Ein weiterer Rockstar, der viel zu erzählen hat: Rob Halford plant eine Autobiographie über sein Leben.
Eigentlich wollte Rob Halford nie irgendwelche pikanten Geschichten über sein Leben als Rock- und Metal-Ikone ausplaudern. Doch kürzlich erwähnte der Sänger in einem Interview mit Radiomoderatorin Full Metal Jackie, dass es wohl doch langsam an der Zeit wäre.
„Ich habe mal wieder darüber nachgedacht, was mir alles so passiert ist im Leben, von dem die Leute gar nichts wissen. Es wird sehr witzig – ich wurde beispielsweise höchstpersönlich von der Jungfrau Maria in einer Kirche in England gesegnet. Wenn das die Menschen nicht dazu bringt, mein Buch zu lesen, dann weiß ich auch nicht weiter.“
Außerdem fügte der Metalgott hinzu: „Einige der besten Bücher wie „The Dirt“ von Mötley Crüe oder das Buch von Led Zeppelin oder Lemmy kommen einfach direkt vom Kern der Sache, direkt aus dem Herzen der echten Geschichte.“
Wann er sein Vorhaben genau in die Tat umsetzen wolle, ließ Halford bisher nicht verlauten.
Slash ft. Myles Kennedy and the Conspirators haben heute das neue Video zu ›Driving Rain‹ veröffentlicht: ein animiertes Action-Abenteuer mit Stoffpuppen.
Slash beschreibt den Dreh des spaßigen Clips wie folgt: „Die Idee, ein animiertes Video zu ›Driving Rain‹ zu machen, entstand vor allem deswegen, weil das dunkle Thema des Songs die Regisseure zunächst dazu brachte, sehr dramatische, düstere und missmutig normale Live-Action-Scripte vorzulegen, an denen nichts Spaß machte“. „Ich will sie nicht kränken – aber ich wollte ein Video kreieren, das einen ironischen Unterton hat, aber trotzdem düster ist und Live-Animationen enthält“.
Nur zur Info: Keine Puppen kamen während des Drehs dieses Videos zu Schaden!
Slash feat. Myles Kennedy and the Conspirators live:
07.02 Offenbach, Stadthalle 03.03 Hamburg, Sporthalle 04.04 Berlin, Verti Music Hall
Die Quireboys sind im Oktober wieder in Deutschland unterwegs! Wir verlosen 1×2 Tickets pro Konzert in eurer Wunschstadt.
Die Glam/Blues-Rocker aus London sind schon seit 1989 auf den Bühnen der Welt unterwegs. Sie spielten bereits mit Guns N’ Roses im Hammersmith Odeon in London.
Auch Auftritte als Vorgruppe von Hanoi Rocks und Yngwie Malmsteen wurden absolviert. Als Ozzys Ehefrau Sharon Osbourne in den ersten Jahren der Band das Management übernahmen, standen The Quireboys vor ihrem Debütalbum A BIT OF WHAT YOU FANCY. Dieses schlug daraufhin ein wie eine Bombe und führte zu einem frühem Erfolg und stetig wachsender Aufmerksamkeit.
Ihr letztes Studioalbum TWISTED LOVE von 2016 kam bei den Fans und Kritikern gleichermaßen sehr gut an. Ein Blues-Set anlässlich eines Auftritts auf dem Ramblin‘ Man-Festival führte zu der Idee, ein komplettes Album mit Covern von Blues-Klassikern aufzunehmen. Es wurde 2017 unter dem Namen WHITE TRASH BLUES veröffentlicht und ist auch titelgebend für die kommende Tour:
Am 16. November erscheint mit DOWN THE ROAD WHEREVER Knopflers erstes Soloalbum seit TRACKER vor drei Jahren. Der 69-jährige Brite hat die Platte zusammen mit Dire-Straits-Keyboarder Guy Fletcher produziert.
25. September 1980: Led-Zeppelin-Drummer John Bonham wird tot aufgefunden
John Bonham war nie ein Kind von Traurigkeit. Nicht als Kind und Jugendlicher. Auch nicht, als der stämmige Hüne aus Redditch, Worcestershire, gelernter Zimmermann, als Schlagzeuger mit lokalen Acts wie Terry Webb And The Spiders, The Nicky James Movement, The Senators, Crawling King Snakes und Band Of Joy Schnupperkurse im professionellen Schaugeschäft unternahm. Und erst recht nicht, nachdem ihn sein Band-Of-Joy-Kumpane Robert Plant mit zu den New Yardbirds nahm, die sich wenig später in Led Zeppelin umbenannten und binnen eines Jahres den weltweiten Durchbruch erzielten.
Nicht wenige Bücher von Freunden, Wegbegleitern und Zeitzeugen befassen sich mit schier unfassbaren Tournee-Exzessen – initiiert zumeist von Bonham, der seinem Kosmischen Zwilling bei The Who, Keith Moon, in Sachen Abgründe in nichts nachstand. Im Sommer 1980 begab sich Branchengigant Led Zeppelin auf eine kurze Europatournee. Fotos aus der Zeit zeigten einen aufgedunsenes und schwer übergewichtiges Bandmitglied.
Beim Gastspiel am 27. Juni in Nürnberg kollabierte Bonham inmitten des dritten Songs, was zum Konzertabruch führte. Spekulationen der Medien Alkohol und Drogen seien die Ursache, konterte das allgewaltige Manager-Schwergewicht Peter Grant mit: „Bonzo habe sich schlicht überfressen“. Am 24. September ließ sich Bonham von Assistent Rex King für US-Tourneeproben in den Bray Studios abholen
Schon zum Frühstück auf der Autobahnraststätte pfiff er sich vier vierfache Vodkas rein. In den Bray Studios trank er munter weiter. Nach den Proben am späten Abend zog die Band samt Entourage zu Jimmy Pages Anwesen Old Mill House in Clewer, Windsor. Dort setzte sich sein Trinkgelage weiter fort. Insgesamt ca. zwei Flaschen Vodka soll er sich in 12 Stunden einverleibt haben.
Nach Mitternacht schlief Bonham auf Wohnzimmercouch ein. Ein Bandbetreuer trug den Schwerbetrunkenen in sein Zimmer und legte ihn schlafen. Benji LeFevre, Led Zeppelins Tourmanager, und Bandkollege John Paul Jones, fanden ihn erst am nächsten Nachmittag tot im Bett. Bonham war wie Jimi Hendrix an Erbrochenem erstickt. Er war gerade mal 32 Jahre alt. Sein Exzess-Pendant Keith Moon hatte er um zwei Jahre und 18 Tage überlebt.
Hier seht ihr John Bonham 1970 live in der Royal Albert Hall mit seinem legendären Drum Solo ›Moby Dick‹:
Die Nachwuchsstars Greta Van Fleet haben einen weiteren Song ihres Debütalbums veröffentlicht.
Mensch, jetzt wird es aber dann Zeit für den ersten Long Player von Greta Van Fleet, schließlich wartet gefühlt die halbe Rockwelt mit Spannung auf das Debüt der jungen Künstler aus Frankenmuth, Michigan.
Seit kurzem gibt es eine weitere und somit bisher dritte Single namens ›Lover, Leaver (Taker, Believer)‹ vom am 19. Oktober erscheinenden ANTHEM OF THE PEACEFUL ARMY zu hören.
BLOOD ON THE TRACKS von 1975 gilt als eine der besten Platten Bob Dylans und als Parade-Trennungsalbum. „More Blood, More Tracks – The Bootleg Series Vol. 14“ widmet sich dem Meisterwerk.
1974 ging die Ehe von Bob Dylan und Frau Sara in die Brüche. Ein Jahr später erschien mit BLOOD ON THE TRACKS ein Album, das mehr Frustration, Romantik und Liebespoesie in sich trug als alles, was der Songwriter bis dahin veröffentlicht hatte.
Zu den bekanntesten Stücken der Platte gehören ›Tangled Up In Blue‹, ›Simple Twist Of Fate‹, ›Idiot Wind‹ oder ›Shelter From The Storm‹ – allesamt bis heute Klassiker in Dylans Repertoire.
„More Blood, More Tracks – The Bootleg Series Vol. 14“ widmet sich den Aufnahmen zu BLOOD ON THE TRACKS. Auf der 6 CDs umfassenden Deluxe-Version finden sich unter anderem in New York eingespielte Frühversionen der Album-Songs, zahlreiche Outtakes, ein Hardcover-Foto-Buch mit ausführlichen Liner Notes des Journalisten Jeff Slate sowie eine Reproduktion des Notizbuchs, in das Dylan damals seine Texte schrieb.
„More Blood, More Tracks – The Bootleg Series Vol. 14“ erscheint am 2. November.
Metallica wollen ihre „Worldwired“-Tour noch lange nicht beenden!
Im Oktober 2016 fiel der Startschuss der „Worldwired“-Tour in Puerto Rico, seit dem tingeln Metallica wieder mal unaufhaltsam durch die Stadien und Arenen dieser Welt. Auch für 2019 ist scheinbar an einer Ende der Tournee noch nicht zu denken.
Gerade eben ließen die Metal-Helden verlauten, dass sie nächstes Jahr wieder nach Europa kommen. Auch in Deutschland sind Konzerte angesetzt, im August stehen beispielsweise Mannheim und München auf dem Plan. Als Support haben sich Hetfield und Co. dieses Mal keine Geringeren als ihre Okkult-Kollegen von Ghost ins Boot geholt.