Hot Chilli Pipers die Dudelsäcke hervorholen und Rockklassiker in neuem Soundgewand präsentieren. Die Dänen Pretty Maids. nehmen, ebenso wie die darauf folgenden schweizer Jungs von Gotthard, das Tempo etwas zurück. Als Headliner des ersten Tages fungieren die Schweden von HammerFall, die das gesamte Auditorium vom ersten Gitarrenklang bis zum letzten Doublebass-Schlag in ihren Bann ziehen und eine sehr überzeugende Show abliefern.
Am Samstag dürfen zunächst die Newcomer von Beyond The Black ‚ran und beweisen sofort, warum die Band zur Zeit so angesagt ist. Nun rocken mit Brainstorm und Pink Cream 69 zwei weitere teutonische Gruppen und begeistern. Aus den tiefsten finnischen Wäldern scheinen die Monster zu stammen die nun ihren Hardrock intonieren: Frontmann Mr. Lordi als bekennender U.D.O.-Fan lässt es sich nicht nehmen, die komplette folgende Show seiner Lieblingsband von der Bühnenseite aus zu verfolgen. Als dienstälteste Teilnehmer lösen die Briten von Saxon dann U.D.O. ab und lassen Heavy Metal in Reinkultur durch das Amphitheater hallen. Den krönenden Abschluss bilden Helloween mit einer grandiosen Livedarbietung. Der Auftakt für die neue Festivalreihe auf der Loreley gerät großartig und lässt bereits jetzt die Vorfreude auf die Neuauflage am 12./13. August 2016 steigen.

Heart: Las Vegas, House of Blues (14.08.15)

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ROC215.live_Heart.SC1_0878_v2Herzinfarkt vom Feinsten.

Seit ihrem honorigen Auftritt für Led Zeppelin bei den Kennedy Center Honors 2012 schwimmen Heart erfolgreich auf der 70s-Nostalgiewelle und haben sich viel von der Glaubwürdigkeit zurückerobert, die sie nach ihrem durch kommerzielle Balladen befeuerten zweiten Frühling in der MTV-Ära der 80er verloren zu haben schienen. 2013 fand sich – für nur einen Abend – das legendäre Line-up von einst zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten wieder ein, als die Band in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen wurde. Letztes Jahr landeten sie mit FANATIC LIVE FROM CAESARS COLOSSEUM in den Top 20 der Billboard-Hardrock-Alben. Eine Dynamik, die es natürlich zu nutzen gilt, und so beginnt heute die Nordamerika-Tournee mit einer (relativ) intimen Show im House Of Blues zu Las Vegas.
Die Rocklegenden aus Seattle entern eine schwach beleuchtete Bühne und lassen nichts anbrennen: Es geht los mit einem gewagt dreckigen ›Magic Man‹, und die elektrisierende Fingerfertigkeit von Nancy Wilson und Craig Bartock an den Gitarren lässt das gesamte Publikum von den Stühlen aufspringen. Hymne um Hymne wie ›Heartless‹, ›What About Love‹, ›Straight On‹ und das donnernde ›Kick It Out‹ zeigen die Band in Bestform.
Ann Wilson wird gebührenderweise als eine der besten Sängerinnen ihrer Generation angesehen – Nancy wiederum darf bei ›There‘s The Girl‹ zeigen, dass sie ihrer Schwester diesbezüglich in nichts nachsteht. Dann kehrt Ann mit Gitarre in der Hand zurück, begrüßt die Heart Mongers – eine besonders lautstarke Legion des offiziellen Fanclubs – und beginnt den balladenreichen zweiten Akt des Konzerts.
Mit einer Darbietung von ›Mona Lisas And Mad Hatters‹ ehren sie Texter Bernie Taupin und demons­trieren einmal mehr ihre unterschätzte Gabe, starke Pop-Hooklines durch ein bluesiges Rock-Prisma zu brechen. Bei einem vor Hits strotzenden Repertoire wie dem von Heart fühlt sich diese Coverversion allerdings etwas verfrüht an. Es folgt ›These Dreams‹, eine weitere Powerballade von Taupin (Martin Page fungierte als Co-Autor), die das 80er-Comeback zementierte und ihnen zu ihrer ersten Nr. 1 in den US-Charts verhalf. Mit ›Alone‹, ebenfalls ein Cover, ge­­lang ihnen das Kunststück 1987 ein zweites Mal. Das Lied, das vermutlich eine ganze Reihe von Swimmingpools, Privatjets und Fünf-Sterne-Urlauben finanziert hat, wird zwar von manchen als Paradebeispiel für die Saccharin-Exzesse des damaligen Produktionsstils genannt, doch von solcher Kritik ist heute nichts zu spüren: Schon die ersten Töne des unverkennbaren Keyboard-Intros ernten laute Begeisterungsstürme wie sonst nur spielentscheidende Tore in der Nachspielzeit.
Mit zwei ihrer größten Erfolge, ›Crazy On You‹ und ›Barracuda‹, geht es dem Ende zu. Nancy rennt über die Bühne, hyperaktiv in einem Rausch von Mörder-Riffs und Karate-Kicks. Danach folgt die Band der altehrwürdigen Tradition, für einen Moment zu verschwinden, nur um dann für eine Zugabe zurückzukehren, die in diesem Fall komplett aus Led-Zeppelin-Stücken besteht: ›The Immigrant Song‹, ›No Quarter‹ und eine bemerkenswerte Fassung von ›Misty Mountain Hop‹.
Nach ihren Danksagungen verlassen sie die Bühne wieder, und für einen Augenblick herrscht Unsicherheit darüber, ob es das nun war oder nicht. Vielleicht liegt es an der schieren Größe ihres Katalogs, der straffen Inszenierung der Show oder der Tatsache, dass glatt ein Drittel des Sets aus Fremdkompositionen bestand, aber diese 17 Songs fühlten sich ein bisschen geizig an. Als ob sie unsere Gedanken lesen würde, schreit eine Frau „zu kurz!“, als die Lichter angehen.

