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Soundgarden – ULTRAMEGA OK

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soundgarden ultramega okSuperduperzwiespältig.

Wir kennen das doch alle: Es gibt Dinge in unserer Vergangenheit, die wir gerne besser gemacht hätten. Als Künstler kann man seine Frühwerke immerhin noch mal überarbeiten. Eine Chance, die sich Soundgarden nicht nehmen lassen wollten, waren sie doch offenbar schon von Beginn an unzufrieden mit dem, ähem, Sound ihres Debütwerks ULTRAMEGA OK. Die Platte, die mancherorts als Initialzündung des Grunge betrachtet wird, ersteht so fast 30 Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung dank Produzenten­legende Jack Endino in neuem Klanggewand wieder auf und ist, na ja … okay.

Sicher, die Produktion bringt die Songs besser zur Gel­tung (zum bequemen Vergleich sind einige davon in der Originalfassung enthalten), ar­­beitet ein paar Feinheiten deutlicher heraus und reduziert die Schepperfrequenzen, die Spät-80er-Werken so oft anhafteten. Aller­dings wird Chris Cornells Stimme stellenweise fast schmerzhaft intensiv in den Vorder­grund gerückt, und keine Studiotüftelei dieser Welt kann darüber hinwegtäuschen, dass diverse dieser Songs eher „filler“ als „killer“ sind.

Interessante Linernotes von Endino und Gitarrist Kim Thayil sowie ein schickes Packaging machen die Wiederveröffentlichung zum Schmankerl für Fans, doch so richtig in die Spur fanden die Herren aus Seattle eben doch erst mit dem Nachfolger LOUDER THAN LOVE.

6/10

Soundgarden
ULTRAMEGA OK
SUB POP/CARGO

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