0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 777

Jethro Tull – THE STRING QUARTETS

0

the string quartetsNeu arrangiertes Tull-Repertoire für die Klassik-Ecke.

Als Ian Anderson auf das Car­ducci Quartett stieß, kam ihm die Idee, einige Klassiker von Jethro Tull in Streicher-Arrangements neu einspielen zu lassen. Neben Violinen, Viola und Cello wurden auch akustische Gitarre, Mandoline und Querflöte eingebunden. Letztere spielte Anderson natürlich selbst, auch vereinzelte Vokalparts steuerte er bei. Da die neuen Arrangements dann aber doch ziemlich anders klingen als die Ur-Versionen, hat man sich dazu entschlossen die Originaltitel abzuändern. ›Bungle‹ war einst ›Bungle In The Jungle‹ vom 1974er-Album WARCHILD. ›Loco‹, na logo, ist ›Locomotive Breath‹ von AQUALUNG (1971). Gleich der Einstieg ist mit ›In The Past‹, ehemals ›Living In The Past‹ von STAND UP (1969), gut gelungen. Die Melodie ist prägnant, die Streicher sind wirkungsvoll arrangiert. Hat man sich bis zu ›Aquafugue‹, einer an Johann Sebastian Bach erinnernden Adaption des Titels ›Aqualung‹ am Ende des Albums durchgehört, möchte man unweigerlich die Originalversionen hinterherschieben. Damit hat THE STRING QUARTETS seinen Erinnerungszweck gut erfüllt, auf Heavy Rotation werden allerdings wohl nur ausgewiesene Klassik-Fans umschalten.

6/10

Text: Dirk Jacob

Jethro Tull
THE STRING QUARTETS
BMG/WARNER

The Jesus And Mary Chain – DAMAGE AND JOY

0

jesus and mary chainStreitsüchtig wie eh und je: Die Gebrüder Reid machen wieder Radau.

Gegen Mitte der 80er Jahre waren The Jesus And Mary Chain eine wahr­­haft bahnbrechende, in ge­­wisser Weise sogar skandalträch­tige Band. Denn niemand hatte vorher derart intensive und exzessive Feed­back-Attacken aufs Ohr der werten Hörerschaft gewagt wie die schottischen Brüder Jim und William Reid. Frühe Shows vor überfordertem Pub­­likum endeten regelmäßig in Schlägereien, was kein PR-geschönter Mythos ist, sondern die reine Wahrheit. Die unglaubliche Radikalität ihrer lautstarken Fuzzpop-State­­ments kann heu­­te, in einem ganz anderen Zusammenhang und mit drei Dekaden Pophistorie dazwischen, naturgemäß nicht einfach zu neuem Leben er­­weckt werden oder so relevant wie damals sein. So gesehen ist das Comeback-Album der wieder vereinigten Reids, die bereits seit 2007 wieder live zusammen auf­­treten, gewiss nicht essentiell. The Jesus And Mary Chain wiederholen hier letztlich Dinge, die sie schon vor ihrer Trennung aussagten, ob nun 1987 auf DARKLANDS (›All Things Must Pass‹) oder 1994 auf STONED AND DETHRONED (›Song For A Secret‹). Auf hohem Niveau allerdings: So­­wohl die dissonanten Gitarren als auch die verächtlich ausgespuckten Texte zeigen die gleiche Ruppigkeit und die gleiche anarchische Lust auf Konfrontation, die letztlich immer schon den Kern dieser recht einzigartigen Band ausmachte. Das Rock’n’Roll-Herz der Schotten, es schlägt noch. Das alleine macht DAMAGE AND JOY zur willkommenen späten Addition ihrer Diskografie und zu einem der besseren Comeback-Alben.

7/10

The Jesus And Mary Chain
DAMAGE AND JOY
RYKODISC/WARNER

Paul McCartney: Eine unveröffentlichte Version von ›This One‹ hören

0

paul mccartney 2013Am 24. März kommt die Neuauflage von Paul McCartneys neunter Soloplatte FLOWERS IN THE DIRT raus. Vorab gibt’s ›This One‹ in einer unbekannten Demofassung.

FLOWERS IN THE DIRT ist ursprünglich 1989 erschienen. Paul McCartney schrieb mehrere Songs des Albums zusammen mit seinem Songwriter-Kollegen Elvis Costello.

Eins der Stücke, für die das nicht gilt, ist ›This One‹. Eine reduzierte, vom Piano getragene Fassung des Tracks findet sich auf dem FLOWERS IN THE DIRT-Reissue, das als Standard- und Deluxe-Edition (siehe Trailer ganz unten) ab morgen erhältlich sein wird.

Hier ist Paul McCartney mit einer erstmals erhältlichen Demofassung von ›This One‹…

…und hier gibt’s den Trailer zur Deluxe-Version von FLOWERS IN THE DIRT:

CLASSIC ROCK präsentiert

TOUR DES MONATS: JOHN MAYALL
83 Jahre geballter Leidenschaft erwarten uns, wenn uns die Legende des „weißen Blues“ auf ihrer „Livin‘ & Lovin‘ The Blues“-Tournee besucht.

23.03. Aschaffenburg, Colos-Saal
24.03. Stuttgart, Im Wizemann
25.03. Affalter, Zur Linde
26.03. Dresden, Alter Schlachthof
28.03. Leipzig, Gewandhaus
29.03. Osnabrück, Rosenhof
30.03. Worpswede, Music Hall
Hier Tickets sichern…

DON AIREY & FRIENDS
Erlebt den Deep-Purple-Keyboarder hautnah in kleinen Clubs, bevor er auf Abschiedstour mit seiner Stammband geht. Unterstützt wird er hier von Leadsänger Carl Sentance (Nazareth), Ex-Black-Sabbath-Bassist Laurence Cottle, Gitarrist Simon McBride (Sweet Savage) und Schlagzeuger Jon Finnigan (Gang Of Four).

23.03. Jena, Kulturbahnhof
24.03. Lorsch, Musiktheater Rex

ALAN PARSONS LIVE PROJECT
Mit seiner Band kommt Alan Parsons – berühmt für seine Toningineur-Qualitäten auf Pink Floyds Meisterwerk DARK SIDE OF THE MOON – 2017 auf Tournee, um Hits wie ›Eye In The Sky‹ oder ›Don’t Answer Me‹ gemeinsam mit seinen Fans zu zelebrieren.

12.05. Oldenburg, Kongresshalle
13.05. Berlin, Columbiahalle
14.05. Dresden, Haus Auensee
16.05. Frankfurt, Alte Oper
17.05. Stuttgart, Beethoven Saal
18.05. Freiburg, Konzerthaus
19.05. Heilbronn, Festhalle Harmonie
23.05. Nürnberg, Meistersingerhalle
25.05. München, Circus Krone
26.05. Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle
27.05. Hamburg, Stadtpark
28.05. Hannover, Parkbühne
Hier Tickets sichern…

FRANKIE BALLARD
Der Country-Rocker aus Nashville kehrt für einige Konzerte nach Deutschland zurück und präsentiert wie gewohnt seine harmonische Mischung aus Country, Rock, Blues und Pop.

03.05. Köln, MTC
07.05. Isernhagen, Blues Garage
08.05. Hamburg, Prinzenbar
09.05. Berlin, Quasimodo (abgesagt!!!)
10.05. München, Backstage Club

BLUE ÖYSTER CULT
Pünktlich zum 45. Jubiläum holt CLASSIC ROCK die „Cult-Rocker“ von Blue Öyster Cult für ein exklusives Konzert nach Deutschland. Um das Feuerwerk an Umlauten zu komplettieren, haben sie dabei keine Geringeren als die Prog-Metaller von Queensrÿche mit dabei.

21.06. Köln, Live Music Hall

THE BLUE POETS
Marcus Deml kehrt mit seiner neuen Band The Blue Poets zu seinen musikalischen Wurzeln zurück.

25.03. Rheine, Hypothalamus
30.03. Bad Salzuflen, Bahnhof
01.04. Twistringen, Alte Ziegelei
06.04. Aschaffenburg, Colos-Saal
08.04. Köln, Yard Club
28.04. Leipzig, Naumanns
29.04. Münster, Hot Jazz Club
19.05. Wetzlar, Francis
20.05. Zülpich, Live Proberaum

THE BLUES BAND
Sie sind, wie ihr Name zu untermauern weiß, die Institution ihres Genre. Ohnehin eine Live-Macht, haben Dave Kelly, Paul Jones, Tom McGuinness, Rob Townshend und Gary Fletcher 2017 noch dazu ihr kommendes Werk THE BIG BLUES BAND LIVE ALBUM mit dabei.

24.04. Nürnberg, Hirsch
25.04. Bonn, Harmonie
26.04. Hamburg, Downtown Blues Club
27.04. Aschaffenburg, Colos-Saal
28.04. Isernhagen, Blues Garage
29.04. tbc
30.04. Dortmund, Piano

ALBERT HAMMOND
Ob ›It Never Rains In Southern California‹, ›Down By The River‹ oder ›The Free Electric Band‹, keiner seiner Mega-Hits wird auf der 2017er-Runde von Albert Hammonds „SongBook Tour“ fehlen!

09.04. Lübeck, Kolosseum
11.04. Heide, Stadttheater
18.04. Potsdam, Nikolaisaal
19.04. Halle, Steintor-Variete
21.04. Gifhorn, Stadthalle
22.04. Duisburg, Theater am Marientor
23.04. Saarbrücken, Congresshalle
26.04. Tuttlingen, Stadthalle
29.04. Berlin, Ernst-Reuter-Saal im Rathaus Reinickendorf
30.04. Cottbus, Stadthalle
05.05. Dresden, Alter Schlachthof
06.05. Dresden, Alter Schlachthof
07.05. Neubrandenburg, Konzertkirche
09.05. Erfurt, Alte Oper
10.05. Borken, Stadthalle Vennehof
12.05. Offenburg, Reithalle
13.05. Kreuztal, Stadthalle
14.05. Aschaffenburg, Stadthalle am Schloss – Kirchner Saal
17.05. Karlsruhe, Konzerthaus
19.05. Plauen, Festhalle
20.05. Paderborn, PaderHalle
21.05. Nordhorn, Alte Weberei
Hier Tickets sichern…

Black Star Riders: Exklusives Deutschlandkonzert!

0

Pflichttermin: CLASSIC ROCK präsentiert ein exklusives Konzert der Black Star Riders.

Die Hardrock-Allstars von den Black Star Riders kommen für vorerst ein exklusives Headliner-Konzert nach Deutschland. Neben ihrem Slot als Supportact für Foreigner auf deren Europatour wird das Potpourri an Rockstars am 31. Mai 2017 den Hirsch in Nürnberg beehren und sein neuestes Album HEAVY FIRE nun auch live vorstellen.

„Ich glaube, das ist die beste Leistung, die wir je abgeliefert haben“, schwärmt Gitarrist Damon Johnson über die neue Platte. „Wir sind als Songschreiber und als Musiker gewachsen und ich glaube, dass man das auch auf unserem neuen Album hören kann.“

Tickets können ab Freitag den 24. März 2017 im Vorverkauf erworben werden.

Soundgarden – ULTRAMEGA OK

soundgarden ultramega okSuperduperzwiespältig.

Wir kennen das doch alle: Es gibt Dinge in unserer Vergangenheit, die wir gerne besser gemacht hätten. Als Künstler kann man seine Frühwerke immerhin noch mal überarbeiten. Eine Chance, die sich Soundgarden nicht nehmen lassen wollten, waren sie doch offenbar schon von Beginn an unzufrieden mit dem, ähem, Sound ihres Debütwerks ULTRAMEGA OK. Die Platte, die mancherorts als Initialzündung des Grunge betrachtet wird, ersteht so fast 30 Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung dank Produzenten­legende Jack Endino in neuem Klanggewand wieder auf und ist, na ja … okay.

Sicher, die Produktion bringt die Songs besser zur Gel­tung (zum bequemen Vergleich sind einige davon in der Originalfassung enthalten), ar­­beitet ein paar Feinheiten deutlicher heraus und reduziert die Schepperfrequenzen, die Spät-80er-Werken so oft anhafteten. Aller­dings wird Chris Cornells Stimme stellenweise fast schmerzhaft intensiv in den Vorder­grund gerückt, und keine Studiotüftelei dieser Welt kann darüber hinwegtäuschen, dass diverse dieser Songs eher „filler“ als „killer“ sind.

Interessante Linernotes von Endino und Gitarrist Kim Thayil sowie ein schickes Packaging machen die Wiederveröffentlichung zum Schmankerl für Fans, doch so richtig in die Spur fanden die Herren aus Seattle eben doch erst mit dem Nachfolger LOUDER THAN LOVE.

6/10

Soundgarden
ULTRAMEGA OK
SUB POP/CARGO

Chuck Berry: Hier jetzt die neue Single ›Big Boys‹ hören

0

chuck berry 2017Im Juni kommt Chuck Berrys postumes Album CHUCK heraus. Jetzt ist der erste Song ›Big Boys‹ da, als Gäste sind Tom Morello und Nathaniel Rateliff dabei.

Am 16. Juni erscheint das erste Chuck-Berry-Album seit knapp 40 Jahren. CHUCK kommt mit zehn Songs daher, darunter ›Lady B. Goode‹, ein „spirituelles Sequel“ zu ›Johnny B. Goode‹, wie es auf Berrys Facebook-Seite heißt.

Die Arbeit an der Platte in den vergangenen Monaten und Jahren, habe Berry „ein großes Maß an Freude und Zufriedenheit“ verschafft, so sagte die Familie des Rock’n’Roll-Pioniers in einem Statement.

„Auch wenn wir zurzeit sehr traurig sind, wissen wir, dass er sich nichts mehr gewünscht hatte, als dieses Album veröffentlicht zu sehen. Wir können uns keinen besseren Weg vorstellen, sein 90-jähriges Leben zu feiern und seiner zu gedenken, als durch seine Musik.“

Berry hat die neuen Songs in St. Louis aufgenommen, zusammen mit seiner Band, zu der seine Kinder Charles Berry Jr. (Gitarre) und Ingrid Berry (Gesang und Mundharmonika) gehören. Als Gastmusiker sind Gary Clark Jr., Tom Morello und Nathaniel Rateliff vertreten.

Die beiden Letztgenannten sind jetzt auf der ersten Vorabsingle aus BERRY, ›Big Boys‹, zu hören. Der euphorisierende Track kommt mit klassischem Chuck-Berry-Gitarrensound daher, den man von so vielen seiner Klassiker kennen.

Berry ist am 18. März im Alter von 90 Jahren gestorben. Er war einer der ganz großen Wegbereiter des Rock’n’Roll seit den 50er-Jahren. Zahlreiche Musiker, von den Rolling Stones über Brian Wilson bis Tom Petty, äußerten sich in den sozialen Medien zu Berrys Tod.

Hier ist Chuck Berry mit ›Big Boys‹ – begleitet von Tom Morello und Nathaniel Rateliff:

Die Songs auf CHUCK:
1. Wonderful Woman
2. Big Boys
3. You Go To My Head
4. 3/4 Time (Enchiladas)
5. Darlin’
6. Lady B. Goode
7. She Still Loves You
8. Jamaica Moon
9. Dutchman
10. Eyes Of Man

Meilensteine: Carl Perkins entrinnt bei Autounfall dem Tod

22. März 1956: Carl Perkins – schwer verletzt nach Autounfall auf dem Weg zur „Perry Como Show“.

Ein massiver Einfluss auf die Ära des Rock‘n‘Roll lässt sich dem 1932 in Tiptonville, Tennessee, geborenen Multitalent ebenso attestieren wie eine Ikonenfunktion auf spätere Musikergenerationen. Coverten doch u.a. Elvis Presley, Johnny Cash, die Beatles, Jimi Hendrix und T. Rex die Songs von Carl Perkins, der schon als Teenager mit Bruder Jay musizierte. Perkins‘ Beobachtung am 4. Dezember 1955 bei ei­­nem Konzert, als ein Tänzer zürnte, weil seine Partnerin ihm auf die Spitzen seiner blauen Wildlederschuhe getreten war, mündete im Sun-Records-Klassiker ›Blue Suede Shoes‹.

Mit ›Honey Don‘t‹ auf der B-Seite landete Perkins auf Platz 2 der US-Cashbox-Charts. Sun-Records-Chef Sam Phillips, der Perkins Ende 1954 unter Vertrag nahm, setzte nach Elvis Presleys Ab­­gang zum Multi RCA alle Hoffnung auf den Musikus: „Carl Perkins, you‘re my rockabilly cat now“. Am 24. März 1956 stand für Perkins ein Auftritt in der populären „The Perry Como Show“ auf NBC an. Nach einem Konzert am 21. März machte sich die Perkins Brothers Band auf den Weg.

Kurz vor Sonnenaufgang zwischen Dover und Wood­side, Delaware, setzte sich Stuart Pinkham ans Steuer. Nach Touchieren eines Pick-Up-Trucks, landete das Auto im Wassergraben. Perkins wurde in letzter Sekunde vor dem Ertrinken gerettet, erlitt, wie sein Bruder Jay, der an den Spätfolgen 1958 verstarb, mehrere schwere Frakturen. Perkins verbrachte Monate im Krankenhaus. Sam Phillips‘ Plan, Perkins in der TV-Show mit Goldener Schallplatte für 500.000 verkaufte Kopien von ›Blue Suede Shoes‹ zu überraschen, verstrich unwiederholbar.

Später schaffte es Perkins dann doch noch in die „Perry Como Show“: