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Roskilde: Arcade Fire, Blink-182 und die Lumineers sind dabei

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arcade fireSeit heute stehen 24 weitere musikalische Teilnehmer des dänischen Roskilde-Festivals fest. Auch für Rockfans ist was dabei.

Seit Jahrzehnten ist das jährlich stattfindende Roskilde-Festival Treffpunkt von Musikliebhabern aus aller Welt. Denn von Pop über Elektro und R’n’B bis Rock’n’Roll wird hier alles geboten.

Headliner des Roskilde 2017 werden die Foo Fighters sein, das stand bereits fest. Jetzt wurde das Line-Up um weitere Bands ergänzt. Darunter finden sich die Indierock-Helden Arcade Fire, die Punkrocker Blink-182 und die gefeierten Folk-Revivalisten The Lumineers.

Das Roskilde findet kommendes Jahr vom 24. Juni bis zum 1. Juli statt. Weiter Infos und Tickets gibt’s auf der offiziellen Festival-Homepage.

Hier ist ein neuer Trailer zum Roskilde-Festival 2017:

The Kinks – THE MONO COLLECTION

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kinks monoStereo ausgeschlossen: Ray Davies’ urbritische Pop-Poesie mit sozialkritischer Note in monofoner Vielfarbigkeit.

Als John Lennon in den 70er Jahren mit einem „Back-To-Mono“-Button am Revers durch New York strolchte, dachten sicher viele: typisch spinnerter Exzentriker! Galt Mono doch in jener Ära als graue Vorstufe zum kunterbunten Stereo. Bis in die späten 60er Jahre zog die Ton­trägerindustrie Mono- der Stereo-Abmischung ohnehin vor, da sich nur wenige Betuchte teure HiFi-Anlagen leisten konnten – und das waren in der Regel kaum Pop-Hörer. Doch der Übergang vom Ein- zum Zweikanalton brachte bei den Studio­sessions Er­­staunliches hervor. Handelte es sich doch häufig um zwei verschiedene Aufnahmen. Während Mono-Apologeten ohnehin ihrem Kult huldigen, dürften Sammler vor allem an Songs mit unterschiedlichen Lauflängen und nicht identischen Versionen mit zum Teil anderen Instrumentierungen Gefallen finden. Was längst für die Beatles und jüngst auch für die Rolling Stones gilt, betrifft auch zwei Drittel des Pye-Katalogs der Kinks: Mono rules! 2011 erschienen sowohl das CD-Set THE KINKS IN MONO als auch die individuelle Reihe DELUXE EDITION der ersten sieben Studioalben jeweils komplett in Mono und Stereo. Mit THE MONO COLLECTION zieht nun auch ein Vinylpaket mit nahezu identischem Inhalt nach: Vor allem bei den von Shel Talmy produzierten Frühwerken KINKS (1964), KINDA KINKS und THE KINK KONTROVERSY (beide 1965) mit stark von Mersey Beat und US-Rhythm’n’Blues geprägtem Material leistete das druckvoll energischere Mono tatsächlich den weitaus besseren Dienst. Doch selbst als sich die Kinks mit FACE TO FACE (1966) und SOMETHING ELSE BY THE KINKS (1967) im Baroque-Pop (›Session Man‹, ›Too Much On My Mind‹, ›Two Sisters‹) tummelten, anfingen Grenzen auszuloten (›Fancy‹, ›Lazy Old Sun‹), stilistische Gratwanderungen wagten (›Rainy Day In June‹, ›No Return‹) und das Aufnahmestudio als Experimentierfeld benutzten (›Holdiday In Waikiki‹, ›End Of The Season‹), blieb Mono auf Augenhöhe mit Stereo. Als Ober-Kink Ray Davies Konzeptalben als Ausdrucksmittel entdeckte, entstanden die beiden seinerzeit verkannten ersten Beispiele, THE KINKS ARE THE VILLAGE GREEN PRESERVATION SOCIETY (1968) und das 69er-Werk ARTHUR (OR THE DECLINE OF THE BRITISH EM­­PIRE) in getrennten Mono- und Stereo-Fassungen. Als Raritäten-Bonbons stecken in der mit 48-seitigem Hardcoverbuch bestückten Vinyl-Box auch noch der von hysterischem Teenagergekreische überzeichnete Konzertmitschnitt LIVE AT THE KELVIN HALL (1967) sowie die mit 25 Single-Tracks gefüllte 70er-Doppel-LP THE KINKS (THE BLACK ALBUM).

10/10

The Kinks
THE MONO COLLECTION
SONY

Meilensteine: John Lennon und Yoko Ono ziehen blank

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lennon_ono29. November 1968: John Lennon und Yoko Ono posieren nackt auf LP-Cover.

Angeblich am 9. November 1966 traf John Lennon bei einem Vorabbesuch der „Conceptual Art Exhibition“ in der Londoner „Indica Books And Gallery“ erstmals auf Yoko Ono. Paul McCartney weiß eine andere Version. Schon Ende 1965 forderte ihn die damals mittellose Tochter aus reichem Hause dazu auf, ein Notenblatt für John Cages Buch „Notations“ beizusteuern. McCartney ne­­gierte ihr Anliegen, verwies sie an Lennon, der ihr das Originalskript von ›The Word‹ aushändigte. Das ungleiche Paar hielt sporadisch Kontakt.

Als Lennon Anfang 1968 mit den Beatles wochenlang beim Maharishi Mahesh Yogi in Indien weilte, schrieb man sich Briefe. Doch der Stichtag für die Intensivierung der Beziehung war der 19. Mai 1968 in Lennons Anwesen in Kenwood, Surrey. Lennons damalige Ehefrau Cynthia und Sohn Julian befanden sich in Griechenland im Ur­­laub. In jener Nacht spielten Lennon und Ono jene erste Klangcollage der dreiteiligen LP-Reihe UNFINISHED MUSIC ein, gegen die ›Revolution No. 9‹ vom noch nicht veröffentlichten Album THE BEATLES geradezu diszipliniert wirkte.

Zwei besessene Exzentriker übertrafen sich gegenseitig beim Trip ins Abseitige. Am Ende der Aufnahmen gaben sich beide auch der körperlichen Vereinigung hin. Zu dusselig, dass am nächsten Tag Cynthia verfrüht heimkehrte und das sich gegenseitig in die Augen starrende Pärchen im Wohnzimmer auf dem Boden liegend vorfand. Yoko trug Cynthias Bademantel. Von jenem Tag an waren Lennono unzertrennlich. Von nun an wohnte Yoko jeder Beatles-Session bei. Bis zu Lennons Scheidung lebten beide in Ringo Starrs Londoner Wohnung am 34 Montagu Square. Dort entstand Anfang Oktober per Selbstauslöser auch das Coverfoto für UNFINISHED MUSIC NO. 1: TWO VIRGINS: Covervorder- wie Rückseite zeigten das Paar wenig vorteilhaft splitterfasernackt von vorne und hinten.

Apple-Distributor EMI presste zwar das Vinyl, verweigerte aber die Auslieferung des von der Firma „Technik“ gedruckten Covers. Track Records sprang als Vertrieb ein. Im Handel erschien die Platte in braunes Packpapier eingehüllt.

The Rolling Stones – BLUE & LONESOME

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rolling stonesPhantastischer Ausflug in die Steinzeit der Rockmusik

Als sich die Rolling Stones im Dezember 2015 in Mark Knopflers British Grove Studios in London trafen, um an neuen Songs zu arbeiten, geschah Unerwartetes: Statt noch einmal den Generalangriff auf die Popcharts auszuhecken, besannen sich die Veteranen auf ihre Wurzeln – nach drei Tagen war ein rundes Dutzend mehr oder weniger obskurer Originale des Chicago Blues eingespielt. Darunter Sachen von Willie Dixon, Little Walter, Howlin’ Wolf, Eddie Taylor, Jimmy Reed und Memphis Slim plus Hinterlassenschaften weniger bekannter Männer wie Magic Sam, Otis „Lightnin’ Slim“ Hicks und Little Johnny Taylor.

Soweit, so unspektakulär. Eigentlich. Denn dass die Stones vor mehr als einem halben Jahrhundert als Blues-Coverband angefangen haben, dürften auch Leute wissen, die sich mit ihrer Geschichte nur oberflächlich befasst haben. Insofern also eine gewöhnliche Reise zurück zu den Anfängen. Zumal sich die Band bei ihren Versionen kaum von den Arrangements der Originale entfernte. Das eigentlich Sensationelle an BLUE & LONESOME aber ist, ohne auf einzelne Tracks einzugehen, etwas, das Charlie Watts kürzlich so formulierte: „Es gibt haufenweise Leute, die den Blues spielen. Allerdings sind das überwiegend weiße Männer mit einer Vorliebe für endlose Gitarrensoli. Das entspricht nicht unbedingt unserem Verständnis von Blues.“ Wohl wahr, auf BLUE & LONESOME verweigern die Stones (trotz zweier Gastauftritte von Eric Clapton) die in diesem Genre übliche Kunstfertigkeit, stattdessen rumpelt und scheppert es, dass es eine wahre Wonne ist und kein bisschen anders klingt als 1964. Aufgenommen wurde live in einem Saal mit natürlichem Raumhall und auf Overdubs weitgehend verzichtet. Das Ergebnis ist demzufolge der pure Stoff: kompakt-kraftvolle Grooves, klar und doch vielschichtig, uneitel-anarchische Gitarrenriffs und eine glühend heiße Harp, die Mick Jagger als Meister seines Fachs ausweist. Überhaupt Jagger: Lange nicht klang er so bei sich wie hier.

