0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 264

Out Of This World: OUT OF THIS WORLD

0

Alte Helden in neuem Gewand

Die Idee der Herren Kee Marchello (Ex-Europe) und Tommy Heart (Fair Warning), eine Symbiose zwischen rockigen Songs mit fetter AOR-Schlagseite und sehr filigraner Gitarrenarbeit zu kreieren, soll mit dem Projekt Out Of This World und dem gleichnamigen Debütalbum nun in die reale Welt geholt werden. Die herausragende Virtuosität von Marchello ist wahrhaftig etwas für Feinschmecker und mit Tommy Heart ist ein grandioser Sänger mit an Bord, der jeden Track faszinierend zu interpretieren weiß.

Selbst wenn die Scheibe jetzt nicht unbedingt als „nicht von dieser Welt“ oder gar weltbewegend anzusehen ist, wird hier frisch und überzeugend ans Werk gegangen. Melodic Rock muss eben nicht immer altbacken klingen. So lässt sich durchaus sagen, dass OUT OF THIS WORLD eine gelungene Platte für all jene sein wird, die ihre alten AOR-Platten schon rauf und runter gehört und sehnsüchtig nach neuen Kompositionen im Sound ihres liebsten Oldschool-Genres gewartet haben.

7 von 10 Punkten

Out Of This World, OUT OF THIS WORLD, ATOMIC FIRE/WARNER

Magnum: THE MONSTER ROARS

0

Hardrock ohne Schnörkel

Auf ihrem 22. Album liefern Magnum einmal mehr ab, was sie am besten können: durchdachten Hardrock, ohne dabei verschnörkelt oder aufgesetzt zu klingen. Die Briten zelebrieren die straighten Rocker (›No Steppin’ Stones‹) und die ganz großen Hymnen (›All You Believe In‹), lassen keinen Zweifel an ihrem Songwriting-Geschick und spielen ihre Musik mit einer lässigen Leichtigkeit, die den opulenten Arrangements das Komplizierte nimmt, ohne das Anspruchsvolle anzutasten. Große Ausschläge in die eine oder andere Richtung sind bei einer Band nach 50 Dienstjahren nicht mehr zu erwarten, doch das ist bei Magnum auch gar nicht nötig.

Die Gruppe hat ihren Sound längst gefunden und bereichert ihre Songs einmal mehr um liebevoll eingearbeitete Details wie zum Beispiel Bläser. Um ganz oben in der Champions League mitzuspielen, fehlt es allerdings auch THE MONSTER ROARS an der nötigen Hit-Dichte. So bleiben Tracks wie ›The Present Not The Past‹ und ›Your Blood Is Violence‹ zu sehr an der Oberfläche, um sich nachhaltig in den Gehörgängen der Hörerschaft festzusetzen. Wer damit leben kann, darf sich im Großen und Ganzen auf eine ehrliche, handwerklich einwandfreie und spaßige Veröffentlichung freuen.

8 von 10 Punkten

Magnum, THE MONSTER ROARS, STEAMHAMMER/SPV

(Timon Menge)

Foo Fighters: Trailer zum Film “Studio 666”

0

Im Februar 2022 erscheint die Horrorkomödie “Studio 666”, in der die Foo Fighters die Hauptrolle spielen. Der Streifen handelt von Dave Grohl, Taylor Hawkins und Co., wie sie bei den Aufnahmen ihres neuen Studioalbums mit übernatürlichen Mächten zu kämpfen haben.

Nach einem kurzen Teaser gibt es jetzt den offiziellen Trailer zu sehen. Selbiger verspricht Grohl’schen Horrorklamauk vom Feinsten.

Slade: Will Noddy Holder eine Reunion des Original-Line-Ups?

0

In den 70er Jahren zählten Slade zu den bekanntesten Musikexporten des UK. Aktuell segelt Gitarrist Dave Hill alleine unter dem Banner Slade, nachdem Original-Drummer Don Powell kürzlich aus der Band ausgeschlossen wurde. Zahlreiche Streitereien über die Jahre haben eine Reunion aller Originalmitglieder verhindert, doch dem Mirror gegenüber erklärte Sänger Noddy Holder jüngst, die Band für eine Show am Glastonbury Festival wieder zusammenbringen zu wollen.

Holder dazu: „Es wäre toll, wenn wir unsere Differenzen überwinden könnten. Ich denke, wir müssten wohl getrennt reisen, mit getrennten Backstageräumen. Und vielleicht müssten wir auf der Bühne auch Trennscheiben aufstellen, damit die Sache nicht in einer Schlägerei endet.“

Update: Noddy Holders Management hat dementiert, dass der Sänger diese Aussage zu einer potentiellen Reunion von Slade getroffen hat.

Ronnie Spector: Sängerin mit 78 gestorben

0

Mit 78 Jahren ist Ronnie Spector nun ihrem Krebsleiden erlegen, das teilte ihre Familie auf der Website der Künstlerin mit. Die Sängerin wurden in den 60er Jahren mit der Gruppe The Ronettes berühmt, die aus ihr, ihrer Schwester Estelle Bennett und ihrer Cousine Dedra Talley bestand.

1967 lösten die Ronettes auf, 1968 heiratete Ronnie ihren Manager Phil Spector, ließ sich jedoch 1974, nach bereits zweijähriger Trennung, scheiden, weil Spector sie wiederholt körperlich und seelisch misshandelt hatte.

Bis 2016 veröffentlichte Ronnie Spector vier Soloalben, 1990 erschien ihre Autobiografie mit dem Titel „Be My Baby: How I Survived Mascara, Miniskirts, and Madness, or My Life as a Fabulous Ronette“.

Das Statement ihrer Familie: „Unser über alles geliebter Engel Ronnie verließ diese Welt heute friedlich, nach einem kurzen Kampf gegen den Krebs. Sie war bei ihrer Familie und in den Armen ihres Ehemannes Jonathan. Ronnie lebte ihr Leben mit einem Funkeln in den Augen, mit einer mutigen Haltung und einem herrlichen Sinn für Humor. Sie hatte immer ein Lächeln auf den Lippen, war erfüllt mit Liebe und Dankbarkeit. Ihr beschwingter Sound, ihr verspielter Charakter und ihre magische Präsenz werden in all jenen weiterleben, die sie kannten, gehört oder gesehen haben. Anstelle von Blumen wollte Ronnie, dass die Leute an lokale Frauenhäuser oder an den „American Indian College Fund“ spenden. Eine Feier von Ronnies Leben und ihrer Musik wird bald bekannt gegeben. Bis dahin bittet die Familie um Privatsphäre in diesen Zeiten.“

Flashback: Johnny Cash spielt im Folsom Prison

Heute im Jahr 1968 trat Johnny Cash seinen Auftritt im Folsom Prison in Kalifornien an. Zu der Zeit stand es nicht wirklich gut um die Karriere des Country-Künstlers, doch die zwei Shows im Speisesall eines der härtesten Gefängnisse der USA sollte dieses Tief beenden und sein Outlaw-Image festigen.

Circa 70 Minuten lang performte Cash zusammen mit seiner Band Tennessee Tree, sowie seiner späteren Frau June Carter und The Carter Family, die Insassen liegen im zu Füßen. Die Show wurde mitgeschnitten und wenig später veröffentlicht. Das Live-Album blieb drei Wochen auf Platz 1 der US-Country-Charts und gilt bis heute aufgrund seiner Geschichte und des Wendepunkts in Johnny Cashs Karriere als ein echter Meilenstein.

1969 spielte Cash ein weiteres Knastkonzert in San Quentin, dem Gefängnis, in dem Metallica 2003 ihr Musikvideo zu ›St. Anger‹ drehten.

Jethro Tull: Neue Single ›The Zealot Gene‹

0

Am 28. Januar 2022 erscheint das neue Jethro-Tull-Album THE ZEALOT GENE. Zwei erste Singles gab es bereits mit ›Shoshana Sleeping‹ und ›Sad City Sisters‹ inklusive Video zu hören, jetzt legt die Truppe um Ian Anderson den Track der Platte nach. Die Single wird von einem animierten Video begleitet:

Passend zur frohen Kunde steht seit heute Jethro Tull – Das Sonderheft in den Läden. Auf 148 Seiten beleuchtet CLASSIC ROCK darin die gesamte Geschichte der Band. Ein brandneues Interview mit Ian Anderson zu THE ZEALOT GENE rundet das umfangreiche Paket ab.

Jethro Tull – Das Sonderheft. Jetzt hier bestellen.

Jethro Tull Sonderheft Cover

CLASSIC ROCK präsentiert: Jethro Tull – das Sonderheft

Überall im Handel erhältlich. Oder jetzt kostenlos bestellen im CLASSIC ROCK Onlineshop.

Mehr als 50 Jahre Bandbestehen, mehr als 50 Jahre, in denen sie die Rockwelt maßgeblich beeinflussten. 2017 feierte Ian Anderson mit seiner Langzeitliebe Jethro Tull Goldene Hochzeit. Doch wo andere ein Fass aufmachen, hielt sich Anderson bescheiden, ja beinahe ein wenig gleichgültig, im Hintergrund. Zu den Feierlichkeiten musste man den Chef quasi überreden. Dem Querflötenvirtuosen ging es eben nie um das Brimborium, sondern um die Musik, die Kunst.

Sie ist es, die Jethro Tull mehr als ein halbes Jahrhundert am Leben und auf der Erfolgsspur hielt. Während Anderson beständig Soloalben veröffentlichte, erscheint nun am 28. Januar mit THE ZEALOT GENE das erste neue Studioalbum von Jethro Tull seit beinahe 20 Jahren. Damit ist dann aber endlich Anlass genug für CLASSIC ROCK, einen längst fälligen und gebührend umfangreichen Blick auf die gesamte Geschichte der Band zu werfen.

Auf ganzen 148 Seiten beleuchten wir die Anfänge der Folk-Prog-Veteranen, blicken noch einmal detailliert zurück auf die musikalischen Highlights AQUALUNG (allein in den USA erreichte es Dreifachplatin) und THICK AS A BRICK (ihrem ersten US-Nummer-1-Album) und betrachten die Band im Wandel der Dekaden. Natürlich darf auch die Geschichte über Jethro Tulls Grammy Gewinn in der Kategorie „Best Hard-Rock-Album“ für CREST OF A NAVE im Jahre 1989 nicht fehlen, bei dem sie selbst die damals herrschenden Heavy-Metal-Giganten Metallica hinter sich ließen.

Neben Interviews und Features aus den Archiven und vielen Specials zu allen Epochen der Tull-Historie hält dieses Sonderheft zwei weitere, ganz besondere Perlen bereit: Ian Anderson hat für uns ganz tief in seinem Bildarchiv gegraben und rares Fotomaterial an die Oberfläche gezaubert.

Außerdem lest ihr darin das brandaktuelle Interview mit Anderson, in dem er nicht nur über das zukünftige Werk THE ZEALOT GENE spricht, sondern auch selbst nostalgisch in die Vergangenheit blickt.

Jethro Tull Sonderheft Cover

Überall im Handel erhältlich. Oder jetzt kostenlos bestellen im CLASSIC ROCK Onlineshop.