0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 284

SIXX:A.M. – HITS

Original und originell

HITS mag nicht der originellste Titel für die Compilation von SIXX:A.M. sein, aber unter den 20 Songs, von denen sechs neu sind, befinden sich nun mal echte Hits. ›Life Is Beautiful‹ erreichte immerhin Goldstatus und ›Lies Of The Beautiful People‹ chartete ebenfalls in Amerika. Interessant ist natürlich das neue Material von Nikki Sixx, DJ Ashba und James Michael, darunter ›The First 21‹. Der Song und Titel von Nikkis gleichnamiger neuer Biografie kommt modern, melodisch und hat zwischendrin ein leichtes, flüchtiges Beatles-Flair. ›Talk To Me‹ ist hymnisch und kann mit dem bisherigen Material der Alternative-Hardrocker mithalten. ›Penetrate‹ groovt charttauglich in typischer SIXX:A.M.-Manier, während ›Wating All My Life‹ Stadionqualitäten besitzt. ›Skin‹ ist eher introvertiert, aber intensiv.

Am Ende dann ›Life Is Beautiful‹ zum Piano. Auf HITS schreit vieles nach guten Verkaufszahlen. Und auch wenn der Titel wirklich nicht originell ist, der Sound ist es definitiv. Glücklicherweise wirken die Bonus Tracks in keiner Weise krampfhaft komponiert oder wie liebloses Füllmaterial, sondern runden das Werk von Sixx & Co. perfekt ab. Mit einer finalen Gänsehaut dank der abschließenden Klavierversion des großen Band-Hits.

7 von 10 Punkten

SIXX:A.M., HITS, BETTER NOISE/SONY

Kadavar: Neues Album zusammen mit Elder

0

Am 3. Dezember veröffentlichen Kadavar zusammen mit Elder das neue Album ELDOVAR – A STORY OF DARKNESS & LIGHT. Eine erste Single ›From Deep Within‹ inklusive Video gibt es bereits jetzt zu hören.

Nach dem verträumten THE ISOLATION TAPES ist dies nun schon das zweite Pandemie-Album von Kadavar, die für die neue Platte nun eine Allianz mit den amerikanischen Prog Rockern von Elder geschmiedet haben und dieses Projekt unter dem Titel Eldovar laufen lassen.

Schlagzeuger Tiger Bartelt über das Werk: Ich war nach THE ISOLATION TAPES einfach noch nicht bereit für die nächste Kadavar-Platte. Ich konnte mir nicht vorstellen, wieder so weiterzumachen, als wäre nichts gewesen.“

ELDOVAR – A STORY OF DARKNESS & LIGHT wird bei Robotor Records erscheinen, dem hauseigenen Label von Kadavar.

Blackwater Holylight – SILENCE/MOTION

0

Ehrlich, verletzlich, mysteriös

Auf ihrem dritten Album haben sich Blackwater Holylight gegenseitig mehr Raum gegeben – nicht nur zum Experimentieren, sondern auch zum Verarbeiten der eigenen Traumata, sowie denen der ganzen Welt.

Das Ergebnis sind sieben Tracks, in denen sich das Quartett sehr ehrlich und verletzlich gibt. Der ominöse, fast schon bedrohlich-unheilvolle Sound würde sich auch für Soundtracks diverser Dramen oder Horrorfilme eignen – eine interessante Kombination, die für die vier Frauen bestens funktioniert. Neben den eigenen Traumata spiegelt sich hier auch eine Menge Weltschmerz.

Teils atmosphärisch und Indie-angehaucht bewegen sich Blackwater Holylight wie durch eine Traumwelt, bei der sie den Hörer nicht einfach an die Hand nehmen, sondern selbst das erschaffene Traumland nach Belieben erkunden lassen.

7 von 10 Punkten

Blackwater Holylight, SILENCE/MOTION, RIDING EASY RECORDS

The Hellacopters: Neues Album im Frühjahr 2022

0

Es rührt sich was bei den Schweden.

Nicht nur ein neues Album wollen The Hellacopters im Frühling 2022 in Zusammenarbeit mit Nuclear Blast veröffentlichen, auch die dritte Platte GRANDE ROCK von 1999 wird erstmals digital erhältlich sein.

Für das neue Studiowerk ist noch kein Name bekannt, aber Drummer Robert Eriksson meinte kürzlich, das wäre nicht das Ende von GRANDE ROCK. Ob das im Zusammenhang mit dem neuen Album steht? Zudem gibt es eine überarbeitete Version des Videos zu ›The Devil Stole The Beat From The Lord‹.

Auch für den Sommer 2022 gibt es schon Pläne, da wollen The Hellacopters nämlich im Rahmen ihrer Tour auch Deutschland einen Besuch abstatten.

The Sore Losers – ULTRA ELEKTRIC

0

Auf der Suche der Essenz des Rock’n’Roll

Aus Belgien kommt eine Band, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Rock’n’Roll hart, schnell und laut zu spielen. Das hört sich verdächtig nach einer Beschreibung für Motörhead an, könnte man meinen. Die Sore Losers verfolgen indes einen anderen Ansatz. Sie haben sicherlich die eine oder andere Scheibe von Lemmy und Co. gehört, verarbeiten in ihren Garagenrock aber Einflüsse von MC5, The Stooges oder den Yardbirds – die gute alte Schule eben. Das in den Beneluxstaaten für Furore sorgende Quartett möchte mit seinem fünften Album ULTRA ELEKTRIC nun auch im Rest von Europa von sich reden machen. Drei Jahre nach GRACIAS SEÑOR (2018) ist der Nachfolger das bis dato härteste Album der Belgier. Der Einstieg mit ›Tightrope‹, ›Yeah Yeah Yeah‹ und ›Heavyweight Champion‹ kann als fulminant bezeichnet werden.

Die brutzelnden Gitarren, das stramme Tempo – so muss High-Energie-Rock klingen. Der letztgenannte Song weckt zu Beginn dann doch Erinnerungen an Motörhead. Allerdings verleiht die klare, hohe Stimme von Jan Straetemans dem Ganzen eine gänzlich andere Atmosphäre. Der Sound des Langdrehers ist erdig, die Gitarren herrlich verzerrt. Ein weiteres Highlight ist das nach vorne rockende ›You Need Some Lovin’‹. Die Sore Losers schaffen es allerdings nicht, das Songwriting-Level konstant hoch zu halten. So kommt ›Magnum Epos‹ etwas schlaff und ›It’s You‹ uninspiriert daher. Der Abschluss-Song, ›Shareek The Greek‹, ist ein Lückenfüller, den es allerdings gar nicht gebraucht hätte, wenn die Band anstatt der zwölf nur zehn Songs auf das Album gepackt hätte.

7 von 10 Punkten

The Sore Losers, ULTRA ELEKTRIC, SUBURBAN/MEMBRAN

Text: Matthias Bossaller

Magnum: Neues Album THE MONSTER ROARS

0

Am 14. Januar 2022 erscheint das neue Magnum-Album THE MONSTER ROARS. Als Vorboten werden die Briten am 12. November die erste Single ›I Won’t Let You Down‹.

Der Band zufolge enthält THE MONSTER ROARS 12 Songs, unter denen sich auch einige kleine Überraschungen befinden werden. Neben der regulären Platte wird es auch ein limitiertes Box-Set mit drei zusätzlichen Bonus-Tracks geben, u.a. eine neue Version von ›Days Of No Trust‹ von 1988.

Nächstes Jahr wird die Band dann auf ihrer ausgiebigen Europa-Tournee auch einige Stopps in Deutschland einlegen:

18.04. Frankfurt – Batschkapp (mit Gotthard)
19.04. Fürth – Stadthalle (mit Gotthard)
20.04. Hannover – Capitol (mit Gotthard)
22.04. Singen – Stadthalle (mit Gotthard)
23.04. Balingen – Volksbankmesse (mit Gotthard)
24.04. Regensburg – Airport Obertraubling (mit Gotthard)
26.04. München – Tonhalle (mit Gotthard)
27.04. Köln – Carlswerk (mit Gotthard)
28.04. Stuttgart – Im Wizemann
29.04. CH-Pratteln – Z7
02.05. Hamburg – Edel Optics Arena (mit Gotthard)
03.05. Berlin – Tempodrom (mit Gotthard)
06.05. Saarbrücken – Garage (mit Gotthard)
07.05. Schwalmstadt – Die Schwalm Rockt!
08.05. Bremen – Pier II (mit Gotthard)

Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

0

Diesen Freitag wird es voll in den Regalen. Hier ist eine kleine Auswahl an Platten, die heute das Licht der Welt erblicken.

Biffy Clyro: THE MYTH OF HAPPILY EVER AFTER

„Unterm Strich also eine Platte, die erst auf den zweiten Blick ihre Reize offenbart, dann aber gewiss nicht damit geizt.“

Hier geht’s zur Review…

Danny Bryant: THE RAGE TO SURVIVE

„Schwergewichtige Bluesrock- Nummern (›The Rage To Survive‹) stehen hier neben emotional-rauen Akustikballaden (›Tears Falling‹) und geradezu unerwartet sanften Nummern mit einem Hauch von Jazz und Soul (›Invisible Me‹), und obwohl seinem mitreißenden Gitarrenspiel natürlich besondere Aufmerksamkeit zukommt, teilt Bryant auch gern das Rampenlicht, wenn er bei ›Rescue Me‹ seinem Organisten das Solo überlässt oder sich beim Instrumental ›Looking Good‹ mit der Horn Section duelliert, die auch bei anderen Stücken markante Kontrapunkte setzt.“

Hier geht’s zur Review…

Green Lung: BLACK HARVEST

„Das ist in Sachen Innovationskraft nicht der Weisheit letzter Schluss, doch die Scheibe macht Spaß, ist kurzweilig und dankenswerterweise funktioniert der Retro-Sound von Green Lung sogar ohne den Konsum gewisser Kräuter, was dann auch die Lunge jubilieren lässt.“

Hier geht’s zur Review…

The Honeyrunners: EVERYTHING IS ON FIRE

„Zusammengehalten werden die hier verwobenen Genres wie Soul, Blues, Jazz, Folk und Americana von den Honeyrunners mit einer ausgeprägte Pop-Note, die EVERYTHING IS ON FIRE trotz seiner alten Wurzeln zu einem sehr modern klingenden Album machen.“

Hier geht’s zur Review…

Jackson + Sellers: BREAKING POINT

„Auch wenn Songs wie ›The World Is Black‹ nicht gerade lebensbejahende Botschaften verkünden, macht diese extravagante Mischung aus bittersüßen Melodien und manchmal grungigen Gitarren richtig Spaß.“

Hier geht’s zur Review…

My Morning Jacket: MY MORNING JACKET

„So wie bei ihrem legendären vierstündigen Auftritt beim Bonnaroo Festival 2008 gelingt es der Band, die bis zu neun Minuten langen Songs dynamisch bis zur letzten Sekunde hypnotisch zu steigern und immer wieder Überraschungen einzubauen.“

Hier geht’s zur Review…

U.D.O. – GAME OVER

0

Solides aus Solingen

Udo Dirkschneider ist vielbeschäftigt. Nach der Drei-Fünftel-Accept-Reunion mit Stefan Kaufmann und Peter Baltes unter dem Namen Dirkschneider & The Old Gang macht er sich selbst Konkurrenz, denn das 16. (!) Studioalbum von U.D.O. spricht dieselben Fans an. Die Piano-Ballade ›Don’t Wanna Say Goodbye‹ sorgt für ein wenig Abwechslung, sonst groovt sich Dirkschneiders Band durch 16 Tracks, kaum zu unterscheiden vom Sound seiner Stammformation. Einige gehen mehr ins Ohr als andere, die Markenzeichen sind gesetzt: einprägsame Riffs, der typische Chorgesang und Titel, die alles sagen, worum es hier geht: ›Metal Never Dies‹. Wer Dirkschneider lange nicht gehört hat, wird positiv überrascht sein. Die Fans sind sowieso begeistert, denn der 69-Jährige liefert das ab, was sie von ihm hören wollen. Und schon wie bei Accept scheut sich der Solinger Sänger nicht davor, auch politische Statements wie in ›Kids And Guns‹ abzuliefern. Solide wie vor 30 Jahren.

6 von 10 Punkten

U.D.O., GAME OVER, AFM/SOULFOOD