0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 793

Deep Purple – CALIFORNIA JAM 1974

0

deep purple california jamPass mit der Axt auf, Ritchie …

Das berühmteste Konzert, das Deep Purple je gaben, war auch das berüchtigtste. Am 6. April 1974 waren sie die Headliner beim California Jam, einem Festival auf dem Ontario Motor Speed­way bei Los Angeles, das mit einem hochkarätigen Line-up (u.a. Emerson, Lake & Palmer und Black Sabbath) 250.000 Menschen anzog. Und die bekamen für ihre zehn Dollar Eintritt eine wahnwitzige Darbietung, in der Ritchie Blackmores Gitarrenspiel schlichtweg perfekt war, gekrönt von einer Zerstörungs­orgie auf der Bühne.

Die Band trat hier in einer neuen Inkarnation auf, dem sogenannten Mark-III-Line-up mit Frontmann David Coverdale und Bassist/Sänger Glenn Hughes anstelle von Ian Gillan respektive Roger Glover. BURN, das erste Album in dieser Aufstellung, war erst zwei Monate zu­­vor erschienen, und dieses neue Material dominierte die Setlist bei dieser Show.

Eine elektrisierende Version des Titelstücks eröffnete den Auftritt. Blackmore peitschte mit typischer Nonchalance durch die Riffs, Ian Paice trommelte mit beeindruckender Kraft, Jon Lord lieferte die Killer-Keyboards, während Coverdale und Hughes sich bei den Lead-Vocals abwechselten. Es war eine mächtige Chemie, ein Groove, der den neuen Songs innewohnte, vom kraftvollen Blues auf ›Mistreated‹ über Mark-II-Standards wie ›Smoke On The Water‹ bis zu einer Kombination aus beiden mit einer brillant improvisierten Version von ›You Fool No One‹.

Was ebenfalls auffiel, war das völlig unterschiedliche Auf­treten der beiden Neuzugänge. Coverdale, da­­mals spindeldürr, war noch bescheiden. Hughes dagegen, extravagant in einem weißen Satin-Anzug ohne Hemd, war völlig zugekokst – verraten durch das deutlich hörbare Nasehochziehen ins Mikro bei seiner Einleitung zu ›Mistreated‹. Doch egal, wie großspurig Hughes auch gewirkt haben mag: Dies war Blackmores Band und seine Show. Die Power in ›Mis­treated‹, die delikaten De­­tails in ›Space Truckin‘ – bei ihm sah alles so leicht aus. Im Finale dann wurde er seinem unberechenbaren Ruf gerecht, als er Gitarren zertrümmerte, dabei die Linse einer der Kameras demolierte und seine Ver­stärker sprengte.

CALIFORNIA JAM 1974 – die neue DVD-Version – hat ein kleineres Bonus-Feature mit körnigen Super-8-Aufnahmen des Konzerts. Doch das ist egal. Wie Glenn Hughes in den Liner-Notes sagt: „Das war die Mark-III-Band in all ihrer Pracht.“

8/10

Deep Purple
CALIFORNIA JAM 1974
EARMUSIC/EDEL

Fleetwood Mac: Exklusive Premiere von ›Seven Wonders‹ aus TANGO IN THE NIGHT-Reissue

0

fleetwood mac promoTANGO IN THE NIGHT von Fleetwood Mac feiert seinen 30. Geburtstag. Passend dazu erscheint die Deluxe-Edition des Albumklassikers – und wir haben eine exklusive Track-Premiere für euch im Gepäck.

Pünktlich zum 30. Jubiläum erscheint am 31. März die neu gemasterte Deluxe-Edition von Fleetwood Macs zweiterfolgreichstem Album TANGO IN THE NIGHT. Ähnlich wie die jüngst veröffentlichte Spezial-Version von MIRAGE, wurde auch TANGO IN THE NIGHT mit rarem Zusatzmaterial und unveröffentlichten Aufnahmen garniert. Eine davon ist eine frühe Version des Songs ›Seven Wonders‹.

CLASSIC ROCK präsentiert euch dieses Schmuckstück bereits jetzt in einer exklusiven Hörprobe. In der zurückhaltend-reduzierten Version gibt’s den Klassiker erstmals mit alternativen Lyrics.

