Nur wenige Wochen vor dem Release ihres neuen Studioalbums präsentieren Deep Purple den dazu gehörigen Film ›From Here to inFinite‹ und beglücken das Kinopublikum mit einem exklusiven Pre-Listening der neuen Platte.
Am 16. März 2017 um 20:00 Uhr wird die bundesweite Premiere des Kinofilms „From Here To inFinite“ in den deutschen UCI und Cinestar Kinos stattfinden. Der Streifen zeigt intime Einblicke in die Entstehungsgeschichte des neuen Deep Purple Albums INFINITE, das am 07. April 2017 erscheint.
Außerdem werden den Kinobesuchern erstmals exklusive Hörproben der neuen Platte vorgespielt. Die Dokumentation wird in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt.
Wer einen Kinoabend der ganz besonderen Art erleben möchte, der sollte sich Tickets für die UCI Kinowelt in Düsseldorf sichern: Hier nämlich werden die Hardrock-Ikonen Ian Pace und Roger Glover persönlich anwesend sein und im Anschluss an den Film für Fragen zur Verfügung stehen.
Paul McCartney und Ringo Starr arbeiten an neuem Material. Auch Eagles-Gitarrist Joe Walsh ist beteiligt.
Ringo Starr hat via Twitter ein Foto geteilt, auf dem er und Paul McCartney zusammen im Studio zu sehen sind. Dazu schrieb er: „Thanks for coming over man and playing Great bass. I love you man peace and love.“
Wie der „NME“ berichtet, wird McCartney auf Starrs kommendem Soloalbum zu hören sein. Es wäre die erste Platte des Drummers seit POSTCARDS FROM PARADISE von 2015. Die letzte Kollaboration der beiden Beatles gab’s 2010 auf Starrs Y NOT.
Starr veröffentlichte auch ein Bild mit Joe Walsh von den Eagles, dazu die Unterschrift: „And look out Joe W. came out to play what a day I’m having peace and love.“
Thanks for coming over man and playing Great bass. I love you man peace and love. ✌️☮ pic.twitter.com/Z5kpyLLlkO
Der ehemalige Guns N‘ Roses-Schlagzeuger Steven Adler sagt, er habe mit Slash über weitere gemeinsame Gigs zusammen mit Izzy Stradlin zum 30-jährigen Jubiläum von APPETITE FOR DESTRUCTION gesprochen.
Steven Adler, der während der „Not In This Lifetime“-Tour von Guns N‘ Roses im letzten Jahr nur ein kurzes Gastspiel auf der Bühne gab, erzählte nun in einem Interview mit dem Podcast „One by One with Mitch Lafon“, dass er hoffe, im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums vom Gunners-Debüt APPETIT FOR DESTRUCTION noch öfter mit der Band zu spielen.
„Ich habe Slash gefragt, ob er mal mit Axl sprechen könnte“, sagt der Schlagzeuger. „Im Juli wird APPETITE 30 Jahre alt. Und ich dachte mir, wir könnten ja so vier oder fünf Shows im Hollywood Bowl machen und dabei das komplette Album spielen. Zusätzlich könnte man Songs wie ›Civil War‹ oder ›Patience‹ einstreuen. Die Gigs könnte man wiederum aufnehmen. Ich sagte: Frag Axl, vielleicht gefällt es ihm und man könnte mehr daraus machen. So sehe ich das, ich weiß noch nicht, was Axl davon hält.“
„Ich wäre diese Reunion auch anders angegangen. Ich möchte uns alle Fünf auf der Bühne sehen. Axl scheint da etwas anderer Ansicht zu sein und ich respektiere seine Einstellung. Ich bin froh, dass ich Teil dieser Band war, als es allen noch Spaß machte. Alles war neu und aufregend, es hatte etwas Magisches, wenn wir zusammen spielten.“
„Ich möchte, dass wir fünf wieder zusammen auf der Bühne stehen. Ich teile diese sogar mit Frank [Ferrer, aktueller Schlagzeuger] wenn ich meine Songs spielen darf. Ich bin stolz auf das, was wir Fünf erreicht haben.“
Er blickt auch traurig auf den Moment zurück, an dem ihm Duff McKagan offenbarte, dass er sie nicht auf Tour begleiten wird: „Eigentlich sollten Frank und ich zusammen auf Tour gehen. Ich sollte die Songs von APPETITE und USE YOUR ILLUSION spielen, Frank unter anderem die von CHINESE DEMOCRACY. Ich habe über zwei Jahre hinweg zweimal pro Tag 25 Songs geprobt. Ich war fit. Bei der zweiten Probe im März streckte ich mich und hatte plötzlich schreckliche Schmerzen im Arm. Wir spielten weitere sieben Songs, danach tat mein Rücken weh, das war so gegen acht Uhr abends. Um Mitternacht konnte ich nicht mehr aufstehen, so stark waren die Schmerzen.“
„Ich fiel zwei Wochen aus, wurde operiert. Als die Show im Troubadour anstand, war ich wieder fit. Doch Duff rief mich an und sagte: ‚Steven, du wirst diese Tour nicht mit uns spielen.‘ Ich war außer mir. Ich schrie: ‚Du bist das größte Arschloch, das es gibt!‘ und legte auf. Als ich mich beruhigt hatte, rief ich ihn zurück und entschuldigte mich dafür. Und er weiß, dass ich es ehrlich meinte. Ich liebe den Kerl!“
Der australischen Website Noise 11 zufolge mache Young jedoch nicht nur einen kleinen Bühnenausflug und Urlaub in der Heimat, sondern schreibe auch an Material für ein neues AC/DC-Album – mit Axl Rose als Sänger. Demnach wolle er seine Band noch nicht auf Eis legen, sondern zusammen mit seinem Neffen Stevie, Axl und Bühnenmusikern zurückkehren. Weder Angus noch Axl haben das bisher final bestätigt.
Bob Dylan hat den zweiten Song aus seinem Dreifach-Album TRIPLICATE veröffentlicht. ›My One And Only Love‹ wurde bereits von Frank Sinatra und Paul McCartney gesungen.
Am 31. März bringt Bob Dylan mit TRIPLICATE sein 38. Album heraus – und sein erstes Dreifach-Werk. Alle drei Teile sind thematisch in sich geschlossen und tragen eigene Untertitel.
Jetzt lässt uns Dylan nach ›I Could Have Told You‹ mit ›My One and Only Love‹ das zweite Stücke aus dem ersten Teil „‘Til The Sun Goes Down“ hören.
›My One and Only Love‹ wurde von Guy Wood und Robert Mellin geschrieben und 1953 von Frank Sinatra popularisiert. Außerdem nahmen unter anderem Sting, Rod Stewart und Paul McCartney eigene Versionen auf.
Hier ist Bob Dylan mit ›My One And Only Love‹ vom Album TRIPLICATE:
Heute jährt sich der Todestag von Bon Scott zum 37. Mal. Zu Ehren des einzigartigen AC/DC-Frontmans haben wir als „Video der Woche“ den zum Niederknien witzigen Clip zu ›Baby Please Don’t Go‹ von 1975 für euch.
Ronald Belford „Bon“ Scott, gesangliches Ur-Aushängeschild von AC/DC, ging am 19. Februar 1980 auf tragische Weise von uns und ließ eine klaffende Lücke in der Welt der Musik zurück. Der charmante Rabauke und Prototyp eines echten Rock’n’Rollers brandmarkte mit seiner grundehrlichen Straßenköter-Poesie das klangliche und optische Erscheinungsbild von AC/DC auf unnachahmliche Weise. Deswegen wird er auch heute noch – 37 Jahre nach seinem Tod – als einer der besondersten und einzigartigsten Sänger im Universum der Rockmusik betrachtet. Bon Scott ist und bleibt eine Legende, da sind sich ausnahmsweise einmal alle einig. Und das völlig zu Recht.
Zu Ehren des knallharten Kaspers blicken wir auf die Anfangszeit von AC/DC zurück und zeigen euch einen ihrer witzigsten Auftritte. Beim Cover von ›Baby Please Don’t Go‹ im Jahre 1975 erschien Bon Scott als weibliches Pendant zu Angus Young im zuckersüßen Schulmädchen Kostüm, ganz zur Überraschung seiner Bandkollegen. Genießt nun, wie Mr. Scott verspielt seine Zöpfe zwirbelt, sich mitten auf der Bühne eine Kippe anzündet und Angus mit einem großen Hammer verprügelt.
Zwei Half-Speed-Mastering-Preziosen in rotem und weißem Vinyl aus der Werkstatt des Who-Chefideologen.
Spirituelle Alternativen zum religiös Gängigen suchte um 1968 auch der Chefideologe von The Who: Pete Townshend fand sein Heil in den Lehren von Meher Baba (Credo: „Don’t Worry, Be Happy“), einem 1969 verstorbenen indischen Guru, der vom 31. Lebensjahr an bis zu seinem Tod beharrlich schwieg. Schon die in Privatauflagen erschienenen Solowerke HAPPY BIRTHDAY (1970) und I AM (1972) widmete Townshend Meher Baba.
Auch die erste offizielle Sololangrille WHO CAME FIRST vom Oktober 1972 stand unter dem Einfluss des Mystikers. Im Heimstudio ausgetüftelt unter zeitweiliger Assistenz diverser Glaubensbrüder, Faces-Bassist Ronnie Lane, Sänger und Komponist Billy Nicholls sowie Elton-John-Gitarrist und Studiomusiker Caleb Quaye, addierte sich Demomaterial des gecancelten Who-Projektes LIFEHOUSE mit bislang unveröffentlicht Gebliebenem: Aus dem knapp siebenminütigen ›(Nothing Is Everything) Let’s See Action‹ filterte Townshend schon im Vorjahr die athletische Non-LP-Single für The Who.
›Pure And Easy‹ erlebte eine weitere Premiere in ebenfalls robusterer Who-Version auf ODDS & SODS. Ronnie Lanes akustische Country-Ode ›Evolution‹, zu finden auf HAPPY BIRTHDAY in etwas längerer Version, hieß ursprünglich ›Stone‹ und stammte vom Faces-Debüt FIRST STEP. Markanten Country-Einfluss demonstrierten auch ›Time Is Passing‹ und das Jim-Reeves-Cover ›There’s A Heartache Following Me‹. Mit Weisungen von Meher Baba versehen, empfahl sich schließlich das hymnische ›Parvardigar‹.
Stilistisch variabler geriet fünf Jahre später die Kollaboration von Lane und Townshend namens ROUGH MIX: Lanes Händchen für Folk, Country und Versponnenes, das sich schon bei den Faces und seiner Band Slim Chance manifestiert hatte, traf auf Townshends Rock-Vehemenz. Als Anspieltipps seien der instrumentale Titelsong (das einzige Joint Venture des Duos), der New-Orleans-Boogie ›Catmelody‹, das karibisch angehauchte ›Misunderstood‹, der Delta-Slide-Blues ›April Fool‹ sowie die streicherverzierte Suite ›Street In The City‹ empfohlen.
WHO CAME FIRST: 7/10
ROUGH MIX: 7/10
Pete Townshend
WHO CAME FIRST + ROUGH MIX
beide Universal
Bei seiner Show in Brisbane lässt es sich der Boss nicht nehmen, dem Rock’n’Roll-Nachwuchs eine persönliche Lehrstunde in Sachen „Posing“ zu erteilen.
Während der Performance seines Hits ›Growin Up‹ am 16. Februar 2017 in Brisbane, holte Bruce Springsteen in gewohnter Manier einen jungen Menschen zum Mit-Musizieren auf die Bühne. Der glückliche Auserkorene schlug sich wacker an Gitarre und Mikrofon durch den Welthit.
Als Abschluss der herzerweichenden Szene lobte der Boss den jungen Mann und erzählte von seinen eigenen ersten Gitarren-Versuchen: „Bevor wir weitermachen, hier eine Lektion: Als ich in deinem Alter war, habe ich meine erste Gitarre bekommen. Ich nahm sie mit nach Hause und verstand schnell, dass es nicht darauf ankommt, wie gut du spielst, sondern wie gut du dabei aussiehst.“
Nachdem der junge Springsteen selbst nämlich seine Bühnenpräsenz lange Zeit und intensiv vor dem Spiegel geübt hätte, wolle er diese perfektionierten Erkenntnisse nun mit dem Sprössling teilen. Und dann ging’s auch schon los mit den klassischen Rockstar-Posen.
Wie sich der Nachwuchs auf der Bühne neben dem Boss machte, könnt ihr euch in folgendem Mitschnitt der Live-Performance ansehen: