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Start Blog Seite 1017

Ab heute im Plattenladen

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james taylorUnd wieder stehen ab heute einige Neuveröffentlichungen in den Regalen – hier unsere Empfehlungen der Woche:

Seht hier eine Vorschau auf James Taylors BEFORE THIS WORLD:

Hier findet ihr die Review zu BEFORE THIS WORLD…

Hört den Song ›Miami‹ vom neuen The Church-Werk FURTHER/DEEPER:

Hier findet ihr die Review zu FURTHER/DEEPER…

Birth Of Joy präsentieren uns den Teaser zu LIVE AT UBU:

Hier findet ihr die Review zu LIVE AT UBU…

So klingt ›Take Your Medicine‹ von Palace Of The Kings WHITE BIRD-BURN THE SKY:

Hier findet ihr die Review zu WHITE BIRD-BURN THE SKY…

James Taylor – BEFORE THIS WORLD

james taylorSchöngeistiger Folk vom Allerfeinsten – besser geht’s nicht.

BEFORE THIS WORLD nennt James Taylor sein neues Album – das erste offizielle Studioalbum seit 13 Jahren, und damit so etwas wie eine kleine, leise Sensation. Nicht nur deshalb, denn die zehn Tracks sind auch musikalisch, atmosphärisch und inhaltlich schlichtweg sensationell. Es ist: Songwriting in Vollendung. Okay, man kann Songs anders schreiben, sicher aber nicht besser. Und auch nicht besser umsetzen. Auch weil es dem 67-Jährigen aus Boston im Verlauf des Albums gelingt, eine geradezu magische, fast schon unwirkliche Aura zu kreieren. Auch wenn sich die Titel in ihrer zurückhaltend elegischen Stimmung ähnlich sind, bleibt das Werk abwechslungsreich und voller, mitunter diskret versteckter Überraschungen. Zwei dieser Überraschungseier heißen ›You And I Again‹ und ›Before This World/Jolly Springtime‹ – Kammer-Folk-Perlen, bei denen Klassik-Star Yo-Yo Ma am Cello mitwirkt. Beim Titeltrack steuert Sting herrliche Vocals bei. Doch auch ohne zusätzliche Star-Power erfüllen die musikalischen Leistungen der Akteure mühelos alle Kriterien des Superlativs. Immerhin gehören zu seiner Live- und Studioband Ausnahmekönner wie Drummer Steve Gadd und Gitarrist Michael Landau. Ihre bewundernswert disziplinierte, dabei aber stets akzentuierte Spielweise sollte jedem Hobby-Musiker als Anschauungsunterricht dienen. Man nehme nur den flotten, im Zweivierteltakt gehalten Folk-Rocker ›Watchin’ Over Me‹. Gelegentlich flirtet Taylor auch mit Country- und Bluegrass-Roots, und weiß auch hier zu brillieren, wie das gefühlvolle ›Wild Mountain Thyme‹ und der Wohlfühl-Opener ›Today Today Today‹ belegen. Am anderen Ende der Dynamik-Skala steht das jazzige, funkige, mit seinen komplexen Harmonien an Steely Dan erinnernde ›Stretch Of The Highway‹. Hier zeigen sich Taylor & Co. ausnahmsweise von ihrer weltlichen Seite – um aber mit der über fünfminütigen Harmonie-Orgie ›Snow Time‹ schnurstracks wieder zu entschwinden: in eine andere, in eine bessere Welt …

Birth Of Joy – LIVE AT UBU

Birth Of JoyTour de Force, Made in France.

Gibt es ein Instrument, das noch vor zehn, 15 Jahren in der Rockmusik überhaupt keine Rolle mehr zu spielen schien? Ja, das gibt es. Die gute, alte Hammond-Orgel, jenes ursprünglich holzfurnierte Ungetüm, das bei Roadies für 80 Prozent aller Bandscheibenvorfälle verantwortlich war. Dass die Hammond gerade eine Renaissance erlebt, ist dem allgemeinen Retro-Trend zu verdanken, aber kaum jemand setzt sie so geschickt ein wie die niederländische Band Birth Of Joy: Hier wird nicht nur mit fetten Akkorden „Fläche gemacht“, sondern dem leicht psychedelisierten Bluesrock mit Fills und Soli Funkyness und Dynamik eingehaucht. Was man nun auch auf dem Live-Doppelalbum LIVE AT UBU miterleben kann, aufgenommen Anfang des Jahres in gleichnamigem Club im französischen Rennes. Live-Doppelalbum? Genau. Wie in den 70ern, als ausladende Konzertmitschnitte quasi Pflicht waren für jeden Künstler mit ein bisschen Selbstachtung. Werden Birth Of Joy dem Format gerecht? Werden sie. Zumal hier Rock-Powerplay mit originell chromatischen Gesangsmelodien veredelt wird, mit Tempowechseln, elegischen Passagen und Dynamikausbrüchen. Und wir auf ihr nächstes Studioalbum jetzt noch ein bisschen neugieriger sind.

Palace Of The King – WHITE BIRD-BURN THE SKY

palace of the king

Das australische Sextett liefert nach zwei exzellenten EPs und einer Vinyl-Only-Veröffentlichung endlich seinen ersten „richtigen“ Longplayer ab. Die Band um Sänger Tim Henwood (u.a. durch sein Mitwirken bei Rogue Traders bekannt) präsentiert erdigen, harten, bluesigen Hard Rock, der sich gut zwischen den Rival Sons, Graveyard, Electric Mary und Led Zeppelin positionieren lässt. Fette 70er-Grooves, knallige Gitarren und ein bissiger Sänger harmonieren bestens. Dazu diese drückende Hammondorgel, die manchmal schon fast zu viel Dominanz ausstrahlt, was wiederum dazu führt, dass man Vergleiche zu den ganz frühen Deep Purple ziehen darf. WHITE BIRD-BURN THE SKY beinhaltet enorm hochwertigen Qualitäts-Retro-Rock mit echten Alleinstellungsmerkmalen. Von dreiminütigen Krachern bis zu über sechsminütigen, teils epischen Stücken mit echtem Led-Zep-Flair zieht einen die Band umgehend in den Bann. Überragend auch die rotzige Mittelfinger-Attitüde bei einem Kracher wie ›No Chance In Hell‹. Das klingt alles nach Retro und doch frisch, wild, aufpeitschend und enorm energisch. Ganz großes Entertainment!

The Church – FURTHER/DEEPER

churchChurch-Alben zählen? Unmöglich. Sicher ist aber: Dieses zählt zu den besten.

Der Kuschelwave von ›Under The Milky Way‹ hat die Australier vor vielen Jahren berühmt gemacht, doch die Band von heute hat mit den schattigen Typen von damals nicht mehr viel gemein. Seit Anfang der 90er Jahre basteln The Church mit viel Hingabe an einer Symbiose aus Beatles und Pink Floyd: Pop und Psychedelic, nie knallbunt, immer dunkel und funkelnd. Die besten Platten der Band bieten exzellentes Handwerk und unendlich viel Inspiration. Gelingt diese Symbiose, zählen The Church auch nach 35 Jahren im Geschäft zu den besten Gruppen der Gegenwart. Doch noch vor wenigen Monaten standen die Zeichen schlecht: Bandchef Steve Kilbey sah sich vom alten Label betrogen, Originalgitarrist Marty Willson-Piper zog kommentarlos nach Schweden und meldet sich seitdem nicht mehr. The Church standen kurz vor der Auflösung, doch Kilbey hat lieber abgewartet, als vorschnelle Entschlüsse zu fassen. Und die Geduld hat sich gelohnt: Alt-Fan Ian Haug schloss sich nach der Auflösung von Powderfinger als Gitarrist der Band an – und sein Einstand gelingt bravourös. Zusammen mit Gründungsmitglied Peter Koppes entwickelte er traumhafte Gitarrenparts, das Picking greift ineinander, alles fließt. Dazu singt Songwriter und Bassist Kilbey mit sanfter Stimme seine mal mystischen, mal romantischen Geschichten vom Verschwinden eines Mannes (›Vanishing Man‹, schönen Gruß an Wilson-Piper) oder dem ›Laurel Canyon‹. Beinahe überirdisch ist die Schönheit von ›Pride Before A Fall‹ und ›Love Philtre‹, die tatsächlich klingen, als hätten sich Dave Gilmour und John Lennon heimlich zu einer Session getroffen.

Seht den deutschen Trailer zum Brian Wilson-Biopic

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Brian wilson biopicHeute kommt der Spielfilm „Love & Mercy“ über das Leben des Beach Boys-Genies in die Kinos. In der Vorschau könnt ihr euch einen Eindruck davon machen.

Brian Wilson gilt als einer der wichtigsten Künstler der Popgeschichte. Mit Songs wie ›Good Vibrations‹, ›Wouldn’t It Be Nice‹ oder ›God Only Knows‹ machte er sich unsterblich. Regisseur Bill Pohland hat mit „Love & Mercy“ die Lebensgeschichte des großen Musikers verfilmt, vom unvergleichlichen Aufstieg bis hin zum Absturz durch Drogen und psychische Probleme.

Hier seht ihr den deutschen Trailer zu „Love & Mercy“:

Wilson wird im Film von Paul Dano und John Cusack verkörpert. In weiteren Rollen sind Elizabeth Banks und Paul Giamatti zu sehen. Pünktlich zum Kinostart ist auch das offizielle Poster zum Film erhältlich:

love and mercy poster

Anfang April ist mit NO PIER PRESSURE Wilsons neues Studiowerk erschienen. Als Gäste sind u. a. die Beach Boys Al Jardine und David Marks, Sebu Simonian von den Capital Cities, US-Country-Star Kacey Musgraves und Zooey Deschanel vertreten. Das Video zur Single ›The Right Time‹ gibt’s hier.

Seht den Clip zum neuen Stück ›Wolf Moon‹

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Neil Young wolf moon video 2Am 26. Juni erscheint Neil Youngs nächstes Album THE MONSANTO YEARS. Nun präsentiert der Songwriter mit ›Wolf Moon‹ einen weiteren Track daraus.

Bereits Ende Mai hat Young das Video zu ›A Rock Star Bucks A Coffee Shop‹ gezeigt. Im Gegensatz zur launigen Rocknummer ist ›Wolf Moon‹ nun ein akustisches Lied mit Youngs charakteristischer Mundharmonika. Hätte musikalisch auch gut auf ein Werk wie HARVEST gepasst. Im Text preist der Kanadier die Schönheit der Natur und warnt vor ihrer Zerstörung. Das ruhigste Stück auf THE MONSANTO YEARS, einer wütenden Abrechnung mit gierigen Konzernen und korrupten Politikern.

Hier könnt ihr euch den offiziellen Clip zu ›Wolf Moon‹ anschauen:

Seht das Video zu ›I Am Free‹

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WolveSpiritWolveSpirit zeigen den Clip zu ihrem neuen Song ›I Am Free‹. Das Stück stammt vom aktuellen Album der Band namens FREE.

Seit ihrer Gründung vor fünf Jahren stehen WolveSpirit für authentischen psychedelischen Hardrock-Sound. So trägt die Combo aus Würzburg den Geist der 60er und 70er ins Heute. Am 5. Juni hat die Oldschool-Truppe ihr jüngstes Werk veröffentlicht, nun zeigt sie das Video zu einem der Songs daraus: ›I Am Free‹.

Hier könnt ihr euch den Clip zum neuen WolveSpirit-Track ›I Am Free‹ anschauen: