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Billy Joel: Jubiläums-Show mit Bruce Springsteen

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Bruce Cpringsteen Billy Joel Madison Square GardenGestern feierte Billy Joel seinen 100. Auftritt im New Yorker Madison Square Garden. Mit Bruce Springsteen spielte er ›Born To Run‹ und ›Tenth Avenue Freeze-Out‹.

Niemand sonst trat so oft im Madison Square Garden auf wie Billy Joel. 100 Mal stand der New Yorker Sänger in der legendären Konzert- und Sportstätte seiner Heimatstadt auf der Bühne.

Als Jubiläums-Gast holte Joel sich einen alten Bekannten aus New Jersey: Bruce Springsteen. Gemeinsam gaben die beiden am Mittwochabend die Springsteen-Klassiker ›Born To Run‹ und ›Tenth Avenue Freeze-Out‹ zum Besten. Fan-Videos zeugen davon.

Bruce Springsteen und Billy Joel in New York:

Klaatu: Magical Mystery Tour

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KlaatuSie waren die Beatles. Oder zumindest dachten das 1977 eine Million Plattenkäufer. 40 Jahre später erzählen uns Klaatu die ganze Wahrheit über einen ziemlich unvergesslichen Trip.

(Text: Ian Ravendale)

Es war wohl eine der mysteriösesten Veröffentlichungen von Capitol Re­­cords. Die Platte, in Kanada kryptisch 3:47 EST betitelt, aber international einfach als KLAATU vertrieben, beinhaltete keinerlei Information über die Band, keine Fotos, keine Credits. Und zeitweise kursierten Gerüchte, dass sich dahinter eine andere, viel be­­rühmtere Gruppe versteckte…

Nach dem Erscheinen im August 1976 erntete das Album zahlreiche begeisterte Kritiken. Der kanadische „Record Month“ bezeichnete es als „ein hervorragendes Konzeptwerk“, während die werten Kollegen bei „Trou­­ser Press“ von einer „beeindruckenden Sci-Fi-Antwort auf Bowie“ sprachen. Die Rezensionen schlugen sich allerdings nicht in den Verkaufszahlen nieder und es sah so aus, als würde es ziemlich schnell auf den Grabbeltischen landen.

Dann änderte sich schlagartig alles, als am 17. Februar 1977 ein Ar­­tikel mit der Überschrift „Could Klaatu Be Beatles? Mystery Is A Magical Tour“ erschien, verfasst von Steve Smith, einem jungen Journalisten, der für die Tageszeitung „Providence Journal“ aus Rhode Island arbeitete. „Wir bekamen immer einen Haufen Alben zum Rezensieren. Wenn sie nicht ausgewählt wurden, landeten sie auf einem Stapel, von dem man sich bedienen konnte“, so Smith. „Ich sah die Platte von Klaatu, nahm sie mit nach Hause und hörte sie mir an. Einiges darauf klang nach den Beatles, also fing ich an, zu recherchieren. Und ich konnte keine Antworten finden.“ Die wichtigste Frage, auf die Smith eine Antwort finden wollte, war schlicht und einfach: Warum klang das Album so sehr nach den Fab Four? „Das fiel mir fast sofort auf. Das Stück ›Sub-Rosa Subway‹ ist total Beatles-esk.“

In seiner Kritik von 1977 schrieb Smith, dass der Gesang auf dem Song „exakt wie Paul McCartney“ klinge, das Schlagzeug „wie Ringo Starrs“ und „die Gitarrenarbeit wie George Harrisons und John Lennons“. ›Doctor Marvello‹ hörte sich laut Smith an wie George Harrison in der ›Blue Jay Way‹-Zeit „mit den übrigen Beatles als Backing-Musiker“. Andere Lieder hatten „Zitate aus der Beatles-Vergangenheit, etwa das Singen durch Fuzz-Effekte, ‚Yeah yeah yeahs‘ und unverwechselbare Harmonien.“

Auf dem Cover von Ringo Starrs Soloalbum GOODNIGHT VIENNA von 1974 war der Drummer in der Tür des Raumschiffs aus dem Film „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ von 1951 zu sehen, neben dem riesigen Roboter und in dem Outfit, das Schauspieler Michael Rennie als Klaatu trug, der außerirdische Friedensbotschafter. Smith fragte sich auch, ob der Bandname selbst ein Hinweis war. Zusammenfassend (und ohne sich festzulegen) kam er zu dem Schluss, dass es sich bei dieser ge­­heimnisvollen Formation um 1. die Beatles, 2. ein paar Beatles mit anderen Leuten, 3. eine von den Beatles unterstützte Band oder 4. eine völlig unbekannte, aber brillante und talentierte Gruppe handeln konnte. Smith kontaktierte Capitol Records, um mehr Informationen zu bekommen, doch bekam nichts Greifbares. „Sie sagten mir, dass sie nichts wussten. Das glaubte ich ihnen nicht. Man nimmt eine Band nicht einfach so blind unter Vertrag. Sie sagten, sie hätten sie durch Frank Davies unter Vertrag genommen, der sie auf Daffodil Re­­cords in Kanada veröffentlicht hatte.“

„Ich hatte im Studio von [Rush-Produzent] Terry Brown in Toronto zwei oder drei Daffodil-Acts aufgenommen und produziert“, sagt Davies heute. „Er spielte mir ein paar der Klaatu-Tracks vor und ich sagte, er müs­se mir nichts weiter zeigen, ich wolle sie unter Vertrag nehmen. Mein Label war zwar in Kanada an­­sässig, aber ich zog damals mit meinen Künstlern los, um einen Deal für die USA an Land zu ziehen, oder auch weltweit. Ich spielte die Songs Rupert Perry vor, damals A&R-Chef von Capitol in den USA. Er liebte sie und sagte, er würde die Band gerne signen.“

Doch Klaatu wollten sich nicht auf ausgetretenen Pfaden bewegen. „Sie wollten einen neuen Weg versuchen“, so Davies. „Sie machten kei­­ne Fotos, gaben keine Interviews, hatten keine Biografie. Das fand ich cool. Es war mal was anderes. Sie wollten auch nicht live auftreten.“

„Wir waren drei unbekannte Typen aus Toronto und wollten nicht, dass sich die Aufmerksamkeit auf uns als Individuen richtet“, sagt Klaatu-Sänger/Bassist/Keyboarder John Woloschuk. „Wir wollten, dass wirklich nur die Musik im Mittelpunkt steht. Außerdem wussten wir, dass die Musik, die wir aufnahmen, auf der Bühne unmöglich von drei Leuten wiedergegeben werden konnte.“

Für seinen Artikel fragte Steve Smith Frank Davies, ob Klaatu die Beatles seien. „Nein“, antwortete der. Smith ging dann einige der „Hinweise“ durch, die er gefunden hatte, und Davies gestand ihm vage zu, dass sie „ziemlich akkurat“ seien. „Ich wollte definitiv so wenig wie möglich preisgeben!“, sagt Davies heute. „Das Album war zu dem Zeitpunkt schon seit sechs Monaten auf dem Markt. Wir hatten eine tolle Presse dazu bekommen, aber es hatte sich in den USA nur 7.000 bis 8.000 mal verkauft. So waren wir schon an dem Punkt an­­gelangt, wo wir dachten, das Debüt sei ge­­gessen, und die Band hatte schon das zweite Album in Angriff genommen, das sich prächtig entwickelte. Dann erschien Steves Artikel und plötzlich gingen die Verkäufe durch die Decke.“

Klaatu entstanden, als John Woloschuk im September 1974 be­­gann, im Toronto Sound Studio des britischen Produzenten und Tontechnikers Terry Brown zu arbeiten. Brown hörte und mochte die Demos, die Wo­­loschuk mit Gitarrist Dee Long eingespielt hatte, und nahm sie bei seiner Produktionsfirma unter Vertrag. Schlagzeuger Terry Draper stieß im Februar 1975 dazu und das Trio be­­gann in seiner Freizeit, jenes Album aufzunehmen. „Terry Brown war unser Toningenieur und Co-Produzent“, so Draper. „Das vierte Mitglied der Band. Er verpasste uns einen großartigen Sound. Die Platte wurde dann über drei Jahre aufgenommen. Wir hatten alle noch Jobs, also arbeiteten wir abends und spät nachts daran.“

Als alles im Kasten war, gab Frank Davies Klaatu einen Vertrag bei Capitol. „Sie wussten nicht, wer wir waren“, bestätigt Woloschuk und fügt hinzu: „Sie signten uns, nachdem sie unser Debüt gehört hatten. Es war Frank, der den Deal zu diesen Bedingungen in die Wege leitete. Sie müssen stark genug an die Musik ge­­glaubt haben, um das Risiko einzugehen.“

Queen: Hier den neuen Trailer zu „Bohemian Rhapsody“ sehen

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Trailer Bohemian RhapsodyDie Vorfreude auf das kommende Queen-Biopic steigt: Jetzt gibt’s einen mehr als zwei Minuten langen Trailer zum Film mit Rami Malek als Freddie Mercury.

„Bohemian Rhapsody“ konzentriert sich auf die Zeit von der Gründung Queens 1970 bis zum Live-Aid-Auftritt der Band 1985. Nachdem es im Mai bereits einen ersten Teaser zu sehen gab, ist jetzt eine zweite, schon deutlich längere Vorschau da.

Queen-Sänger Freddie Mercury wird im Film von Rami Malek („Mr. Robot“) dargestellt. Gwilym Lee spielt Brian May, Ben Hardy gibt Roger Taylor und Joseph Mazzello ist John Deacon. Ins Kino kommt der Spielfilm in Deutschland voraussichtlich am 31. Oktober.

Der Trailer zum Queen-Film „Bohemian Rhapsody“:

Greta Van Fleet: Neuer Track ›When The Curtain Falls‹

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Greta Van Fleet When The Curtain FallsDie schillernde Hoffnung am Rockhimmel: Greta Van Fleet veröffentlichen ihre neue Single ›When The Curtain Falls‹.

In regelmäßigen Abständen bringt die Retro Rock Bewegung dann doch wieder ein paar ganz besondere Acts hervor. Man erinnere sich da beispielsweise an die Rival Sons vor gut acht Jahren, bei denen schon ab und an ganz eindringlich die Led-Zeppelin-Glocken geklingelt haben.

Eine junge Band, die das jetzt noch auf die Spitze treibt, heißt Greta Van Fleet und stammt aus dem seltsamen Örtchen Frankenmuth bei Detroit in den USA. Sänger Josh Kiszka erinnert schon nach den ersten Tönen sofort an Robert Plant in dessen besten Jahren.

Das ist dem Großmeister selbst schon aufgefallen, wie er jüngst in einem Interview erklärte: „Diese Stimme. Die hat er sich von jemandem geliehen, den ich ziemlich gut kenne!“ (lacht)

Nach zwei EPs soll noch in diesem Jahr das erste Album erscheinen. Eine brandneue Single gibt es jetzt schon zu hören.

Greta Van Fleet – ›When The Curtain Falls‹:

Little Steven: Neues Album SOULFIRE LIVE!

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little steven liveEnde Juli spielt Little Steven mit seinen Disciples Of Soul zwei Konzerte in Deutschland. Im August erscheint das 3CD-Set SOULFIRE LIVE!

Während Bruce Springsteen bei seinen Broadway-Konzerten gerade die Solonummer abzieht, nutzt Kumpel Little Steven die freie Zeit, um an eigener Musik zu arbeiten.

Vergangenes Jahr veröffentlichte der Gitarrist der E Street Band mit SOULFIRE sein erstes Studioalbum seit 18 Jahren, im August folgt nun das Konzert-Album SOULFIRE LIVE! auf drei CDs.

Darauf finden sich neben zahlreichen Songs von der jüngsten Platte Klassiker wie ›I Am A Patriot‹ oder ›Out Of The Darkness‹. Lediglich digital ist SOULFIRE LIVE! bereits jetzt erhältlich.

Seine letzte Show in Deutschland spielte Little Steven mit seiner Begleitband The Disciples Of Soul am 4. Juli in Köln. In wenigen Tagen kehrt das Rockurgestein zurück – präsentiert von CLASSIC ROCK:

Little Steven 2018 in Deutschland:

23.07. Hamburg, Große Freiheit 36
25.07. Karlsruhe, Zeltival

Songliste: SOULFIRE LIVE!

1. Soulfire
2. I’m Coming Back
3. Blues Is My Business
4. Love On The Wrong Side of Town
5. Until The Good Is Gone
6. Angel Eyes
7. Some Things Just Don’t Change
8. Saint Valentine’s Day
9. Standing In The Line Of Fire
10. I Saw The Light
11. Salvation
12. The City Weeps Tonight
13. Down And Out In New York City
14. Princess of Little Italy
15. Solidarity
16. Leonard Peltier
17. I Am A Patriot
18. Groovin‘ Is Easy
19. Ride The Night Away
20. Bitter Fruit
21. Forever
22. Checkpoint Charlie
23. I Don’t Want To Go Home
24. Out Of The Darkness

Little Steven Soulfire Live!

Beside Bowie – The Mick Ronson Story

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Beside Bowie The Mick Ronson StoryDVD: ausgezeichnet recherchierte Doku, die Mick Ronsons mannigfaltige Talente würdigt.

Eine Rockgeschichte, die wie andere auch begann: Ein wenig bekannter Sänger und Komponist namens Da­­vid Bowie suchte einen Gitarristen. Schlagzeuger John Cambridge, der wenig später von der Bildfläche verschwand, holte einen Virtuosen aus dem nordenglischen Hull nach London: Mick „Ronno“ Ronson. Zwei Jahre später standen beide als Mitglieder der Spiders From Mars an der Schwelle zum Weltruhm. Bowie blieb auch nach seinem Tode das weltweit verehrte Rock-Genie, Ronson starb 1993 verarmt und nahezu vergessen mit nur 46 Jahren.

Heute obliegt es der Witwe Suzi Ronson, die kollektiv schief geratene Erinnerung an ihren Gatten Mithilfe von Regisseur Jon Brewer geradezurücken. Rares Archivmaterial, unterfüttert von Interviewsegmenten mit u.a. Tony Visconti, Lou Reed, Ian Hunter, Angie Bowie, Gitarrist Earl Slick und den Pianisten Rick Wakeman und Mike Garson, überrascht in 100 Minuten mit erstaunlichen Fakten: Ronson, Arrangeur, Komponist und Sänger, avancierte rasch zu Bowies rechter wie linker Hand, erhielt aber bis zum abrupten Finale am 3. Juli 1973, als Bowie in Londons Hammersmith Odeon das Ende der Band verkündete, kaum Würdigung für seine mannigfaltigen Talente. Bei den Spiders From Mars gab Ronson den platinblonden Keith Richards zu Bowies rothaarigem Mick Jagger. Oder, wie es „Ronno“ selbst formulierte: „Bowie was the woman, I was the man.“

Ronsons Post-Bowie-Aktivitäten starteten mit kurzer Solokarriere parallel zur Mitglied­schaft in Mott The Hoople. Bob Dylans Einladung zur „Rolling Thunder Revue“ folgte ebenso wie die Hunter-Ronson-Band sowie zahllose LP-Produk­tionen (u.a. John Mellencamp, Morrissey). Kurz vor seinem Ende kam Ronson abermals mit Bowie zu­­sammen, begleitete ihn 1992 beim Freddie Mercury Tribute und auf dem Album BLACK TIE, WHITE NOISE. Für die Doku stand Bowie nicht mehr vor der Kamera zur Verfügung, er lieferte seine Erinnerungen an den Weggefährten aber als Audiomaterial.

9/10

Beside Bowie: The Mick Ronson Story
UNIVERSAL

Various Artists – WOODY GUTHRIE – THE TRIBUTE CONCERTS

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Woody Guthrie Tribute Concerts

Erstmals komplett: die Shows im Gedenken an den Folkhelden.

Am 3. Oktober 1967 starb Woodie Guthrie in New York an Corea Huntington, da war er 55 Jahre alt. Ein beziehungsweise drei Jahre später fanden in der Carnegie Hall und der Hollywood Bowl Gedenkkonzerte für die – nicht zuletzt von jüngeren Musikerkollegen – fast kultisch verehrte Folk-Ikone statt. Auf der Bühne standen Zeitgenossen (Pete Seeger) und vor allem Fans wie Bob Dylan, Joan Baez, Judy Collins und Richie Havens. Auf zwei Alben wurden in der Folge Highlights aus den Shows veröffentlicht, auf WOODY GUTHRIE – THE TRIBUTE CON­CERTS finden sich jetzt erstmals alle Aufnahmen von damals, in der originalen Reihenfolge – inklusive kurzer Redepassagen der Schauspieler Robert Ryan, Will Greer und Peter Fonda, in denen sie von Guthries Leben und Werk erzählen und den Songschreiber selbst zitieren.

Star des ersten Abends war sicher Bob Dylan, für den es der erste Auftritt nach seinem Motorradunfall 1966 war und der Guthrie vor dessen Tod am Krankenbett besucht hatte. Zusammen mit elektrischer The-Band-Unterstützung spielte er drei Songs. In der Hollywood Bowl trat dafür Folk-Chan­teuse Joan Baez auf. Zweimal dabei waren unter anderen Pete Seeger, Sohn Arlo Guthrie und Sängerin Odetta. Ergänzt werden die Aufnahmen von zwei festgebundenen Büchern, in denen sich zahlreiche Fotos sowohl von Guthrie selbst als auch von den beiden Konzerten finden, dazu gibt’s Essays zu Leben und Werk des Musikers, alte Zeitungsartikel, Noten und Texte zu den Songs und eine mehrseitige lyrische Ehrerbietung Dylans an seinen Helden. Ein echtes Komplettpaket also.

8/10

Various Artists
WOODY GUTHRIE – THE TRIBUTE CONCERTS
BEAR FAMILY

Paul Simon: Neues Album zum Ruhestand

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paul simon stranger to strangerAm 22. September gibt Paul Simon in New York sein letztes Konzert. Zuvor veröffentlicht er das Album IN THE BLUE LIGHT mit Neuinterpretationen.

Im September erscheint die 14. Studioplatte von Paul Simon. Darauf finden sich neu eingespielte Versionen bekannter Stücke des Songwriters. Es handle sich um Lieder, „die ich fast richtig fand oder die seltsam genug waren, um beim ersten Mal überhört zu werden“, so Simon.

IN THE BLUE LIGHT kommt begleitend zum Abschluss der Abschiedstournee des 76-jährigen Musikers heraus. Am 22. September wird Simon in seiner Heimat Queens zum letzten Mal auf der Bühne stehen.

Abzuwarten bleibt, ob die neue Platte auch als Abschiedsalbum gedacht ist, oder ob die Konzentration auf Neuinterpretationen vielleicht ja den Eintritt in eine neue späte Werkphase bedeutet.

Simons aktuell jüngstes Studiowerk ist STRANGER TO STRANGER von 2016.

Die Songs auf IN THE BLUE LIGHT:

1. One Man’s Ceiling Is Another Man’s Floor
2. Love
3. Can’t Run But
4. How the Heart Approaches What It Yearns
5. Pigs, Sheep and Wolves
6. René and Georgette Magritte With Their Dog After the War
7. The Teacher
8. Darling Lorraine
9. Some Folks’ Lives Roll Easy
10. Question for the Angels