Hört hier die frühe Version von >Seven Wonders< von Fleetwood Mac:

Die Jubiläums-Ausgabe von TANGO IN THE NIGHT wird in drei unterschiedlichen Formaten erhältlich sein. Als Deluxe Version samt drei CDs, DVD und Vinyl, als Expanded-Version mit zwei CDs und als remasterte Einzel-CD.

Glitter & Flitter: Die Top 10 der kuriosesten Clips aus der Glam-Ära

0


CLASSIC ROCK präsentiert euch die witzigsten und spritzigsten Clips aus dem glitzerigsten Jahrzehnt überhaupt. Warum? Weil es einfach „schön“ anzusehen ist!

Die 70er Jahre waren eine ganz wundervoll übertriebene Ära, sozusagen der pompöse Pfau unter den musikalischen Epochen. Dass in einem solch disko-kugeligen Umfeld gerade das Rock’n Roll-Business anfällig war für so manch Extravaganzen, ist nicht weiter verwunderlich. Lehnt euch deshalb nun zurück und genießt die zehn absurdesten und witzigsten Videos bzw. Outfits aus der Glamrock-Ära und lasst euch eventuell zum ein oder anderen Karnevals-Outfit inspirieren. Ganz nach dem Motto: Mehr Flitter für alle!

10. Sherbet

Sherbet präsentierten sich in den 70ern in ihrem Video zu ›Howzat‹ samtig und mit stattlichem Dekolleté geschmückt:



9. Rabbit

Die Outfits und Frisuren der australischen Rocker von Rabbit waren mindestens genauso fetzig wie ihr Hit ›Too Much Rock’n’Roll‹:

8. Angel

Angel haben damals wohl die Komunionsgewänder ihrer kleinen Schwestern geklaut:

7. Catapult

Ganz im Zeichen ihres Songs ›Let Your Hair Hang Down‹ haben die Frisur-Experten von Catapult ihre Haarpracht vorne rum frech zurechtgestutzt:

6. Slade

Die Band-Optik von Slade im Live-Clip zu ›Get Down And Get With It‹ schwankt irgendwo zwischen irischem Leprechaun und Diskokugel:

Beat Beast Legends: Keith Moon – Pictures-Of-Lily-Set (Premier)

0

keith moon the whoDrei Exemplare wurden 1967 für den Schlagzeuger von The Who gebaut, immerhin galt „Moon The Loon“ als enorm verschleißfreudig. 2006 erschienen streng limitierte Remakes.

Er war mit Sicherheit der aufregendste, eigenwilligste und unberechenbarste Schlagzeuger, den der Rock‘n‘Roll jemals hervorgebracht hat: Keith Moon aus London, ein echtes Original mit, nun ja, offener Flanke zum Wahnsinn. So lebte er und so spielte er auch Schlagzeug. Unvergleichlich. Ein Attribut, das auch auf das legendäre Set zutrifft, das ihm einst sein Hoflieferant Premier Drums auf den Leib schneiderte – natürlich nach Moons eigenen Entwürfen.

Im Frühjahr 1967 veröffentlichten The Who ihre neue Single ›Pictures Of Lily‹, was den Drummer auf die grandiose Idee brachte, sein Schlagzeug für die US-Tournee im kommenden Sommer optisch ein wenig aufzurüsten – eben mit „Bildern von Lily“. Konkret: im Pop-Art-Stil verfremdeten Pin-Up-Bildern aus der Frühzeit der Fotografie. Dazwischen: The-Who-Logos als Pop-Art-Grafiken sowie Union Jacks, umrahmt von der Signatur des Besitzers: „Keith Moon. Patent British Exploding Drummer.“ Auch die Gestaltung der Bass-drum-Frontfelle übernahm der Künstler höchstpersönlich: Besagte The-Who-Grafik, die einem Porträt des Schlagzeugers entspringt, letzteres umrahmt von zwei barocken Putten. Exzentrisch? Aber hallo! Genauso wie Moons Angewohnheit, eins der drei Standtoms lediglich als Reservoir für Trommelstöcke zweck zu entfremden.

Am 7. Juli 1967 feierte das neue Set Premiere – bei einem Gig im „Malibu Beach And Sho­re Club“ in Lido Beach, New York. Zuletzt ge­­nutzt wurden die verbliebenen Reste Ende des Jahres 1968. Danach verwendete Moon ein Set im „Sparkle Chrome“-Design, das auch in Woodstock auftauchte.

Zur Herstellung: Die gedruckten Grafiken wurden auf die regulären Trommelkessel aufgeklebt und anschließend mit Klarlack versiegelt. Premier Drums scheute weder Kosten noch Mühen, Moons Pläne in die Tat umzusetzen, schließlich war der „explodierende Schlagzeuger“ ihr prominentestes Aushängeschild. Wobei „explodierend“ durchaus wörtlich zu nehmen war. Im Kinofilm „The Kids Are Alright“ von 1979 sieht man, wie The Who 1967 in der US-Fernsehshow „The Smothers Brothers“ ihren zwei Jahre alten Hit ›My Generation‹ spielen. Und am Ende eine Bombe in Moons Bassdrum explodiert. In einem „Pictures-Of-Lily“-Kit, wohlgemerkt. Da waren’s nur noch zweieinhalb.

Und heute? Ein Sammler ist im Besitz von drei originalen Toms, drei weitere besitzt das Londoner „Victoria And Albert Museum“. Die restlichen Trommeln sind verschollen. Vermutlich fielen sie Moons Zerstörungsorgien zum Opfer, damals fester Bestandteil eines jeden Konzertfinales.

Im Jahre 2006 entschied sich Premier dafür, in limitierter Auflage ein Set namens „The Spirit Of Lily“ herauszubringen, komplett mit authentischen Remakes der Grafiken. Das Schlagzeug selbst ist natürlich ein Premier-Set aus moderner Produktion mit weiterentwickelter Hardware, die Trommelgrößen stimmen allerdings mit denen des Originals überein. Premier bot das Set 14 Monate lang an – ein Monat für jedes Jahr der einstigen Zusammenarbeit zwischen Moon und Premier. Die begann 1964 und endete 1978 mit Keith Moons viel zu frühem Tod.

Lest hier unser Feature „Die 10 krassesten Keith Moon-Stories“ …

Blondie: Hier das spacig-glamouröse Video zur neuen Single ›Fun‹ sehen

0

blondie 2017Der erste Clip zum kommenden Blondie-Album ist da. Und er kommt mit einer Mischung aus Weltraumoptik und Postpunk-Style daher.

Am 5. Mai veröffentlichen Blondie drei Jahre nach GHOSTS OF DOWNLOAD wieder ein Album. Für POLLINATOR haben die New Yorker New-Wave-Ikonen um Debbie Harry mit Musikern wie Johnny Marr, Sia, Dev Hynes (Blood Orange) und Charli XCX zusammengearbeitet.

Jetzt präsentieren Blondie ihr brandneues Video zur ersten Single aus POLLINATOR: ›Fun‹. Regie führte dabei Dikyal Rimmasch, der mit seinen visuellen Ideen bereits Lenny Kravitz und Beyonce unterstützte.

Hier sind Blondie im Video zu ›Fun‹:

Die Songs auf POLLINATOR:
1. Doom or Destiny
2. Long Time
3. Already Naked
4. Fun
5. My Monster
6. Best Day Ever
7. Gravity
8. When I Gave Up On You
9. Love Level
10. Too Much
11. Fragments

Pink Floyd: THE EARLY YEARS 1965-1972 – THE INDIVIDUAL VOLUMES werden bald veröffentlicht

0


Am 24. März 2017 werden Pink Floyd sechs Einzeleditionen ihres 2016 erschienenen Box-Sets THE EARLY YEARS: 1965-1972 veröffentlichen.

„Eine umfassendere Sammlung einer solch wichtigen Band ist kaum vorstellbar” – so beschreibt das britische Mojo Magazine die Sammlung der bald erscheinenden Boxen, mit denen Pink Floyd die eindrucksvolle Frühphase der Evolution ihrer Karriere detailliert illustrieren.

Das bereits 2016 erschienene Komplettset THE EARLY YEARS: 1965-1972 kann nun im Rahmen der INDIVIDUAL VOLUMES stückweise erworben werden. Die einzelnen Boxen mit den Titeln CAMBRIDGE ST/ATION, GERMIN/ATION, DRAMATIS/ATION, DEVI/ATION, REVERB/ATION und OBFUSC/ATION präsentieren sich in ansprechender Buchform und enthalten jeweils CDs, DVDs und Bluerays sowie ein Fotobuch und Memorabilien.

Dabei sind die Kompilationen mit allerlei Raritäten und Kuriositäten gespickt und können für viele Pink Floyd-Liebhaber zu Recht als „Must-Haves“ eingestuft werden. Wem der stattliche Preis von 400 Euro für die Komplettversion zu teuer sein sollte, der hat nun durch die Neuveröffentlichungen die Möglichkeit, je nach Budget und Interesse die einzelnen Boxen für jeweils ca. 45 Euro zu erwerben.

Lou Reed – AMERICAN POET DELUXE EDITION

0

lou reed americanUS-Radio-Mitschnitt aus Onkel Lous Solo-Frühphase.

Nach Lou Reeds Ausscheiden bei The Velvet Underground im Au­­gust 1970 schien guter Rat teuer, denn seine Solokarriere kam an­­fangs nur behäbig in die Gänge. An Fahrt nahm sie erst auf, als David Bowie und Mick Ronson ihm nach dem gefloppten Debüt den Nachfolger TRANSFORMER (1972) maßschneiderten. In jene Phase der Konsolidierung fällt AMERICAN POET, in Neuauflage nunmehr ein Doppelalbum mit ausklappbarem Cover und ausführlichem Booklet im Format 30 x 30 cm, angefüllt mit zahlreichen Farbfotos von Mick Rock, aufgenommen bei Reeds Auftritt im Lon­doner „Kings Cross Scala“ im Sommer 1972. Nur wenige Wochen nach dem Erscheinen von TRANSFORMER gab Reed am 26. Dezember 1972 im Ultrasonic Recording Studio in Hemp­stead, New York, ein Konzert vor Publikum für den Radiosender WLIR FM. Als Begleitband fungierten die im Glam-Look gestylten The Tots. Velvets-Klassiker wie ›White Light White Heat‹, ›Rock’n’Roll‹ und ›Sweet Jane‹ rockten flott, ›I’m Waiting For The Man‹ empfahl sich hingegen als verschleppter Blues. Um einiges lebendiger als die Studioversionen erwies sich nicht nur ›Walk And Talk It‹ vom selbstbetitelten Debüt, auch ›Vicious‹, ›Satellite Of Love‹ und ›I’m So Free‹ von TRANSFORMER sprühten nur so vor angestautem Adrenalin. Zwischen entspanntem Urban Folk und laszivem Bar-Jazz oszillierte der Kult-Hit ›Walk On The Wild Side‹. ›Berlin‹ wiederum, auf dem Erstling nur in Kurzversion zu hören, erinnert mit exzellent zweistimmigen Gitarrensoli kurioserweise an die Allman Brothers Band.

8/10

Lou Reed
AMERICAN POET DELUXE EDITION
EASYACTION/CARGO

Fischer-Z: Album BUILDING BRIDGES kommt Ende März

0

fischer z„If we build bridges with love/It might be enough“: Fischer-Z um John Watts bauen auf ihrem neuen Album BUILDING BRIDGES lieber Brücken als Mauern.

Fischer-Z sind nicht zuletzt für ihre politischen Texte bekannt. In Zeiten von Mauerbaumeister Trump und Brexit gibt’s deshalb natürlich allerhand zu tun für die britischen Alternative-Rocker.

Es gehe auf BUILDING BRIDGES darum, „Brücken zu bauen, nicht einzureißen“, heißt es im Pressetext zur kommenden Fischer-Z-Platte. Und: „Es sollten Liebe und Frieden im Vordergrund stehen und nicht Hass und Krieg.“ „If we build bridges with love/Hey hey … It might be enough“, singt Watts im neuen Song ›Damascus Disco‹.

BUILDING BRIDGES, das am 31. März erscheint, ist der Nachfolger von THIS IS MY UNIVERSE von 2015 und kommt 40 Jahre nach der offiziellen Bandgründung von Fischer-Z heraus. Watts hat alle Instrumente, außer die Drums, weitgehend selbst eingespielt, in den „Leeder’s Vale“-Studios in Wales.

Rund um die Veröffentlichung von BUILDING BRIDGES geben Fischer-Z zahlreiche Konzerte in Europa, darunter auch mehrere Deutschland-Termine ab Mai.