Formosa: DANGER ZONE

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Formosa: DANGER ZONE

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Zurück in die Zukunft

Was vom Namen her wie eine Handcreme klingt, erweist sich beim Erstkontakt als früherer Name von Taiwan sowie in unserem Fall als waschechte Hardrock-Band, die nicht in die Kosmetikabteilung, sondern in die Kategorie „70er und 80er“ gehört. Den Essenern gelingt auf ihrem dritten Album im Großen und Ganzen der Spagat zwischen eingängigem Retro-Stadion-Rock, Glam und klassischen Heavy-Metal-Einflüssen. Auch die etwas dünne Produktion klingt retro, was vermutlich exakt so beabsichtigt war und Traditionalisten kaum abschrecken wird. An dem hellen und etwas quäkenden Gesang von Nik Bird scheiden sich die Geister schon eher. Leider schafft es das Trio nicht ganz, das Niveau der ersten Albumhälfte zu halten, von der besonders ›Dynamite‹ und ›Leader Of The Pack‹ positiv hervorstechen.

Die DANGER ZONE ist also ein bisschen zweigeteilt, macht unterm Strich aber dennoch Spaß, weil die einfache und dynamische Herangehensweise mit Bass, Gitarre und Schlagzeug viel Energie erzeugt.

6 von 10 Punkten

Formosa, DANGER ZONE, METALVILLE/ROUGH TRADE

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