0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 778

Queen: Brian May stellt Band-Edition von „Monopoly“ vor

0

Gitarrist Brian May verkündet, dass im Laufe des Jahres eine Queen-Sonderausgabe von „Monopoly“ erscheinen wird.

Nach Bands wie AC/DC und Metallica soll nun auch Queen eine Band-Edition des Brettspielklassikers „Monopoly“ gewidmet werden. Dies verkündete Gitarrist Brian May offiziell auf seiner Website, nachdem bereits ein Bild des Spiels im Netz aufgetaucht war.

Die Spielfiguren wurden allesamt in Anlehnung an berühmte Queen-Motive entworfen. So können die Spieler zwischen Mays Gitarre, dem „Hammer To Fall“, einem „Bicycle Race“-Fahrrad, dem Staubsauger aus dem Video zu ›I Want To Break Free‹, dem Roboter vom Cover zu NEWS OF THE WORLD und dem Radio aus ›Radio Ga Ga‹ wählen. Erscheinen soll das Rock-royale Gesellschaftsspiel im kommenden Mai.

Brian May: „Ja, es ist wahr! Wir haben über ein Jahr heimlich ein Queen-‚Monopoly‘ entwickelt. […] Ich bin sehr aufgeregt. Es hat so viel Spaß gemacht, wie ein Album aufzunehmen. Wir hoffen, es gefällt euch!“

So wird das Spiel aussehen:

Wilko Johnson – Das Leben geht weiter

0

wilko johnsonIrrer Blick, tolle Geschichte.

Es gibt ein paar fantastische Live-Clips von Wilko Johnsons 70er-Jahre-Band Dr. Feelgood, die beweisen, dass es im britischen Rock kaum einen cooleren Gitarristen gab als diesen Schlacks mit den großen Augen. Der Mann spielt einfache Riffs, doch das macht er dermaßen locker und elegant, dass man gar nicht mehr aufhören möchte, Wilko Johnson beim Gitarrespielen zuzuschauen. Es verwundert nicht, dass der Engländer diesem Stil auch als Autor seiner Biografie treu bleibt. Johnson schreibt klare und einfache Sätze. Doch die haben es in sich. Seine Story beginnt auf einer bizarren Insel in der Themsemündung: Wilko Johnson stammt aus Canvey Island, zwar nur ein paar Meilen von London entfernt, aber doch abgeschnitten von allem, was diese Metro­pole auszeichnet. Hier entdeckte er die Musik, lernte seine spätere Frau und große Liebe Irene kennen und gründete Bands. Mit Dr. Feelgood wurde er erfolgreich. Plausibel erklärt Johnson, warum gerade diese Pub-Rock-Gruppe mit ihren schnittigen, aber konventionellen R’n’B-Songs bei den Punks so beliebt war: „Ich bin kein Musiker, sondern Performer.“ Gitarre üben? Warum? Hauptsache, die Shows sind gut. Schwerpunkt des Buches sind jedoch die jüngst vergangenen Jahre: Wilko Johnson erhielt eine üble Krebsdiagnose. Er schloss mit seinem Leben ab, dann wurde er wieder gesund. Eine irre Berg- und Talfahrt, die er auf eine sehr eigene Art in nüchterner Sprache und mit trockenem Humor beschreibt.

8/10

Das Leben geht weiter
Von Wilko Johnson
Heyne Encore

Roger Waters: Neuer Vorschauclip zu IS THIS THE LIFE WE REALLY WANT?

0

roger waters clipAm 2. Juni erscheint Roger Waters‘ Soloalbum IS THIS THE LIFE WE REALLY WANT? Die Spannung steigt.

Denn jetzt hat Waters einen zweiten Studioclip veröffentlicht, in dem er an der akustischen Gitarre zu sehen und hören ist. Zuletzt durfte man den früheren Pink-Floyd-Sänger zusammen mit Produzent Nigel Godrich und einem Sin­fo­nie­or­ches­ter erleben.

IS THIS THE LIFE WE REALLY WANT? ist Waters‘ erste Soloplatte seit AMUSED TO DEATH (1992) und dürfte angesichts des Titels und der Trump-kritischen Auftritte des 73-Jährigen in letzter Zeit ein doch recht politisches Werk werden.

Hier ist Roger Waters bei den Aufnahmen zu IS THIS THE LIFE WE REALLY WANT?:

Motörhead: Ex-Drummer Mikkey Dee besucht Lemmy-Statue

0

Lemmy StatueSeht im Video, wie Mikkey Dee, früherer Drummer von Motörhead, erstmals die Statue zu Ehren von Lemmy Kilmister im Rainbow Bar & Grill besucht.

Das Rainbow Bar & Grill auf dem Sunset Boulevard in Los Angeles war jahrelang die Stammkneipe von Lemmy Kilmister, der im Dezember 2015 überraschend starb. Direkt neben seinem liebsten Platz in der legendären Bar wurde deshalb im vergangenem August eine lebensgroße Statue – entworfen von Künstler Travis Moore – zu Ehren des Motörhead-Frontmannes enthüllt.

Ausgerechnet Lemmys Motörhead-Drummer Mikkey Dee hatte diese bis vor wenigen Tagen noch nicht persönlich besichtigt. In einem Video seht ihr jetzt, wie er letzten Freitag endlich seinen „alten Freund“ besuchte.

Darin zeigt sich Dee sehr zufrieden mit der Arbeit: „Es ist ein Kunstwerk. […] Er [Lemmy] wäre so stolz, denn das hier war sein zweites Zuhause. Eigentlich war es sein erstes Zuhause und sein Apartment seine zweite Bleibe!“

Allerdings hatte er doch – wenn auch nicht ganz ernst gemeinte – Kritik anzubringen: „Gerade wäre er absolut angepisst. Wisst ihr, warum? Es ist zu hell hier! Er würde sagen: ‚Macht das Licht aus!‘ Viel zu hell!“

Seht hier Mikkey Dees Besuch im Rainbow:

Im September vergangenen Jahres hatten die Scorpions Mikkey Dee offiziell als ihren neuen, festangestellten Schlagzeuger vorgestellt.

Chuck Berry – ROCK AND ROLL MUSIC ANY OLD WAY YOU CHOOSE IT

chuck berry rock and rollDer ganze Berry auf 16 CDs im edlen Leinenschuber – samt Bildband und Essay über den Wegbereiter des Rock ’n‘ Roll.

Bereits beim Auflegen des ersten Songs ertappt man sich dabei, wie man unwillkürlich mit dem Knie im Rhythmus wippt. Zugleich setzt leichtes Kopfnicken ein – und schon befindet man sich in irgendeiner Bar im St. Louis der 50er, um dem heißesten Rock ’n‘ Roll zu lauschen, den es gibt. In „Maybellene“ ist früh alles da, was Chuck Berry ausmachte: pointierte Lyrics, seine unverkennbare Stimme und die Funken sprühende Gibson.

Berry war der Alleskönner unter den Rock’n’Roll-Helden der ersten Stunde. Mal sang er schneidend und cool, dann wieder glänzte er als schmachtender Crooner, sein Gitarrensound begeistert bis heute junge Gitarristen, und auf der Bühne gab er im Duckwalk den Entertainer. Nebenbei schrieb er seine eigenen Songs, damals noch eine Seltenheit, und nahm sogar sein Management selbst in die Hand. Nicht zuletzt trugen seine Texte über Teenager-Probleme wesentlich dazu bei, dass die Jugendkultur in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts zur Leitkultur wurde. Berry formte aus Blues, Jazz, Country und karibischen Klängen etwas vollkommen Neues – und beeinflusste damit die Beatles ebenso wie die Beach Boys oder Bruce Springsteen.

Das Label Bear Family widmet dem Ausnahmekünstler eine edle Leinenbox, die auf 16 CDs das Gesamtwerk Berrys enthält – mithin alle Single- und LP-Tracks für Chezz, Mercury und Atco plus zwei rare Aufnahmen von 1954: das vom Calypso inspirierte ›Oh Maria‹ und ›I Hope These Words Will Find You Well‹. Dazu gibt’s ausgewählte Live-Auftritte, darunter eine Performance auf der Camel Rock’n’Roll Dance Party von 1956 vor kreischenden Jugendlichen, die Walled Lake Shows in Detroit, bei denen das Publikum teils lauter singt als der Sänger selbst, sowie Berrys Besuche bei der BBC.