Seether: München, Backstage Werk (10.08.15)

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Seether_GeneralPress_1_credit_MarinaChavezGrunge im 30-Minuten-Takt.

Nachdem am Samstag The Exploited das „Free & Easy“-Festival lautstark zu Ende gebracht haben, gilt wieder „business as usual“ im Backstage. Der Andrang bei Seether ist zwar nicht ganz so gewaltig wie bei den Gratis-Hardcore-Konzerten, aber für einen heißen Montagabend, an dem auch noch DFB-Pokal im Fernsehen läuft, ist das Werk gut gefüllt. Irgendwie steht der Abend dann ganz im Zeichen des Grunge: Der Support LTNT orientiert sich trotz seiner Jugend optisch und akustisch an Genre-Größen wie Soundgarden, wobei die Vorbilder (noch) unerreicht bleiben. Um 20:30 Uhr beginnt die halbstündige Performance der Londoner, die noch ziemlich ungehobelt und unbeholfen, aber sympathisch über die Bühne geht. LTNT können jedoch bei weitem nicht alle Besucher vom Fußballspiel vor der Halle nach drinnen locken. Nach weiteren 30 Minuten, in denen Guns N‘ Roses vom Band laufen, betreten die südafrikanischen Alternative-Rocker und US-Chartstürmer Seether die Bühne und heben das Professionalitätslevel enorm an. Nachdem LTNT eher oldschoolig zu Werke gingen, präsentieren Seether hymnischen Post-Grunge vom Feinsten und begeistern mit Krachern wie ›Gasoline‹ und dem Billboard-Breaker ›Same Damn Life‹. Als die erste halbe Stunde der Show vorbei ist, greift Basser Dale Stewart für eine intensive Darbietung des Epos ›Broken‹ zur akustischen Gitarre. Die kurze Verschnaufpause kann Stewart gut gebrauchen, denn er ist heute in Sachen Posing, Performance und Power der unumstrittene Mittelpunkt. Nach einem anschließenden Drumsolo powern sich die Band mit Kraftnummern und das Publikum mit gelegentlichem Crowdsurfing weiter aus, und nach exakt drei mal 30 Minuten ist die Show zu Ende. Einige Besucher sind aufgrund der strikten Taktung und des zackigen Ablaufs etwas überrascht, aber unzufrieden geht heute niemand nach Hause.

Robert Plant: München, Zenith (11.08.15)

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Robert Plant 2010 @ Gregg DelmanEin schelmischer Visionär.

