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Mick Jagger: Erinnert sich an Keith Moon in Batman-Kostüm

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In einem neuen Interview mit Howard Stern für den Radiosender Sirius XM schweift Mick Jagger von den Rolling Stones in die 70er Jahre zurück und gibt eine witzige Anekdote über eines seiner eher ungewöhnlichen Zusammentreffen mit Keith Moon zum Besten.

„Keith war einfach komplett verrückt. Ich war mal in einem Hotelzimmer in L.A. und schlief, da brach er als Batman verkleidet in mein Zimmer ein. Ich wachte auf und Batman stand vor mir, mit Maske, Cape, allem Drum und Dran. Das ist nicht unbedingt das, was man mitten in der Nacht erwartet. Ich glaube, ich hatte ein Messer bei mir, das ich herauszog, um mich zu verteidigen. Da meinte er ‚Halt, halt, ich bin es Keith.‘

Außerdem sprach Howard Stern mit Mick Jagger über dessen berühmte Bühnenbewegungen und Tanzmoves.

David Lee Roth: Rente in Sicht

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Diamond Dave will noch fünf letzte Shows spielen, bevor er in Rente geht.

Kurz vor seinem 67. Geburtstag am 10. Oktober gibt David Lee Roth bekannt, dass seine fünf kommenden Konzerte in Las Vegas die letzten sein werden. Eine weitere Erklärung wollte er dazu nicht abgeben: „Ich werde das nicht weiter begründen. Die Erklärung liegt in meinem Safe.“

Nachdem Eddie van Halen letztes Jahr an einer Krebserkrankung verstarb, ist es Diamond Dave wichtig, die Zeit, die er noch hat, zu nutzen: „Ich dachte, mich würde es zuerst erwischen. Dass der Marlboro-Mann mich abbekommt.“ Zum Abschied fügte er hinzu: „Es war wundervoll, ich bereute nichts und habe nichts über irgendjemanden zu sagen. Ich werde euch alle vermissen.“

Janis Joplin: Kleine Stadt, große Träume und der kosmische Blues

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janis joplin1965 besuchte die drogensüchtige Janis Joplin ihre Heimatstadt in Texas, um ein normales Leben zu leben. Stattdessen landete sie wieder in San Francisco und mit Herz und Seele auf dem Weg zum Superstar.

Thomas Wolfe hatte Recht: Man kann nicht wieder nach Hause fahren. Als Janis Joplin im August 1970 für das zehnjährige Jubiläum ihrer High-School-Klasse nach Port Arthur, Texas zurückkehrte, sagte sie einem örtlichen Reporter, dass sie nur dort sei, um „es ihnen reinzureiben“ und „all diese Kids zu sehen, die immer noch in Tankstellen arbeiten und für Wäschereien Lieferwagen fahren, während ich 50.000 Dollar pro Abend verdiene“.

Einige dieser Kids hatten sie einst als Schwein oder Freak beschimpft, sie mit Pennies beworfen und wegen allem fertiggemacht, von ihrem Übergewicht über ihre Akne bis hin zu ihrem klaren Standpunkt in Sachen Bürgerrechten. Viele von ihnen hatten Port Arthur nie verlassen, also hatten diese zehn Jahre nur wenig verändert. Doch hier war Janis, ein Rockstar, eine Ikone der Gegenkultur und eine wohlhabende Frau, die süße Rache nehmen wollte. Und die geheime Hoffnung hegte, vielleicht endlich doch akzeptiert zu werden. Sie kam im echten Hippie-Look an – in einer losen weißen Bluse, mit lila und rosa Federn im Haar, einer überdimensionierten getönten Brille und jeder Menge Armreife, die an beiden Handgelenken klimperten. Doch wie es nun mal so oft passiert, wenn wir in unsere Heimat zurückkehren, verwandeln wir uns wieder in unsere unsicheren Teenager-Versionen. Bei der Feier fühlte sich Janis bald von ihren Klassenkameraden geächtet, die sie mieden, kicherten und fiese Bemerkungen über sie fallen ließen.

