0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 263

Pink Floyd: Restauriertes Live-Material in Farbe

0

1967 tourten Pink Floyd zum ersten Mal in den Staaten. Damals hatten sie gerade erst ihr Debüt THE PIPER AT THE GATES OF DAWN veröffentlicht.

Im Zuge der Promo-Tournee spielte die Band einen Auftritt in der Sendung „American Bandstand“, die von Dick Clark moderiert wurde.

Mit einem aufwändigen Restaurationsverfahren hat jetzt ein schwedischer Künstler Pink Floyds Performance von ›Apples And Oranges‹ in dieser Sendung koloriert. Hier gibt es das Ergebnis zu begutachten:

Spidergawd im Interview: „Magie lässt sich nicht reproduzieren“

0

Spidergawd sind zurück mit ihrem sechsten, – wer hätte es gedacht – VI betitelten Album. Einen englischsprachigen Wikipedia-Eintrag haben die Retro-Rocker aus dem norwegischen Trondheim immer noch nicht, dafür mit Brynjar Takle Ohr an der Co-Leadgitarre ein neues Mitglied an Bord. Und tonnenweise Energie!

Wann habt ihr mit dem Songwriting für VI begonnen? Direkt nach der 2019er Tour?
Nein, nach dieser Tour brauchten wir erst einmal eine Pause. Unser Saxophonist Rolf Martin Snustad verließ die Band – er ist inzwischen zurückgekehrt – und es gab Spannungen innerhalb unserer „Reisegruppe“. Meine Frau hat das Haus, in dem sie ihre Kindheit verbracht hat, geerbt und als wir wieder zurück in Trondheim waren, habe ich es erst einmal im Alleingang renoviert. So etwas kann ich, das habe ich während meiner Kindheit gelernt, ich wuchs auf einer Farm auf. Dabei habe ich mir den kleinen und den Ringfinger meiner linken Hand bei einem Unfall mit einer Maschine verletzt. Der kleine
Finger hat einen irreparablen Nervenschaden erlitten, aber ich kann wieder spielen. Ich habe mich also hingesetzt und versucht, so gut es ging Riffs zu spielen.

Hat die Pandemie die Arbeit an dem Album beeinträchtigt?
Nein. SPIDERGAWD VI war vorher schon komplett fertig. Klar, wir hätten die Zeit nutzen und nochmal Hand anlegen können, aber ich bin ziemlich stolz darauf, dass wir der Versuchung widerstanden haben. Es hätte sich einfach nicht richtig angefühlt. Keiner in der Band wollte das. Diese Energie, die du fühlst wenn du merkst, dass du gerade etwas Magisches erschaffst, die lässt sich einfach nicht reproduzieren.

VI sprüht tatsächlich vor Optimismus und es hat einen enorm positiven, energiegeladenen Vibe.
Bisher waren immer ich, unser Bassist Hallvard Gaardløs und unser Drummer Kenneth Kapstad am Songwriting beteiligt. Da Hallvard dieses Mal aber sehr lange im Urlaub war, bezogen Kenneth und ich unseren neuen Gitarristen Brynjar Takle Ohr mit ein. Er ist nicht nur ein Rock-, sondern auch ein absoluter Pop-Fan. Er feiert Künstler, die in großen Stadien auftreten. Seine Plattensammlung umfasst etwa 10.000 Scheiben. Wir haben es also nicht kategorisch abgelehnt, unsere Fühler auch ein bisschen in diese Richtung auszustrecken. Und ich finde, mit unserer Interpretation des 70er-Jahre-Rocksounds sind wir schon ziemlich allein auf weiter Flur. Mal ehrlich: Wie viele Stoner-Bands gibt es da draußen? Millionen. Und wie viele klingen wie wir? Eben.


Du hast einmal gesagt, die ersten Spidergawd-Alben waren in puncto Sound noch etwas unterentwickelt, weil du erst mal das Studioequipment zu beherrschen lernen musstest.
Das stimmt. Das Studio war bei SPIDERGAWD I und II noch nicht einmal fertig eingerichtet, sondern befand sich im Entstehungsprozess. Und bei SPIDERGAWD III habe ich einen Fehler gemacht und auf die
harte Tour gelernt, dass die Nadel bei Vinyl nicht in der Lage ist, bestimmte tiefe Bassfrequenzen abzutasten. Aber wir haben seitdem eine Menge dazugelernt und ich denke, bei VII werden wir, was den Sound betrifft, in der Lage sein, das Optimum herauszuholen.

Warum hat euer Saxofonist Rolf Martin Snustad nach der 2019er Tour die Band vorübergehend verlassen?
Es wurde ihm schlicht alles zu viel. Weißt du, er pendelt jeden Tag insgesamt vier Stunden zur Arbeit. Außerdem hat er vier Kinder, die alle vom Alter her sehr nah beieinander liegen und vor Energie nur so bersten. Die halten ihn ganz schön auf Trab. Wie gut, dass Rolf zu der Sorte Menschen gehört, die mit vier, fünf Stunden Schlaf am Tag auskommen. Du müsstest ihn mal sehen: Er ist total durchtrainiert! Eine Folge seines anstrengenden Inst- ruments. Er hat einen Körper wie eine dieser griechischen Statuen. (lacht) Es gibt einen Spruch bei Spidergawd: Wenn du jemals an deinem Leben zweifelst, nimm dir niemals das von Rolf als Vorbild! (lacht)

Blackberry Smoke: Tourverschiebung auf 2023

0

Eigentlich wollten Blackberry Smoke mit ihrem neuen Album YOU HEAR GEORGIA im Gepäck bereits im Februar 2022 durch Deutschland touren, um abermals ihre Ansprüche auf den Thron des Southern Rock zu zementieren.

Die von CLASSIC ROCK präsentierte Tour musste nun leider aufgrund der Pandemie auf März 2023 verschoben werden. Als Support werden dann Read Southall Band mit an Bord sein.

Die neuen Termine:

08.03.2023 Stuttgart, LKA Longhorn

10.03.2023 München, Backstage

12.03.2023 Berlin, Huxleys

13.03.2023 Wiesbaden, Schlachthof

15.03.2023 Köl, Carlswerk Victoria

Video der Woche: The Ronettes ›Be My Baby‹

0

Heute vor einem Jahr verstarb Produzentenlegende und Schöpfer des Ronettes-Hits ›Be My Baby‹ Phil Spector im Alter von 81 Jahren. Vor wenigen Tagen ist seine Ex-Frau Ronnie Spector ebenfalls verstorben.

Ab den 1950er Jahren war Phil Spector einer der angesagtesten Produzenten der Pop- und Rock-Branche. Er arbeitete mit Größen wie George Harrison, John Lennon, Yoko Ono, den Ramones und den Rolling Stones zusammen. Durch seine Hits wurden die Righteous Brothers, Crystals und vor allem The Ronettes weltberühmt. Sein wohl bekanntester und größter Hit ist ›Be My Baby‹ von den Ronettes. The Beach Boys-Mastermind Brian Wilson nannte den Song einst die größte Pop-Aufnahme, die es jemals gegeben habe.

Ronnie Spector, geborene Veronica Yvette Bennett, gründete 1957 mit ihrer Schwester Estelle und ihrer Cousine Nedra Talley die Girlgroup Darling Sisters, die sich später in The Ronettes umbenannten. 1963 begann ihre Zusammenarbeit mit Phil Spector, der als Produzent, Manager und Songwriter tätig war. 1968 heirateten Ronnie und Phil, Ronnie ließ sich jedoch 1973 aufgrund Phils gewalttätiger Aussetzer wieder scheiden.

Während Ronnie im neuen Jahrtausend zwei Soloalben veröffentlichte, machte der exzentrische Spector ganz andere Schlagzeilen. Am 3. Februar 2003 erschoss er in seinem Haus in Kalifornien die Schauspielerin Lana Clarkson – ob vorsätzlich oder versehentlich wurde nie gänzlich geklärt. Bekannt war jedoch, dass Spector schon häufig gewalttätig gegenüber Frauen reagierte und auch einige von ihnen mit einer Waffe bedroht habe. Ronettes-Sängerin Ronnie reichte 1972 nach vier Jahren Ehe mit Spector die Scheidung ein, da er sie körperlich und psychisch misshandelt haben soll.

2009 wurde er schließlich zu einer Freiheitsstrafe von 19 Jahren bis lebenslänglich wegen Totschlags verurteilt. Am 15. Januar 2021 verstarb er im Alter von 81 Jahren an den Folgen einer COVID-19-Erkrankung. Erst vor wenigen Tagen, am 12.01. 2022, erlag Ronnie Spector einem Krebsleiden. Sie wurde 78 Jahre alt. Ihr gemeinsamer Hit ›Be My Baby‹ aber bleibt.

Fan trifft auf Fan – Hier noch ein kleines Bonus-Video, das eine rührende Begegnung zwischen Ronnie Spector und Brian Wilson zeigt:

Judas Priest: Live nur noch zu viert?

0

Als 2018 bekannt wurde, dass Glenn Tipton aufgrund seiner Parkinson-Erkrankung kein fester Bestandteil von Judas Priests Live-Line-Up mehr sein würde, sprang Produzent Andy Sneap für den legendären Metal-Gitarristen ein.

Jetzt gab das Management bekannt, dass Andy Sneap nicht mehr bei Judas Priest spielt. Stattdessen werde die Band live zu viert weitermachen, also mit Richie Faulkner an der Gitarre und gelegentlichen Gastauftritten von Glenn Tipton. Außerdem sprachen die Metal Gods von einem neuen Album, das Andy Sneap produzieren soll.

Update: In einer neuen Pressemitteilung vom 15.01.2022 haben Priest bekannt gegeben, ihre vorherige Pressemitteilung zurückzuziehen und doch zusammen mit Andy Sneap auf Tour zu gehen.

Nash Albert: Neue Single ›Lost In Jerusalem‹

Am 28. Januar erscheint YET, das neue Album von Nash Albert. In den 90ern startete der Musiker seine Karriere mit der Band Salamandra. Heute koppelt der Künstler aus Georgien seine zweite Single mit dem Titel ›Lost In Jerusalem‹ von der kommenden Platte aus.

Das Video, das den Track begleitet, wurde in Tiblisi, der Hauptstadt Georgiens, gedreht. Für die Umsetzung waren Nicko Beridze sowie Regisseur und Schauspieler Kote Kalandadze zuständig.

Nash über die neue Single: „Der entscheidende Gedanke hinter ›Lost In Jerusalem‹ ist, dass alle Menschen sterblich sind und die Welt sich nicht um uns dreht. Wir sollten unser individuelles Ego der Idee überlassen, dass wir alle ein gemeinsames menschliches Ziel auf dieser Erde haben, nämlich Liebe, Frieden und Großmut zu verbreiten, weil nichts anderes wirklich zählt.“

Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

0

Eine doppelte Portion Melodic-Hard-Rock gibt es heute von Magnum und Out Of This World auf die Ohren, außerdem atmosphärischen Prog Rock von den spanischen Toundra.

Magnum: THE MONSTER ROARS

„Große Ausschläge in die eine oder andere Richtung sind bei einer Band nach 50 Dienstjahren nicht mehr zu erwarten, doch das ist bei Magnum auch gar nicht nötig.“

Hier geht’s zur Review…

Toundra: HEX

„Das alles ist wie gewohnt rein instrumentaler Post-Rock bzw. Progrock, der auch ohne Gesangsstimme niemals Spannungsverluste zu beklagen hat.“

Hier geht’s zur Review…

Out Of This World: OUT OF THIS WORLD

„So lässt sich durchaus sagen, dass OUT OF THIS WORLD eine gelungene Platte für all jene sein wird, die ihre alten AOR-Platten schon rauf und runter gehört und sehnsüchtig nach neuen Kompositionen im Sound ihres liebsten Oldschool-Genres gewartet haben.“

Hier geht’s zur Review…

Toundra: HEX

0

Willkommen in der Vergangenheit: Toundra verwehren sich dem typischen CD-Format und unterteilen ihr neues, achtes Studioalbum HEX in (gefühlt) Seite A und Seite B. Seite A umfasst nur einen einzigen, 22 Minuten langen Song, während auf Seite B insgesamt vier Stücke mit Spielzeiten zwischen knapp acht und circa fünf Minuten zu finden sind.

Das alles ist wie gewohnt rein instrumentaler Post-Rock bzw. Progrock, der auch ohne Gesangsstimme niemals Spannungsverluste zu beklagen hat. Allerdings setzt dieses Konzept etwas andere Hörgewohnheiten voraus, denn auf HEX geht es wie bei seinen sieben Vorgängern um Stimmungen, Klangbilder, atmosphärisch-audiovisuelle Abenteuerreisen. Und auch um einen Wunsch, den Toundra mit ihrer neuen Scheibe verbinden: der Nachwelt einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen.

Toundra, HEX, INSIDE OUT/SONY