Review: Greg Graffin – MILLPORT

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greg graffinPunk-Evolution mit Wandergitarre.

Das dritte Soloalbum des Bad-Religion-Sängers schließt an die beiden Vorgänger an und hat musikalisch zum Glück nichts mit seiner Stamm­formation zu tun. Ähnlich wie bei Eddie Spaghetti von den Supersuckers, Nikola Sarcevic von Millencolin und Mike Ness von Social Distortion geht die Reise in Richtung Folk, Country und Americana. Apropos Social Distortion: Während beim Vorgänger COLD AS THE CLAY von 2006 noch die Weakerthans als Begleittruppe fungierten, hat sich Graffin jetzt die Rhythmusabteilung und den Gitarristen von Mike Ness’ Band ausgeborgt. Produziert hat sein Bad-Religion-Partner Brett Gurewitz. Das Ergebnis ist ein Album mit tollen Songs und Melodien, jedes der zehn Stücke entwickelt im Laufe der Zeit seinen eigenen Charme. Mit der Cover-Version von ›Lincoln’s Funeral Train‹ (Norman Blake) ist Graffin ein veritabler Hit gelungen, aber auch die anderen Ausflüge in ein Land vor seiner Punkrock-Phase zeigen den promovierten Evolutionsbiologen als Überzeugungstäter, der weiß, was er tut. Wer etwa bei ›Making Time‹ keine Gänsehaut bekommt, ist vermutlich taub. Ein Pflichtkauf nicht nur für Neil-Young-Fans.

8/10

Greg Graffin
MILLPORT
ANTI/INDIGO

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