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AC/DC: Young-Bruder und Produzent George Young verstorben

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Die Easybeats um den verstorbenen George Young. George Young – älterer Bruder von Angus und Malcom Young und Mitglied der Easybeats – ist verstorben. Das gaben AC/DC vor wenigen Stunden bekannt.

Heute gaben AC/DC den Tod von George Young bekannt. Über deren gesamte Karriere hinweg hatte George seine jüngeren Brüder Malcom und Angus Young unterstützt und beraten. Auf den Alben HIGH VOLTAGE, T.N.T., DIRTY DEEDS DONE DIRT CHEAP, LET THERE BE ROCK, POWERAGE und später wieder bei BLOW UP YOUR VIDEO und STIFF UPPER LIP war er als Co-Produzent tätig.

In den 60er Jahren (und im Zuge einer Reunion in den 80er Jahren) gehörte George Young der Band The Easybeats an, welche häufig als australisches Pendant zu den Beatles bezeichnet werden. Nach seiner großen Musikerkarriere arbeitete Young weiterhin mit seinem Easybeats-Kollegen Harry Vanda zusammen, hauptsächlich als Songwriter. Der Hit ›Love Is In The Air‹ für John Paul Young beispielsweise stammt aus ihrer Feder.

AC/DC zum Tod von George Young:

„Mit Trauer im Herzen müssen wir mitteilen, dass unser geliebter Bruder und Mentor George Young verstorben ist. Ohne seine Hilfe und Führung hätte es kein AC/DC geben können. Es gab keinen professionelleren und engagierteren Musiker, Songwriter, Produzenten, Berater und vieles mehr. Man hätte sich keinen besseren Bruder wünschen können. Für all das, was er uns während seines Lebens gegeben hat, werden wir immer mit großer Dankbarkeit und Liebe an ihn denken.“

Bob Dylan: ›Learning To Fly‹-Cover zu Ehren von Tom Petty

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Bob Dylan TV-AuftrittBei seinem Konzert in Colorado hat Bob Dylan einen Tag nach Tom Pettys Geburtstag dessen Hit ›Learning to Fly‹ gespielt.

Am 20. Oktober wäre Tom Petty 67 geworden. Einen Tag später, am vergangenen Samstag, gab’s von Bob Dylan einen nachträglichen Geburtstagsgruß für seinen Bandkompagnon bei den Traveling Wilburys. Bei seinem Auftritt in Broomfield, Colorado coverte Dylan in der Zugabe Pettys ›Learning to Fly‹.

Bereits kurz nach Pettys Tod am 2. Oktober hatte Dylan seines Songschreiberkollegen gedacht. „Es sind schockierende, erschütternde Neuigkeiten. Ich habe so viel von Tom gehalten. Er war ein großartiger Performer, er strahlte so viel Licht aus, er war ein Freund und ich werde ihn nie vergessen“, sagte er damals.

Hier covert Bob Dylan den Tom-Petty-Hit ›Learning to Fly‹:

Ten Years After: Willkommen zurück

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Ten Years After im Jahr 2017Nach einer fast zehnjährigen Pause und großen Veränderungen kehren Ten Years After mit einem beeindruckenden neuen Album zurück.

Seit ihrem Album von 2008 hat sich einiges getan. Frontmann Joe Gooch und der Original-Bassist Leo Lyons sind ausgestiegen, außerdem musste die Band noch den Tod von Alvin Lee, ihrem einstigen Sänger und Gitarrenhelden, verkraften. Dessen Vermächtnis liegt nun in den Händen der Neuzugänge Marcus Bonfanti (Gitarre/Gesang) und Bassist Colin Hodgkinson sowie den Gründungsmitgliedern Chick Churchill (Keyboards) und Ric Lee (Schlagzeug). Der wuchtige Hybrid aus Hardrock und jazzigem Blues ist aber glücklicherweise immer noch intakt auf dem herausragenden neuen Werk A STING IN THE TALE. Schlagzeuger Lee klärt auf.

Dies ist das erste Studioalbum mit dem neuen Line-up.
Es ist vier Jahre her, dass Marcus und Colin eingestiegen sind, und wir sind jetzt viel besser eingespielt. Zuerst machten wir eine Live-Platte [THE NAME REMAINS THE SAME, 2014], um die Leute wissen zu lassen, dass wir ein neues Line-up haben, und auch, weil Chick und ich den Hut ziehen wollten vor dem Erbe, das Alvin uns hinterlassen hatte.

Wie habt ihr das Songwriting auf der neuen Platte aufgeteilt?
Wir beschlossen, es durch vier zu teilen. Marcus wurde zum Dreh-und-Angelpunkt. Ich fuhr nach London und schrieb mit ihm, dann taten Colin und Chick dasselbe.

Was hat Marcus Bonfanti in die Band eingebracht?
Er ist ein großartiger Frontmann. Als Leo und Joe ausstiegen, fragte ich Chick, ob er weitermachen wolle. Er sagte: „Lass uns fortfahren. Wenn wir die richtigen Leute bekommen, könnten wir viel erreichen“. Eine Weile lang hatten wir ganz schön zu kämpfen, aber letztlich fand ich Marcus. Er hatte diese enorme Bühnenpräsenz. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Danach bat ich ihn, Demos von ›I‘m Going Home‹ und ›Love Like A Man‹ aufzunehmen. Zwei Tage später waren die mp3s in meinem Posteingang.

Wirft Alvin immer noch einen Schatten auf Ten Years After?
Ich glaube, es war schwieriger, als Joe damals zu uns stieß. Marcus hat schon mit so vielen Leuten gearbeitet – mit Chuck Berry, Van Morrison, Paul Jones, PP Arnold. Ich denke, er geht da ziemlich unbeeindruckt ran. Er wurde mehr oder weniger mit derselben Musik groß wie Alvin, da gibt es also dieselbe Affinität. Und wir verstehen uns alle blendend.

Beim Original-Line-up gab es reichlich Spannung.
Die Reibung zwischen Leo und Alvin war aber auch etwas, das uns funktionieren ließ. Unser damaliger Tourmanager Derek Sutton war später als Berater bei „This Is Spinal Tap“ tätig. Er sagte mal zu mir: „Verdammt, diese beiden! Kriegen sich immer in die Haare. Wie erträgst du das nur?“ Ich antwortete: „Ich bin eigentlich nur ein Stoßdämpfer“. Dieses Zitat wurde dann im Film verwendet.

Review: The Who – MAXIMUM A‘S & B‘S

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The Who MaximumDer komplette Single- und EP-Output: 86 Tracks auf fünf CDs.

Darauf, dass The Who bis zum Erscheinen von TOMMY oft fälschlicherweise als reine „Singles-Band“ wahrgenommen wurden, wiesen wir anlässlich der Wiederveröffentlichung ihres Debüts THE KIDS ARE ALRIGHT bereits hin. Was aber rein gar nichts an der Tatsache ändert, dass die vier Männer aus dem Londoner Westen eben auch mitunter epochale 45er produzierten: Singles und EPs, die den künstlerischen Werdegang der Band perfekt dokumentieren – mit allen Höhen und Tiefen.

Die Frühzeit wurde von kraftvollem R&B mit teils wa­­gemutig dissonanten Feedback- und Chaos-Einlagen dominiert, die den Ruf der Band begründeten, die durchgeknalltesten und kompromisslosesten Ver­treter der Beat-Szene zu sein. Wer‘s nicht glauben mag, der höre ›Anyway, Anyhow, Anywhere‹ und ›My Generation‹ von 1965, die selbst den zeitgenössischen Riff-Rock der Kinks oder den derben Garagen-R&B der Pretty Things wie Bubblegum klingen ließen.

Die nächste Entwicklungsstufe: Pete Townshend, der Eigendynamik des „Lauter, Krasser, Destruktiver“ zu­­nehmend überdrüssig, komponierte intelligente Pop-Art-Kleinode der Sorte ›Substitute‹, ›I‘m A Boy‹ und ›Pictures Of Lily‹, überragende Klassiker allesamt. The Who irritierten in der Prä-TOMMY-Phase bisweilen aber auch mit tendenziell albernen Nummern wie ›Bucket T‹ und ›Happy Jack‹, Single-Tracks á la ›Dogs‹ und ›Call Me Lightning‹ ließen 1968 gar Zweifel aufkommen, ob die Band noch auf der Höhe der Zeit ist – doch mit ›Magic Bus‹ wurden The Who wieder seriöser. Dann kamen der ›Pinball Wizard‹ und ›The Seeker‹, Townshend stellte die Weichen Richtung Rock/Hardrock und die frühen 70er gerieten zum absoluten Triumphzug.

Die nächste Krise folgte Mitte des Jahrzehnts: Town­shend soff und lieferte Harmloses wie ›Squeeze Box‹, Keith Moon soff noch mehr und fiel nach ›Who Are You‹ final in die Kiste. Die Jahre danach, eigentlich bis heute: durchwachsen, wobei die 2014er-Single ›Be Lucky‹ in Ordnung geht. Mit sämtlichen Songs der Who, die seit 1964 – anfangs noch unter dem Namen The High Numbers – als Singles und EPs erschienen sind, ist MAXIMUM A‘S & B‘S aber mehr als nur ein dickes Brett: ein Stück Rock­geschichte, UNESCO-Weltkulturerbe. Mindestens.

9/10

The Who
MAXIMUM A‘S & B‘S
Polydor/USM

The Jam – 1977 (40TH ANNIVERSARY EDITION)

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The Jam 1977The Jams ereignisreiches Debütjahr auf vier CDs und einer DVD.

Mit drei Akkorden lässt sich jede Menge anstellen. The Clash, The Damned und The Sex Pistols, Londons Vorzeige-Punks, stellten das zur Stunde Null der Revolution 1977 eindrucksvoll unter Beweis. Dass E, A und D samt Moll-Varianten nicht genügten, demonstrierte Paul Weller beim offiziellen Start von The Jam. Der 18 Jahre alte, hochtalentierte Frontmann, verstärkt von Bassist Bruce Foxton sowie Schlagzeuger Rick Buckler und gemanagt von seinem Vater John, wollte mehr. Ähnlich wie ein Jahrzehnt zuvor John Lennon, Pete Townshend und Ray Davies kombinierte der Sänger, Gitarrist und Komponist jugendlichen Übermut, Wut, Aggression und Frustration, um 1977 mit drei UK-Chartsingles sowie den Alben IN THE CITY und THIS IS THE MODERN WORLD zu reüssieren.

Eine akribische Aufarbeitung erfährt dieses erste Jahr des stets in schnieke Anzüge gehüllten und mit typischen Mod-Frisuren versehenen Trios mittels des Box-Sets THE JAM: 1977 40TH ANNIVERSARY EDITION. Auf vier CDs und einer DVD versammeln sich die digital optimierten Ton­träger und zeitgenössisches Video-Material. CD 1 eins paart das Debüt IN THE CITY mit den Single-A-und-B-Seiten ›All Around The World‹ und ›Carnaby Street‹. Disc 2 enthält alle dazugehörigen, erstaunlich kraftvollen Demos für das Label Polydor. Auf der dritten Scheibe findet man den Zweitling THIS IS THE MODERN WORLD ohne Demos oder Alternativ-Versionen. Zwei jeweils vier Songs starke John-Peel- Sessions vom 26. April und 19. Juli 1977 sowie ein kompletter Konzertmitschnitt vom 10. September 1977 im damals populären Londoner In-Spot Nashville bevölkern die vierte CD.

Da für The Jam und insbesondere Paul Weller bis heute der Grundsatz gilt, dass „das Auge mitisst“, lässt sich die optische Pracht des Trios in Promoclips (›In The City‹, ›Art School‹), acht TV-Auftritten aus der „Marc Bolan Show“, „So It Goes“ und „Top Of The Pops“, in 144-seitigem Buch und auf fünf beiliegenden Postkarten beäugen.

9/10
Michael Köhler

The Jam
THE JAM: 1977 40TH ANNIVERSARY EDITION
POLYDOR/UNIVERSAL

Video der Woche: Black Sabbath – ›Paranoid‹ von 1970

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Foto vom Black Sabbath-Konzert von 1970 in Paris.Kürzlich zeigten wir Black Sabbaths letzte Live-Version von ›Paranoid‹. Als Kontrastprogramm gibt es im Video der Woche eine ihrer ersten Performances des Megahits zu sehen.

Am 4. Februar 2017 haben Black Sabbath ihre beinahe 50-jährige Bandgeschichte mit einem großen Knall in Birmingham beendet. Auf der letzten Station ihrer „The End“-Tour trugen sie ihre Karriere mit einem fulminanten Abschiedskonzert in ihrer Heimatstadt zu Grabe.

Den Mitschnitt der Show gibt es ab November auf DVD, bereits diese Woche haben wir euch daraus das Video zu ›Paranoid‹ gezeigt.

Passend hierzu drehen wir im Video der Woche den Spieß um und springen weit zurück ins Jahr 1970 nach Paris. Dort spielten die damals noch blutjunge Burschen – nur drei Monate nach der Veröffentlichung ihres zweiten Albums PARANOID – ein energetisches Konzert, das eine der ersten filmisch festgehaltenen Live-Versionen von ›Paranoid‹ beinhaltet.

Seht hier die jungen (und gut gelaunten) Black Sabbath mit ›Paranoid‹ 1970:

CLASSIC ROCK präsentiert: Die 7.0 Tour von Jan Akkerman

Gitarrist Jan Akkerman tourt bald durch Deutschland.Einst Gründungsmitglied von Focus, seit 1976 solo unterwegs: Gitarrist Jan Akkerman kommt für mehrere Shows nach Deutschland.

Bekannt wurde Jan Akkerman in den 60ern mit seiner niederländischen Prog Rock-Gruppe Focus und Hits wie ›Hocus Pocus‹. Seit 1976 wandelt der Gitarrenvirtuose auf Solopfaden und kommt nun im Alter von 70 Jahren nach längerer Live-Pause anlässlich seiner „7.0 Tour“ nach Deutschland.

Im Zentrum der Konzerte im Dezember wird eine Werkschau seiner langjährigen Karriere stehen und ein Querschnitt durch seine verschiedenen Schaffensphasen präsentiert.

Jan Akkerman live 2017:

07.12. Dortmund, Domicil
08.12. Melle, Kulturwerkstatt
09.12. Berlin, Musik & Frieden
10.12. Hamburg, Knust
11.12. Bremen, Meisenfrei
12.12. Ludwigshafen, dasHaus
13.12. Bonn, Harmonie
14.12. Miltenberg, Beavers
15.12. Fürth, Kofferfabrik
16.12. München, Garage Deluxe

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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europe liveSeit ihrem Comeback 2004 produzieren Europe fleißig Studioalben. Ab heute gibt es ihren Neuling WALK THE EARTH zu hören. Dazu kommt aus dem Presswerk Frisches von Ten Years After, den Sons Of Apollo und Lucinda Williams.

Auch auf ihrer neuen Platte WALK THE EARTH fokussieren sich Europe auf Soundelemente des Classic Rock und lassen ihre fröhliche 80er-Jahre-Pop-Metal-Vergangenheit in den Hintergrund treten:

Hier geht’s zur Review von WALK THE EARTH…

Country, Folk, Rock. All das vereinte Lucinda Williams auf THIS SWEET OLD WORLD von 1995. Heute verleiht sie ihrem Werk mit dem Re-Recording zum 25. Jubiläum einen reiferen Schliff:

Hier geht’s zur Review von THIS SWEET OLD WORLD…

In gewohnt bluesiger Manier gestalten Ten Years After ihr neues Album A STING IN THE TAIL – und wirken dabei frisch und inspiriert, wie in der Single ›Suranne Suranne‹:

Hier geht’s zur Review von A STING IN THE TALE…

Auf musikalisch höchstem Niveau spielt sich die Supergroup Sons Of Apollo durch ihr Debütwerk PSYCHOTIC SYMPHONY, das eine Mischung aus Prog, Metal und Hard Rock ist.

Hier geht’s zur Review von PSYCHOTIC SYMPHONY…