Gelungen sind auch die beiden Bücher, die in der Box enthalten sind, und von denen eines frühe Fotografien zeigt, auf denen der Junge aus St. Louis bei Auftritten und im Kreis seiner Familie zu sehen ist. Die Aufnahmen stammen aus dem kürzlich entdeckten Archiv von Chucks Onkel Harry Davis. Das zweite präsentiert auf satten 252 Seiten weitere Bilder, eine ausführliche Diskografie, sowie ein Vorwort von Paul McCartney. Zudem zeichnet Berry-Biograph Bruce Pegg in einem neuen Essay die Karriere des Künstlers nach, wobei er ausführlich auf die Anfänge in den 50ern eingeht, als der Frühvollendete für Chezz großartige Tracks wie ›Roll Over Beethoven‹, ›Rock And Roll Music‹ oder ›Johnny B. Goode‹ am Fließband produzierte.

„Wenn man Rock and Roll einen anderen Namen geben wollte, könnte man ihn Chuck Berry nennen.“ (John Lennon)

In Zeiten der Rassentrennung musste sich der aufstrebende Star freilich auch rassistischer Anfeindungen erwehren, etwa wenn der Stenz mal wieder ein weißes Mädchen geküsst hatte – was natürlich strengstens verboten war. Um 1960 geriet die bis dahin steile Karriere erstmals ins Stocken: Die Hits blieben aus, die Glanzzeit des Rock ’n‘ Roll schien vorerst vorbei – und Berry hatte einen Prozess am Hals, weil er sich mit einer Minderjährigen herumgetrieben hatte.

Schon 1964 feierte er ein Comeback. Neue Bands wie die Beatles und die Stones coverten seine Songs und verhalfen ihm so zu neuer Popularität. Da passte es grade recht, dass Berry mit FROM ST. LOUIS TO LIVERPOOL eine seiner besten Platten rausbrachte, mit hervorragenden Stücken wie ›You Never Can Tell‹ und ›Promised Land‹. Nach dem Wechsel zu Mercury Mitte der 60er ging’s dann jedoch bergab. Die Fab Four und Bob Dylan revolutionierten mit ihren Alben die Popmusik, da konnte der doch eher von den Singles her kommende Berry nicht mithalten.

Ende des Jahrzehnts kehrte das alternde Jugendidol zu Chezz zurück – und wie aus dem Nichts gelang ihm mit ›My Ding-A-Ling‹ einer seiner größten Hits überhaupt. Zumindest kommerziell war Berry da noch einmal auf der Höhe, seine Kreativität aber schien langsam erschöpft. Nur allzu deutlich ist das auf seiner letzten Platte mit eigenen Songs zu hören, dem Atco-Album von 1979. Von da an verlegte sich Berry auf Live-Auftritte und tingelte um die Welt.

Mit seinem Werk, vor allem in den 50er Jahren, hat er ein Monument geschaffen. Nicht umsonst schwärmte John Lennon: „Wenn man Rock and Roll einen anderen Namen geben wollte, könnte man ihn Chuck Berry nennen.“ Wer bloß das wirklich Essenzielle vom großen Neuerer haben will, der ist mit einer Best Of gut bedient. Generalisten haben nun allerdings erstmals die Chance, den ganzen Berry in einer Box versammelt zu bekommen. Fans werden allein schon an den umfangreichen Liner Notes und Fotos ihre Freude haben.

Chuck Berry
Rock And Roll Music – Any Old Way You Choose It
Bear Family

Dave Eggers – Bis an die Grenze

0

dave eggers bis an die grenzeLand in Flammen.

„Es gibt das stolze Glück, ein Glück, das guter Arbeit am hellen Tag entspringt, jahrelanger lohnender Schuf­­terei, und hinterher ist man müde und froh und umgeben von Familie und Freunden, zutiefst zufrieden und bereit für die wohlverdiente Ruhe – Schlaf oder Tod, es wäre einerlei.“ So lässt Dave Eggers, der mit „Der Circle“ 2013 ein düsteres Bild der Internetkonzerne zeichnete, seinen neuen Ro­­man beginnen.

Dessen Hauptfigur Josie hat ihre Zahnarztpraxis wegen eines Rechtsstreits verloren und ist mit ihren beiden Kindern, Paul (8) und Anna (5), nach Alaska durchgebrannt. Es ist auch eine Arte Flucht vor ihrem blutleeren Ex-Mann, der ihre gemeinsamen Kinder seiner neuen Verlobten vorstellen will. Ein unverschämter Eingriff in ihr Leben, findet Josie. Und so kurvt sie, in einem ab­­getakelten Wohnwagen, unauffindbar, wie sie hofft, durch den abgelegenen US-Staat.

Doch ihre Erinnerungen finden sie, überall, besonders quälend die an einen jungen Ex-Patienten, Jeremy, der als Soldat in Afghanistan gefallen ist und an dessen Tod sich Josie eine Mitschuld gibt, weil sie ihn damals ermuntert hatte, zur Armee zu gehen. Und es gibt etwas, das Josie und ihre Kinder ganz un­­mittelbar bedroht: ein Waldbrand, der in Alaska wütet und verbrannte Erde hinterlässt.

Es ist dies natürlich auch eine Metapher – auf ein verwundetes Land, auf ein Amerika, das in Flammen zu stehen scheint. Ein Land, das müde ist von vergangenen und laufenden Kriegen, in dem alte Sicher­heiten wegfallen, in dem die Mittelklasse vom Ab­­stieg bedroht ist. Josie sieht ihre Heimat als eine Nation, die „zum Kannibalismus neigte, zum Fressen der Jungen und Schwachen, zu Vorwürfen und Klagen und Ablenkungen und dem vulkanischen Aufkommen alter Hassmuster“. Vorbei die „fröhlichen 50er, als die Zukunft drall und schnittig und aufstrebend war“.

Sie ist eine Heimatlose im eigenen Land, eine Suchende, unterwegs auf einem Roadtrip unbestimmter Länge. Natürlich hält der auch Momente der Hoffnung, der Wärme und das Gefühl erlösender Freiheit bereit. Aber können die mehr sein als flüchtige Ausreißer nach oben? Eine Frage, die bis zum Ende nicht endgültig zu beantworten ist. Eggers gelingt es so, die Spannung auch über knapp 500 Seiten meist zu halten – und, ganz ohne großes Spektakel, das Porträt einer brüchig gewordenen Gesellschaft zu zeichnen.

8/10

Bis an die Grenze
VON DAVE EGGERS
Kiepenheuer & Witsch

U2: Bono und Co. feiern THE JOSHUA TREE – 30 YEARS

0

joshua treeVor 30 Jahren veröffentlichten U2 ihr erfolgreichstes Album. Jetzt kommt THE JOSHUA TREE in verschiedenen Deluxe-Formaten neu heraus.

Wer zu Beginn noch dachte, es gäbe ein Vorbeikommen an U2, der hatte sich spätestens 1987 ganz eindeutig getäuscht. Mit ihrer fünften Platte THE JOSHUA TREE gelang den Iren ein Megahit. Und womit?

Mit Recht! Stücke wie ›With Or Without You‹, ›I Still Haven’t Found What I’m Looking For‹ und ›Where The Streets Have No Name‹ sind bis heute einfach unbezwingbar und mittlerweile natürlich Allzeitklassiker, ganz klar.

u2 joshua tree

Am 2. Juni bringen U2 ihr Meisterwerk neu heraus. Auf der „Super Deluxe Collector’s Edition“ von THE JOSHUA TREE (siehe Foto oben) findet sich neben dem Originalalbum unter anderem ein Livemitschnitt des Quartetts im Madison Square Garden 1987 und ein gebundenes Buch mit bisher noch nirgends gezeigten Fotos, 1986 aufgenommen von Gitarrist The Edge.

Alles zu den weiteren Reissue-Formaten gibt’s auf der offiziellen U2-Homepage

… und hier im Trailer zu THE JOSHUA TREE – 30 YEARS:

Chuck Berry: So trauert und dankt die Rockwelt

0

Chuck Berry CHUCKAm vergangenen Samstag verlor die Rockwelt ihren Pionier Chuck Berry. So reagierten Musiker wie die Rolling Stones, AC/DC, Queen, Kiss oder Guns N‘ Roses auf den Tod des Rock’n’Roll-Vorreiters.

Am 18. März 2017 starb Charles Edward Anderson Berry Sr., besser bekannt als Chuck Berry, im Alter von 90 Jahren.

Für sie war er ein Held. Von ihm hatten sie gelernt und wurden so selbst zu musikalischen Helden. Seht hier, wie emotional Bands und Stars wie die Rolling Stones, Aerosmith, Brian Wilson, Bon Jovi, AC/DC, Queen, Elton John, Kiss oder Guns N‘ Roses in den sozialen Medien und live auf der Bühne auf die Nachricht vom Tod ihres Idols Chuck Berry reagierten:

RIP Chuck Berry. Without him Rock n Roll wouldn’t be what it came to be.

A post shared by Nikki Sixx (@nikkisixxpixx) on