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Videopremiere: The Weight – ›Rich Man’s Pride‹

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The Weight - Rich Mans Pride The Weight haben ein geniales neues Video zur Single ›Rich Man’s Pride‹ für uns…

The Weight aus Wien haben mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum bereits 2017 ganz schön für Furore gesorgt. Einerseits wegen ihres wunderbaren Retrosounds, der trotz eindeutig ausmachbarer Inspirationsquellen frisch und eigenständig klingt, auf der anderen Seite wegen ihres genialen Videos zur ersten Single ›Trouble‹, das eine legendäre Albumcover-Schnitzeljagd darstellt.

Jetzt hat das sympathische Quartett einen weiteren Clip zum Song ›Rich Man’s Pride‹ fertiggestellt und beweist abermals viel Geschmack, ein Händchen für aufregendes Storytelling und tolle Bilder:

Hier die Premiere zu ›Rich Man’s Pride‹ sehen:

Tourdaten von The Weight:

01.10. Bochum, Matrix
02.10. Köln, Yard Club
04.10. Bremen, Meisenfrei Blues Club
05.10. Hamburg, Indra
06.10. Eutin, Jan’s Garage
12.10. Leipzig, Hellraiser
13.10. Reichenbach, die Halle
19.10. Burgrieden, Die Halle
20.10. Bayreuth, Kneipenfestival – Liebesbier
22.11. Bad Friedrichshall, Lemmys Bar
23.11. München, Strom
24.11. Aalen, Frapé
29.10. Innsbruck, Hard Rock Cafè
30.10. Ravensburg, Zehntscheuer
01.12. Burglengenfeld, VAZ Pfarrheim
08.12. CH – Zürich, Dynamo
13.12. Berlin, Rock at Sage
14.12. Erfurt, Museumskeller
15.12. Döbeln, KL17
21.12. A – Wien, Support von The New Roses
28.12. A – Wien, Kammgarn Hard

The Living End – WUNDERBAR

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The Living End - WUNDERBARDie wunderbare Leichtigkeit des Songwriter-Daseins.

The Living End aus Australien wurden irgendwann mal Kumpels der Hosen und von denen – ähnlich wie TV Smith – auf den deutschen Markt als Vorband geschubst. Bei mir blieb damals eher wenig hängen, gute Songs zwar, aber auf einen Stil konnten sie sich nie einigen. Erst jetzt kommt mit WUNDERBAR ihr wohl bisher reifstes Werk. Jeder Song steht für viel Arbeit im Studio und viele Ideen, die allesamt von Tobias Kuhn in Berlin kanalisiert und aufgenommen wurden. Der ehemalige Miles-Gitarrist und jetzige Produzent hat ganze Arbeit geleistet. Die Tristesse des Berliner Winters und der spärlichen Unterbringung hat den Stadionrock aus der in Australien sehr populären Band getrieben und die Songs textlich engagierter und musikalisch differenzierter werden lassen. Wenn ich mir ein Album backen könnte, das Rock mit politisch korrekter Message und unheimlicher stilistischer Spannweite vereint, dann ist das die Neue von The Living End. Anspieltipps: alles. Son­dertipps: ›Amsterdam‹, nur E-Gitarre und Sänger Chris Cheney, eine kleine Hommage an Billy Bragg. ›Too Young To Die‹, ein Wink an Paul Wellers The Jam, und ›Love Won’t Wait‹, ein mitreißender, melancholischer The-Clash-Reggae.

9 von 10

The Living End
WUNDERBAR
BMG/WARNER

John Butler Trio – Mehr von allem

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John Butler Trio

Mehr von allem

John Butler liebt Skrillex so sehr wie Dolly Parton, Beyonce genauso wie Gillian Welch, wie er offen zugibt. Ent­sprechend eklektisch klingt HOME, sein erstes Studioalbum seit vier Jah­ren. Butlers Wurzeln mögen in Folk und Blues liegen, dazu gesellen sich hier allerdings elektronische Beats und Synthesizer (am prominentesten im getriebenen Titelstück), kraftvolle Gitarrenriffs und Breitwand­refrains (›Just Call‹, ›Running Away‹, ›Miss Your Love‹), die klar machen, warum der in den USA geborene aber in Australien lebende Sänger in seiner Heimat ein Star ist und die ihn bisweilen wie eine Mischung aus Mumford & Sons und U2 klingen lassen. Ein relativ schlichter Songwriter-Countrysong wie ›Coffee, Methadone & Cigarettes‹ bleibt da eine Randerscheinung. Butler tritt wuchtiger und, ja, sagen wir vielseitiger auf denn je. Keine Platte für Puristen, Ohrwürmer gibt’s dafür zuhauf.

