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Pontiak: Erste Single vom neuen Album

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Das Trio Pontiak veröffentlicht in drei Wochen sein neues Album DIALECT OF IGNORANCE. Vorab kann man schon mal einen ersten Song daraus hören.

Die Gebrüder Carney, auch bekannt unter dem Bandnamen Pontiak, haben sich auf ihrer Ranch in Virginia eingesperrt und dort ihre siebte Platte DIALECT OF IGNORANCE aufgenommen.

Darauf präsentieren sie eine angenehme Mischung aus Stoner-, Psych- und Classic Rock und haben bereits den Song ›Tomorrow Is Forgetting‹ auf Spotify veröffentlicht. Nicht-Spotify-Mitglieder können zwar nicht dem gesamten Song, dafür aber einem kleinen Teaser lauschen.

Hier könnt ihr in die neue Single ›Tomorrow Is Forgetting‹ reinhören:

Im April präsentiert euch CLASSIC ROCK Pontiak außerdem live an folgenden Terminen:
21.04. A – Wien, Fluc
22.04. Karlsruhe, Dudefest
29.04. Köln, Stereo Wonderland
30.04. Berlin, Desertfest
01.05. Leipzig, UT Connewitz

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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greg graffinBad-Religion-Sänger Greg Graffin, die Picturebooks, Bush und Black Map versorgen uns heute mit Musik fürs Wochenende.

Das dritte Soloalbum von Bad-Religion-Mann Greg Graffin ist da. Darauf findet sich eine schöne Coverversion von Norman Blakes ›Lincoln’s Funeral Train‹:

Hier findet ihr die Review zu MILLPORT…

Biken, Skaten, Musik machen – die Picturebooks erzählen uns, wie sie ihr neues Album HOME IS A HEARTACHE aufgenommen haben:

Hier findet ihr die Review zu HOME IS A HEARTACHE…

Nicht so recht überzeugen können uns Bush mit ihrer siebten Platte BLACK AND WHITE RAINBOWS und der zugehörigen Single ›Mad Love‹:

Hier findet ihr die Review zu BLACK AND WHITE RAINBOWS…

›Run Rabbit Run‹ ist der explosive Eröffnungssong des zweiten Black-Map-Albums IN DROVES:

Hier findet ihr die Review zu IN DROVES…

Bush – BLACK AND WHITE RAINBOWS

bushDie Warrant des Grunge.

Regenbögen in schwarz-weiß? Schwarz ist nicht im Regenbogen enthalten, weil Schwarz die Ab­­wesenheit von Licht aller Farben bedeutet. Und wo kein Licht ist, kann auch kein Lichtstrahl gebrochen werden. Und dazu ein kunterbuntes Artwork? Wo ist da die Logik? Okay, Gavin Rossdale hat es in letzter Zeit nicht leicht gehabt. Seine Schlamm­schlacht-Trennung von No-Doubt-Frontfrau Gwen Stefani dürfte ihm arg zugesetzt haben. Zumal die ehemalige Gattin direkt einen neuen Kerl am Start hat. Ob man deshalb eine derart überflüssige, uninspirierte, porentief reine und glattpolierte Platte machen muss, das bleibt hier zu klären. BLACK AND WHITE RAINBOWS ist bereits das dritte Werk (das siebte insgesamt) nach der Reunion 2011. Und auch das dritte, auf das man hätte verzichten können. Hier erinnert rein nichts mehr an Hits wie ›Everything Zen‹ oder ›Glycerine‹ vom Debüt SIXTEEN STONE oder ›Letting The Cables Sleep‹ von der dritten LP THE SCIENCE OF THINGS. „Still got mad love for you, Baby“ (aus der ersten Single ›Mad Love‹) – besser früher dran gedacht. Ein Text, der vor schlimmen Klischees und Reimen nur so trieft. ›Peace-s‹, wird in der Bridge noch mal unnötig buchstabiert – lustige Schreibweise? Nein, ein schlicht schrecklicher Song. Einzig der Rausschmeißer ›People At War‹ kann gefallen, auch wenn er mit über fünfminütiger Spielzeit zu lang geraten ist. Dazwischen gesellen sich 13 Tracks pure Lange­weile, das Album ist mit 15 Songs und einer Spielzeit von fast 60 Minuten auch viel zu lang. Ärgerlich verschenkte Lebenszeit. Entweder, Rossdale bekommt ganz schnell die Kurve, oder er muss sich zukünftig vollends auf sein zweites Standbein als Coach von „The Voice UK“ konzentrieren. So geht es jedenfalls nicht.

