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Paul Weller – TRUE MEANINGS

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Paul Weller True Meanings

Der „Modfather“ greift zur Akustikgitarre.

In seine Konzerte baute Paul Weller zuletzt oft einen Zugabenteil mit akustisch dargebotenen Songs ein (bevor es mit energischen Rausschmeißern wie ›Shout To The Top‹ oder ›The Changing­man‹ nochmal laut wurde). Auf TRUE MEANINGS nimmt der Brite diese ruhige, fast abgeklärte Stimmung wieder auf. Dazu passt, was er letztens in einem Interview sagte: Er sei in den letzten zehn Jahren im Einklang mit sich selbst gewesen. Die Sorgen um das Alter, die Angst vor Kreativitätsverlust: wie weggefegt. So klingt ein Mann, der mit sich im Reinen ist. Sämtliche Stücke seines neuen Albums hat Weller mit akustischer Gitarre aufgenommen, mal angereichert mit Klavier, mal mit Bläsern, Orgel, Streichern und Laid-Back-Schlagzeug. Der mittlerweile 60-jährige „Modfather“ singt von suchenden Seelen, von der Liebe, vom Weitermachen und Ankommen. „I got love all around, don’t need nothing else“, heißt es einmal. Das mag kitschig klingen und ist es manchmal auch – hübsche, melancholische Songs kommen dabei aber trotzdem heraus. Wer den politisch bewegten, wütenden The-Jam-Weller hören will, wird allerdings weniger Freude haben. Obwohl einer Zeile wie „In a world full of pain/Why add to it?“ gerade heute ja durchaus auch eine politische Di­­mension innewohnt.

7/10

Paul Weller
TRUE MEANINGS
PARLOPHONE/WARNER

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