In den letzten beiden Jahren ist Robert Plant an der Kon­zert­front fleißiger denn je. Alleine zwei Gastspielreisen durch die BRD standen innerhalb von 13 Monaten auf dem Tourplan – paradiesische Zustände also für den Liebhaber Plants musikalischer Weltreisen. Letzterer muss allerdings Tropentauglichkeit beweisen, denn Robert und seine Sensational Space Shifters (hier ist der Name nicht nur wohl­klingend, sondern Programm) „dürfen“ an einem brütend heißen Augusttag im saunagleichen Zenith und nicht wie im letzten Jahr in ausgewählten Open-Air-Locations ihren über alle Maßen erhabenen Mix aus Rock, Pop, Country, Americana, Electro, Ethno und World Music zum Besten geben. Bevor die trotz sichtbarer Altersspuren ewig jugendlich wirkende Legende gegen 21:15 Uhr die Bühne betritt, verbringen seine Jünger (und selbstverständlich auch die CLASSIC-ROCK-Abordnung) die Zeit vor der Halle bei einem kühlen Bierchen. Plötzlich wird die Ruhe von wild umherrennenden Sicherheitskräften gestört und ein BMW X5 düst mit rasender Geschwindigkeit in Richtung Künstlereingang. Die Ankunft des Meisters lässt einige Augenzeugen schockstarr versteinern. Nach wenigen Sekunden ist die „Begegnung“ mit dem ehemaligen Led-Zeppelin-Frontmann vorbei. Ein kollektiv überglückliches Lächeln taut die Mienen wieder auf. Darauf einen weiteren Gerstensaft und ab in die Halle! Die Luft ist zum Schneiden dick, und das nicht nur von den Marihuana­schwa­den aus den Tüten der Althippies. „Wird Robert Plant bei diesen widrigen Bedingungen seine komplette Setlist durchziehen?“, steht tausenden Fans ins Gesicht geschrieben. Um es vorweg zu nehmen: Er wird. Und wie! Auf dem Programm stehen wieder größtenteils Neuinterpretationen bekannter Led-Zep-Klassiker (in komplett anderen Ar­­rangements als im Vorjahr), gewürzt mit drei neuen Tracks vom grandiosen LULLABY AND…THE CEASELESS ROAR aus dem Jahr 2014, einigen Traditionals plus Howlin‘ Wolfs ›No Place To Go‹, das in einem Medley mit ›Dazed And Confused‹ dargeboten wird. Trotz der schier unerträglichen Hitze lässt Robert seinen Witz nicht im klimatisierten X5 zurück und fragt während des Gigs schelmisch: „Stört es euch, wenn ich ein paar Songs meiner alten Band Deep Purple spiele?!“ – britischer Humor at its best! Einige „Ersttäter“, die noch vor dem Konzert unkten: „Warum gibt Robert Plant sich das eigentlich in so ‚kleinen‘ Hallen und zockt nicht lieber eine Reunion-Tour mit Page und Jones?“, sind spätestens jetzt und durch die schier unendliche Freude, die Plant am Zusammenspiel mit seiner Band an den Tag legt, überzeugt, dass Robert eben nicht des Geldes, sondern des Spaßes wegen noch immer auf höchstem Niveau musiziert.

Keith Richards: Seht den ersten Trailer zur neuen Doku

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Keit Richards Under The Influence stillDemnächst feiert „Keith Richards: Under The Influence“ auf Netflix Premiere. Nun dürfen wir erstmals in den Film reinschauen.

Die Dokumentation zeigt Keith Richards bei den Aufnahmen zu seinem kommenden Soloalbum CROSSEYED HEART. Von dort aus blickt der Rolling Sones-Gitarrist auf seine lange Karriere zurück, die mithilfe von zahlreichen Archivaufnahmen und Interviews rekapituliert wird.

Außerdem reist Richards in „Under The Influence“ in drei für ihn bedeutende Städte: In die Blues-City Chicago, in die Countrymetropole Nashville und nach New York, wo er sein neues Studiowerk aufgenommen hat.

Der Film erhebt den Anspruch, den „echten Keith“ zu zeigen. „Ich weiß wer ich bin“, sagt der 71-Jährige im Trailer. „Aber mir ist klar, dass die Leute glauben, Keith Richards rauche stets einen Joint, habe immer eine Flasche in der Hand und verfluche die Tatsache, dass der nächste Schnapsladen schon geschlossen hat.“

„Keith Richards: Under The Influence“ ist ab dem 18. September via Netflix verfügbar. Am selben Tag erscheint CROSSEYED HEART. Bereits vorab durften wir die Songs ›Trouble‹, ›Amnesia‹ und ›Substantial Damage‹ hören.

Hier seht ihr den Teaser zur Dokumentation:

AC/DC: Brian Johnson denkt übers Aufhören nach

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ACDC 2014 @ James MinchinIn einem Interview hat sich Brian Johnson zur Zukunft von AC/DC geäußert. Der Sänger macht sich offenbar Gedanken über das Ende der Band.

„Es ist wie bei einem guten Fußballer oder Eishockey-Spieler. Sie wollen nicht aufhören – aber irgendwann kommt leider die Zeit, wo man Schluss machen muss“, erklärte Johnson der Zeitung „The Morning Sun“. Wann genau es soweit sein könnte, dass AC/DC sich für immer verabschieden, verriet er allerdings nicht.

Er und seine Kollegen seien immer wieder überrascht von ihrem anhaltenden Erfolg, so Johnson. „Wir wissen nicht, was wir tun – wir wissen es wirklich nicht. Das einzige, was wir wissen, ist, dass wir jede Nacht 100 Prozent geben. Wenn das der Grund für unseren Erfolg ist, werden wir weitermachen. Aber wir nehmen nichts für selbstverständlich. Wie sollte man? Die Zeiten ändern sich.“ Das einzige, was man tun könne, sei alles zu geben und zu hoffen, dass die Fans nach mehr verlangen.

Derzeit spielen AC/DC Konzerte in Nordamerika, im Dezember steigen die letzten Shows der aktuellen Tour in Australien und Neuseeland. Im vergangenen Jahr haben die Australier mit ROCK OR BUST ihr 16. Studioalbum veröffentlicht, das erste ohne Bandgründer Malcolm Young, der an Demenz erkrankt ist.

Drummer Phil Rudd steht nach seiner Verurteilung wegen Morddrohung und Drogenbesitzes unter Hausarrest. Für ihn bedient Chris Slade das Schlagzeug. Rudd hat zuletzt aber bekräftigt, dass er wieder zur Band zurückkehren möchte. Der 61-Jährige rechnet offensichtlich nicht damit, dass sich AC/DC in naher Zukunft in den Ruhestand verabschieden.

Coheed And Cambria: Videopremiere zu ›Here To Mars‹

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Coheed And CambriaIn einigen Wochen erscheint das neue Album von Coheed And Cambria. Seht hier das offizielle Lyric-Video zur neuen Single ›Here To Mars‹.

Am 16. Oktober werden die Weltall-Märchen-Prog-Rocker von Coheed And Cambria ihr achtes Album THE COLOR BEFORE THE SUN veröffentlichen. Schon jetzt könnt ihr den daraus stammenden Song ›Here To Mars‹ samt Video-Clip genießen.

Band-Chef Claudio Sanchez über das Coheed-untypische Lied, das ihm ganz besonders wichtig ist: „Es fühlte sich großartig an, mal ein richtig persönliches Liebeslied zu schreiben.

Seht hier das Video zu ›Here To Mars‹

Weitere Details zum überraschend irdischen neuen Album findet ihr hier …

Das ausführliche Interview „Zurück auf der Erde“ mit Claudio Sanchez könnt ihr in der nächsten Ausgabe von CLASSIC ROCK (ab dem 22. September im Handel) lesen.

Aerosmith: Steven Tyler singt mit Straßenmusiker

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Steven tyler straßenmusikerAerosmith weilen wegen eines Festivalauftritts derzeit in Moskau. Während eines Stadtspaziergangs bescherte Steven Tyler einem Straßenmusiker eine ordentliche Überraschung.

Alexander Anisimov, so der Name des Musikers, spielte gerade den Aerosmith-Klassiker ›I Don’t Want To Miss A Thing‹, als sich Tyler, zunächst im Publikum stehend, zu einer Spontanperformance entschloss. Die Zuschauer waren begeistert – auch wenn das Zusammenspiel der beiden Duettpartner nicht ganz reibungslos funktionierte.

„Ich habe ihn zuerst überhaupt nicht erkannt“, verriet Anisimov der russischen Zeitung „Komsomolskaya Pravda“. Erst als Tyler angefangen habe, lauter zu singen, sei ihm klar geworden, mit wem er es zu tun hatte. „Ich war überwältigt.“

Hier seht ihr Steven Tyler im spontanen Duett mit einem russischen Straßenmusiker: