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Rock & Roll Hall of Fame: Die Nominierten für 2019 stehen fest

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Roxy Music 1972 Virginia PlainWer wird in die Rock-Ruhmeshalle aufgenommen? Zu den Anwärtern gehören Stevie Nicks, Def Leppard, Roxy Music (auf dem Foto) und Kraftwerk.

Die Nominierten für eine Aufnahme in die Rock & Roll Hall of Fame stehen fest. Darunter sind u.a. Stevie Nicks, Def Leppard, Roxy Music, Kraftwerk, The Zombies, MC5, Radiohead, Rage Against the Machine und The Cure.

Fans können ab sofort über die offizielle Homepage der Rock & Roll Hall of Fame für ihre Favoriten abstimmen. Das Fanvoting fließt ein in die endgültige Auswahl im Dezember, an der auch mehr als 1.000 Künstler, Historiker, Journalisten und Mitglieder der Musikindustrie beteiligt sind.

Die Zeremonie, in der die neuen Mitglieder offiziell in die Ruhmeshalle aufgenommen werden, findet am 29. März 2019 im Barclays Center in Brooklyn statt.

Die Nominierten

Stevie Nicks
Def Leppard
The Cure
The Zombies
Todd Rundgren
Radiohead
Rage Against the Machine
Devo
Janet Jackson
Roxy Music
LL Cool J
Kraftwerk
MC5
John Prine
Rufus featuring Chaka Khan

Nirvana: Live-Reunion beim Cal Jam

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Nirvana Live Reunion Cal JamBeim Cal Jam 2018 kam es zu einer Reunion aller ehemaligen (noch lebenden) Mitglieder von Nirvana.

Am vergangenen Wochenende fand in San Bernadino der von den Foo Fighters initiierte Cal Jam statt. Mehr oder weniger überraschenderweise fanden die ehemaligen Nirvana-Mitglieder Dave Grohl, Pat Smear und Krist Novoselic wieder zusammen, um gemeinsam sechs ihrer alten Songs zu spielen.

Unterstützt wurden sie dabei am Gesang von Joan Jett und John MacCaulay. Zu hören gab es die Tracks ›Serve The Servants‹, ›Scentless Apprentice‹, ›In Bloom‹, ›Breed‹, ›Smells Like Teen Spirit‹ und ›All Apologies‹.

Hier die Reunion-Show sehen:

The Marcus King Band – CAROLINA CONFESSIONS

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Marcus King Band Carolina Confessions

Gov’t Mule und Derek Trucks lassen grüßen.

Marcus King wurde mit vielen Vorschusslorbeeren bedacht. Obwohl er erst 22 Jahre alt ist, scheibt er schon seit einem Jahrzehnt eigene Songs und tritt mit seiner eigenen Band auf. Seit Teenagerzeiten hat er mit berühmten Fans und Mentoren wie Warren Haynes (Gov’t Mule) und Derek Trucks Riffs ausgetauscht, wann immer sie sich über den Weg liefern. Haynes war von der künstlerischen Frühreife des damals 19-Jährigen so begeistert, dass er King bei seinem Label Evil Teen unter Vertrag nahm, 2015 das Debütalbum SOUL INSIGHT veröffentlichte und ein Jahr später den selbstbetitelten Nachfolger der Band produzierte. Jüngst hat ihn Chris Ro­­binson neben ein paar gestandenen Persönlichkeiten (Audley Freed, Andy Hess) in seine Side-Band As The Crow Flies gebeten, um endlich mal wieder den Songs der Black Crowes zu frönen. CAROLINA CONFESSIONS, das dritte Album des Sextetts, ist ein ausuferndes, schillerndes Werk, das King als einen der einnehmendsten und einzigartigsten Songwriter der Gegenwart und die Band als geschickte musikalische Einheit präsentiert. Produziert und gemischt von Grammy-Gewinner Dave Cobb (Chris Stapleton, Sturgill Simpson, Jason Isbell), hat beim flotten ›How Long‹ Dan Auerbach von den Black Keys mitgeschrieben, der Rest stammt ausschließlich aus der Feder von King. Soul, Bläser und weiblicher Gesang kennzeichnen den Opener ›Where I’m Headed‹, ›Goodbye Carolina‹, Country-inspiriert, ist einer der Höhepunkte direkt zu Beginn. ›Homesick‹ ist eingängig, ›Confessions‹ feinster Deep-South-Blues. Er mag jung sein, aber Kings eloquente Lieder, sein expressives Gitarrenspiel und ekstatisch gefühlvoller Gesang kennzeichnen dieses begabte, nachdenkliche junge Wunderkind als eine Kraft, mit der man rechnen muss.

8/10

The Marcus King Band
CAROLINA CONFESSIONS
FANTASY/UNIVERSAL

Ozzy Osbourne: „Eisige“ Grüße aus Krankenhaus

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Ozzy Osbourne 2007Eine Hand-OP setzt Ozzy Osbourne aktuell außer Gefecht. In einem Foto aus dem Krankenhaus zeigt er, was bei der Regeneration hilft.

Ozzy Osbourne ist nach einer Operation wegen einer Entzündung an seiner rechten Hand auf dem Weg der Besserung. Das teilte er seinen Fans jetzt mit einem witzigen Bild aus dem Krankenhaus mit, auf dem der Prince Of Darkness ein Cornetto verspeist.

„Feeling better after surgery. Ice cream helps“, postete Osbourne unter das Foto. Auf seiner Homepage teilte der Black Sabbath-Sänger mit, dass er „einige Tage im Cedars-Sinai-Krankenhaus in Los Angeles“ bleiben müsse.

Am Wochenende hatte Osbourne wegen seiner Hand-Infektion eine Show im Shoreline Amphitheatre in Mountain View, Kalifornien verschieben müssen. Das Konzert wird am 16. Oktober nachgeholt.

Flo Hayler – Ramones. Eine Lebensgeschichte

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Flo Hayler Ramones

Pure Leidenschaft.

Was für ein Wälzer – 640 Seiten dick, locker zwei Ki­­logramm schwer und 48 Euronen teuer! Der Autor, der Jour­nalist und Radiomoderator Flo Hayler, ist der Betreiber des Ramones-Mu­seums in Berlin-Kreuzberg, das 2005 seine Pforten öffnete. Der Mann weiß also, worüber er schreibt, und ist seit 1990, als er die Ramones zum ersten Mal live erleben durfte, verzaubert von der Kulttruppe. Zwi­schen 1990 und 1996 besuchte er unzählige Konzerte und führte Interviews mit Crew und allen Musikern – es gibt vermutlich niemanden auf dieser Welt, der mehr über die New Yorker Punkrocker weiß als Hayler.

Er zeigt in diesem Buch viel unveröffentlichtes Material aus dem Museum, was es für Fans umso interessanter macht. Selbst die Original-Setlist des allerletzten Ramones-Gigs am 6. August 1996 in Los Angeles konnte Hayler ergattern – mitsamt Verweisen auf die Gastauftritte an diesem Abend von Eddie Vedder bis Chris Cornell, Lemmy oder Rancid. Und derartige Kostbarkeiten begegnen dem Leser auf fast jeder Seite dieser „Lebensgeschichte“, wobei es „Liebesgeschichte“ fast noch besser treffen würde. Denn Flo Hayler ist nicht nur Mu­­seumsdirektor und Journalist, sondern in erster Linie Fan. Riesen-Fan. Und das merkt man jeder Zeile an. Pflichtstoff für jeden Ramones-An­hänger – und Platz eins auf der Wunschliste für den Weihnachtsmann.

9/10

Ramones – Eine Lebensgeschichte
VON FLO HAYLER
Heyne Hardcore

John Lennon – IMAGINE – THE ULTIMATE COLLECTION

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John Lennon Imagine Ultimate Collection

Neu-Edition in zwei Doppel-LP-Formaten.

Wieder einmal hat die gar nicht so kleine Vinyl-Gemeinde das Nachsehen: Während IMAGINE – THE ULTIMATE COLLECTION als Super Deluxe Box (vier CDs, zwei Blu-rays) mit üppigen 140 Tracks im nagelneuen Stereo-Remaster, unbearbeiteten Studio­aufnahmen, Outtakes, Extras, einer Audio-Docu­mentary sowie neuen Surround-Mixen und rarem Quadrasonic-Mix für das ultimative Au­­dioerlebnis bereitsteht und auch die Deluxe Doppel-CD immerhin noch ansehnliche 36 Song-Preziosen auffährt, bleibt das zweifache Angebot auf Vinyl überschaubar: Sowohl auf der Doppel-Black- als auch der Doppel-Clear-Vinyl-Ausgabe finden sich lediglich die um ein Dutzend Demos und Alternativ-Takes ergänzten zehn Originalsongs mit Zeitlosem wie der Friedensbotschaft ›Imagine‹, dem Eifersuchts­bekenntnis ›Jealous Guy‹, der Gesellschafts-Häme ›Crippled Inside‹ und der McCartney-Schelte ›How Do You Sleep?‹. Warum gehen die verantwortlichen Planer nicht mal in sich und anschließend in die Vollen, um zumindest in streng limitierter Edition Mr. Lennons Solo-Meilensteine in aller Ausführlichkeit auf Vinyl zu zelebrieren?

John Lennon
IMAGINE – THE ULTIMATE COLLECTION
UNIVERSAL

Bob Seger & The Last Heard – HEAVY MUSIC: THE COMPLETE CAMEO RECORDINGS 1966–1967

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Bob Seger And The Last Heard Heavy MUsic

Mr. Segers tanzbares Frühwerk.

Von 1961 und zarten 16 Jahren an tingelte der mit rauem Sangesorgan ausgestattete, von diversen Bands begleitete Detroiter Singer-Songwriter durchs US-Showgeschäft. Bis zum ersten Multiplatin-Werk NIGHT MOVES 1976 war es noch eine ganze Weile hin. So eine zähe Ausdauer funktioniert nur, wenn künstlerischem Talent auch eine Spie­lernatur innewohnt. RAMBLIN’ GAMBLIN’ MAN lautete denn auch der Titel vom LP-Debüt der Bob Seger System im April 1969.

Drei Jahre zuvor versuchte Bob Seger mit The Last Heard im Rücken beim Label Cameo Parkway Records in Philadelphia einen kraftvollen Durchbruchsversuch. Sämtliche A- und B-Seiten vereint der Zehn-Track-Longplayer HEAVY MUSIC: THE COM­PLETE CAMEO RECORDINGS 1966 – 1967 wahlweise auf CD oder LP. In Segers Anreisegepäck befand sich schon sein lokaler Detroit-Hit ›East Side Sound‹, ein psychedelisierter Garagen-Fuzz-Beat-Kracher mit gewissen Ähnlichkeiten zu Thems ›Gloria‹. Es folgten das verblüffend authentische James-Brown-Pastiche ›Sock It To Me Santa‹, die Bob-Dylan-HIGHWAY-61-Hommage ›Persecution Smith‹ und ein weiterer temporeicher Garagen-Beat-Knaller namens ›Vagrant Winter‹.

Mit ›Heavy Music Part 1 & 2‹, einer Proto-Northern-Soul-Adaption, zu der sich ein knappes Jahrzehnt später in den einschlägigen Clubs Nordenglands Tanz­verrückte auf Amphetaminen verrenken sollten, er­­reichte Bob Seger schließlich seinen Zenit auf Cameo Parkway.

7/10

Bob Seger & The Last Heard
HEAVY MUSIC: THE COMPLETE CAMEO RECORDINGS 1966–1967
ABKCO

Video der Woche: Geordie mit ›Goodbye Love‹

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AC/DC-Sänger Brian Johnson ist mit seinen 71 Jahren unser Geburtstagskind der letzten Tage. Wir blicken bei unserem „Video der Woche“ auf seine musikalischen Anfänge zurück.

Der junge Brian begann seine Karriere bei der Band Geordie in seiner englischen Heimat Newcastle. Wer glaubt, dass er schon immer seine markant-kratzige Stimme hatte, der irrt.

Mit feinstem Disko-Rock und einem glasklaren Stimmchen, dazu in Plateauschuhe und Schlaghose gehüllt, war der Herr 1975 bei der deutschen TV-Show „Pop 75“, moderiert von Hans-Jürgen Kliebenstein, mit dem Geordie-Hit ›Goodbye Love‹ zu Gast.

Geordie – ›Goodbye Love‹