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King King – REACHING FOR THE LIGHT

king king reachingSoundtrack für den Frühschoppen.

In Großbritannien haben King King schon mehrere Preise abgeräumt, was sich auch mit dem dritten Album nicht ändern wird. Denn das Quartett hat seine Wurzeln nicht nur im Blues, sondern lugt gerne auch über den Tellerrand Richtung Americana (›You Stopped The Rain‹) und Rock (›Waking Up‹). Das Gute dabei ist, dass man sich nicht sofort an andere Künstler erinnert. King King haben ihren eigenen Stil, dem man überhaupt nicht anmerkt, dass er aus Schottland kommt. Und mit Allan Nimmo, dem Sänger und Gitarristen, haben sie einen Mann in ihren Reihen, der durchaus zu einer ernsthaften Konkurrenz für Herrn Bonamassa werden könnte. Es gibt nicht viel, was man an dieser Scheibe auszusetzen hätte. Selbst ungewöhnliche Power-Balladen wie ›Rush Hour‹ sind aus einem Guss und gehören mit zu dem Besten, was aus dem Blues-Rock-Bereich in diesem Jahr gekommen ist. Wenn Bonamassa etwas für den entspannten Sonntagnachmittag ist, dann sind King King der Soundtrack für den Frühschoppen. Ob man vorher in der Kirche war, spielt dabei natürlich überhaupt keine Rolle. Aber in der Kneipe kommt dieses feine Album bestimmt ausgesprochen gut.

Jacco Gardner – HYPNOPHOBIA

jacco gardner hypophobiaTechnik von heute, Sound von damals.

Mit seinem allenthalben gefeierten Debütalbum CABINET OF CURIOSITIES entführte uns Jacco Gardner vor rund zwei Jahren geradewegs zurück in die 60er-Jahre, in eine Zeit, in der Studiotüftler wie Brian Wilson oder Curt Boettcher popmusikalische Grenzen überwanden und Künstler wie Syd Barrett oder The Zombies den Psychedelic Pop zur Kunstform erhoben. Mit Streichern, Flöten und Cembalos kreierte der junge Multiinstrumentalist aus den Niederlanden dabei seine ganz eigene Version schwelgerischer, barocker Popmusik. Auch der Nachfolger HYPNOPHOBIA setzt bei Gardners unverhohlener Liebe zu den Sixties an, allerdings wird dieses Mal deutlicher als beim Erstling, dass es dem inzwischen 27-Jährigen nicht nur darum geht, die Vergangenheit so originalgetreu wie möglich abzubilden. Stattdessen begibt er sich mit diesen zehn neuen, durch die Erfahrungen seiner ersten Welttournee inspirierten Songs – darunter gleich mehrere beeindruckende Instrumentals – eher auf die Spuren von Stereolab und Air und betreibt seine musikalische Rückschau fest verankert im Hier und Jetzt. Die Technik von heute und der verträumte Sound von damals: Das Ergebnis ist eine Platte, die zeitlos schön ist.

Giant Sand – HEARTBREAK PASS

giant-sand-heartbreak-passHowe Gelbs dreiphasiges Jubiläumswerk in 15 Songs.

Entspannter könnte der Einstieg zum 30. Bandjubiläum nicht erfolgen: „Are you frantic?“ fragt Howe Gelb zum Auftakt von HEARTBREAK PASS in akustischer Laid-Back-Ballade ›Heaventually‹ ein wenig klaustrophobisch, garniert mit Slide-Gitarre, Beatles-Chören und einem Text, in dem sich romantic auf Atlantic, drastic auf fantastic und elastic reimen. Allzu lange hält sich das aufs innere Gleichgewicht gerichtete Idyll allerdings nicht. Howe Gelb bevorzugt ja Spontaneität. Wie in seinen Konzerten, lässt er die aktuelle Giant-Sand-Belegschaft von Song zu Song die Instrumente wechseln, damit neue Eindrücke und Reibungsflächen entstehen. Auf ›Texting Feist‹ steigert sich das Tempo schon erheblich, dominiert von einem knackigen Riff, das Keith Richards gefallen dürfte. Dass Giant Sand mal in Pioniertagen Gun Club und dessen Spiritus rector Jeffrey Lee Pierce als Vorbild dienten, führen eindrucksvoll ›Hurtin‘ Habit‹ und ›Transponder‹ vor Augen. ›Song So Wrong‹ tut so, als handele es sich um einen sachten Country-Shuffle aus den späten 40er Jahren, der seiner Intention voll und ganz gerecht wird. In der gleichen Ära lassen sich auch der hastige Dreivierteltakt von ›Every Now And Then‹, das mit Fiddle zumindest stellenweise introspektiv geratene ›Man On A String‹ und der mit Pedal-Steel verzierte Lo-Fi-Gruß ›Home Sweet Home‹ verorten. Dann gerät HEARTBREAK PASS mit beeindruckender Gästeliste aus Wegbegleitern und Freunden – KT Tunstall und Sylvie Simmons co-produzierten teilweise, u.a. sind Jason Lytle (Grandaddy), Steve Shelley (Sonic Youth), Grant-Lee Phillips sowie Isle DeLange und JB Meijers von Common Linnets zu hören – in einen Mahlstrom aus Melancholie und Sentimentalität: ›Eye Opening‹ verströmt kammermusikalisches Flair mit seinen zurückgenommenen Streichern. Wie ein ›Je T’aime (Moi Non Plus)‹ der Gegenwart tönt ›Bitter Suite‹. Definitiv für die Zeit nach Mitternacht empfehlen sich ›House In Order‹, ›Gypsy Candle‹, ›Done‹ und ›Forever And Always‹.

Guantanamo Baywatch – DARLING… IT’S TOO LATE

Guantanamo Baywatch too lateCooler Retrostil-Mix. Macht Spaß.

Es kommt nicht von ungefähr, dass Guantanamo Baywatch sich für den R&B-Heuler ›Too Late‹, die erste Single ihres neuen Albums, Unterstützung von Curtis Harding geholt haben. Der hat auf seinem jüngsten Studiowerk SOUL POWER mit 60er- und 70er-Jahre-R&B, Soul, Funk, Disco und Surfrock verschiedene Stile zusammengeführt und daraus einen höchst aufregenden, ganz eigenständigen Sound kreiert. Denselben Weg geht nun das Trio aus Portland mit DARLING… IT’S TOO LATE. Der erste Song, ›Jungle Bride‹, steht in der Tradition frühen Rock’n’Rolls Marke Chuck Berry, das Instrumental ›Corey Baum’s Theme‹ (eines von mehreren auf der Platte) klingt nach Italowestern, in ›Beat Has Changed‹ lässt Elvis Presley grüßen, bevor das Stück in einen Girlgroup-Refrain in allerbester Phil-Spector-Manier einbiegt – und ›Boy Like Me‹ lässt sogar den Doo-Wop wieder aufleben. ›Do What You Want‹ schließlich erinnert mit seinem überschwänglichen Soul-Rock an Southside Johnny & The Asbury Jukes. Weiter hört man die frühen Beach Boys (nur ein ganzes Stück rauer), Garagen-Bands wie The Sonics und eine ordentliche Portion 50er-Jahre-Twang. Jason Powells kraftvoller Gesang lässt in seiner vitalen Aufgekratztheit an Wanda Jackson oder Little Richard denken. Und was ihre Texte betrifft, halten sich Guantanamo Baywatch von vornherein nicht mit irgendwelchen Nebensächlichkeiten auf: Es geht um die Liebe, und zwar in allen Variationen: romantisch, dreckig, hoffnungslos.

Phil Rudd „sehr enttäuscht“ von seinen ehemaligen Bandkollegen

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rp_phil-rudd-e1415355428524.jpgPhil Rudd bedauert, dass er keinen Kontakt mehr zu seinen früheren Mitstreitern bei AC/DC hat. Außerdem hat der Drummer eingestanden, Fehler gemacht zu haben.

In einem Interview mit dem australischen Nachrichtensender „A Current Affair“ hat Phil Rudd erklärt, er bedaure es, seit seiner Anklage nicht mehr von seinen AC/DC-Kollegen gehört zu haben. „Ich habe ihnen einen Brief geschrieben, habe versucht, Kontakt zu Angus aufzunehmen, aber niemanden erreicht. Ich bin sehr enttäuscht, aber so ist das Leben.“

Außerdem hat der Drummer eingestanden, einen Fehler begangen zu haben. „Natürlich war das falsch, was ich getan habe.“ Er sei „sehr gestresst“ gewesen, weil die Veröffentlichung seines Soloalbums HEAD JOB schlecht gelaufen sei. „Deshalb war ich total angepisst“. Rudd hat einem früheren Geschäftspartner am Telefon angeblich mit dem Tod gedroht. Außerdem wurden bei einer Durchsuchung von Rudds Wohnsitz kleinere Mengen an Drogen gefunden.

