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Pink Floyd: Alternativer Take von neuer CD-Box veröffentlicht

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pink floydPink Floyd veröffentlichten kurz vor dem Release ihrer neuen CD-Boxen einen alternativen Take von ›Careful With That Axe, Eugene‹ aus dem Konzertfilm „Pink Floyd Live at Pompeji“.

Heute erscheinen die Einzelboxen aus den Jahren 1965-1972 von Pink Floyd. Die Edition trägt den Titel THE EARLY YEARS 1965-1972 – THE INDIVIDUAL VOLUMES und ermöglicht Einzelkäufe der zuvor nur im Komplettset erwerbbaren Pakete.

Passend hierzu haben Pink Floyd kürzlich einen alternativen und neu gemasterten Take des Songs ›Careful With That Axe, Eugene‹ aus ihrem berühmten Konzertfilm „Pink Floyd Live At Pompeji“ von 1972 veröffentlicht.

Ein kleiner Vorgeschmack und für Unentschlossene vielleicht auch eine Entscheidungshilfe bezüglich des Erwerbs der Boxsets:

Heinz Strunk – Jürgen

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jürgen„Arme Willis“ auf Brautschau.

Jürgen hat es nicht leicht im Leben. Be­­sonders mit den Frauen mag es nicht klappen – und das trotz seines Lieblingsspruchs „Ladies first, Ja­­mes Last“. Jürgen arbeitet als Pfört­ner in einer Tief­garage, sein „Traum­­beruf“, wie er sagt, den ganzen Tag über beobachtet er über Kameras aus einem winzigen Kabuff heraus Autos, sein Chef wiederum be­­ob­­ach­tet ihn dabei, wie er in seinem Kämmer­lein sitzt. Zuhause hat er es mit seiner bettlägerigen Mutter zu tun, die ihn den ganzen Tag her­­umscheucht. Und mit resoluten Kranken­schwestern, die sich um Mutter kümmern. Manch­­mal bekommt er Besuch, von seinem bes­ten Freund Bernd Würmer, der im Rollstuhl sitzt und mit dem er sich dauernd streitet. Mehr­­mals die Woche hocken beide im Kamin 21, ihrer Stammkneipe in Har­burg: „Wir sind schon ein trauriger Verein: der haarige Wirt, Bernd im Stuhle, der ewig vor sich hin sprötzelnde Manfred und meine Winzigkeit. Echte Ladykiller, würde ich mal sagen!“ Nach enttäuschenden Erfahrungen beim Speed-Dating beschließen Jürgen und Bernd, mit der Firma „Eurolove“ nach Polen auf Brautschau zu fahren. Angeblich ist die Erfolgsquote überragend. Das Vorhaben ist dennoch keine allzu gu­­te Idee, soviel sei verraten. Strunk, der mit „Der goldene Handschuh“ über den Hamburger Se­­rien­mörder Fritz Honka zuletzt viel Lob einheimste, erzählt auch in seinem neuesten Ro­­man unterhaltsam, einfach und ohne Angst vor dem Banalen. Sein Prota­gonist hält sich selbst für einen von Millionen „Pro-Kopf-Men­schen, die ohne Auf­heben vor sich hin pitschern und weiter kein großes Ge­­wese mach­en“. Fast alle Figuren des Romans sind auf ihre eigene Art „arme Willis“, tragische bis triste Ge­­­­stalten. Was ihnen passiert, ist oft witzig, doch werden sie von Strunk, aller Komik ungeachtet, nie vorgeführt. Dafür dürfen sie auch nicht darauf bauen, am Ende ihr großes Glück zu finden. Sie sind kein Teil einer romantischen Komödie.

7/10

Jürgen
VON HEINZ STRUNK
Rowohlt

Boston: Schlagzeuger Sib Hashian auf der Bühne verstorben

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Der ehemalige Drummer der Band Boston verstarb vorgestern im Alter von 67 Jahren.

Während seines vorgestrigen Live-Auftritts auf der Legends Of Rock Cruise, die jeden Jahresanfang stattfindet, kollabierte Sib Hashian und konnte auch durch sofortige Erste-Hilfe-Maßnahmen und den Einsatz eines Defibrillators nicht mehr wiederbelebt werden.