3/10

Bush
BLACK AND WHITE RAINBOWS
CAROLINE/UNIVERSAL

The Picturebooks – HOME IS A HEARTACHE

picturebooks home is a heartacheInspirierter Heavy-Rock, bei dem die Attitüde stimmt.

Es ist schon ein kleines Wunder, dass sich eine Band aus Gütersloh eine respektable internationale Fanbase aufbauen konnte. Ihre Heimatstadt verfügt eben nicht über eine oftmals nützliche Rock-Community, zudem nährt der Speck­gürtel Ost-Westfalens bei vielen nicht zwangsweise den Wunsch vermeintlich sichere Strukturen zu verlassen. Anders bei den Picturebooks. Ihre Musik kratzt und beißt mit Vintage-Gitarren, Feedbackschleifen und einer bewusst unglatten Produktion gegen den bürgerlichen Mief an, was per se schon mal befreiend ist. Die Musik ist zumeist rifforientiert und garstig, Songs wie ›Wardance‹ eignen sich ideal zum kollektiven Headbangen und funktionieren sicher auf dem nächsten Biker-Treff. The Picturebooks meinen es ernst, die Adaption der Rockvergangenheit ist konsequent vollzogen. Auch zu betonen ist der Titelsong, ein langsamer Soul-Schleicher mit Wolfsgeheul. Auch der beseelte Männerchor in ›Cactus‹ lässt den geneigten Hörer bewundernd aufhorchen – einer der Hits der Platte. Und wenn die Gruppe ihr Potenzial auch auf ganzer Strecke ausspielt, ist sie definitiv eine Bereicherung.

7/10

The Picturebooks
HOME IS A HEARTACHE
ANOTHER CENTURY/SONY

Black Map – IN DROVES

black mapDie Ruhe nach dem Sturm.

Auf ihrem dröhnend schönen Debüt …AND WE EX­­PLO­DE hatten Black Maps vor etwas mehr als zwei Jahren all das zusam­men­gebracht, was die drei Bands der Protagonisten – Dredg, Far und Tro­phy Fire – schon immer ausgezeichnet hatte. Das Er­­geb­nis war ein viel beachtetes Album, das mit unbändiger Spielfreude, ungebremster Riff-Urgewalt und so vielen Ideen punktete, dass kein Song klang wie der nächste. Auf dem neu­en Album funktioniert gleich der explosive Opener ›Run Rabbit Run‹ nach dem bewährten Erfolgsrezept, doch danach gehen Black Map neue Wege. Dabei darf man der Band zugutehalten, dass sie furchtlos experimentiert, allerdings geht dabei auch eine Menge von dem über Bord, was auf ihrem Erstling be­­geistert hatte. So sind die Riffs längst nicht mehr so scharf, die geballte Rock-Power muss des Öf­­teren progressiven Mo­­menten weichen, und an die Stelle unaufhaltsamer Wucht tritt im­­mer häufiger sanfte Me­­lancholie. Damit unterstreichen Black Map ihr Faible für Bombast, positionieren sich aber an einem anderen Ende des Rock’n’Roll­­­­­-Spek­­trums als mit ihrem De­­büt.

6/10

Black Map
IN DROVES
LONG BRANCH RECORDS/SPV

Greg Graffin – MILLPORT

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greg graffinPunk-Evolution mit Wandergitarre.

Das dritte Soloalbum des Bad-Religion-Sängers schließt an die beiden Vorgänger an und hat musikalisch zum Glück nichts mit seiner Stamm­formation zu tun. Ähnlich wie bei Eddie Spaghetti von den Supersuckers, Nikola Sarcevic von Millencolin und Mike Ness von Social Distortion geht die Reise in Richtung Folk, Country und Americana. Apropos Social Distortion: Während beim Vorgänger COLD AS THE CLAY von 2006 noch die Weakerthans als Begleittruppe fungierten, hat sich Graffin jetzt die Rhythmusabteilung und den Gitarristen von Mike Ness’ Band ausgeborgt. Produziert hat sein Bad-Religion-Partner Brett Gurewitz. Das Ergebnis ist ein Album mit tollen Songs und Melodien, jedes der zehn Stücke entwickelt im Laufe der Zeit seinen eigenen Charme. Mit der Cover-Version von ›Lincoln’s Funeral Train‹ (Norman Blake) ist Graffin ein veritabler Hit gelungen, aber auch die anderen Ausflüge in ein Land vor seiner Punkrock-Phase zeigen den promovierten Evolutionsbiologen als Überzeugungstäter, der weiß, was er tut. Wer etwa bei ›Making Time‹ keine Gänsehaut bekommt, ist vermutlich taub. Ein Pflichtkauf nicht nur für Neil-Young-Fans.

8/10

Greg Graffin
MILLPORT
ANTI/INDIGO

RockFels 2017: Neue Bands bestätigt – Tagestickets ab sofort im Vorverkauf!

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Das Line-Up des diesjährigen RockFels Open Air nimmt immer mehr Form an. Erfahrt hier alles über die neuen Bands, ihre Running Order und die ab jetzt erhältlichen Tagestickets!

Vom 15. bis zum 17. Juni 2017 geht es weiter mit dem Spektakel in St. Goarshausen, dann wird zum dritten Mal die idyllische Loreley zum RockFels.

Neben den bislang angekündigten Künstlern Blind Guardian, Krokus, Saltatio Mortis, Kissin’ Dynamite, Tarja, Sanctuary und Ohrenfeindt gibt es jetzt einige neue Namen zu verkünden.

Ihr könnt euch zudem auf die Gitarren-Legende Axel Rudi Pell sowie Queensrÿche und King’s X freuen. Außerdem gesellen sich zu ihnen noch Powerwolf und TXL auf den Spielplan der Freilichtbühne.

Ab sofort werden auch Tagestickets im Vorverkauf angeboten. Wer also Lust auf eine spezielle Band des Line-Ups hat, kann hier die vorläufige Running Order einsehen und herausfinden, wann seine Favoriten auf dem Plan stehen.

Tickets und alle weiteren Infos findet ihr unter: www.rock-fels.de

Fleetwood Mac – TANGO IN THE NIGHT DELUXE EDITION

fleetwood mac tangoWie Fleetwood Mac trotz interner Dissonanzen ihr zweitbestes Werk nach RUMOURS hinbekamen.

Als Stevie Nicks, Lindsey Buckingham, Christine McVie, Mick Fleetwood und John McVie im April 1987 mit TANGO IN THE NIGHT ihr 14. Studioalbum sowie das fünfte und bis dato letzte der Erfolgsbesetzung in die Verkaufsregale bugsierten, stand es um den internen Zusammenhalt denkbar schlecht. Oder wie Stevie Nicks es diplomatisch ausdrückte: „Jeder in der Band führte damals ein Leben, auf das er heutzutage gewiss nicht stolz ist“.

Gestartet ursprünglich als Solowerk Buckinghams, schied ausgerechnet der Sänger, Gitarrist, Komponist und Co-Produzent just nach den Aufnahmen und vor einer gebuchten Welttournee aus. Ebenfalls auf dem Zahn­­fleisch ging die mit ihrem dritten Solowerk ROCK A LITTLE, einer Solotournee und einem Aufenthalt in der Betty-Ford-Klinik schwer beschäftigte Stevie Nicks. Von den 18 Monaten Produktionszeit verbrachte Nicks gerade einmal zwei Wochen gemeinsam mit der Band im Studio.

Dass das mit mehr als 15 Millionen Kopien zweitbestverkaufte Album zehn Jahre nach dem Meilenstein RUMOURS trotzdem so stringent und kohärent ausfiel, lässt sich eigentlich nur mit Magie, Talent und dem kreativen Potenzial des Quintetts erklären. Einmal mehr avancierten diverse Ohrwurm-Aus­kopp­­lungen, etwa Nicks‘ ›Seven Wonders‹, Buckinghams ›Big Love‹ und ›Family Man‹ sowie McVies ›Everywhere‹, ›Little Lies‹ und ›Isn’t It Midnight?‹, rasch zu Fanfavoriten.

Zum 30. Jubiläum liegt TANGO IN THE NIGHT nun remastert in gleich mehreren For­ma­­ten neu auf: Für die DELUXE EDITION wur­­de das Original um zwei weitere CDs mit B-Seiten und Outtakes (13 Tracks) sowie 12-Inch-Remixen (14 Tracks) ergänzt. Auf der DVD finden sich das Originalalbum in 96 kHz/24-bit Stereo sowie fünf Promovideos. Abgerundet wird das Paket mit der Vinyl­ausgabe im ursprünglichen Cover. Fans mit kleinerem Geldbeutel greifen entweder zur Doppel-CD oder zur Standardausgabe.

9/10

Fleetwood Mac
TANGO IN THE NIGHT DELUXE EDITION
Warner