Im April hat der 60-Jährige ein Geständnis abgelegt. Die entscheidende Verhandlung findet am 26. Juni im neuseeländischen Tauranga statt. Rudd drohen bis zu sieben Jahre Gefängnis. Das Kapitel AC/DC sieht er für sich aber noch nicht als beendet an. „Es wird wieder eine Tour geben, und da werde ich dabei sein. Es wird weitergehen, bis wir alle tot sind.“

Seht den Clip zu ›Soldier Of Fortune‹

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whitesnakeAm 15. Mai veröffentlichen Whitesnake THE PURPLE ALBUM. Nun präsentieren David Coverdale und Kollegen das Video zu einem der Songs ihres neuen Werks.

In wenigen Tagen ist es soweit: Whitesnake bringen ihre Platte THE PURPLE ALBUM raus. Darauf finden sich Stücke aus David Coverdales Deep Purple-Jahren von 1973 bis 76. Jetzt stellt die Band mit ›Soldier Of Fortune‹ einen weiteren der neuen Tracks vor. Zuvor gab’s schon ›Lay Down Stay Down‹ und ›Stormbringer‹ zu hören.

Ende des Jahres werden Whitesnake ein Konzert in Deutschland geben. Am 16. November gastiert die Gruppe in der Columbiahalle in Berlin. Mehr Infos dazu findet ihr hier.

Hier seht ihr das offizielle Video zu ›Soldier Of Fortune‹ vom PURPLE ALBUM:

Hört eine alternative Fassung des Sticky Fingers-Klassikers ›Bitch‹

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55253F0C-the-rolling-stones-from-the-vault-the-marquee-live-in-1971-to-be-released-on-dvd-in-june-dead-flowers-video-streaming-imageDie Rolling Stones präsentieren den Clip zu einer Alternativfassung von ›Bitch‹, die auf der kommenden Deluxe-Ausgabe von STICKY FINGERS enthalten sein wird.

Am 5. Juni werden die Rolling Stones die Neuauflage ihres Albums STICKY FINGERS aus dem Jahr 1971 veröffentlichen. Die Deluxe-Versionen kommen mit einer Reihe von Bonus-Tracks daher. Schon jetzt lassen uns Mick, Keith und Co. einen davon hören. Die alternative Fassung von ›Bitch‹ ist knapp zwei Minuten länger als die Albumversion und unterscheidet sich auch hinsichtlich Text und Arrangements vom Original.

Bereits Anfang April haben die Stones ›Wild Horses‹ in einer akustischen Ausführung vorgestellt, die sich ebenfalls auf dem STICKY FINGERS-Reissue befindet. Alles was ihr zur Wiederveröffentlichung des epochalen Werks wissen müsst, erfahrt ihr übrigens in der Titelstory unserer aktuellen CLASSIC ROCK-Ausgabe.

Hier hört ihr die bisher unveröffentlichte ›Bitch‹-Alternativfassung:

Im Sommer soll ein Soloalbum erscheinen

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Kurt Cobain„Montage Of Heck“-Regisseur Brett Morgen hat angekündigt, dass im Sommer ein posthumes Solowerk von Nirvana-Sänger Kurt Cobain veröffentlicht werden soll.

Es gibt immer wieder neue Überraschungen im Zuge der Kurt Cobain-Doku „Montage Of Heck“. Regisseur Brett Morgen hat nun tatsächlich ein posthumes Soloalbum des Nirvana-Frontmanns angekündigt. Das Werk soll im Lauf des Sommers rauskommen und Aufnahmen enthalten, die Morgen bei seinen Recherchen zum Film in Cobains Nachlass entdeckt hat.

Brett Morgen: „Das Album wird sich anfühlen, als würdet ihr mit Kurt an einem heißen Sommertag in Olympia, Washington abhängen. Es wird die Leute wirklich überraschen. Es ist keine Nirvana-Platte, sondern nur Kurt, und ihr werdet Dinge hören, die ihr nie von ihm erwartet hättet.“

„Montage Of Heck“, die erste autorisierte Dokumentation über Kurt Cobain, läuft seit 9. April in den Kinos. Hier könnt ihr euch den offiziellen Trailer zum Film anschauen.