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Video der Woche: Hollywood Vampires – ›Whole Lotta Love‹

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hollywood vampires rioIn Gedenken an John Bonham: Die Hollywood Vampires mit Alice Cooper, Joe Perry, Johnny Depp, Lzzy Hale, Duff McKagan und Matt Sorum covern ›Whole Lotta Love‹ live bei „Rock in Rio“.

Am gestrigen Freitag jährte sich der Todestag von John Bonham, dem größten Rock-Drummer aller Zeiten, zum 35. Mal. Als „Video der Woche“ präsentieren wir euch zu diesem Anlass eine ganz frische Cover-Version des Led Zeppelin-Klassikers ›Whole Lotta Love‹. Diese war am vergangenen Donnerstag Teil der knapp einstündigen Show der Allstar-Truppe Hollywood Vampires auf dem Mega-Festival „Rock in Rio“.

Zu Aerosmith-Gitarrist Perry, Schock-Rocker Cooper, Schauspiel-Star Depp und den beiden ehemaligen Gunners McKagan und Sorum gesellte sich hier Halestorm-Sängerin Lzzy Hale.

Seht hier die Hollywood Vampires mit ›Whole Lotta Love‹:

So klang das damals bei Bonham:

Hier gibt es die komplette „Rock in Rio“-Show der Hollywood Vampires:

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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graveyard kleinUnd wieder stehen ab heute einige Neuveröffentlichungen in den Regalen – hier unsere Empfehlungen der Woche:

Die Anderson Ponty Band um Sänger Jon Anderson spielt Yes-Klassiker wie ›Owner Of A Lonely Heart‹:

Hier findet ihr die Review zu BETTER LATE THAN NEVER…

Deth Enemy stellen uns in einem ausfürlichen Trailer ihr neues Studiowerk UNMOVABLE vor:

Hier findet ihr die Review zu UNMOVABLE…

Mitreißender Retro-Rock gefällig? Dann ist Graveyards ›The Apple And The Tree‹ genau das Richtige:

Hier findet ihr die Review zu INNOCENCE & DECADENCE…

Krautrock im besten Sinne gibt’s im Wucan-Video zu ›King Korea‹ und auf ihrem Album SOW THE WIND:

Hier findet ihr die Review zu SOW THE WIND…

Graveyard – INNOCENCE & DECADENCE

graveyard-innocence-decadenceNichts ist unmöglich.

Graveyard-Sänger/Gitarrist Joakim Nilsson grinst, wenn er auf den Namen seiner Band angesprochen wird: „Weil die Leute deswegen erwarten, wir seien härter.“ Das sei Absicht gewesen. Abgesehen davon seien alle guten Namen sowieso schon vergeben. Trotz oder gerade wegen des morbiden Monikers, der auf düstere Moll-Töne Marke Black Sabbath schließen ließe, tummeln sich die vier Schweden seit mehreren Jahren in der Retro-Rock-Szene. Aber gegen diese Schublade wehrt sich Nilsson: Sei nicht alles Retro? Recht hat er, und auch Graveyard setzen sich im Ausbeuten der 60/70er-Jahre keine Grenzen: Von typischem Rock (›Magnetic Shunk‹) über poppige Thin Lizzy (›The Apple And The Tree‹) bis zu souligem Gospel-Chor (›Too Much Is Not Enough‹) ist auf ihrer vierten Scheibe alles vertreten, was sowohl den 20- als auch den 60-jährigen Rocker ansprechen kann. Und auch soll. Das ist die erklärte Absicht der Skandinavier: Musik für jedermann. Gute Idee. Auch gut umgesetzt? Auf jeden Fall! Die Band ist fokussierter als je zu vor und hat keine Angst vor Grenzüberschreitungen. Selbstbewusster geht kaum.

Anderson Ponty Band – BETTER LATE THAN NEVER

anderson ponty band better lateEhemaliger Yes-Sänger und berühmter Jazz/Fusion-Geiger machen gemeinsame Sache.

Zunächst weiß man nicht so recht, ob man sich freuen und doch eher wundern soll. Denn während sich Jon Anderson seit Jahren mit Prognosen über eine Rückkehr zu Yes zurückhält (seit dem Tod von Bassist Chris Squire ist die Zukunft der Band unklarer denn je), kooperiert er nun auf BETTER LATE THAN NEVER zunächst mit Geigerlegende Jean-Luc Ponty. Eine interessante Mischung, steht Ponty doch eher für Jazz und Fusion, weniger für traditionellen Prog Rock. Angesichts dessen, was auf dieser Scheibe geboten wird, scheint Ponty zwar eine der beiden Galionsfiguren zu sein, musikalisch wird das Geschehen aber ebenso nachhaltig von den beteiligten Musikern Jamie Glaser (Gitarre), Wally Minko (Keyboard), Baron Browne (Bass) und Rayford Griffin (Schlagzeug) bestimmt. Inhaltlich gibt es eine Mischung aus Yes-Klassikern (unter anderem ›Owner Of A Lonely Heart‹, ›Roundabout‹ und ›Wonderous Stories‹), Ponty-Höhepunkten und neuen Stücken. Eine interessante Mixtur und dank Andersons Organ und einer wunderbar stimmungsvollen Grundausrichtung ein echter Hörgenuss. Zurück zur Frage vom Anfang: Man kann sich wundern, sollte sich aber lieber freuen. Denn wie formuliert es der Albumtitel so treffend: Dieses Projekt kommt besser spät als nie.

Deth Enemy – UNMOVABLE

deth enemyHardrock der alten Schule

Hinter dem Namen Deth Enemy verbirgt sich eine Band aus Australien um die Brüder Al (Gitarre, Gesang) und Frankie Caiulo (Schlagzeug). Das Gespann aus Queensland, das das vorliegende Album UNMOVABLE in enger Zusammenarbeit mit dem britischen Produzenten Tom E Morrison kreierte, ist offensichtlich stark von den 70ern und 80ern beeinflusst und zitiert Bands wie Led Zeppelin, Black Sabbath und Whitesnake als Vorbilder. Herauszuhören sind dagegen eher Reminiszenzen an Judas Priest, Journey, Boston oder Def Leppard. Während der Opener ›C.O.D. (Call Of The Devil)‹, ›One Thousand Years‹ oder das hitverdächtige ›Devil’s Playground‹ eher traditioneller Heavy Metal sind, gibt es auch immer wieder klassischen Hard Rock und Balladeskes zu hören. Selbst poppige Noten und Inspirationen aus dem AOR-Bereich sind festzustellen. Prägend sind vor allem die hohen Vocals von Al Caiulo, der häufig mehrstimmige Harmoniegesänge einsetzt, sowie die fetten Gitarrenriffs, die trotz aller 80er-Jahre-Ästhetik etwas subtil Modernes in die Musik bringen. Der Sound dagegen ist durch den üppigen Einsatz von Hall und die Arrangements eher antiquierter Natur. Wer eingängigen Hardrock/Melodic Rock der alten Schule mag und auf die genannten Bands steht, den dürften die 13 Songs auf UNMOVABLE durchaus „bewegen“.

Wucan – SOW THE WIND

wucan(Kraut)-Rock im Stil der 70er von einer ostdeutschen Band. Ein wahrhaft farbenfroher Genuss!

Man darf sich von den ersten Tönen des Wucan-Albums SOW THE WIND nicht irritieren lassen: Nein, hier sind weder Jethro Tull noch Focus am Werk, hier wird auch nicht archaischer Prog- oder Folk-Rock zelebriert. Die Flöte im Intro des Album-Openers ›Father Storm‹ ist nur eines von mehreren Werkzeugen, mit denen die ostdeutsche Band ihren kernigen Blues Rock koloriert. Allerdings: Archaisch ist der Sound des Quartetts dennoch. Als ob das alles hier aus den tiefsten Tiefen der 70er stammen würde, als ob Kraut Rock, Black Sabbath und – ja auch die! – Jethro Tull gemeinschaftlich für SOW THE WIND Pate gestanden hätten. Konkret: Es herrschen wunderbar analoge Sounds und eine künstlerische Freiheit vor, wie man sie bei modernen Produktionen häufig vermisst. Wucan halten die Zügel ihrer Songs zwar straff in der Hand, nehmen sich aber trotzdem improvisatorische Jamsession-Freiheiten heraus, um ihre Musik angemessen leben und atmen zu lassen. Ein kompositorisch unkonventioneller und wunderbar farbenfroher Genuss, der im 15-minütigen Finale ›Wandersmann‹ (mit deutschem Text und Janis-Joplin-Flair) kulminiert.

The Waterboys: Gewinnt hier Tickets für ihre Tour

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Mike Scott (The Waterboys). Potraits in Dublin, Ireland by Dara Munnis.Nächste Woche kommen die Waterboys nach Deutschland und ihr könnt dabei sein. Gewinnt hier Tickets und CDs!

Mike Scott und seine Waterboys stehen seit mehreren Jahrzehnten für hervorragende Songs zwischen Folk und Rock. Lasst es euch nicht entgehen, eine der vier kommenden Deutschland-Konzerte zu besuchen.

CLASSIC ROCK verlost 1×2 Tickets pro Show plus das aktuelle Album MODERN BLUES! Schreibt einfach eine Mail mit eurem Namen unter dem Betreff WATERBOYS an verlosung@crmag.de. (Teilnahmeschluss: 27. Oktober)

The Waterboys live 2015:
28.09. Frankfurt/Main, Batschkapp
29.09. Hamburg, Markthalle
01.10. München, Freiheiz
02.10. Berlin, Postbahnhof

Hört hier zur Einstimmung den neuen Song ›Destinies Entwined‹:

Metallica: Seht den Rock in Rio-Auftritt in voller Länge

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Metallica Rock in rio 2015Fast zweieinhalb Stunden geballte Metal-Power gefällig? Ein Video-Mitschnitt der Metallica-Show beim Rock in Rio-Festival macht’s möglich.

Nach der obligatorischen ›The Ecstasy Of Gold‹-Einleitung spielten James Hetfield, Lars Ulrich und Kollegen am Samstag (19. September) ein explosives Set. Vor 80.000 Fans enterten sie die Bühne mit ›Fuel‹ und gaben in der Folge zahlreiche Klassiker zum Besten, darunter ›The Unforgiven‹, ›One‹, ›Master of Puppets‹ und ›Nothing Else Matters‹. Den Schlusspunkt setzte ›Enter Sandman‹.

Der Rio-Gig war Metallicas letztes geplantes Konzert in diesem Jahr. Ende Mai waren die Metal-Legenden auf dem Rockavaria in München zu Gast. Ausschnitte aus der Show im Olympiastadion gibt’s hier.

Hier seht ihr, wie Metallica den Fans in Rio über zwei Stunden lang einheizten:

Die Tracklist des Abends:
01. Fuel
02. For Whom The Bell Tolls
03. Battery
04. King Nothing
05. Ride The Lightning
06. The Unforgiven
07. Cyanide
08. Wherever I May Roam
09. Sad But True
10. Turn The Page
11. The Frayed Ends Of Sanity
12. One
13. Master of Puppets
14. Fade To Black
15. Seek And Destroy

Zugaben:

16. Whiskey In the Jar
17. Nothing Else Matters
18. Enter Sandman