6 von 10

John Butler Trio
HOME
CAROLINE/UNIVERSAL

Phil Collins – PLAYS WELL WITH OTHERS

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Phil Collins - PLAYS WELL WITH OTHERS

Viel Collins: 4-CD-Set mit zahllosen Sessions, Kollabos und Duetten.

Es gab eine Zeit, da schien Phil Collins wirklich allgegenwärtig. Selbst Genesis-Bandkollege Tony Banks fand für diese Periode in den 80er- und 90er-Jahren in ei­­ner Doku über die Art-Rock-Pioniere recht deutliche Worte: „15 Jahre war er überall. Man konnte ihm nicht entkommen – es war ein Alptraum!“ Collins’ Allgegenwärtigkeit manifestierte sich nicht nur via Genesis und Solokarriere, sondern auch mittels zahlreicher künstlerischer Kollabo­rationen. PHIL COLLINS – PLAYS WELL WITH OTHERS packt auf vier CDs 59 Tracks zusammen. Da gibt es natürlich einiges zu entdecken: Mit der sa­­kralen Psy­­chedelic von ›Guide Me Orion‹ trumpfte er 1969 als Teil von Flaming Youth auf. Schon Mitglied bei Genesis, entwickelte der kleine Schlagzeuger mit mächtigem Wumms Appetit auf Studiosessions: Bei Peter Banks, Argent, Tommy Bolin, Brian Eno, John Cale, Robert Fripp, John Martyn, Robert Plant, Gary Brooker, Al Di Meola und Peter Gabriel half er aus. Zum regelrechten Parallel-Job entwickelte sich sein zeitweiliger Einsatz beim Jazz-Rock-Ensemble Brand X. Nach dem Durch­bruch als Solist intensivierte sich das berufliche Engagement noch, weil Collins jetzt ganze LPs (u.a. von Frida, Eric Clapton) produzierte. Adam Ant, Howard Jones, Tears For Fears und Band Aid konnten ebenso auf Collins Unterstützung bauen wie Paul McCartney, George Harrison, die Bee Gees, David Crosby oder Stephen Bish­op. Mit Kusshand übernahm er auch Aufträge für afroamerikanische Soul-, Funk- und Jazz-Ko­ryphäen wie Philip Bailey, Chaka Khan, die Isley Brothers, Four Tops und Quincy Jones. In Duet­ten glänzte er mit Tony Bennett und Lil’ Kim. Auch bei Konzerten half er gerne und häufig aus – Disc 4 widmet sich vollends seinen Live-Akti­vitäten. Riesig geehrt fühlte sich Phil Collins, als ihm The Buddy Rich Big Band eine Einladung zukommen ließ.

8 von 10

Phil Collins
PHIL COLLINS – PLAYS WELL WITH OTHERS
WARNER

Neil Young: Songwriter spielt beschwingten neuen Song ›Eternity‹

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Neil Young PressefotoIm Capitol Theater in New York stellte Neil Young mit Promise Of The Real seinen neuen Song ›Eternity‹ vor. Er selbst saß dabei am Klavier.

Ob der unermüdlich produktive Neil Young an seinem nächsten Album arbeitet? Wer weiß. Jedenfalls spielte der Kanadier bei seinem Auftritt gestern im Capitol Theater in New York einen neuen Track: ›Eternity‹.

Young nahm für das hoffnungsvolle, beschwingte Stück hinter dem Piano Platz, begleitet wurde er von seiner aktuellen Band Promise Of The Real.

„Das erste Mal spielten wir den Song in einem Zug. Wir haben den Zug nicht hier, aber wir versuchen es einfach mal ohne ihn“, scherzte Young davor.

Im Refrain singt er: „Woke up this morning in a house of love/Oh fortunate me/I hope I’m living in a house of love/For eternity.”

Neil Young mit ›Eternity‹:

All Them Witches – ATW

All Them Witches

Jam-Trip durchs Niemandsland

Nach dem eher aufwändigen Pro­duktionsprozess ihrer Vorgänger­scheibe kehren All Them Witches nun mit ATW wieder auf den Teppich zurück, sperren sich in eine Hütte ein und nehmen ihren fünften Streich so reduziert wie möglich auf. Das Ergebnis präsentieren die Musiker aus Nashville gewohnt psychedelisch, „trippy“ könnten die Anglophilen unter uns gar dazu sagen, und wechseln dabei zwischen noisiger Schubkraft wie im Opener ›Fishbelly 86 Onions‹ oder ›1st Vs. 2nd‹ und vielen zurückgelehnten Grooves, am deutlichsten auszumachen im wunderbar entspannten und zehn Minuten andauernden Superjam ›Harvest Feast‹. Vor allem aber liegt der Fokus auf der Akzentuierung verschiedener Hypnose-Stadien, die sich meist recht zielstrebig und eindeutig durch die Songstrukturen drücken. Mal klingt es dann eben mantrisch und wallend, fast schon tantrisch, dann wieder schläfrig-betörend wie im Endstück ›Rob’s Dream‹ und macht Kopf und Lider angenehm schwer… Man nehme eine Prise Floyd, leichtere Sabbath-Ideen wie ›Laguna Sunrise‹, ein wenig Lärm, grelle Neonlichter und blutrote Farbschwaden und ist immer noch nicht ganz da, wo All Them Witches einen hinführen. Aber immerhin fast…

7 von 10

All Them Witches
ATW
NEW WEST RECORDS

Bachman & Turner: Alte Leidenschaft

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Bachman & Turner 2010Bachman-Turner Overdrive zählten in den Siebzigern zu den größten und gefragtesten Rock-Acts, bevor das Erfolgs-Line-up 1977 auseinander brach. Die beiden kreativen Köpfe Randy Bachman (links im Bild) und Fred Turner haben zwar danach noch einige gemeinsame Projekte verfolgt, aber seit gut 20 Jahren nicht mehr gemeinsam an neuen Songs gearbeitet. Doch jetzt melden sich die Kanadier mit einer Welttournee und dem neuen Album BACHMAN & TURNER zurück im Rock­geschäft.

Mitte der Siebziger gab es kaum eine Band, die größer war als Bachman-Turner Overdrive – und das gilt sowohl in kommerzieller als auch in inhaltlicher Hinsicht. Das Erfolgsresultat der über 40-jährigen Karriere der Gruppe: über 100 Platin- und Gold-Auszeichnungen, die aus 20 verschiedenen Ländern stammen. Der kanadische Vierer hat unter anderem das Kunststück vollbracht, in den US-Billboard-Charts sowohl in den Single- als auch in den Album-Charts parallel Platz eins zu belegen, zudem platzierten Bachman-Turner Overdrive etliche Songs in den Top 50, darunter unsterbliche Rock-Hymnen wie ›Takin’ Care Of Business‹, ›You Ain’t Seen Nothin’ Yet‹, ›Let It Ride‹, ›Roll On Down The Highway‹, ›Hey You‹, ›Blue Collar‹, ›Not Fragile‹, ›Four Wheel Drive‹, ›Looking Out For #1‹, ›My Wheels Won’t Turn‹ und viele mehr.

Nun, über drei Jahrzehnte nach dem Aus des erfolgreichen Siebziger-Line-ups, machen die beiden Chefs wieder gemeinsam Musik. Vor wenigen Monaten absolvierten Fred Turner und Randy Bachman erste gemeinsame Reunion-Shows, vor einigen Tagen ist zudem ein neues Album auf den Markt gekommen, das schlicht BACHMAN & TURNER heißt. Die zwölf Stücke darauf sind auch der ausschlaggebende Grund für die Wiedervereinigung der Kanadier. „Denn ohne das Material“, so betont Fred Turner, der extra für die Konzerte 50 Kilo abgespeckt hat, „hätte ich keine Lust auf das Projekt gehabt. Ich war fünf Jahre lang im Ruhestand, und es gab eigentlich keinen Grund, das zu ändern. Zumindest so lange nicht, bis sich nun die Gelegenheit gab, wieder ins Studio zu gehen, kreativ zu sein. Ich fühle mich wie neu geboren!“

Bachman und Turner haben sich mehrere Monate in ihr Studio in ihrer Heimatstadt Winnipeg zurückgezogen, um an den Liedern zu arbeiten. Und sie hatten Spaß. Viel Spaß. „Es war mir wichtig, diese Platte zu machen“, betont Randy Bachman, der ebenfalls deutlich an Gewicht verloren hat, um für die Gigs in Topform zu kommen. „Aber nicht, weil ich unbedingt viele Leute damit erreichen wollte. Und wir beide sind auch nicht aufs Geld angewiesen – wir haben in der Vergangenheit genug verdient, um bis ans Lebensende davon zehren zu können. Nein, es ging mir nur darum, etwas zu tun, das mir persönlich Freude bereitet. Als wir im Studio waren, kam es mir so vor, als hätten wir die Uhr zurückgedreht. Es gab vom Gefühl her keinen Unterschied zwischen den Siebzigern und heute.“
Einen Unterschied aber gibt es doch: Bachman und Turner sind heute nur zu zweit, ihre Kollegen Robbie Bachman, Randys Bruder, und Blair Thornton spielen nicht mehr mit. Daher gehen Bachman und Turner auch nicht mit dem Zusatz „Overdrive“ auf Tour, sondern unter ihren eigenen Namen – einer der Gründe dafür ist eine diesbezügliche Klage, die Robbie Bachman und Thornton vor Gericht eingereicht hatten.

Juristische Auseinandersetzung sind nichts Neues in der Karriere der Band. Als Randy Bachman in den Neunzigern unter anderem eine Solokarriere startete und dabei ein Logo verwendete, das dem von Bachman-Turner Overdrive sehr ähnlich sah, musste er sich ebenfalls mit den Ex-Kollegen vor dem Kadi streiten. Ein Schritt, der auf beiden Seiten tiefe Wunden gerissen hat. Erst jetzt, Jahrzehnte später, sind sie vollständig verheilt. Das Duo blickt nicht zurück, sondern kümmert sich stattdessen lieber um Zukünftiges – Basis dafür ist ihre langjährige Freundschaft. „Ich kenne Fred, seit ich 14 Jahre alt bin“, unterstreicht Bachman den heutigen Ansatz. „Wir haben uns immer im Bus getroffen, jeder von uns hielt einen Gitarrenkoffer in der Hand und war auf dem Weg zur Probe oder zu einem Konzert. Wir bewegten uns stets in denselben Kreisen, haben vieles gemeinsam. Das verbindet.“

Und zwar so sehr, dass sich Randy im vergangenen Jahr entschloss, Fred zu fragen, ob dieser nicht auf seinem neuen Soloalbum mitwirken wolle. Bachman wollte auf der Platte mit verschiedenen Gastsänger arbeiten, und da er und Turner in den letzten Jahren auf rein privater Basis bereits wieder in regelmäßigem Kontakt standen, erschien es ihm nur logisch, seinen alten Freund um den Gefallen zu bitten. Eine Bitte, die sich als Initialzündung für die Reunion erwies. Der Track ›Rock’n’Roll Is The Only Way Out‹, den Bachman komponiert hatte und der für die Kollaboration mit Turner gedacht war, entpuppte sich als der Funke, der das Feuer neu entfachte. „Ursprünglich sollte Fred nur auf diesem Song zu hören sein“, so Bachman. „Er war perfekt für seine raumgreifende, voluminöse Stimme. Als er dann ins Studio kam, um die Nummer einsingen, war ich so begeistert, dass ich ihn bat, sich noch an anderen Tracks zu versuchen. Außerdem wurde ich neugierig und fragte ihn, ob er mir das Material vorspielen könne, an dem er gerade gearbeitet hatte. So kam schließlich eins zu anderen, und ehe wir uns versahen, waren wir wieder als Bachman & Turner zusammengekommen. Eine natürliche Entwicklung, im wahrsten Sinne des Wortes…“

Und zwar so natürlich, dass die beiden um jeden Preis vermeiden wollen, dass zu viel Druck auf dem Projekt lastet. Denn das würde die Kreativität töten, da sind sie sich einig. Als Manager fungiert daher keine große, international vernetzte Agentur, sondern ihr langjähriger Kollege und Freund Gilles Paquin, der ebenfalls in Winnipeg ansässig ist. Mit ihm haben sie Pläne geschmiedet – doch dabei geht es nicht mehr um die Eroberung der Charts oder die Erfüllung von Rockstar-Träumen. „Wenn es bei der Sache nur darum gegangen wäre, die alten Bachman-Turner Overdrive-Songs aufzuwärmen und mit ihnen noch einmal einen Batzen Kohle einzustreichen, hätte ich Nein gesagt“, sagt Fred Turner mit fester Stimme. „Ich möchte den Fans etwas bieten, etwas Neues, Frisches. Denn dann kann ich auf Tour gehen, ohne dass das Ganze einen schalen Beigeschmack bekommt. Wir bieten den Leuten etwas, das sie in dieser Form noch nicht kennen. Das macht den Reiz der Sache aus.“

Ein Reiz, der bei den Zuhörern ankommen wird, denn die Songs schlagen den Bogen zwischen dem klassischen Overdrive-Sound und der Jetztzeit. ›Rollin’ Along‹ beispielsweise erinnert an den Klassiker ›Roll On Down The Highway‹, während ›Traffic Jam‹ mit seinem jazzigen Flair an die Leichtigkeit eines Mark Knopfler erinnert. Besagtes ›Rock’n’Roll Is The Only Way Out‹ markiert nicht nur den Beginn der Reunion, sondern ist auch die stärkste Hymne auf dem Album: treibend, markig, aber dennoch einfühlsam. In ›Moonlight Rider‹ besticht Bachman mit seinen Solo-Qualitäten, während ›Can’t Go Back To Memphis‹ sich perfekt fürs Live-Set eignet, da der Song schon binnen Sekunden im Ohr hängen bleibt.

„Ich habe in den Neunzigern The Guess Who reformiert, später dann das Bachman-Cummings-Projekt gestartet und arbeite nun wieder mit Fred zusammen – das ist einfach unglaublich!“, jubelt Randy Bachman. „Ich fühle mich wunderbar, bin rundum glücklich mit der Situation. Ich hätte nie gedacht, dass mir das jemals wieder in dieser Form passieren würde.“

2015 veröffentlichte Randy Bachman seine Soloplatte HEAVY BLUES.

Metallica: Kirk Hammett denkt über Soloalbum nach

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metallica„Es wäre ganz sicher kein Metal-Album“: Metallica-Gitarrist Kirk Hammett hat Soloambitionen – und empfiehlt seinen Bandkollegen dasselbe.

Gerade haben Metallica neue Deutschland-Konzerte angekündigt, da sorgt Kirk Hammett in einem Interview mit dem britischen Metal Hammer für Aufsehen. Der Gitarrist spricht da von einem Haufen Solomaterial, das er „herumliegen“ habe und das „ganz klar nichts für Metallica“ ist. Der Stapel an Material werde „größer und größer“.

Sollte daraus eine eigene Platte werden, dann werde diese „verrückt, stilistisch ausschweifend und zugleich in sich geschlossen“ sein.

Aber keine Angst: Seinen Ausstieg bei den US-Metal-Legenden plant Hammett seinen Soloambitionen zum Trotz nicht. Dennoch rät er auch seinen Metallica-Kollegen, eigene Wege zu gehen: „Ich wäre nicht überrascht, wenn alle von uns eigene, unabhängige, autonome Sachen machen würden. Ich halte das für gesund, und wenn du dann zur Band zurückkommst, dann tust du das mit umso größerem Enthusiasmus. Es würde sich wie ein Camping-Ausflug anfühlen, nach dem man wieder heim ins schöne warme Bett kommt.“

Momentan ist Hammett aber voll und ganz mit Metallica beschäftigt, er habe der Band „noch so viel zu geben“. Wie es in nicht allzu ferner Zukunft ausschaut? Träumen ist ja nicht verboten.