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Palace Of The King: Videopremiere von ›We Are The Vampires‹

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palace of the kingPalace Of The King zeigen uns das Lyric-Video zu ihrer neuen Single ›We Are The Vampires‹ vom kommenden Album VALLES MARINERIS.

Eingängige Refrains, fette Riffs, harte Gitarren, jede Menge Blues: Dafür stehen Palace Of The King. Nachdem die Australier im vergangenen Jahr ihr Debüt veröffentlicht haben, folgt nun mit VALLES MARINERIS der zweite Streich.

Das Album, das ihr hier bestellen könnt, enthält zehn neue Songs und erscheint am 15. Juli. Mit dem Lyricclip zum Song ›We Are The Vampires‹ geben Palace Of The King uns allerdings freundlicherweise schon jetzt eine Kostprobe davon.

Hier seht ihr das Lyricvideo zu ›We Are The Vampires‹ von Palace Of The King:

Brian Johnson: Bald zurück auf der Bühne?

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Brian Johnson (ACDC) Live At River Plate @ C. Taylor CrothersBrian Johnson hat ein neuartiges In-Ear-Gerät ausprobiert, das sein Gehör schonen soll. Sein Urteil: Es funktioniert.

Stephen Ambrose, Chef einer Firma für In-Ear Monitoring, behauptete kürzlich in einem Video, die Lösung für Brian Johnsons Hörleiden zu haben. Und Ambrose scheint den Mund nicht zu voll genommen zu haben.

Zumindest zeigte sich Johnson nach einem Treffen mit dem Experten zuversichtlich. „Es funktioniert. Es funktioniert wirklich, das lässt sich nicht bestreiten“, sagte der Sänger in einem Statement. Er sei gerührt, Musik wieder so hören zu können, wie seit Jahren nicht mehr. „Ich kann es kaum erwarten, das Gerät zu nutzen, ob im Gespräch, in lauten Restaurants oder auf der Bühne.“

Johnson war im März auf Anraten seiner Ärzte aus der aktuellen AC/DC-Tournee ausgestiegen. Andernfalls hätte ihm unter Einfluss der Lautstärke eines Rockkonzerts ein kompletter Hörverlust gedroht. Ob der 68-Jährige dank der neuen In-Ear-Technik bald wieder auf der Bühne zu erleben sein wird, vielleicht sogar mit AC/DC? Wir sind gespannt.

Prince: Überdosis als Todesursache bestätigt

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princeDem nun vorliegenden Autopsiebericht zufolge ist Popgenie Prince an einer Schmerzmittel-Überdosis gestorben.

Zuletzt war viel über die Todesursache von Prince spekuliert worden. Nun steht fest: Der Musiker ist an einer Über­do­sie­rung eines Schmerzmittels gestorben. Wie die US-Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf die ermittelnden Behörden berichtet, nahm der 57-Jährige vor seinem Tod das Opioid Fentanyl ein.

Die morphiumähnliche Substanz wirkt deutlich stärker als Heroin und wird gemeinhin zur Schmerzlinderung eingesetzt.

Prince war am 21. April leblos auf seinem Anwesen Paisley Park in Chanhassen bei Minneapolis aufgefunden worden. Kurz vor seinem Tod musste er kurzfristig zwei Konzerte absagen, wegen Grippesymptomen wurde er vorübergehend in ein Krankenhaus eingeliefert.

Hier sehen: Bruce Springsteen ehrt Prince mit ›Purple Rain‹-Cover…

Paul Simon – STRANGER TO STRANGER

paul simon album 2016Zwischen Tradition und Moderne.

Dass er sich versehentlich aus dem Backstagebereich ausschließt und dann nicht mehr auf sein eigenes Konzert kommt, weil ihm ein Zugangs-Armband fehlt, dürfte Paul Simon länger nicht mehr passiert sein. Im Song ›Wristband‹ spielt er eben jenes Szenario durch, und nimmt es als Ausgangspunkt, um über ungleiche Chancenverteilung nachzudenken, über Unterprivilegierte, „that never get a wristband/Kids that can’t afford a cool brand/Who’s anger is at shorthand“. Ähnlich ›The Werewolf‹: Die Reichen werden reicher, die Armen bleiben arm: „Ignorance and arrogance/The national debate.“ An anderer Stelle philosophiert Simon über das Leben im Allgemeinen, über die Liebe, den Tod und – natürlich – die Musik. „Words and melodies fall from summer trees/When the wind blows“, heißt es im empfindsam romantischen Titelstück. ›Cool Papa Bell‹, einer der mitreißendsten Simon-Tracks der jüngeren Vergangenheit, handelt von der schwarzen Baseball-Legende James Bell, das Instrumental ›In The Garden Of Edie‹ ist Simons Ehefrau Edie Brickell gewidmet. Meist ist der Altmeister auf STRANGER TO STRANGER experimentell unterwegs. So mischt er afrikanische Holzblasinstrumente und Percussion mit Gospel, Jazz und elektronischer Musik. Auf ›Street Angel‹ konfrontiert er eine Vokalaufnahme des Golden Gate Quartet von 1939 mit modernen Sounds, für die der italienische EDM-Künstler Clap! Clap! verantwortlich ist. Das Album ist so in großen Teilen eine Klangkollage, ein Spiel mit Rhythmen, Sounds und Samples. Simon zerlegt die Songs in ihre Einzelteile und setzt sie neu zusammen – und das, ohne sperrig zu klingen. Toll.

Paul Simon
STRANGER TO STRANGER
Concord Records/Universal
8/10

Ray Wilson – SONG FOR A FRIEND

ray wilson album 2016Nachdenklich-folkige Akustikklänge statt Grunge oder Bombast.

Bevor er vor knapp 20 Jahren begann, sich seinen heute guten Ruf als Singer-Songwriter aufzubauen, hatte Ray Wilson bereits zwei Karrieren hinter sich. Zunächst als Frontmann der 90er-Post-Grunger Stiltskin, die mit der millionenfach verkauften Single ›Inside‹ zum One-Hit-Wonder mutierten und sich nach nur einem Album im Streit trennten. Und dann, als – zur Überraschung von Fans und Presse – die Progrock- und Radiopop-Superstars Genesis ihn als Nachfolger des am Mikro ausgestiegenen Phil Collins erwählten. Ein Gastspiel, das allerdings ebenfalls nur einen Longplayer (das oft unterschätzte CALLING ALL STATIONS) lang halten sollte. Seitdem widmet sich der Schotte, neben gelegentlichen Wiederaufbereitungen seiner turbulenten Vergangenheit, hauptsächlich von keltischem Folk beeinflusstem Akustik-Rock. Und das nicht nur mit kompositorischem Können und Einfallsreichtum in Sachen Arrangements, sondern auch mit echtem Enthusiasmus. Wobei sein warmer, ausdruckstarker Gesang zu dieser Stilrichtung einfach perfekt passt. Highlights auf Wilsons fünftem Studio-Solowerk sind das gefühlvoll-melancholische, dennoch angenehm beschwingte ›Old Book‹, das episch anmutende Titellied sowie das vom 47-jährigen Musiker mit einem klugen, einfühlsamen Text ausgestattete, in dunklen Stunden Mut machende ›Not Till Springtime‹.

Ray Wilson
SONG FOR A FRIEND
JAGGY D/SOULFOOD
7/10

The Kills – ASH & ICE

the kills albumEs brodelt und knistert wieder zwischen Jamie und Allison.

In Indierock-Kreisen gelten The Kills als unantastbarer Goldstandard der Coolness. Die Tatsache, dass Jamie Hince und Alison Mosshart ihr Debüt vor nicht weniger als 13 Jahren veröffentlichten, erstaunt daher. Kann man so lange sexy, verdächtig und mysteriös bleiben? Auch mit inzwischen 47 (Hince) bzw. 37 (Mosshart) – The Kills können’s, in der Tat. Denn ihr dirty Lederjacken-Minimal-Blues lebte nie von einzelnen Hits, sondern immer vom Kills-Gefühl: einer knisternden Reibung, einer brodelnd aufgeladenen Spannung. Auf ihrem fünften Album setzt das Duo einmal mehr voll auf diese innere Elektrizität. Der verstärkte Einsatz von elektronischen Drums und Samples? Geschenkt. Ein kosmetisches Update, gerade genug, um nach außen zu beweisen: The Killls traten in den fünf Jahren zwischen BLOOD PRESSURES (2011) und ASH & ICE nicht komplett auf der Stelle. Nötig wäre es nicht gewesen, denn so lange The Kills nur ihr verruchtes Brodeln herauf beschwören, ist alles in Ordnung. Und das tun sie.

The Kills
ASH & ICE
DOMINO/ROUGH TRADE
7/10

Volbeat – SEAL THE DEAL & LET’S BOOGIE

volbeatIn der Ruhe liegt die Kraft.

Im Falle von Volbeat scheint es auch ein Erfolgsrezept zu sein. Denn SEAL THE DEAL & LET’S BOOGIE entstand in aller Abgeschiedenheit. Ein halbes Jahr haben sich die Musiker dafür Zeit genommen und alles andere ausgeblendet. Ex-Anthrax-Gitarrist Rob Caggiano trug erstmals auch seinen Teil zum Songwriting bei, was man beim ein oder anderen Riff und Solo deutlich hört. Federführend war jedoch natürlich wie immer Michael Poulsen selbst, der auf SEAL THE DEAL nichts dem Zufall überlässt. Schon der Opener ›The Devil’s Bleeding Crown‹ gibt die Marschrichtung an: Rhythmisch wummernde Riffs gepaart mit Ohrwurmmelodien und prägenden Hooks – unverkennbar Volbeat. Experimente gibt es dieses Mal nicht wirklich, stattdessen konzentriert man sich auf die Perfektionierung bekannter Elemente. Herausgekommen ist ein extrem stimmiges und stringentes Album mit viel Pathos. Auf der ersten Single ›For Evigt‹ kooperieren Volbeat wieder mit Sänger Jon Olsen, der sie schon 2007 beim Song ›The Garden’s Tale‹ unterstützte, auf dem herausragenden ›Goodbye Forever‹ sorgt der Harlem Gospel Choir für Gänsehaut. Ein weiteres Highlight ist ›Black Rose‹, ein Duett mit Danko Jones. Seine und Poulsens Stimme harmonieren so unglaublich gut miteinander, dass man sich die Frage stellt, warum diese Kollaboration erst jetzt stattfindet. Auf ›Battleship Chains‹ verleihen sie dem Klassiker der Georgia Satellites einen Country-Anstrich, mit ihrer Version von ›Rebound‹ gedenken die Dänen dem verstorbenen Teenage-Bottlerocket-Drummer Brandon Carlisle: ein bisschen Punk mit Boogie. Zum großen Finale halten Volbeat dann doch noch eine kleine Überraschung in Form eines Dudelsacksolos bereit. SEAL THE DEAL & LET’S BOOGIE ist eine wirklich grandiose Platte geworden, doch fürs nächste Mal: ein paar kleine Ausreißer würden Volbeat auch gut stehen.

Volbeat
SEAL THE DEAL & LET’S BOOGIE
UNIVERSAL
9/10

The Big Short

the big shortWas wir am ehesten aus der Finanzkrise als Lektion mitgenommen haben? Die Erkenntnis, dass die genauen Ursachen in ihrer abstrakten Komplexität von der breiten Öffentlichkeit nicht durchdrungen werden, sondern sie lediglich mit einem diffusen Gefühl der Machtlosigkeit und des Hasses auf Eliten zurücklassen. Abhilfe will dabei Regisseur Adam McKay mit seiner tatsachenbasierten wie pechschwarzen Komödie über den Ursprung der Immobilienkrise schaffen. Basierend auf dem brillanten und höchst empfehlenswerten gleichnamigen Sachbuch erzählt „The Big Short“ parallel von den Machenschaften der maßgeblich beteiligten Personen. Da wären der exzentrische Hedgefond-Manager Burry (Christian Bale), das Team des Kollegen Baum (Steve Carell), die beiden Jungspund-Investoren des Mentors Rickert (Brad Pitt) und der Aktienhändler Vennett (Ryan Gosling). Großartig besetzt, spannend und witzig, obwohl so manches Mal das Lachen im Angesicht des Zynismus aller Beteiligten im Hals stecken bleibt, begibt sich „The Big Short“ auf die Suche nach den unsichtbaren Schurken. Top!

The Big Short
Paramount/Universal
9/10