„Es war so traurig, dass sie nicht mal den riesigen Erfolg, den sie hatte, würdigen konnten“, erzählt ihre jüngere Schwester Laura Joplin. „Was sie er­­reicht hatte, war ihnen egal, denn es war ja nicht ihr Erfolg. Das Beste, zu dem sie sich durchringen konnten war, ihr einen alten Autoreifen zu schenken, weil sie am weitesten angereist war. Das war so beleidigend.“

Die wenigen Freunde von damals, die ebenso Außenseiter gewesen waren, hatten sich erst gar nicht die Mühe gemacht, aufzukreuzen. Da war Janis also nun, eine dünnhäutige Rebellin, und wurde vom örtlichen Fernsehsender mit Fragen gelöchert: „Wie hast du dich auf der High School von deinen Klassenkameraden unterschieden?“ Ihre Fassade zerbröckelte und sie antwortete: „Ich weiß es nicht, wieso fragst du sie nicht?“ „Warst du auf dem Abschlussball?“ Sie verkniff sich eine Träne und sagte: „Nein, niemand hat mich gefragt.“ Doch sofort fand sie wieder ihre königliche Fassung und drehte den Spieß mit einem Kichern um: „Davon habe ich mich bis heute nicht erholt. Das bringt einen glatt dazu, den Blues zu singen!“ Scherz beiseite: Der Blues, den Janis sang und der aus den Tiefen einer sensiblen Seele geschürft worden war, wurzelte in ihrer stürmischen Beziehung zu Port Arthur.

Ein paar Infos über diese Stadt ohne Mitleid: Port Arthur wur­de 1895 als Eisenbahnstation gegründet. Sechs Jahre später sprudelte dort das schwarze Gold und machte es zu einem der neuen Öl-Mekkas von Texas. Am 19. Januar 1943, als Janis Lyn Joplin auf die Welt kam, hatten sich Texaco und Gulf Oil schon mit Raffinerien angesiedelt. Janis’ Vater arbeitete als Ingenieur bei Texaco, ihre Mutter war Archivarin an einer örtlichen Wirtschaftsschule. Janis sagte später: „Es war eine Stadt voller Kegelbahnen, Rednecks und Klempner, die so spießige Leben führten.“

Doch Janis und ihre jüngeren Geschwister Laura und Michael wurden in der Kunst und Musik gefördert und, wie Laura es sagt, „bekamen die Erlaubnis, anders zu sein. Mein Vater setzte sich mit uns hin, damit wir seine Lieblingsplatten anhörten. Ich erinnere mich an ein Konzert von Pablo Casal. Er wollte, dass wir die Kraft der Emotionen in dieser Musik spürten. Also wuchsen wir auf in dem Glauben, dass Musik etwas Ernsthaftes war. Wenn wir die Wäsche machten und meine Mutter, die mal eine Sängerin gewesen war, Musical-Stücke laufen ließ, ging es darum, das Singen zu lernen. Wenn wir dann die Handtücher durchs Wohnzimmer trugen, hielt sie uns auf und sagte: ‚Ihr müsst diese Noten halten. Diese Worte klar aussprechen. Euer Publikum muss euch hören!“

In der High School zeigte sich diese Erziehung bei Janis deutlich: Sie malte, spielte Folksongs auf ihrer akustischen Gitarre, las Jack Kerouac, schrieb für die Schülerzeitung und trug Sweatshirts, enge Jeans und Halbschuhe ohne Socken – das klassische Beispiel für die Entstehung einer freigeistigen Künstlerin. In diesem Fall außerdem gepaart mit einer wachen Intelligenz und Unabhängigkeit.

Video der Woche: Tom Petty And The Heartbreakers mit ›Mary Jane’s Last Dance‹

Das Video zum Song beinhaltete nicht nur eine leblose Kim Basinger, sondern gewann auch den MTV Video Music Award for Best Male Video.

Worum es in dem Track eigentlich geht, bleibt dem Zuhörer überlassen, wobei eine häufige Interpretation der Drogenkonsum der fiktiven Mary Jane ist. Gleichzeitig könnte es jedoch auch einfach ein Abschiedlied sein, so Gitarrist Mike Campbell.

Im Video, in dem Tom Petty Schauspielerin Kim Basinger aus einem Leichenschauhaus entführt und mit ihr zusammen den Tag verbringt, bevor er sie am Ende ins Meer gleiten und gehen lässt, sind einige Referenzen auf andere Filme und Bücher zu finden, beispielsweise auf Charles Dickens und Charles Bukowski.

Basinger äußerte sich zum Dreh: „Es war so unglaublich schwierig, eins der schwersten Dinge, die ich je getan habe. Ich musste wirklich komplett leblos und schwer in seinen Armen liegen. Ich habe das Ganze aus einem Grund gemacht: Tom Petty. Er war einfach so wunderbar auf dem Boden geblieben, schüchtern.“

Kiefer Sutherland: Neue Single ›Bloor Street‹

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Am 21. Januar bringt Kiefer Sutherland sein neues Album BLOOR STREET raus. Die Leadsingle der Platte wurde jetzt veröffentlicht, inklusive Video.

Um BLOOR STREET auch live auf die Bühne zu bringen, wird Sutherland Anfang 2022 auf UK- und Europatour gehen. Im Februar wird er dabei auch einige Stopps in Deutschland einlegen.

KK’s Priest – SERMONS OF THE SINNER

Priest 2.0

Judas Priest sind für K. K. Downing Geschichte. Auch nach dem Ausfall von Glenn Tipton durfte er nicht wieder einsteigen und so traf der Gitarrist eine für ihn nur logische Entscheidung: Eine eigene Truppe gründen und in bester Priest-Manier auf den Putz hauen. Bereits vor dem ersten Hördurchlauf zeigen nicht nur der Bandname, sondern auch die Sängerwahl mit Ex-Priest-Frontmann Tim „Ripper“ Owens auf, dass man von SERMONS OF THE SINNER keine Überraschungen erwarten darf. Die zehn Tracks gehen geradlinig nach vorne, zelebrieren den wahren Metal in all seinen klassischen Facetten mit viel „thunder“ und „hail“.

Manche Songs stehen dabei deutlich unter Fremdeinfluss: Auf ›Metal Through And Through‹ lässt sich ziemlich exakt ›Warriors Of The World United‹ von Manowar singen, andernorts schimmert ein wenig Maiden-Epik durch. Ansonsten klingen nicht nur Nummern wie das passend betitelte ›Return Of The Sentinel‹ stark nach Judas Priest. Darf K. K. Downing das? Klar, schließlich ist er seit Ewigkeiten Priester mit Leib und Seele und hat somit jedes Recht darauf, das von ihm begründete Erbe weiter hochleben zu lassen. Ob er sich für ein deutliches Statement nicht trotzdem etwas weiter in neue Gefilde hinauswagen hätte sollen, muss jeder für sich entscheiden.

6 von 10 Punkten

KK’s Priest, SERMONS OF THE SINNER, EX1 RECORDS/H’ART

Videopremiere: Dead Star Talk mit ›Giant Child‹

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Die vier Dänen, die kurz vor der Pandemie entschieden, eine Band zu gründen, veröffentlichen ihre vierte Single.

Obwohl Dead Star Talk keine politische Band sind, beschäftigt sich ›Giant Child‹ mit der westlichen Politik und dem Umgang mit der Demokratie, nicht nur in Europa, sondern weltweit.

Mit Unterstützung von Flemming Rasmussen, der für Metallicas ›One‹ bereits einen Grammy gewonnen hat, produziert das Quartett sein Debütalbum. An der Hoffnung vor der Veröffentlichung dessen noch einmal live spielen zu können, halten die Dänen fest. TOO MANY TOO MUCH erscheint am 28. Januar.

Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

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Zum 01. Oktober wird es gerammelt voll in den Regalen, denn egal ob alt oder jung, Neubesetzung oder Soloprojekt, viele bringen heute ein neues Album heraus.

Roger Taylor: OUTSIDER

„Vielleicht liegt es daran, dass er nicht mehr unter dem Druck steht, neue Musik für Queen fabrizieren zu müssen oder daran, dass er im Lockdown zu viel Zeit hatte. Eigentlich ist es ziemlich egal, wo die Gründe dafür liegen, dass Taylor so spät in seinem Leben nochmal richtig aufblüht.“

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The Colorist Orchestra & Howe Gelb: NOT ON THE MAP

„Gelb sprechsingt dazu vom Arabischen Frühling, vom eigentlich für ausgestorben gehaltenen Sansibar-Leoparden und von der Liebe natürlich.“

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Ministry: MORAL HYGIENE

„Eine nennenswerte musikalische Weiterentwicklung bleibt dabei aus, doch die Zutaten sind nun mal seit Jahren perfekt.“

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Strand Of Oaks: IN HEAVEN

„Es klingt nach viel Liebe, großem Kino, Erleuchtung, Feiern und Freu(n)de, aber auch nach Trauer, Bewältigung und Verlust.“

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Neil Young: CARNEGIE HALL 1970

„23 Lieder insgesamt, alle solo, mal mit Gitarre, mal am Klavier. Aus ein paar seiner alten Songs sei er herausgewachsen, sagt Young hier zwischendurch. Er war 25.“

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Yes: THE QUEST

„THE QUEST fühlt sich für das Quintett wie ein Schritt nach vorne an (was sollen sie auch sonst sagen), aber es gibt natürlich ausreichend historische Anspielungen auf die klassischen Yes-Alben der Vergangenheit, jede Menge Retro-Klänge wie der ehrwürdige Hammond-Sound.“

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