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The Unity – PRIDE

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The Unity Pride

Mit viel Double-Bass ins Ohr

Wenn eine Band ihr Album PRIDE nennt, drängt sich der Verdacht auf, dass sie ausnehmend stolz auf das Werk ist. Machen wir es kurz: Die Formation um die beiden Gamma-Ray-Musiker Michael Ehré (Schlagzeug) und Henjo Richter (Gitarre) hat auch allen Grund dazu, denn der dritte The-Unity-Longplayer perfektioniert den zwischen Power- und Melodic-Metal sowie Hardrock changierenden Stil des Sextetts. Die Produktion klingt fett, modern und glasklar. Das Songwriting sitzt, denn die Melodien gehen ins Ohr und die Arrangements sind übersichtlich genug, ohne langweilig zu werden. Und die musikalische Darbietung aller Beteiligten ist ohne Tadel. So erweist sich PRIDE mit Höhepunkten wie ›Hands Of Time‹, ›Damn Nation‹ oder dem fröhlichen ›Rusty Cadillac‹ als kurzweiliges Album mit überwiegend flotten Double-Bass-Nummern und schönen Hooklines, das man gerne auf Repeat schaltet. Klar erfinden The Unity das Rad nicht neu, aber Fans des Genres werden sich daran angesichts des hohen Niveaus kaum stören. Wer also Combos wie Mob Rules, Sinner, Axxis oder Brainstorm schätzt, liegt auch bei PRIDE goldrichtig.

8/10

The Unity
PRIDE
STEAMHAMMER/SPV

Reece – CACOPHONY OF SOULS

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Reece Cacophony Of Souls

Eine Schwäche für deutsche Rocker

Der Name David Reece ist zumindest in Deutschland fest mit seiner Zeit Ende der 90er bei Accept verbunden. Dabei hat der US-amerikanische Sänger nur ein Album (EAT THE HEAT) für die Solinger Stahlschmiede eingesungen. Es folgten Engagements bei diversen anderen Bands, unter anderem auch bei Bonfire. Seine Affinität zu deutschen Musikern wird auch auf dem dritten Solo- Album des Sängers deutlich. Für CACOPHONY OF SOULS hat Reece den ehemaligen U.D.O.- und Sinner- Gitarristen Andy Susemihl sowie Bassist Malte Frederik Burkert, der mit Reece schon bei Sainted Sinners gespielt hat, engagiert. Mit Accept hat CACOPHONY OF SOULS wenig zu tun. Reece offeriert mal Heavy Metal, mal soliden Hardrock, der sich an Whitesnake und an melodiösen Dio orientiert. Zackige Rocker wie ›Chasing The Shadow‹, ›Metal Voice‹ oder ›No Disguise‹ wechseln sich mit groovigen Stampfern wie ›Judgement Day‹ oder der Ballade ›Another Life Another Time‹ ab. Das Album ist handwerklich gut gemacht, Reeces Stimme ist noch da, und die Gitarrenleads von Susemihl überzeugen. Der Funke will jedoch nicht so recht überspringen. Dem Longplayer fehlt es an Volltreffern, um am überfüllten Markt auf sich aufmerksam zu machen.

7/10

Reece
CACOPHONY OF SOULS
EL PUERTO/SOULFOOD

Text: Matthias Bossaller

Formosa: DANGER ZONE

Zurück in die Zukunft

Was vom Namen her wie eine Handcreme klingt, erweist sich beim Erstkontakt als früherer Name von Taiwan sowie in unserem Fall als waschechte Hardrock-Band, die nicht in die Kosmetikabteilung, sondern in die Kategorie „70er und 80er“ gehört. Den Essenern gelingt auf ihrem dritten Album im Großen und Ganzen der Spagat zwischen eingängigem Retro-Stadion-Rock, Glam und klassischen Heavy-Metal-Einflüssen. Auch die etwas dünne Produktion klingt retro, was vermutlich exakt so beabsichtigt war und Traditionalisten kaum abschrecken wird. An dem hellen und etwas quäkenden Gesang von Nik Bird scheiden sich die Geister schon eher. Leider schafft es das Trio nicht ganz, das Niveau der ersten Albumhälfte zu halten, von der besonders ›Dynamite‹ und ›Leader Of The Pack‹ positiv hervorstechen.

Die DANGER ZONE ist also ein bisschen zweigeteilt, macht unterm Strich aber dennoch Spaß, weil die einfache und dynamische Herangehensweise mit Bass, Gitarre und Schlagzeug viel Energie erzeugt.

6 von 10 Punkten

Formosa, DANGER ZONE, METALVILLE/ROUGH TRADE

Steven Wilson: Sechstes Album THE FUTURE BITES im Juni

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Steven Wilson The Future BitesSteven Wilson setzt seine Erkundung der Gegenwart fort. Auf seinem kommenden Album geht es um die „Süchte des 21. Jahrhunderts“.

Steven Wilson hat sein Soloalbum THE FUTURE BITES angekündigt. Aufgenommen wurde es in London, es erscheint am 12. Juni und wird im Pressetext als „durchdesigntes Einkaufsparadies“ angekündigt.

Der Hintergrund ist, dass es in den neun neuen Songs um „die Welt der Sehnsuchte des 21. Jahrhunderts“ gehe. Soll heißen: „Außer Kontrolle geratene Kaufsucht, manipulative soziale Medien oder der Verlust von Individualität.“

THE FUTURE BITES ist der Nachfolger von TO THE BONE von 2017. Mit dem zehnminütigen, von Giorgio Moroder inspirierten ›Personal Shopper‹ gibt es ab sofort den ersten Track zu hören.

THE FUTURE BITES:
1. Unself
2. Self
3. King Ghost
4. 12 Thinks I Forgot
5. Eminent Sleaze
6. Personal Shopper
7. Man Of The People
8. Follower
9. Anyone But Me

The Beatles: Doku von Peter Jackson kommt im September

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Beatles in AmerikaDer Film „The Beatles: Get Back“ dokumentiert die Aufnahmen der Fab Four zu ihrem letzten Album LET IT BE und ihr berühmtes Rooftop-Konzert.

„Herr der Ringe“-Regisseur Peter Jackson arbeitet an einer Dokumentation über die Beatles. Jetzt wurde bekannt gegeben, dass der Film im September erscheint.

Jackson hatte 55 Stunden an unveröffentlichtem Filmmaterial aus der Spätphase der Beatles zur Verfügung. Die Doku zeigt John, Paul, George und Ringo bei den Aufnahmen zu LET IT BE und bei ihrem letzten Konzert auf dem Apple-Gebäude in London.

„Ich bin wirklich glücklich darüber, dass Peter in unsere Archive getaucht ist, um einen Film zu machen, der die Wahrheit darüber zeigt, wie die Beatles gemeinsam aufgenommen haben“, so Paul McCartney in einem Statement (via Pitchfork). „Die Freundschaft und Liebe, die wir füreinander hatten, kommt darin rüber und erinnert mich daran, was für eine verrückt schöne Zeit wir hatten.“

Peter Jackson: „An diesem Projekt zu arbeiten war eine große Freude. Ich hatte das Privileg, eine Fliege an der Wand zu sein, während die großartigste Band aller Zeiten arbeitet, spielt und Meisterwerke erschafft.“

High South – PEACE, LOVE & HARMONY

High South Peace Love And Harmony

Ein dreistimmiger Trip in West-Coast-Vergangenheit

Eines ist schon klar, bevor man auch nur einen Ton des dritten High South-Albums gehört hat: Bei PEACE, LOVE & HARMONY wird es sich wohl kaum um eine Rap-Scheibe handeln. Und, weil wir gerade so lustig beim Kombinieren sind: das Trio scheint ein Faible für Flower Power und die Hippie-Zeit zu haben. Bingo! Volle Punktzahl! Der aus Jamey Garner, Kevin Campos und Phoenix Mendoza bestehende Country-Folk-Dreier schwelgt derart ungeniert im Klang- und Gesinnungskosmos von Hippie-Legenden wie Crosby, Stills, Nash & Young, den Byrds und den Eagles, dass man glatt argwöhnen könnte, er parodiere die alten Helden. Tun High South aber nicht. Vermutlich tun sie’s nicht. Wenn man sich die Booklet-Bilder dieser drei Neo-Blumenkinder so ansieht, wie sie da im Jeans-Outfit, in Schlaghosen und mit Starsky-&-Hutch-Schnauzbärten am Lagerfeuer beseelt vor sich hinklampfen, hat das durchaus etwas total Überzeichnendes. Nicht aber die Musik. Die hat Hand und Fuß und strotzt nur so vor hymnischen Harmony-Vocals, sonnendurchfluteten Country-Folk und West-Coast-Pop. Tja, muss man sagen: Songs wie ›Love Ain’t Gonna Let You Down‹, ›Make It Better‹ und ›Moonlight On Sunset‹ würden ihren kreativen Paten – namentlich: The Doobie Brothers, CSN&Y und The Eagles – allemal zur Ehre gereichen. Josh Leo (Alabama) und Stan Lynch (Tom Petty) sorgen als Produzenten für den Rest.

8/10

High South
PEACE, LOVE & HARMONY
HIGH SOUTH RECORDS/CARGO

Ozzy Osbourne: Zu Tränen gerührt in neuem Video zu ›Ordinary Man‹

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Ozzy Osbourne Ordinary Man VideoIm Clip zum Titelsong seines aktuellen Soloalbums ORDINARY MAN schaut Ozzy Osbourne auf sein Privatleben und seine Zeit mit Black Sabbath zurück.

Ozzy Osbourne hat ein Video zu ›Ordinary Man‹ veröffentlicht. Es zeigt ihn in einem Kinosessel sitzend, während auf der Leinwand vor ihm Bilder und Videos seiner Vergangenheit abgespielt werden.

Zu sehen sind Aufnahmen aus Osbournes Jahren als Frontmann von Black Sabbath, Fotos aus seiner Kindheit und von seiner Heimatstadt Birmingham, Videomaterial aus seinem Familienleben und Ausschnitte aus seiner Fernsehshow „The Osbourne’s“. Osbourne scheint dabei mehr als einmal den Tränen nah.

Im Song aus ihrem gleichnamigen Album ist die Metal-Ikone zusammen mit Elton John zu hören. „Als ich ›Ordinary Man‹ schrieb, erinnerte es mich an einen alten Elton-Song und ich sagte zu Sharon (Osbournes Frau und Managerin, Anm. d. Red.): ‚Ich frag mich, ob er mitsingen würde.‘ Wir fragten ihn und schon war er dabei. Er singt und spielt Klavier“, so Osbourne zur Zusammenarbeit.

Santana: Europa-Konzerte abgesagt – wegen Corona

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carlos santana promoCarlos Santana hat seine geplanten-Europa-Konzerte abgesagt, darunter zwei Shows in Deutschland. Schuld ist das Corona-Virus.

Eigentlich sollte Carlos Santana seine „Miraculous 2020 World Tour“ ab dem 14. März nach Europa führen. Daraus wird nun aber nichts.

Wie der Latin-Gitarrist auf seiner Homepage bekannt gab, fallen alle geplanten Konzerte aus, auch die Auftritte am 22. März in der Olympiahalle München und tags darauf in der Lanxess Arena von Köln.

„Viele Länder haben entschieden, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern abzusagen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Wir bedauern das zutiefst, aber die Sicherheit unserer Fans hat bei der Santana Organization oberste Priorität“, sschreibt Michael Vrionis, Präsident von Santanas Universal Tone Management.

Santana werde sich bemühen, so bald wie möglich nach Europa zurückzukehren, so Vrionis weiter. Tickets können an den Verkaufsstellen zurückgegeben werden.