Review: Rival Sons – GREAT WESTERN VALKYRIE

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Review: Rival Sons – GREAT WESTERN VALKYRIE

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Rival SonsHerzlichen Glückwunsch, Sie haben Ihr Fahrtziel erreicht.

Vor zwei Jahren veröffentlichten die vier Kalifornier HEAD DOWN. Ein solides Werk, dem aber im Gesamten der Wumms der vorherigen Alben fehlte und bei dem sich die Band noch nicht ganz sicher schien, wohin die Reise geht. Nun also GREAT WESTERN VALKYRIE, wofür sich die Retro-Truppe Anfang des Jahres mit dem neuen Bassisten Dave Beste und Produzent Dave Cobb in ein Studio in Nashville verkroch. Und eines sei vorab gesagt: Diese Platte strotzt nur so vor Energie und bildet einen Querschnitt aus allen musikalischen Ergüssen der Band. So erinnern der Opener ›Electric Man‹ und ›Good Luck‹ stark an ›You Want To‹ und ›Three Fingers‹ der letzten Patte, während die einzige Ballade ›Where I’ve Been‹ dem famosen ›Face Of Light‹ von PRESSURE AND TIME auf den Spuren ist. Das soulig vor sich hin plätschernde ›Good Things‹ entfaltet sich erst beim zweiten Mal hören, genau wie ›Belle Starr‹: Ein wabernder Sound, der sich mit für Rival Sons ungewöhnlich harten Gitarren-Riffs abwechselt – um dann am Ende im Nirvana zu verschwinden. Die erste Single-Auskopplung ›Open My Eyes‹ steht ›All Over The Road‹ von PRESSURE IN TIME in nichts nach, ›Play The Fool‹ überrascht mit einem gelungenen Tempowechsel, wo hingegen ›Rich And The Poor‹ ins Leere läuft und nicht so richtig zur Sache kommen mag. Der einzig verzichtbare Song der Platte. Eine absolute Perle des Albums ist ›Secret‹ – quasi die Fortsetzung des großartigen ›Get Whats Coming‹ von der 2011 erschienen EP. Hirn und Herz bekommen die volle Blues-Packung – ein Fest für die Ohren, wenn sich Jay Buchanan mal wieder die Seele aus dem Leib schreit. Da finden Vergleiche mit Robert Plant ihre absolute Berechtigung. Den Schluss bildet ›Destination On Course‹: Ein-dringlicher Chor-Gesang wechselt sich mit dem Jay’schen Schrei ab, bevor ein Klang-Wirrwarr im Stile von ›Whole A Lotta Love‹ die Fahrt beendet. Bleibt nur zu sagen: Ziel erreicht, Jungs.

1 Kommentar

  1. Wie kann es bloß sein, dass diese Band noch nicht die Stadien füllt??? Mit der Platte sollt es jetzt aber echt mal durch die Decke gehne.

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