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The Kills – ASH & ICE

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the kills albumEs brodelt und knistert wieder zwischen Jamie und Allison.

In Indierock-Kreisen gelten The Kills als unantastbarer Goldstandard der Coolness. Die Tatsache, dass Jamie Hince und Alison Mosshart ihr Debüt vor nicht weniger als 13 Jahren veröffentlichten, erstaunt daher. Kann man so lange sexy, verdächtig und mysteriös bleiben? Auch mit inzwischen 47 (Hince) bzw. 37 (Mosshart) – The Kills können’s, in der Tat. Denn ihr dirty Lederjacken-Minimal-Blues lebte nie von einzelnen Hits, sondern immer vom Kills-Gefühl: einer knisternden Reibung, einer brodelnd aufgeladenen Spannung. Auf ihrem fünften Album setzt das Duo einmal mehr voll auf diese innere Elektrizität. Der verstärkte Einsatz von elektronischen Drums und Samples? Geschenkt. Ein kosmetisches Update, gerade genug, um nach außen zu beweisen: The Killls traten in den fünf Jahren zwischen BLOOD PRESSURES (2011) und ASH & ICE nicht komplett auf der Stelle. Nötig wäre es nicht gewesen, denn so lange The Kills nur ihr verruchtes Brodeln herauf beschwören, ist alles in Ordnung. Und das tun sie.

The Kills
ASH & ICE
DOMINO/ROUGH TRADE
7/10

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