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The Doors – WAITING FOR THE SUN 50TH ANNIVERSARY DELUXE EDITION

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doors waiting for the sun deluxe

Das einzige Nummer-1-Werk der Doors als Jubiläumsausgabe mit 14 Archivsongs.

Als von Januar bis Mai 1968 in den TTG Stu­dios in Hollywood un­­ter der Ägide des peniblen Produzenten Paul A. Rothchild die Aufnahmen zum dritten Doors-Album anstanden, steckte das kalifornische Quartett in der Klemme: Frontmann Jim Morrisons Lyrik-Songbook hatte sich auf die beiden ersten Alben verteilt und gab kaum noch Ideen her. Nach dem Durchbruch mit dem US-Charttopper ›Light My Fire‹ bestimmten Konzerttourneen, Interviews und TV-Auftritte den Alltag, für die Komposition von neuem Material blieb leider schlichtweg keine Zeit. Bis auf wenige Ausnahmen, etwa die schon zuvor geschriebene, zweite und finale US-Nummer-1 ›Hello, I Love You‹, die einen Pla­­giatsprozess wegen ihrer Ähnlichkeit zu The Kinks’ ›All Day And All Of The Night‹ nach sich zog, sowie ›Summer’s Almost Gone‹, entstand das erste und einzige US-Nr.1-Album WAITING FOR THE SUN mehr oder minder aus dem Steh­greif.

Gleich zwei Songs (›Five To One‹, ›The Unknown Soldier‹) widmeten sich einer militärischen Thematik. ›My Wild Love‹ baute auf indianische Rhythmik, vom episch theatralischen ›Celebration Of The Lizard‹ blieb nur das Ende ›Not To Touch The Earth‹ übrig, in ›Spanish Ca­­ravan‹ demonstrierte Gitarrist Robbie Krieger seine fortgeschrittenen Flamenco-Künste. Für die 50TH ANNIVERSARY DELUXE EDITION fassen sich zwei CDs und eine Vinyl-Ausgabe im aktuellen Remastering der Stereo-Mix-Version von Bruce Botnick zusammen. CD Nummer 2 enthält auch noch 14 bislang unveröffentlichte Tracks: Neun frühe Rough Mixes sowie fünf Kon­zertmitschnitte vom September 1968 in Kopen­hagen.

10/10

The Doors
WAITING FOR THE SUN 50TH ANNIVERSARY DELUXE EDITION
ELEKTRA/WARNER

Gewinnspiel: Das neue Cinderella Boxset sichern !

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1982 in Philadelphia gegründet, entwickelten sich Cinderella, zunächst eher in der Glam und Hairspray Metal Szene zu Hause, zu einer der wichtigsten und erfolgreichsten Amerikanischen Heavy Blues Rock Bands überhaupt!

Das Box-Set „The Mercury Years“ vereint alle Studioalben der Band sowie eine Auswahl von B-Sides und Live-Tracks auf 5 CDs im schicken Papp-Schuber. Wir verlosen die Box, welche am 21. September erscheint.

[contact-form-7 id=“80739″ title=“Cinderella Boxset“]

(Teilnahmeschluss ist der 21. September 2018)

Rival Sons: Neuer Song ›Do Your Worst‹

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Rival Sons Do Your WorstDie Rival Sons haben einen neuen Song und ein neues Video am Start.

Endlich gibt es wieder frische Musik von den Rival Sons. Die Truppe aus Kalifornien veröffentlichte gestern ihren neuen Song ›Do Your Worst‹, die erste Single ihres neuen Albums, das Anfang 2019 erscheinen soll.

Das Video ist ein Zusammenschnitt von Szenen aus dem Tourleben der Sons und zeigt sie bei Live-Auftritten und lustigen Backstage-Ulkereien.

Hier ›Do Your Worst‹ sehen:

Mötley Crüe: Wieder zusammen im Studio

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Ein Twitterpost von Vince Neil sorgt für Aufregung und Verwirrung bei Fans…

Am 31. Dezember 2015 trugen sich Mötley Crüe offiziell in Los Angeles selbst zu Grabe. Die letzte Show ihrer Abschiedstour sollte das endgültige Ende der Sunset Strip-Legenden besiegeln.

Doch gestern twitterte Frontmann Vince Neil fröhlich, dass er gerade ins Studio fahre, um vier neue Songs mit seiner Crew aufzunehmen. Dass sie nicht mehr miteinander touren, bedeute schließlich nicht, dass sie keine Musik mehr zusammen machen könnten.

Vince Neil Twitter

Wenig später wurde diese Aussage von Nikki Sixx bestätigt. Der Bassist streut außerdem Hinweise ein, dass die neuen Lieder mit dem Biopic über Mötley Crüe namens „The Dirt“ zu tun haben.

In einem Tweet meinte er: „Glaubt uns, das werden richtige Sprengsätze. Ihr könnt euch alle entspannen, wir werden euch bald einige neue Killertracks auf die 12 geben. Bob Rock ist der Produzent. Es geht um unseren Film, wir wissen, was wir tun.
Nikki Sixx twitter

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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Monster Truck EvolutionDie Jungs von Monster Truck plätten mit ihrer neuen Scheibe wieder alles, was sich ihnen in den Weg stellt! Dazu kommen neue Alben von Ann Wilson und Paul Weller.

Mit ihrem dritten Album TRUE ROCKERS treffen die Kanadier von Monster Truck zielsicher in die Mitte, nämlich dahin, wo das Herz des Rock’n’Rollers schlägt !

Hier geht’s zur Review…

Von True Rocker zu TRUE MEANINGS. Der „Modfather“ Paul Weller greift zur Akustikgitarre und präsentiert dabei ein paar hübsche, melancholische Songs:

Hier geht’s zur Review…

Ann Wilson zollt mit Ihrem Album IMMORTAL ihren Idolen und alten Wegbegleitern einen würdigen Tribut:

Hier geht’s zur Review…

Ann Wilson – IMMORTAL

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Ann Wilson Immortal

Ein musikalischer Nachruf.

Auf ihrer letztjährigen US-Solotournee konnte man schon erahnen, wohin die Reise ihres ersten Alleingangs nach dem Ende von Heart gehen würde. Auf der Setlist standen neben einigen Klassikern ihrer ehemaligen Band ausschließlich Coversongs. Der rote Faden diesbezüglich wird auf IMMORTAL konsequent weitergezogen – jedoch mit dem Ansatz, dass ausschließlich Kompositionen (mit Ausnahme des Eagles-Tracks ›Life In The Fast Lane‹ aus der Feder von Joe Walsh zu Ehren Glenn Freys) verstorbener musikalischer Wegbegleiter, Freunde oder stilprägender Ikonen neu interpretiert werden. IM­­MORTAL ist trotz des – wenn man die Namensliste liest – traurigen Anlasses beileibe kein Album, das Trübsal bläst, sondern vielmehr die Magie der Musik feiert. Hier finden Lieder zueinander, die normalerweise nie gemeinsam auf einer Platte gelandet wären und die wirklich eindrucksvoll verdeutlichen, dass ein borniertes Denken in engen Gen­reschranken schlichtweg unnötig ist. Audioslave, Tom Petty, David Bowie und Cream reihen sich so nahtlos aneinander wie in der zweiten Albumhälfte Eagles, Amy Winehouse und George Michael, die allesamt durch ihre Kunst unsterblich wurden.

8/10

Ann Wilson
IMMORTAL
BMG/WARNER

Monster Truck – TRUE ROCKERS

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Monster Truck True Rockers

Rock’n’Roll-Soul.

Ich sag’s gleich vorneweg: TRUE ROCKERS, das dritte Album der Kana­dier, trifft zielsicher in die Mitte, dahin, wo das Herz des Rock’n’Rollers schlägt. Gleich der Opener (die verdrehte Oberschwester Dee Snider gibt sich hier als Gastsänger die Ehre) mit seinem Gospel-Feeling, der großartigen 70er-Hardrock-Orgel, den satten Gitarrenriffs und dem mitreißenden Gesang von Frontmann Marv Harvey versprüht pure Lebensfreude. Dieser Vibe zieht sich durch die komplette Scheibe, denn über die gesamte, ange­nehm kompakte Spielzeit von knapp 40 Minuten wird es keine Sekunde langweilig. Der flotte Galopp aus kräftigem Bluesrock, noch kräftigeren Doom- und Stoner-An­leihen und einem unaufdringlichen, weil ehrlichen Pop-Appeal wird nur gebremst durch die etwas gezügelten ›Undone‹ und ›Hurricane‹, die sich als Mittelachse und Rausschmeißer aber bestens einfügen. Highlights aufzuzählen erübrigt sich, denn hier wird tatsächlich auf konstant hohem Niveau gezockt. Hervorzuheben ist allerdings das famose Orgelspiel von Brandon Bliss, das man in dieser Qualität, verbunden mit absoluter Songdien­lichkeit, auf aktuellen Releases nicht allzu oft hört. Hier zahlt sich wohl die Tournee mit Deep Purple aus, auf der Bliss einige Tipps und Tricks vom mächtigen Don Airey mitnehmen konnte. Will ich live sehen!

8/10

Monster Truck
TRUE ROCKERS
MASCOT/ROUGH TRADE

Text: Holger Jahnel

Paul Weller – TRUE MEANINGS

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Paul Weller True Meanings

Der „Modfather“ greift zur Akustikgitarre.

In seine Konzerte baute Paul Weller zuletzt oft einen Zugabenteil mit akustisch dargebotenen Songs ein (bevor es mit energischen Rausschmeißern wie ›Shout To The Top‹ oder ›The Changing­man‹ nochmal laut wurde). Auf TRUE MEANINGS nimmt der Brite diese ruhige, fast abgeklärte Stimmung wieder auf. Dazu passt, was er letztens in einem Interview sagte: Er sei in den letzten zehn Jahren im Einklang mit sich selbst gewesen. Die Sorgen um das Alter, die Angst vor Kreativitätsverlust: wie weggefegt. So klingt ein Mann, der mit sich im Reinen ist. Sämtliche Stücke seines neuen Albums hat Weller mit akustischer Gitarre aufgenommen, mal angereichert mit Klavier, mal mit Bläsern, Orgel, Streichern und Laid-Back-Schlagzeug. Der mittlerweile 60-jährige „Modfather“ singt von suchenden Seelen, von der Liebe, vom Weitermachen und Ankommen. „I got love all around, don’t need nothing else“, heißt es einmal. Das mag kitschig klingen und ist es manchmal auch – hübsche, melancholische Songs kommen dabei aber trotzdem heraus. Wer den politisch bewegten, wütenden The-Jam-Weller hören will, wird allerdings weniger Freude haben. Obwohl einer Zeile wie „In a world full of pain/Why add to it?“ gerade heute ja durchaus auch eine politische Di­­mension innewohnt.

7/10

Paul Weller
TRUE MEANINGS
PARLOPHONE/WARNER