Der Schlagzeuger mit der expressiven Afro-Frisur übernahm ab 1975 die Drumsticks bei Boston und ist so auf dem Debütalbum von 1976 inklusive dem Mega-Hit ›More Than A Feeling‹ und auf DON’T LOOK BACK zu hören. Am Comeback-Album THIRD STAGE aus dem Jahr 1986 wirkte Hashian zwar mit, wurde aber dann durch den vorherigen Drummer Jim Masdea ersetzt.

Rest in Peace, Sib Hashian.

Seht hier den Clip von Bostons ›More Than A Feeling‹:

Michael Schenker – MICHAEL SCHENKER FEST – LIVE TOKYO INTERNATIONAL FORUM HALL A

Michael Schenker festFlying-Vs over Nippon.

Keine zwölf Monate nach ON A MIS­SION – LIVE IN MADRID (2016) wartet der Gitarrengott aus dem niedersächsischen Sarstedt mit einem absoluten Zuckerl für Hardrocker und Saiten­jünger gleichermaßen auf. MICHAEL SCHENKER FEST – LIVE TOKYO INTERNATIONAL FO­­RUM HALL A wurde – wie der Name teilweise schon andeutet – in eindrucksvollen Bildern und versehen mit einem unglaublich transparenten Sound in der japanischen Hauptstadt auf Festplatte gebannt. Das Konzept des Michael Schenker Fests ist dabei so einfach wie genial: Schenker plus eine exquisite Auswahl an ehemaligen Mitgliedern der Michael Schenker Group beziehungsweise der McAuley Schenker Group zelebrieren ein ganzes Arsenal feinster Hardrock Klassiker – und fertig ist ein Konzerterlebnis für die Ewigkeit. Dabei teilt Michael sein Set geschickt und kurzweilig in drei Einheiten, bei denen sich Gary Barden, Graham Bonnet und Robin McAuley das Mikro in die Hand geben. Zur Freude des super gelaunten japanischen Publikums performen McAuley und Schenker in ihrem Segment lange vermisste Perlen ihres gemeinsamen Backkatalogs. Zwischen den Abschnitten gibt es entweder einen Track mit allen Sängern oder während des Wechsels von Barden zu Bonnet das von Michael und Rudolf Schenker komponierte Instrumental ›Coast To Coast‹. Abschließend donnert das komplette MSG-Kommando eine zum niederknien coole Version von ›Doctor Doctor‹ in die legendäre Halle. MICHAEL SCHENKER FEST – LIVE TOKYO INTERNATIONAL FORUM HALL A ist gelebte Musikgeschichte und unterstreicht mit Nachdruck die Ausnahmestellung Schenkers in der Historie der elek­trischen Gitarre.

9/10

Michael Schenker
MICHAEL SCHENKER FEST – LIVE TOKYO INTERNATIONAL FORUM HALL A
inakustik

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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jesus and mary chain 2017Mit The Jesus And Mary Chain, Jethro Tull, Steel Panther, Steve Hackett und Night Ranger gehen wir musikalisch gut versorgt ins Wochenende.

The Jesus And Mary Chain sind zurück mit einer neuen Platte. Und es schlägt noch, das Rock’n’Roll-Herz der Schotten:

Hier findet ihr die Review zu DAMAGE AND JOY…

Ian Anderson hat auf THE STRING QUARTETS Jethro-Tull-Klassiker neu aufgenommen – und ihnen ein Klassikgewand verpasst:

Hier findet ihr die Review zu THE STRING QUARTETS…

Ex-Genesis-Gitarrist Steve Hackett liefert auf THE NIGHT SIREN erneut der Inbegriff des guten (Prog-)Geschmacks. Hier ist sein Video zu ›Behind The Smoke‹:

Hier findet ihr die Review zu THE NIGHT SIREN…

Steel Panther blödeln auch auf ihrem vierten Album LOWER THE BAR herum – ohne Reue und Scham. Bestes Beispiel ist der Clip zur Single ›Poontang Boomerang‹:

Hier findet ihr die Review zu LOWER THE BAR..

35 Jahre nach ihrem Debüt sind Night Ranger noch immer voll da. Hier ist die Melodic-Institution mit ›Somehow Someway‹:

Hier findet ihr die Review zu DON’T LET UP…

Steel Panther – LOWER THE BAR

steel panther lower the barGewohnter Schmutz in getigertem Gewand.

„I’ve got a 21 year old wife and she’s eager to please“. Bei wem bim­meln nicht die Steel-Panther-Alarmglocken, wenn er solche Text­­zeilen hört? Die schlangengemusterten Sex-Könige des Sunset Strip blödeln auch auf ihrem vierten Album LOWER THE BAR ohne Reue und Scham herum. Die L.A.-Bestie auf acht Klöten reiht abermals mit spitzer Zunge eine Niveaulosigkeit an die nächste Indiskretion und zieht dabei jegliche Eskapaden des Musikanten­tums ins Lächerliche. Gewohnter Schweinkram mit viel Pussy garniert, trotzdem irgendwie noch lustig. Auch musikalisch lässt man sich das schmierige Zepter nicht aus der Hand reißen, wenn es um die Produktion von hochglanzpoliertem Hairmetal aus dem Bilderbuch geht. Ein bis zwei Ausnahmen hat die Neue jedoch zu bieten: ›Now The Fun Starts‹ klingt ungewohnt schleppend und erinnert teilweise an Ozzys ›No More Tears‹. Als krönende Abschluss-Hommage covern die animalischen Kasper ›She’s Tight‹ von Cheap Trick. Keine Neuerfindung des Klassikers, dennoch eine coole Version mit Party-Potenzial.

6/10

Steel Panther
LOWER THE BAR
KOBALT LABEL SERVICES/ROUGH TRADE

Steve Hackett – THE NIGHT SIREN

steve hackettDer Ex-Genesis-Gitarrist ist erneut der Inbegriff des guten (Prog-) Geschmacks.

Nicht alles, was unter dem Deck­mantel des Progressiven verbreitet wird, ist wirklich neu, innovativ oder gar zukunftsweisend. Viele der früheren oder auch heutigen Stars dieser Szene haben lediglich bewährte Formeln aufgegriffen, sie modernisiert und mit den eigenen Trademarks verfeinert. Dem frü­­heren Genesis-Gitarristen Steve Hackett kann man einen solchen Vorwurf beileibe nicht machen. Der Mann hat sich im Laufe der Jahre immer wieder neu erfunden, ohne dass seine Musik dabei jemals avantgardistisch (sprich: unverdaulich) geworden wäre. Auch seinem neuesten Soloalbum THE NIGHT SIREN ge­­lingt dieser Spagat aus hohem Anspruch und angenehmer Eingängigkeit. Hackett wildert nicht einfach nur in den Annalen seiner Mu­­sik­­richtung, sondern ist gleichzeitig eigenständig, melodisch und jederzeit nachvollziehbar. Zudem ist ihm mit einer Vielzahl an Gastmusikern und ungewöhnlichen Instru­menten wie Oud, Charango, Sitar, Uilleann Pipes, Didgeridoo oder Tar eine wohltemperierte Mischung aus Rock und World Music gelungen, die man genießen kann, ohne dass einen anschließend ein unschönes Völle­gefühl plagt oder man nicht richtig satt geworden ist.

8/10

Steve Hackett
THE NIGHT SIREN
INSIDEOUT/SONY

Night Ranger – DON’T LET UP

night ranger don't let upNeues zum Jubiläum.

35 Jahre sind seit dem Night-Ranger-Debüt DAWN PATROL (1982) vergangen. In diesen dreieinhalb Dekaden sah die Rockwelt Subgenres kommen und gehen – Night Ranger blieben. Zwar gab es kurze Ver­schnauf­pausen, etwa als Jack Blades zusammen mit Ted Nugent, Tommy Shaw und Drummer Michael Cartellone die Damn Yankees gründete oder Brad Gillis und Kelly Keagy mit dem singenden Bassisten Gary Moon FEEDING THE MOJO (1995) aufnahmen. Wirklich vergessen war die amerikanische Melodic-Institution aber nie. Anno 2017 sind die drei (Haupt-)Ranger inklusive Neuzugang Kerri Kelly (u.a. Alice Cooper, Slash) an der Sechssaitigen „Back On Track“ und mitreißend wie eh und je. DON’T LET GO ist eine extrem geschmackssichere Sammlung griffiger Melodien, großer Hooklines und elf neuer potenzieller Kandidaten für die Heavy Rotation der Rock-Radio-Stationen. Es ist wirklich erstaunlich, wie frisch DON’T LET UP in seiner Ge­­samtheit klingt. Bei einem Durchschnittsalter von 62 Jahren sollten sich Blades, Gillis und Keagy für diesen zeitlosen Streich ruhig einmal selbst auf die Schulter klopfen.

8/10

Night Ranger
DON’T LET UP
FRONTIERS/SOULFOOD