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Guns N‘ Roses vs. Nirvana: 09. September 1992 – Axl und Kurt kollidieren bei MTV

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Die MTV Video Music Awards waren schon lange einer der größten Events im Rock‘n‘Roll-Kalender, doch die Ausgabe von 1992 wurde zu einem echten Wendepunkt. Der Wandel lag in der Luft: In den vorangegangenen zwölf Monaten hatte der Grunge einen Pflock durch das Herz der Glam-Metal-Szene getrieben, die in den späten 80ern MTV und die US-Charts dominiert hatte. Axl Rose, eine der Hauptfiguren dieser Szene, hatte Nirvana, die großen Stars des Grunge, eingeladen, bei seiner Geburtagsparty zu spielen und im Vorprogramm der gemeinsamen Tour von Guns N‘ Roses und Metallica aufzutreten. Beide Angebote hatten Nirvana umgehend abgelehnt, was Rose beantwortete, indem er Cobain und seine Frau Courtney Love bei einem Konzert in Orlando, Florida als „einen Junkie mit einer Junkie-Frau“ bezeichnete und sagte: „Wenn das Baby [Love und Cobains neugeborene Tochter Frances Bean] missgebildet auf die Welt kommt, finde ich, dass beide ins Gefängnis gehen sollten“. Nur fünf Tage später würden sowohl GN‘R als auch Nirvana bei den VMAs auftreten – der Showdown war vorprogrammiert.

Matt Sorum (Schlagzeuger, Guns N‘ Roses):
Ich erinnere mich daran, wie Nirvana rauskamen. Wir waren auf demselben Label [Geffen]. Duff McKagan hatte mich auf sie aufmerksam gemacht. Er hatte Demos aus der Zeit, bevor Dave Grohl zur Band stieß, und gab mir ein Exemplar von NEVERMIND. Ich weiß noch, wie ich das Albumcover mit dem Baby sah und dachte, „Das ist echt kultverdächtig“. Wir fragten sie, ob sie mit GN‘R touren wollten und sie lehnten ab. Sie nannten uns „Kommerzrock“.

Amy Finnerty (Leiterin Programmgestaltung, MTV):
Ich war erst 20 und noch ziemlich unwichtig in der Abteilung, aber ich war es gewesen, die sich dafür eingesetzt hatte, dass Nirvanas Video zu ›Smells Like Teen Spirit‹ gespielt wird. Kurt fragte mich also, ob ich zu den Awards mitkommen könnte, und so war ich auf seine Einladung dort. Mir war nicht bewusst, was genau davor passiert war, aber ich kann mich daran erinnern, dass Axl zu ihrem Lager gehören wollte. Er reichte ihnen einen Olivenzweig, weißt du? Am Tag vor den Awards kamen alle Bands zu den Proben und das war der Zeitpunkt, an dem es problematisch wurde.

Krist Novoselic (Bassist, Nirvana):
Nirvana kamen schon früh am Tag für die Produktion der Show in die UCLA westlich von Hollywood. Die Veranstaltung war in der Sporthalle und es gab Wohnwagen für die Künstler, die neben einem Sportplatz aufgestellt wurden.

Tabitha Soren (Co-Moderatorin, VMA Awards):
Die Wohnwagen standen alle nebeneinander. Jeder, der mehr Platz wollte, musste raus gehen, was viele Leute zusammenbrachte, die normalerweise wohl nichts miteinander zu tun gehabt hätten. Zwei der Bands waren Guns N‘ Roses und Nirvana, beide auf dem Gipfel ihrer Popularität. Es gab eine Art Rivalität zwischen den beiden Lagern. Alternative Rock trat an gegen die Veteranen des Heavy Metal.

Bruce Gowers (Regisseur, VMA Awards):
Wir hatten absolut keine Ahnung, dass es eine Fehde zwischen Kurt und Axl gab.

Amy Finnerty:
Bei den Proben spielten Nirvana ›Rape Me‹, was nicht das war, was die VMA-Leute zu hören erwartet hatten.

Kurt Cobain:
Sie würden uns ersetzen, falls wir ›Rape Me‹ spielen sollten.

Krist Novoselic:
Die MTV-Leute waren verärgert. Wir wurden von allen Seiten gebeten, es nicht zu tun.

Rival Sons: Die Kalifornier blicken auf ihr kommendes Album voraus

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Rival Sons 2014 (6)Im Juni kommt das fünfte Rival-Sons-Werk HOLLOW BONES heraus. Nun hat die Band einen Ausschnitt aus dem Song ›Thundering Voices‹ veröffentlicht.

Am 10. Juni ist es soweit: Dann erscheint die neue Rival-Sons-Platte HOLLOW BONES, das erste Album der Band aus Long Beach seit GREAT WESTERN VALKYRIE von 2014. Aufgenommen wurde es in den Nashville LCS Studios unter der Regie von Produzent Dave Cobb – für den seine Schützlinge übrigens „die beste Rock’n’Roll-Band des Planeten“ sind.

Nachdem es im März den Titelsong ›Hollow Bones Pt. 1‹ zu hören gab, blicken die Rival Sons nun mit einem 30-sekündigen Songtrailer zu ›Thundering Voices‹ auf ihren kommenden Langspieler voraus.

Hier hört ihr die Rival Sons mit ›Thundering Voices‹ vom Album HOLLOW BONES:

Die Trackliste zu HOLLOW BONES:
1. Hollow Bones Pt 1
2. Tied Up
3. Thundering Voices
4. Baby Boy
5. Pretty face
6. Fade Out
7. Black Coffee
8. Hollow Bones Pt 2
9. All That I Want

Brian Wilson: Der Beach Boy kündigt Autobiografie an

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Brian WilsonDas musikalische Genie der Beach Boys wird in diesem Jahr die Autobiografie über sein schicksalreiches Leben veröffentlichen. Lest hier einen ersten Auszug.

Zumindest in den USA wird am 11. Oktober „I Am Brian Wilson: A Memoir“ erscheinen. Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit dem bekannten Pop-Autor Ben Greenman. Ob bzw. wann das 320 Seiten starke Werk auch in deutscher Sprache veröffentlicht wird, ist bislang nicht bekannt.

Über Pitchfork wurde jetzt ein erster Ausschnitt veröffentlicht. Darin schreibt Wilson: „Unzählige Male wurde über mein Leben geschrieben und in den meisten Fällen ist das für mich in Ordnung. Manche haben es gut getroffen und manche schlecht. Wenn ich selbst zurück auf mein Leben blicke, sind da so viele Dinge, die schmerzhaft sind. Manchmal spreche ich nicht gerne darüber. Manchmal möchte ich nicht einmal an sie denken. Nun da ich älter werde, hat sich die Art des Schmerzes verändert.“

Wilson, dessen Leben bereits in dem Spielfilm „Love & Mercy“ verfilmt wurde, geht in diesem Jahr zum 50. Jubiläum seines Beach Boys-Meisterwerks PET SOUNDS auf Welttournee.

So wird Brian Wilsons Buch aussehen:
brian wilson

Lest hier den gesamten Ausschnitt auf Englisch:

„My life has been written about over and over again, and that’s mostly okay with me. Other people can talk about my life. Sometimes they’ll get it right and sometimes they’ll get it wrong. For me, when I think back across my own life, there are so many things that are painful. Sometimes I don’t like discussing them. Sometimes I don’t even like remembering them. But as I get older, the shape of that pain has changed. Sometimes memories come back to me when I least expect them. Maybe that’s the only way it works when you’ve lived the life I’ve lived: starting a band with my brothers that was managed by my father, watching my father become difficult and then impossible, watching myself become difficult and then impossible, watching women I loved come and go, watching children come into the world, watching my brothers get older, watching them pass out of the world. Some of those things shaped me. Others scarred me. Sometimes it was hard to tell the difference. When I watched my father fly into a rage and take swings at me and my brothers, was that shaping or scarring? When we watched him grow frustrated with his day job and take solace in music, was that shaping or scarring? Those are all memories but I can’t get to them all at once. I’ve had a whole lifetime to take them in. Now I have a whole book to put them out there.“

Metallica: Update zum neuen Album

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metallica lars ulrich 2013 presseLars Ulrich ist zuversichtlich, dass das von Fans sehnlichst erwartete nächste Metallica-Werk noch dieses Jahr erscheint. Die Platte sei „fast fertig“.

Acht Jahre sind seit dem letzten regulären Metallica-Album DEATH MAGNETIC vergangen – die Kollaboration mit Lou Reed (LULU) von 2011 mal ausgenommen. Seit Längerem heißt es immer wieder, bald sei es so weit, bald komme der nächste Streich. Konkret wurde es dabei selten.

Nun hat Lars Ulrich gegenüber Billboard zumindest ein relativ präzises Veröffentlichungsdatum genannt: „Solange nichts Gravierendes passiert, fällt mir kein Grund ein, warum das Album nicht 2016 erscheinen sollte. Darauf arbeiten wir hin.“ Dem Rolling Stone verriet der Drummer, die LP sei „fast fertig“.

Die lange Wartezeit erklärt Ulrich auch damit, dass die Band nicht mehr wie zu Zeiten von KILL ´EM ALL oder RIDE THE LIGHTNING vorgehe. „Wir lieben es, Songs zu schreiben und aufzunehmen“, aber es gebe daneben so viele andere Dinge zu tun. „Wir genießen es, Botschafter des diesjährigen Record Store Day zu sein, Deluxe-Editionen zu veröffentlichen, solche Sachen.“

Neue Musik sei heute „Teil eines größeren Bildes, nicht unsere exklusive Beschäftigung“. Es gehe ihm und seinen Metallica-Kollegen nicht nur darum, eine neue Platte rauszubringen.

Dementsprechend kommen am 15. April erweiterte Ausgaben von KILL ´EM ALL (1983) und RIDE THE LIGHTNING (1984) heraus – samt bis dato unveröffentlichten Aufnahmen. Einen Tag später wird zum Record Store Day 2016 ein im Pariser Bataclan-Club mitgeschnittenes Livealbum erhältlich sein. Mit der Performance von ›Fade To Black‹ gibt es bereits eine Hörprobe daraus.

Jon Savage – 1966: The Year The Decade Exploded

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1966 jon savage coverDas Buch zum Jahr – ausführlich und brillant.

Der Londoner Jon Savage ist ein begnadeter Chronist der Pop­- und Rock­geschichte. Mit „England’s Dreaming“ sezierte er 1991 die britische Punk­rock-­Historie, sein Großwerk „Teenage“ analysierte 2007 die Jugend­bewegungen aus der Zeit vor dem Pop-­ und Rock­-Urknall. Dabei zeigte er mit beein­druckender Akribie, dass schon Ende des 19. Jahrhunderts alles da war, wovon die Jugend später profitierte: der Mut zur Rebellion, die Dekadenz und Schludrigkeit, vor allem aber der große Bock darauf, cooler als die anderen zu sein. Mit seinem neuen Buch geht der charismatische Autor nun einen folgerichtigen Schritt: „1966“ blickt detailreich auf das Jahr, in dem in England und an vielen anderen Orten die Rockmusik explodierte. Savage hat seinem Werk zwölf Kapitel gegeben, für jeden Monat eines. Das klingt nach puristischer Rückschau, doch der Brite macht auf den 650 Seiten immer wieder das, was er besonders gut kann: Er beschreibt Phänomene und leitet daraus Theorien ab. Es geht natürlich um die Beatles und das swingende London, aber auch um LSD und den Krieg in Vietnam, Schwulenrechte und die Rassenproblematik, Außenseiterkunst und Feminismus. Savage zeigt, dass die Geschichte des Rock’n’Roll und das Jahr, in dem er die Welt auf den Kopf stellte, immer auch eine soziale und politische ist. Wer das dicke Buch vor sich liegen hat, wünscht sich vielleicht hier und da, Savage hätte sich kürzer gefasst. Aber der Mann nimmt seine Rolle ernst: Mehr Pop-­Professor als Pop-­Journalist. Unbedingt dazu hören: Die wunderbare Doppel­-CD, die Savage quasi als Soundtrack zusammengestellt hat.

1966 – The Year The Decade Exploded
VON JON SAVAGE
FABER & FABER
8/10

Guns N‘ Roses: So verrückt, so spektakulär war ihre Rückkehr

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Seht hier die interessantesten Clips und Bilder der beiden ersten Reunion-Shows von Guns N‘ Roses und erfahrt, welche Rolle Dave Grohl dabei schon wieder spielte!

23 Jahre mussten Fans von Guns N‘ Roses auf dieses Wochenende warten. Am vergangenen Freitag und Samstag spielten Axl Rose, Slash und Duff McKagan zum ersten Mal seit 1993 gemeinsame Shows unter dem Namen Guns N‘ Roses.

Als wären diese beiden ausverkauften Konzerte in Las Vegas ohnehin nicht an Besonderheit zu übertreffen, legten die Gunners mit zwei sehr langen und spektakulären Set-Lists, dem Gastauftritt von Ex-Skid-Row-Sänger Sebastian Bach und einer ganz besonderen Bühnen-Requisite noch eine gehörige Schippe drauf.

Ausgerechnet bei der Warm-Up-Show von Guns N‘ Roses, eine Woche zuvor, hatte sich Axl Rose einen gebrochenen Fußknochen zugezogen, weshalb die Band zu einem seltenen, jedoch nicht ganz neuen Mittel greifen musste.

Hier weiterlesen …

The Sheepdogs: Videopremiere zu ›Bad Lieutenant‹

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sheepdogs-future-nostalgia-pressefoto 2016The Sheepdogs zeigen uns ihren (nicht ganz jugendfreien) Clip zum Song ›Bad Lieutenant‹.

Sex, Gewalt, Drogen und Rock’n’Roll. So lauten die Zutaten des neuen Musikvideos der Sheepdogs, in dem es, wie der Songtitel vermuten lässt, um einen dann doch recht bösen Lieutenant geht.

›Bad Lieutenant‹ erzähle die Geschichte eines bösen, bösen Mannes, der seine Abgründigkeit hinter einer Maske verberge, wie die Band erklärt. „Es geht um das Nebeneinander von Gut und Böse, wie es in den „Bad Lieutenant“-Filmen verhandelt wird: Sowohl in Abel Ferraras Original mit Harvey Keitel sowie in Werner Herzogs Remake mit Nicholas Cage.“

›Bad Lieutenant‹ findet sich auf dem fünften, 70s-Rock-inspirierten Sheepdogs-Album FUTURE NOSTALGIA, das Ende Januar erschienen ist.

Morgen (12. April) beginnt die Deutschland-Tour der Sheepdogs, mit sechs Konzerten – präsentiert von CLASSIC ROCK.

Hier sind die Termine:
12.04. Bremen, MS Treue
13.04. Köln, Gebäude 9
14.04. Düsseldorf, FFT
15.04. Frankfurt, Zoom
17.04. Berlin, Roadrunners
18.04. Hamburg, Rock Cafe

Hier seht ihr das so brutale wie unterhaltsame Video der Sheepdogs zu ›Bad Lieutenant‹:

Baroness: Seht hier das Video zu ›Shock Me‹

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baroness Pressefotos 2015Die US-Rocker Baroness zeigen ein künstlerisches Video zu ihrer aktuellen Single ›Shock Me‹.

Nachdem es Ende letzten Jahres einen Lyricclip zu ›Shock Me‹ zu sehen gab, haben Baroness jetzt einen ebenso künstlerischen wie düster verstörenden Kurzfilm zum Song veröffentlicht. Gedreht wurde dieser von Don Tyler und Sänger John Baizley.

›Shock Me‹ stammt vom im Dezember erschienenen vierten Baroness-Album PURPLE, der ersten Studioplatte der Band aus Georgia seit YELLOW & GREEN aus dem Jahr 2013.

Hier seht ihr das Video zu ›Shock Me‹ vom jüngsten Baroness-Werk PURPLE: