0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 678

The Kinks: Bassist Jim Rodford ist tot

0

Argent - All together NowJim Rodford ist tot. Der Bassist ist vor allem aus seiner Zeit bei The Kinks und Argent (vorne im Bild) bekannt.

Jim Rodford ist am 20. Januar im Alter von 76 Jahren bei einem Treppensturz gestorben. Er spielte im Laufe seiner Karriere Bass bei The Zombies, Argent und The Kinks.

Rodfords Cousin, Zombies- und Argent-Mitglied Rod Argent über den Tod des Bassisten: „Mit tiefer Trauer musste ich erfahren, dass mein lieber Cousin und lebenslanger Freund Jim Rodford heute morgen gestorben ist, nachdem er die Treppe runtergefallen ist.“

Anfang der 60er Jahre unterstützte Rodford die Zombies und gründete dann im Jahr 1968 zusammen mit seinem Cousin die Band Argent. Die Gruppe hatte einige Hitsingles wie ›Hold Your Head Up‹ oder ›God Gave Rock & Roll To You‹, welches später von Kiss gecovered wurde.

1976 wurde Rodford zum beständigen Mitglied von The Kinks. Auch Dave Davies zeigte sich erschüttert vom Tod seines Kollegen.

Auf Facebook schrieb er: „Ich bin am Boden zerstört. Ich bin zu getroffen, um Worte zu finden. Es ist so ein Schock, ich dachte immer, Jim würde in echter Rock’n’Roll-Manier ewig leben. Es ist seltsam. Er war ein toller Freund, ein großartiger Musiker und Mensch. Er war ein integraler Bestandteil der späteren Jahre der Kinks – meine Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden. RIP.“

Tom Petty: Überdosis als Todesursache

0

Tom Petty Überdosis SchmerzmittelVor seinem Tod nahm Tom Petty versehentlich zu viele Schmerzmittel. Jetzt soll sein Autopsiebericht auf die Gefahren von Opioiden aufmerksam machen.

Die Todesursache von Tom Petty steht fest. Wie seine Familie am Samstag in einem Facebook-Post offenbarte, starb der 66-jährige Rockstar an den Folgen einer Überdosis an Schmerzmitteln.

Petty habe mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen gehabt, darunter Knieprobleme und eine angebrochene Hüfte. Am Tag seines Todes seien besonders die Schmerzen in der Hüfte nur schwer zu ertragen gewesen. Der Sänger habe unter anderem das Betäubungsmittel Fentanyl eingenommen.

Indem sie die Ergebnisse des Autopsieberichts veröffentlicht, will Pettys Familie laut eigener Aussage auf die Gefahren von Opioiden aufmerksam machen: „Viele Leute, die eine Überdosis nehmen, haben wegen einer einfachen Verletzung angefangen, oder sie sehen einfach nicht die starke Wirkung und die möglicherweise tödlichen Folgen dieser Medikamente.“

Petty war am 2. Oktober infolge eines Herzstillstands in einem Krankenhaus in Los Angeles gestorben.

Video der Woche: The Cranberries mit ›Linger‹

The Cranberries - LingerIn Gedenken an Dolores O‘ Riordan gibt es im Video der Woche die Cranberries mit ihrer frühen Single ›Linger‹ zu sehen.

Dolores O‘ Riordan ist am 15. Januar gestorben. Das teilte ihre Band The Cranberries auf Facebook mit. Die Sängerin wurde leblos in ihrem Hotelzimmer in London aufgefunden.

Zu Ehren der irischen Künstlerin zeigt unser heutiges ‚Video der Woche‘ den Clip zu ›Linger‹. Die zweite Single der Cranberries stammt vom ersten Album der Band namens EVERYBODY ELSE IS DOING IT, SO WHY CAN’T WE? und bescherte den Iren 1993 bereits kleinere Erfolge.

Ein Jahr später sollte dann mit dem Hit ›Zombie‹ vom Nachfolger NO NEED TO ARGUE der internationale Durchbruch folgen.

Hier sind The Cranberries mit ›Linger‹:

Make Rock Great Again: Support-Bands gesucht!

0

Make Rock Great AgainDie große ‚Make Rock Great Again‘-Tour startet im Februar und es werden noch Vorbands gesucht. Hier könnt ihr euch bewerben.

Dass es da draußen viel zu wenig Rock’n’Roll gibt, darüber hatte sich Malcolm Young von AC/DC schon in den 70er Jahren beklagt. Wie muss es da erst heutzutage aussehen?

Eigentlich gar nicht so schlecht, schließlich gibt es genügend Nachwuchsbands wie beispielsweise die Österreicher von Kaiser Franz Josef oder die britischen The Wholls, die das Erbe ihrer berühmten Rock-Ahnen aufrechterhalten wollen.

Mit ihrer ‚Make Rock Great Again‘-Tour soll genau das getan werden. Dabei werden die beiden Gruppen nicht nur die großen Städte abklappern, sondern vor allem in verstecktere Ecken des Landes vordringen, um auch dort eine ordentliche Schippe Rockmusik unter die Leute zu bringen.

Was jetzt noch fehlt?
Die perfekten Supportbands. Falls ihr mit eurer Truppe an einem der Termine im Vorprogramm von ‚Make Rock Great Again‘ auftreten wollt, klickt einfach hier und bewerbt euch zeitnah.

Tourdaten von ‚Make Rock Great Again‘:

08.02. Dresden, Rosis
09.02. Görlitz, Basta!
10.02. Weißwasser, Kultursofa e.V.
13.02. Unna, Lindenbrauerei
14.02. Halle/Saale, Kaffeeschuppen
15.02. Nürnberg, der Cult
16.02. Bamberg, Live Bamberg
17.02. Pfarrkirchen, Club Bogaloo
20.02. Regensburg/Obertraublin, Eventhall Airport
21.02. Trier, Exhaus
22.02. Mainz, Caveau
23.02. Hannover, Cafe Glocksee
24.02. Boberow, Moorscheune
25.02. Rostock, Zuckerfabrik
02.03. Altenmarkt, Café Libella
03.03. Obergünzburg, Club Goln

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

0

Diese Woche stehen die neuen Platten der Urgesteine Magnum und Anvil in den Läden, außerdem die brandheißen Releases von den Walking Papers und Worry Blast.

Anvil waren nie weg, nur zwischenzeitlich ein wenig in der Versenkung verschwunden. Seit 2009 sind die Kanadier wieder auf dem Radar vieler Metal-Fans und stampfen mit POUNDING THE PAVEMENT ihr 16. Album aus dem Boden:

Hier geht’s zur Review…

Gewohnt melodiösen Hard Rock und eine etwas eigensinnig-märchenhafte Covergestaltung liefern Magnum auf ihrer neuen Platte LOST ON THE ROAD TO ETERNITY:

Hier geht’s zur Review…

Die Walking Papers um Duff McKagan sind zurück und haben mit ihrem zweiten Album WP2 ordentlich Rock’n’Roll im Gepäck:

Hier geht’s zur Review…

Dass auch die Schweizer um die Geheimrezeptur von geradlinigem Aussie-Rock wissen, das beweisen Worry Blast auf 44:

Hier geht’s zur Review…

Magnum – LOST ON THE ROAD TO ETERNITY 

0

Magnum Lost On The Road To Eternity

Melodic Rock der Extraklasse.

Ihre Wurzeln reichen bis ins Jahr 1972 zurück. Sänger Bob Catley und Song­writer/Gitarrist Tony Clarkin bilden seitdem den Kern der Band – diese beiden alten Schulfreunde geben seit Gründungstagen ein kongeniales Duo ab. Auch diese 20. Platte ist ein ausgereiftes Melodic-Rock-Album der gehobenen Klasse: Eine geradlinige Produktion, mythische Textinhalte, konservatives Songwriting, wenig waghalsige Experimente und eine sehr klare Melodie­führung bescheren dem Duo einen weiteren Baustein in ihrer Karriere. Vor allem Catleys warmer Gesang ist ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal. Gleichzeitig stellen die beiden Bosse mit Bassist Al Barrow sowie den Neu­zugängen Rick Benton (Keyboards) und Lee Morris (Schlagzeug) ihr aktuelles Line-Up vor. Insgesamt elf neue Kompositionen finden sich auf diesem Album, die sehr homogen wirken – darunter die Single-Auskopp­lung ›Without Love‹, sowie ein Duett mit Edguy-Mas­termind Tobias Sammet. Abgerundet wird die Scheibe durch ein erneut stimmungsvolles Cover-Artwork von Rodney Matthews, sowie vier Live-Bonustracks, die vom 2017er Auftritt beim Leyendas Del Rock Festival im spanischen Alicante stammen.

8/10

Magnum
LOST ON THE ROAD TO ETERNITY
STEAMHAMMER/SPV

Worry Blast – 44

Worry Blast 44

Laut, dreckig und wenig eigenständig.

AC/DC, Airbourne, Krokus und die ganz frühen Gotthard sind unüberhörbar die Grundzutaten jenes Sounds, den uns Worry Blast kredenzen. Das Schweizer Quartett präsentiert mit 44 bereits sein drittes Album, die zehn neuen Stücke outen sich ganz schnell als Mix der zuvor erwähnten Bands. Das bedeutet: Es ist schnörkelloser, zeitloser Down-Under-Rock mit betont dreckiger Stras­senköter-Attitüde, der Innovationen oder gar Experi­men­te allerdings auch gar nicht braucht. Wesentlich wichtiger: Es muss kesseln, und ge­­nau das tut es auch. Tracks wie ›Heartbreak‹, ›Dirty Mind‹ , ›Hot’n’Ready‹ und ›We Can’t Stop Rock’n’Roll‹ sind jedenfalls gelungene Wadenbeißer, die spontan für gute Laune sorgen. Alles wirkt vertraut und unaufgeregt, dennoch brüllt man jeden Refrain bereits nach dem zweiten Durchgang lautstark mit. Da stellt sich natürlich eine Frage: Warum sollte man einen Abklatsch kaufen, wenn die Originale noch aktiv sind? Die Antwort: Weil der Nachwuchs auch eine Chance bekommen soll, genau deswegen. Weshalb man dieses Werk auch jedem jüngeren Album der oben genannten Bands ge­­trost vorziehen kann. Weil es wesentlich frischer, unverbrauchter und nicht zuletzt auch ehrlicher klingt. „We Can’t Stop Rock’n’Roll“? Genau. Wir auch nicht.

7/10

Worry Blast
44
MIGHTY MUSIC/SOULFOOD

Anvil – POUNDING THE PAVEMENT

0

Anvil Pounding The Pavement

Papa, hol die Planierraupe!

40 Jahre dabei und kein bisschen leise: Die kanadische Kulttruppe Anvil pflastert den Bürgersteig neu, wie bereits der Plattentitel POUNDING THE PA­­VEMENT mit dem Presslufthammer ankündigt. Und ja, genau das bekommt die Hörerschaft hier auch ins Gesicht geschleudert: Planierraupen-Metal, der alles plattmacht, ohne nach so langer Zeit Staub oder gar Rost angesetzt zu haben. Anvil lassen sich nicht von ihrem Kurs abbringen und zeigen hier alles, wofür sie ihre Fans verehren: Heavy Metal mit hohem Rock’n’Roll-Faktor, der schnell ins Ohr geht, aber eben nicht ins Formatradio flutscht. Beste Beispiele dafür sind ›Smash Your Face‹, ›Rock That Shit‹ und ›Ego‹, aber die Kanadier um Sänger/Gitarrist Steve „Lips“ Kudlow und Schlagzeuger Robb Reiner verwalten ihre Erbe nicht nur. In ›Warming Up‹ stapfen sie zum Beispiel in Richtung Swing-Jazz-Metal, während sie in ›Nanook Of The North‹ auf den Obertongesang kanadischer Inuit setzen, um auf deren Schicksal aufmerksam zu machen. Die Dampfwalze beherrscht bisweilen nämlich auch die leisen Zwischentöne.

7/10

Anvil
POUNDING THE PAVEMENT
STEAMHAMMER/SPV