BLUE & LONESOME präsentiert eine Band, die den Blues so spielt, wie es kaum noch eine andere beherrscht. Ganz nebenbei rehablilitiert sie das Genre mit diesem asketischen Spektakel als songorientierten Stil, der den Bonamassas dieser Welt viel zu lange als Vehikel für musikantische Eitelkeiten dienen musste. Mit diesem phantastischen Ausflug in die Steinzeit (sic!) der Rockmusik also wäre die Geschichte der Rolling Stones aufs Natürlichste auserzählt – wären da nicht noch die halbfertigen neuen Tracks, die sie für diese Session hatten liegen lassen…

Bewertung: außer Konkurrenz

The Rolling Stones
BLUE & LONESOME
POLYDOR/UNIVERSAL

Hört hier die beiden Singles ›Hate To See You Go‹ und ›Ride ‚Em On Down‹

Placebo: Leipzig, Arena (05.11.2016)

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Eine etwas schnöde Geburtstagsparty

Die Schlange ist lang vor der Arena Leipzig, denn Tausende Fans wollen zusammen mit Placebo deren 20. Geburtstag feiern. Guter Dinge sind sie und gespannt, was dieser besondere Abend für sie bereithalten wird. Zuerst einmal sind das Deaf Havanna, die mit ihrem sehr ruhigen Indierock zwar spielerisch überzeugen, aber nicht wirklich anheizend wirken.

Dem Publikum ist es egal, mehr als einen Achtungsapplaus haben sie für die Briten sowieso nicht übrig. Der Abend gehört Placebo und nur deswegen sind die meisten gekommen. Als schließlich das Casino-Video von ›Every You, Every Me‹ auf den Leinwänden erscheint, wacht die Menge auf und feiert Brian Molko und Stefan Olsdal begeistert, die ›Pure Morning‹ anstimmend und strahlend auf die Bühne treten. Doch danach ist das Partygefühl auch erst einmal wieder vorbei.

Zwar bieten Placebo mit ›Jesus‘ Son‹ und ›Too Many Friends‹ noch zwei aufweckende Stücke, bewegen sich sonst aber eine knappe Stunde in sehr ruhigem, melancholischem Fahrwasser. Die Geburtstagsparty haben sich die Fans sichtlich anders vorgestellt. Die Arena wird ruhig, die Stimmung kippt von Feierlaune immer mehr ins Depressive. Das entgeht auch Molko nicht. „Ich glaube, ihr wollt tanzen! Okay, dann lasst uns ein bisschen Tanzmusik spielen!“, näselt der Sänger motivierend. Mit ›For What It’s Worth‹, dem 17. Song des Abends, stimmt die Band dann auch ein wenig temporeichere Minuten an.

Doch wirklich retten kann das die Stimmung leider auch nicht. Schade, denn spielerisch und stimmlich sind die Herren in Bestform, Molkos Band macht einen guten Job. 20 Jahre Placebo – davon hatten sich alle eine überschwängliche Party versprochen, ein phänomenales Best-Of-Set, das einen am Ende atemlos zurücklässt. Stattdessen gab es die traurige Vertonung einer Karriere, die doch eigentlich gefeiert werden sollte – und einen am Ende sprachlos zurücklässt.

Queen – ON AIR

queen on airIhre Majestät zu Gast bei der British Broadcasting Corporation.

Es ist ein Sechs-CD-Paket im Papp-Schuber, das sich grob in drei Seg­mente unterteilen lässt: Die CDs 1 und 2 enthalten „The Complete BBC Sessions“, konkret 24 Stücke, die zwischen 1973 und 1977 für diverse Radio-Shows entstanden sind. Die dritte CD brilliert ebenfalls mit zwei Dutzend Songs, die allesamt bei regulären Konzerten fürs Radio mitgeschnitten wurden, 1973 in London, 1981 in Rio de Janeiro und 1986 in Mann­heim. Die drei restlichen CDs frönen dann der gehobenen Gesprächskultur und liefern Interviews der Jahre 1976 bis 1992. Aber schön der Reihe nach, diesmal allerdings in umgekehrter Folge: Die Inter­views wenden sich naturgemäß vor allem an echte Hardcore-Fans, die Konzert-Auszüge sind hochwertig und hörenswert, wobei die acht Songs der 73er Show aus dem Londoner „Golder’s Green Hippo­drome“ – inklusive des Rausschmeißers ›Jailhouse Rock‹ – historisch sicher am interessantesten sind. Ganz besonderen Reiz verströmen jedoch die BBC-Sessions. Wie üblich wurden die Stücke live im Studio mitgeschnitten, was sich einerseits in einer bemerkenswert guten Klangqualität niederschlug, andererseits in Arrangements, die sich von den zeitgenössischen Album-Originalen mitunter merklich unterschieden. Wobei natürlich dennoch getrickst wurde, immerhin schrieb man bereits die 70er Jahre: „Live im Studio“ bedeutete damals eben nicht, dass Queen – wie zehn Jahre zuvor irgendwelche arglosen Beat-Kapellen – ihre Stücke herzhaft schlicht runterknüppelten, sondern inkorporierte durchaus den Einsatz von Overdubs. Die fielen mit ein paar zusätzlichen Gesangs- und Gitarrenspuren aber recht moderat aus, was die Takes in Sachen Klangästhetik irgendwo zwischen konventionellen Konzert-Mitschnitten und technisch wesentlich stärker hochgerüsteten Studio-Aufnahmen positioniert. Sehr reizvoll, gar keine Frage! Das 35-seitige Begleitbuch mit ausführlichen Informationen und netten Fotos/Illustrationen rundet die ganze Sache wunderbar ab.

8/10

Queen
ON AIR
VIRGIN/UNIVERSAL

Deep Purple: Erster Trailer zu neuem Album INFINITE

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deep purple press 2013Kommendes Jahr wird die erste Studioplatte von Deep Purple seit vier Jahren erscheinen. Jetzt gibt’s eine Vorschau darauf zu sehen.

Seit NOW WHAT?! von 2013 haben Deep Purple kein Album mehr herausgebracht. Das wird sich demnächst ändern. Wohl im Frühjahr wird es ein neues Werk der Hardrock-Institution geben, mit dem Titel INFINITE. Ian Gillan hatte bereits im September Hoffnung auf eine Februar-Veröffentlichung gemacht.

Schon zuvor hatte Bassist Roger Glover über die Aufnahmen im Studio gesprochen. Demnach war INFINITE seit Anfang 2016 in Nashville eingespielt worden.

Der jetzt präsentierte Trailer beginnt mit den Worten: „Here we go! Ladies and Gentlemen, let’s make a Rock Record.“ Darauf ist neue Musik von Deep Purple zu hören.

Hier ist der erste Trailer zum kommenden Deep-Purple-Album INFINITE:

Video der Woche: Queen – ›Too Much Love Will Kill You‹

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freddie2In unserem „Video der Woche“, dem Clip zu Queens Version von ›Too Much Love Will Kill You‹, blicken wir auf die Karriere und das Leben des großen Freddie Mercury zurück.

Vergangenen Donnerstag, den 24. November, jährte sich der Todestag von Freddie Mercury zum 25. Mal. In unserem „Video der Woche“ bekommen wir nochmal einen rührenden Zusammenschnitt aus Mercurys bekanntesten Auftritten.

›Too Much Love Will Kill You‹ wurde ursprünglich von Brian May geschrieben und erstmals von Queen aufgenommen. Das Lied, das eigentlich vom Niedergang Mays erster Ehe inspiriert war, schaffte es dann allerdings nicht auf das 1989er Album THE MIRACLE.

Nach Mercurys Tod arrangierte May eine Solo-Fassung, die er am 20. April 1992 beim „Freddie Mercury Tribute Concert For AIDS Awareness“ im Londoner Wembley Stadium aufführte und später auf seinem Album BACK TO THE LIGHT platzierte.

1995 wurde die von Freddie Mercury gesungene Version dann doch noch veröffentlicht und erschien vier Jahre nach dessen Tod auf MADE IN HEAVEN.

Seht hier das offizielle Video zu Queens Version von ›Too Much Love Will Kill You‹:

Seht hier Brian May mit ›Too Much Love Will Kill You‹ live in Wembley 1992: