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Überraschende Cover-Versionen von AC/DC und Journey

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Panic_At_The_Disco_Press_Pic_3Bei ihrem SXSW-Auftritt coverten Panic! At The Disco überraschend Songs von AC/DC und Journey. Seht hier das Video.

Im Rahmen des alljährlichen Musikfestivals in Austin traten auch die Las Vegas-Alternative Rocker von Panic! At The Disco auf. Bei ihrer Show in einer Rodeo-Arena coverten sie, für die Band doch überraschend, den 1980er Journey-Hit ›Any Way You Want It‹ und den AC/DC-Klassiker ›You Shook Me All Night Long‹.

Seht hier ein Fan-Video der beiden Cover-Songs:

Aufnahmen zu neuem Soloalbum abgeschlossen

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Chris Cornell Bild 03.3 2008 - CMS SourceChris Cornell hat die Studioarbeiten an seinem neuen Soloalbum beendet.

Heute postete der Soundgarden-Sänger auf seiner Facebook-Seite, dass die Aufnahmen zu seinem vierten Soloalbum, dem Nachfolger von SONGBOOK aus dem Jahr 2011, abgeschlossen seien.

In dem Post heißt es: „Der letzte Tag der Soloalbum-Aufnahmen! Danke Brendan [O’Brien], Tom und Kyle. Das war magisch. – CC“

Seht hier Cornells Facebook-Beitrag:

Gibt es bald eine Fortsetzung von „Sonic Highways“?

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foo fighters_interviewDave Grohl und seine Foo Fighters denken offenbar darüber nach, mit ihrer TV-Doku „Sonic Highways“ auch außerhalb der USA Station zu machen.

Im November vergangenen Jahres veröffentlichten die Foo Fighters ihr achtes Studioalbum SONIC HIGHWAYS, nun verrieten Dave Grohl und Co. in einem Interview mit dem Billboard Magazine, dass sie durchaus mit dem Gedanken über eine Fortsetzung ihres SONIC HIGHWAYS-Konzeptes spielen. Diesmal könne das Album und eine dazu gehörige Dokumentation in Städten außerhalb der USA entstehen, so der Foo-Frontmann.

„Es könnte durchaus ein zweiter Teil kommen. Es gibt so viele Studios“, so Grohl. Unter den möglichen Ländern, die die Foo Fighters besuchen könnten, seien England, Deutschland und Australien.
So war Drummer Taylor Hawkins sogar bereits in England und Deutschland auf den Spuren früherer Studios unterwegs. „Da gab es eines in München, in dem Queen, ELO, die Stones und Zeppelin aufgenommen haben. Es hieß Musicland Studios“, so Hawkins.
Die Band hat mittlerweile einige Ideen für ihr nächstes Projekt gesammelt. So überlegt Grohl laut: „Wenn wir beispielsweise in die Abbey Road Studios gehen würden, wäre es ein Spaß, Paul McCartney oder George Martin zu interviewen. Oder wir würden nach Berlin gehen und jemanden wie David Bowie oder Iggy [Pop] interviewen.“
„Vielleicht könnten wir auch nach Melbourne reisen, wo AC/DC ihre ganzen Platten gemacht haben und George Young interviewen“, schlägt Gitarrist Chris Shiflett vor. „Oder man könnte nach Manchester und die Happy Mondays-Jungs interviewen“, so Grohls Vorschlag.

Seht hier den Trailer des „ersten Teils“ der Doku-Serie:

Bevor sie sich an die Umsetzung derartiger Pläne machen können, sind die Foo Fighters aber erst einmal mit der DVD-/Blu-ray-Veröffentlichung des „ersten Teils“ ihrer gefeierten HBO-Serie beschäftigt. Im Sommer kommen sie außerdem für einige Live-Termine nach Deutschland.

Ab heute im Plattenladen

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nikki lane all or nothingUnd wieder stehen ab heute einige Neuveröffentlichungen in den Regalen – hier unsere vier Empfehlungen der Woche:

Nikki Lane stellt uns den Titeltrack zu ihrer neuen Platte ALL OR NOTHIN‘ vor:

Hier findet ihr die Review zu ALL OR NOTHIN’…

Seht hier das Video zu ›Orphan‹ vom neuen Toto-Studiowerk XIV:

Hier findet ihr dien Review zu XIV…

Michael Schenker’s Temple Of Rock geben mit ›Live & Let Live‹ das Eröffnungsstück ihres brandneuen Albums SPIRIT ON A MISSION zum Besten:

Hier findet ihr die Review zu SPIRIT ON A MISSION…

Hört hier Hawkwind mit ›Master Of The Universe‹ – der Song findet sich auf THIS IS YOUR CAPTAIN SPEAKING… YOUR CAPTAIN IS DEAD:
Hier findet ihr die Review zu THIS IS YOUR CAPTAIN SPEAKING…

Michael Schenker’s Temple Of Rock – SPIRIT ON A MISSION


michael schenker spirit on a missionViel Veteranentreffen, wenig Magie.

Mal Genie, mal Scharlatan. Das Leben von Michael Schenker ist geprägt von Gegensätzen. Als er vor einer Weile gefragt wurde, wie er der Nachwelt in Erinnerung bleiben wolle, antwortete er: „Als Geist auf einer Mission, der vom Standpunkt der reinen Selbstentfaltung aus die Freude an der Musik vermittelt.“ Das klingt ein bisschen spinnert, während Rudolf Schenker als älterer Bruder einen genaueren Blick auf das Familienblut hat: „Michael ist mehr ein Einzelkämpfer, das macht den Umgang mit ihm nicht immer ganz leicht“, kommentiert er. Die Scorpions sind der große unsichtbare Geist, der im Hintergrund die Fäden zieht. Sie spielen auch hier eine große Rolle: Herman Rarebell sitzt am Schlagzeug und Francis Buchholz am Bass, die drei waren mit Michael zuletzt im Jahr 1979 am Album ›LOVEDRIVE‹ beteiligt. Sänger Doogie White, der wie ein Fußball-Profi-Söldner im Drei-Monats-Takt den Verein wechselt, ist nach Stationen bei Tank und Demon’s Eye nun bei Schenker gelandet. Er ist neben dem Namensgeber einer der großen Pluspunkte dieser Produktion. Am besten ist das Quartett, wenn es mal neben der handelsüblichen Hard-Rock- und Heavy Metal-Meterware eine originelle Idee ausarbeitet. ›Communion‹ ist ein eleganter Bluesrocker mit geradem Stampfbeat, ›Saviour Machine‹ ein orientalisch anmutendes Gitarrengewitter und bei ›Good Times‹ lässt Michael Schenker aufblitzen, wie viel ›Assault Attack‹-artige Virtuosität noch in seinen Fingern steckt. Diese Platte ist das Ergebnis eines Veteranentreffens: bei diesen Namen kann am Ende kein wirklicher Schrott heraus kommen. Aber ein Werk mit herausragendem Meistercharakter ist es leider auch nicht.

Hawkwind – THIS IS YOUR CAPTAIN SPEAKING… YOUR CAPTAIN IS DEAD – THE ALBUMS & SINGLES 1970-1974

hawkwind this is your captain
Ladbroke Grove, der Londoner Bezirk im Royal Borough of Kensington and Chelsea mit den Eckpfeilern Notting Hill im Süden und Kensal Green im Norden, präsentiert sich heutzutage als begehrenswerte Gegend für solvente Eigentümer maßlos überteuerter Flats und Grundstücke. Das war nicht immer so. Zum Ausklang der Swinging Sixties residiert im damals eher heruntergekommenen Distrikt rund um den Portobello Road Market Londons Underground-Elite: Mitglieder von The Deviants und The Pink Fairies finden sich hier ebenso zur Miete oder kostenlos in gekaperten Squats ein, wie Sam Gopal oder Tyrannosaurus Rex. Auch Hawkwind, 1969 von Dave Brock (Sänger, Gitarrist, Keyboarder), Nik Turner (Saxofon, Flöte), Dik Mik (Synthesizer), Terry Ollis (Schlagzeug), John A. Harrison (Bass) und Huw Lloyd-Langton (Sologitarre) aus der Taufe gehoben und bis auf ein kurzes Trennungsjahr um 1978 nach wie vor existentes Relikt einer vergangenen Ära, starten in Ladbroke Grove durch. Dutzende Musiker, Tänzer, Autoren, Rumhänger, Drogenlieferanten und Möchtegernkreative durchlaufen das anfänglich von Kult-Radio-DJ John Peel immens geförderte Projekt. Rasch in professionelle Puschen kommen Hawkwind, die auch gerne mal unangemeldet am Rande von Open-Air-Festivals aufzutreten pflegen, als das Label United Artists mit einem Vertrag winkt. Frisch bei den Pretty Things ausgestiegen, versucht Dick Taylor sich 1970 ein Standbein als Produzent aufzubauen: Das Debüt HAWKWIND, Auftakt der Elf-CD-Box THIS IS YOUR CAPTAIN SPEAKING… YOUR CAPTAIN IS DEAD – THE ALBUMS & SINGLES 1970-1974, operiert im gleichen Fahrwasser wie seinerzeit die schon etablierten Pink Floyd: Space Rock. Eingezäunt durch den catchy Folk-Blues-Ohrwurm ›Hurry On Sundown‹ und das transzendentere ›Mirror Of Illusion‹ ergeht sich der Rest in unendlichen Weiten des Klanguniversums. Ursprünglich konzipiert als langer Jam namens ›Sunshine Special‹, betitelt nach einer gängigen LSD-Sorte, unterteilt es Taylor in weiser Voraussicht in fünf Segmente. ›Be Yourself‹ erinnert an Jethro Tull, ›Paranoia Part 1 & 2‹ bedient sich Jazz-Rock-Fusionen. Als Produzent George Chkiantz 1971 IN SEARCH OF SPACE in Angriff nimmt, fehlt der nach Einnahme von acht LSD-Trips psychisch geschädigte Gitarrist Lloyd-Langton und den Bass bedient zumindest kurzfristig der von Amon Düül II übergewechselte Dave Anderson. Dominiert von der 16-minütigen, angejazzten Free-Style-Improvisation ›You Shouldn’t Do That‹, tönen Hawkwind auf ›You Know You’re Only Dreaming‹ und ›We Took The Wrong Steps Years Ago‹ einmal mehr wie Pink Floyd. Zur Blaupause gerät die monströse Stoner-Rock-Orgie ›Master Of The Universe‹ – aus den Ingredienzen bastelten sich Monster Magnet oder Queens Of The Stone Age veritable Karrieren. In die heiße Durchbruchsphase geraten Hawkwind, als sich Schlagzeuger Simon King und Bassist Ian Fraser „Lemmy“ Kilmister für DOREMI FASOL LATIDO ins Line Up integrieren. Lemmy, zuvor Gitarrist bei Sam Gopal, malträtiert seinen Bass wie einen Sechssaiter und steuert das hypnotische ›The Watcher‹ bei. Keytracks wie ›Brainstorm‹, ›Lord Of Light‹ und ›Time We Left This World Today‹ geraten zu wahren Wuchtbrummern. Als orgiastisches Happening mit permanent im Einsatz befindlicher Seifenblasenmaschine von Barney Bubbles, psychedelischer Lightshow von Liquid Len, poetischen Rezitationen von Robert Calvert und Tanz-Impressionen von Stacia, Miss Renee, Jonathan Carney und Tony Carrera konzipiert sich der 1973 erschienene Konzertmitschnitt SPACE RITUAL ALIVE IN LIVERPOOL AND LONDON. Nach europaweitem Singlehit ›Silver Machine‹, eine nachträglich im Studio mit Lemmys kehligem Geraune editierte Version vom Benefiz-Konzert im Londoner Roundhouse am 13. Februar 1972, dessen komplettes Hawkwind-Set sich auf GREASY TRUCKERS PARTY findet, gilt die Truppe nun als absolut „heißer Shit“, der sogar Chancen in den USA eingeräumt werden. Noch eine Spur effizienter gerät 1974 das von Roy Thomas Baker, Doug Bennett und der Band co-produzierte HALL OF THE MOUNTAIN GRILL, eine Kombination aus Edvard Griegs ›In The Hall Of The Mountain King‹ und einem Szene-Café auf der Portobello Road namens The Mountain Grill. Mit Neuzugang Simon House an Violine, Mellotron und Synthesizer generieren sich Hawkwind als ›The Psychedelic Warlords (Disappear In Smoke)‹. Es flirrt an allen Ecken und Enden, House persifliert Griegs Klassiker im Titelsong und Speed-Freak Lemmy gibt mit ›Lost Johnny‹ schon mal einen rasanten Vorgeschmack auf Motörhead. Aus gleichem Jahr stammt die im Chicago Auditorium Theatre am 21. März aufgezeichnete Konzertaufnahme THE 1999 PARTY. Insgesamt 15 A- und B-Seiten-Mixe (u.a. ›You Better Believe It‹, ›Paradox‹, ›Seven By Seven‹, ›Urban Guerilla‹) aus jener Phase füllen TIME & STARS: THE SINGLES. Erklärungsbedürftig bleibt indes, warum das finale LP-Werk für die Firma United Artists, WARRIOR ON THE EDGE OF TIME (1975), bei der ansonsten so liebevoll zusammengestellten Werkschau ausgeklammert blieb.

Toto – XIV

Toto XIVAlte Typen, neue Frische.

Wirklich gerechnet hatte lange Zeit keiner mehr mit XIV, sagte Bandkopf Steve Lukather doch vor ein paar Jahren, dass es nie wieder ein Studioalbum von Toto geben wird. Doch dass es in ihnen brodelt, merkte jeder, der sie in den letzten Jahren live erlebt hat. Aber auch da wollte Lukather noch stur sein, eben einfach ein bisschen touren, aber nichts Neues komponieren. Aus einem Streit mit der Plattenfirma, die sie zwingen wollte, neue Stücke zu schreiben, keimte dann doch der Entschluss auf, eine neue Platte aufzunehmen. Was erst aus Trotz entstand, wurde schnell eine Herzensangelegenheit aller beteiligten Musiker. Das Resultat kann sich mehr als hören lassen. Lukathers Talent, unglaublich eingängige Hooklines und Melodien zu kreieren, hat auch hier zugeschlagen. Die Songs gehen sofort ins Ohr, und auch wenn sich auf XIV kein Evergreen befindet, der – wie etwa ›Rosanna‹ oder ›Africa‹ – über Jahrzehnte Teil der Radiolandschaft sein wird, ist das Gesamtbild des Albums extrem stimmig. Und irgendwie wollte Lukather ja auch keine Hitsingles schreiben, sondern beweisen, dass das Konzept des Albums immer noch lebt – und das hat er geschafft.

Nikki Lane – ALL OR NOTHING

nikki lane all or nothingRetrosounds aus Nashvilles stylishstem 2nd-Hand-Shop.

Dan Auerbach steht für Qualität, handgemacht und handfest, weswegen der Frontmann der Black Keys auch als Producer immer gefragter wird – viel beachtet war jüngst seine Arbeit am zweiten Lana-Del-Rey-Album. Ungefähr zeitgleich erschien letztes Jahr in den Staaten (und mit Verspätung nun endlich auch bei uns) aber auch eine Platte, die Auerbach mit einer ungleich unbekannteren Lady erarbeitete: Nikki Lane ist kein Majorlabel-Starlet mit Hollywood-Villa wie Del Rey, sondern ein zünftiges Südstaaten-Rockgör. Dan lernte sie im Laden „High Class Hillbilly“ kennen, wo die aus Greenville, South Carolina, stammende Sängerin urige Vintage-Country-Klamotten sammelt und weiterverkauft. Ein Meeting zweier Gleichgesinnter, das hört man unschwer auf den zwölf Songs von ALL OR NOTHING. Ob verruchtes Rock-Stück (›Sleep With A Stranger‹) oder Tränendrüsen-Steelguitar-Ballade (›Want My Heart Back‹) – hier arbeiten Musiker zusammen, die traditionelle Klänge von Patsy Cline bis Nancy Sinatra so gut verstehen und lieben, dass sie auch wissen: Was sich liebt, neckt sich. (Übersetzung: Es darf mit ein bisschen Indierock-Feel aufgeraut werden.)