0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 597

CLASSIC ROCK präsentiert: Blackberry Smoke, Jimmy Barnes, Greta Van Fleet u.v.m. live!

Blackberry Smoke 2018TOUR DES MONATS: BLACKBERRY SMOKE
wizpro.com
Mit ihrem neuen Album FIND A LIGHT bekräftigen Blackberry Smoke abermals ihre Ansprüche auf den Thron des Southern Rock. Im Oktober kommen die US-Amerikaner nach Deutschland.

12.10. Frankfurt, Batschkapp
17.10. München, Tonhalle
20.10. Berlin, Huxley’s
21.10. Hannover, Capitol

ARKELLS + FELIX HAGAN AND THE FAMILY
arkellsmusic.com
Arkells, die Rockgiganten aus Toronto, statten Deutschland im Rahmen ihrer Europa-Tour einen Besuch ab. Mit dabei ist der Londoner Felix Hagan mit seiner Family.

16.11. Köln, Luxor
17.11. Berlin, BiNuu
18.11. Hamburg, Knust

JIMMY BARNES
jimmybarnes.com
Jimmy ‚Barnesy‘ Barnes gehört zu den wichtigsten Protagonisten der Szene Down Under, der ehemalige Cold Chisel-Frontmann ist das Herz und die Seele des australischen Rock’n’Roll.

15.12. Winterbach, Lehenbachhalle
16.12. Bensheim, Rex

BIRTH OF JOY
starkult.de
Schartig, laut und aufbegehrend. Dazu wurden Kevin Stunnenberg, Bob Hogenelst und Gertjan Gutman von Blues-Rock und Psychedelic-Rock der 1960er und 70er stark beeinflusst.

09.11. AT Graz, ppc
10.11 AT Salzburg Rockhouse
13.11. Dresden, Chemiefabrik
15.11. Dortmund, Piano
22.11. Osnabrück, Westwerk
23.11. Frankfurt/M., Nachtleben
29.11. Berlin, Cassiopeia
30.11. Münster, Rare Guitar

BLACK HONEY
fkpscorpio.com
Jung, bunt, durchgedreht! Wer Lust hat auf so eine wilde Mischung, der sollte sich die Indierocker aus Brighton mal genauer anschauen.

05.11. Hamburg, Molotow
06.11. Berlin, Cassiopeia
08.11. Köln, MTC

JOE BONAMASSA
joebonamassa.com
Mit dem „Guitar Event Of The Year“ kehrt der legendäre Bluesgitarrist nach Deutschland zurück. Keine weitere Erklärung notwendig.

01.10. Rostock, Stadthalle
02.10. Oberhausen, König-Pilsener-Arena
03.10. Mannheim, SAP Arena
05.10. Fulda, Esperantohalle
06.10. Wetzlar, Rittal Arena

THE BRANDOS
oktoberpromotion.com
Bei den Brandos treffen CCR auf The Who, Classic Rock auf lateinamerikanische Einflüsse, Folk auf Feuer!

22.09. Isernhagen, Blues Garage
24.09. Metzingen-Glems, Hirsch
25.09. Augsburg, Spectrum
02.10. Aschaffenburg, Colos-Saal
03.10. Winterbach, Strandbar 51
04.10. Bensheim, Musiktheater Rex
05.10. Dortmund, Blue Notez
08.10. Nürnberg, Hirsch
09.10. Bremen, Meisenfrei
11.10. Hamburg, Knust
12.10. Weimar, Zwiebelmarkt
13.10. Weimar, Zwiebelmarkt
16.10. Köln, Yard Club
18.10. Heilbronn, Waldhaus
19.10. Erfurt, Museumskeller
20.10. Reitwein, Live in Reitwein
21.10. Karlsruhe, Jubez

PHIL CAMPBELL AND THE BASTARD SONS
rodeostar.com
Zusammen mit seinen Söhnen Todd, Dane und Tyla und Sänger Neil Starr präsentiert der ehemalige Motörhead-Gitarrist handfesten Rock’n’Roll, seine schmissigen und unverkennbaren Riffs natürlich inklusive.

27.11. Köln, Luxor
28.11. Bochum, Rockpalast
29.11. Leipzig, Hellraiser
30.11. Annaberg-Buchholz, Alte Brauerei
01.12. Stuttgart, Club CANN
03.12. Nürnberg, Hirsch
04.12. Aschaffenburg, Colos-Saal
05.12. Ausgburg, Spectrum
07.12. Dresden, Beatpol
08.12. Weinheim, Café Central

ERIK COHEN
starkult.de
Als „New Wave Of German Rockmusic“ bezeichnet der Kieler Solokünstler Daniel Geiger alias Erik Cohen seine dunklen Klänge. Wie sich das wohl anhören mag, kann an folgenden Terminen live ausgecheckt werden:

25.10. Osnabrück, Kleine Freiheit
26.10. Leipzig, Naumanns
27.10. Nürnberg, Z-Bau
02.11. Dortmund, FZW
03.11. Köln, Gebäude 9
01.12. Flensburg, Volksbad

LUKE COMBS
wizpro.com
Singer/Songwriter und Country-Musiker Luke Combs kommt für eine exklusive Show nach Deutschland.

11.10. Berlin, Columbia

FISH
assconcerts.com
Fish, bekannt als ehemaliger Sänger der Rockband Marillion, wird bald sein im September erscheinendes Album WELTSCHMERZ live vorstellen.

28.09. Köln, Kantine
29.09. Hannover-Isernhagen, Blues Garage
11.10. Hamburg, Fabrik
12.10. Oldenburg, Kulturetage
14.10. Berlin, Kesselhaus
30.10. Bochum, Zeche
31.10. Osnabrück, Rosenhof
01.11. Aschaffenburg, Colos Saal
03.11. Erfurt, Stadtgarten
04.11. Augsburg, Spectrum
08.11. Bensheim, Musiktheater Rex
09.11. Karlsruhe, Substage
11.11. München, Backstage
12.11. Nürnberg, Hirsch
14.11. Saarbrücken, Garage

Die skurrilsten Cover der Rockwelt: Thor – KEEP THE DOGS AWAY

0

Thor_Keep The Dogs Away

Thor
KEEP THE DOGS AWAY
(1977)

Jon Mikl Thor war der erste Kanadier, der es in seiner Disziplin sowohl im Heimatland als auch in den USA zum sportlichen Titelgewinn brachte. Aufmerksame Betrachter ahnen bereits,dass es sich dabei eher nicht um Eiskunstlauf oder Badminton handelte, und tatsächlich: Thor war als Bodybuilder aktiv, bevor er 1973 auch noch sein Herz für Heavy Metal entdeckte. Dem Titel seines zweiten Albums KEEP THE DOGS AWAY stimmen wir angesichts des Artworks grundsätzlich zu. Bevor die „Entrüsteten Freunde des Dobermanns e.V.“ jetzt böse Leserbriefe verfassen, wollen wir jedoch eines klarstellen: Gewiss, die sind alle gut erzogen, unglaublich verschmust und wollen nur spielen. Aber vier gegen einen ist feige, okay? Wobei sich doch gleich eine Frage aufdrängt: Wozu braucht ein nachhaltig leibesertüchtigter Kraftmensch, der auf der Bühne – wirklich wahr! – Eisenstangen verbiegt, sich mittels Vorschlaghammer Betonblöcke vom Brustkorb kratzen lässt und potenzielle Bösewichter vermutlich mit seinem linken Ringfinger kampfunfähig schnippen kann, eine Quadriga humorlos wirkender Hunde von nicht unbeträchtlicher Größe?

Wir wollen ja nichts unterstellen, aber das Cover-Ambiente legt nahe: Um in den finsteren Seitengassen des Rotlichtviertels trotz kontraproduktiver Anita-Pallenberg-Frise mächtig Eindruck zu schinden. Problematisch: Vier Dobermänner passen nie und nimmer in den Kofferraum einer Corvette, und wenn sie aus lauter Thorheit dennoch unartgerecht reingequetscht werden, sollten die „Entrüsteten Freunde des Dobermanns e.V.“ aber mal lautstark protestieren.

Wie dem auch sei: Thor, Nebenerwerbsschauspieler und selbsternannter „Legendary Rock Warrior“, weiß halt einfach, wie man die infantilen Machtfantasien mancher Teile des Publikums erfolgreich bedient. Wer ihn in ganzer Pracht erleben will, dem sei der 2011 erschienene Film „Thor – The Rock Opera“ empfohlen. Klingt nach Spinal Tap? Stimmt! Ist aber total ernst gemeint.

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

0

Slash Deutschland KonzerteDas Wochenende ist nah – hier kommt die perfekte klangliche Untermalung dazu. Diesmal mit den neuen Scheiben von Slash, Billy F. Gibbons, Hardcore Superstar, Nashville Pussy und Superfjord.

Was soll man über Slash noch sagen.. Er ist und bleibt ein Idol vieler Rock-Fans und auf seinem neuen Album LIVING THE DREAM beweist er mit seinen Gefolgsleuten erneut, dass er immer noch den Rockstar-Traum lebt: 

Hier geht’s zur Review…

Der Sound des ZZ Top-Gitarristen ist deshalb so einzigartig, weil Gibbons immer wieder neue, überraschende Klänge hervorzaubern kann. Mit THE BIG BAD BLUES kehrt der 68-Jährige nun zu seinen Blues-Wurzeln zurück:

Hier geht’s zur Review…

Die Schweden setzten zuletzt eher auf tough und metallisch, das neue Album YOU CAN’T KILL MY ROCK N ROLL zeigt jetzt wesentlich mehr Power und Abwechslung:

Hier geht’s zur Review…

PLEASED TO EAT YOU ist der siebte Langspieler von Nashville Pussy. Die Marschrichtung ist dabei wieder klar: Alle Reglern auf elf mit einem Glas Whisky in der Hand:

Hier geht’s zur Review…

Das, was die finnischen Superfjord da auf ihrem Debüt treiben, ist nicht einfach zu fassen, sondern mäandert zielstrebig wie flüchtiger Rauch durch psychedelische Gefilde:

Hier geht’s zur Review…

Leonard Cohen – YOU WANT IT DARKER

0

leonard_cohen-2016-you_want_it_darker

Der große Songdichter ist düster und humorvoll zugleich.

Geht ganz schön bedrohlich los, das 14. Album von Leonard Cohen. Mo­­derner minimalistischer Beat, düsterer Rabbinerchor und Zeilen wie: „A million candles burning/For the love that never came/You want it darker/We kill the flame“. Der Sänger im Dialog mit seinem Schöpfer: „I’m ready my Lord“. Als Cohen in einem Interview kürzlich sagte, er sei bereit zu sterben, konnte man schon ein bisschen Angst um ihn bekommen. Mittlerweile hat er relativiert. Er habe ein wenig übertrieben, sagte er in einem Pressegespräch zur Platte: „Manchmal neigt man eben zur Selbst­dramatisierung.“ Tatsächlich plane er, 120 zu werden. Das beruhigt. Aber im Ernst: Vieles klingt dunkel bis feierlich auf YOU WANT IT DARKER, auch dank häufig eingesetzter Kirchenorgel und Streichern. Es geht um Tod, Vergänglichkeit, die letzten Dinge. Natürlich war das bei Cohen nie viel anders. Und auch die Texte kommen in der charakteristischen Mischung aus biblischer Bildersprache und Liebeslyrik daher, nur werden sie heute noch tiefer, rauer, manchmal fast flüsternd dargeboten.

Cohen geht humorvoll mit seinem Ruf als großer Verführer um („I was fighting with temptation/But I didn’t want to win“), steht letzten Gewissheiten skeptisch gegenüber („Steer your heart past the truth/You believed in yesterday“), versucht, alte Rechnungen zu begleichen, und feiert letztendlich dann doch die Macht der Liebe. „I’m leaving the table/I’m out of the game“, heißt es einmal. Sollte dies das letzte Werk des 82-Jährigen sein, es wäre ein würdiger Abschied. Andererseits: Gegen ein, zwei weitere Alben hätten wir freilich überhaupt nichts einzuwenden.

8/10

Leonard Cohen
YOU WANT IT DARKER
COLUMBIA/SONY

Superfjord – ALL WILL BE GOLDEN

Superfjord All Will Be Golden

Bewusstseinserweiternde Kaleidoskopie.

Man rufe sich ein rotierendes Kaleidoskop vors innere Auge, Regenbogenfarben, unterbrochen von rhythmischen Wechseln zwischen Licht und Schatten. Unregelmäßige Böen aus Sternenstaub, paralysierend pulsierende Adergeflechte, ein bisschen wie die Insel der Freude bei Asterix und Obelix. Es gibt einfach Klänge, die lassen sich besser mit Bildern beschreiben. Das, was die finnischen Superfjord da auf ihrem Debüt treiben, ist nicht einfach zu fassen, sondern mäandert zielstrebig wie flüchtiger Rauch durch psychedelische Gefilde, elektronische Experimentalsphären und hypnotische Mantra-Gesänge. An Vibravoid erinnern sie einen, an Altmeister wie Floyd sowieso, hier und da scheinen Einflüsse von Künstlern wie Ultravox durch zu glimmen, sicher festnageln kann man die herrlich einnehmenden Geräuschcluster jedoch nicht. Was feststeht: Diese Aventiure namens ALL WILL BE GOLDEN, dessen kürzester Song sich auf über fünf Minuten beläuft, ist von vorne bis hinten geglückt und verleitet dazu, mit Pilzen und Rotwein im Blut nackt durch taubefeuchtete Waldlichtungen zu tanzen. In zimtigem Kometenregen.

8/10

Superfjord
ALL WILL BE GOLDEN
SVART RECORDS

Nashville Pussy – PLEASED TO EAT YOU

0

Nashville Pussy Pleased To Eat You

Hungrige Rock’n’Roll-Pussys.

Nashville Pussy sind das Paradebeispiel einer Rock’n’Roll-Band. PLEASED TO EAT YOU ist der siebte Longplayer im 21. Jahr ihres Bestehens und eine dieser Platten, die man am besten mit einer Pulle Whisky in der Hand und allen Reglern auf elf hört. Zusammen mit Produzent Daniel Rey (Ramones, White Zombie etc.) und Engineer David Barrick (Black Stone Cherry etc.) produzierte die Band aus Atlanta (nicht Nashville) ein dreckiges, rotziges Album, das an frühe AC/DC, Alice Cooper (insbesondere stimmlich) und Motörhead erinnert. Deren Frontmann Lemmy war es auch, der der Combo den Ritterschlag gab, indem er sagte, Nashville Pussy seien „Amerikas letzte große Rock’n’Roll-Band”. Und Lemmys Wort ist schließlich Gesetz.

7/10

Nashville Pussy
PLEASED TO EAT YOU
EARMUSIC/EDEL

Hardcore Superstar – YOU CAN’T KILL MY ROCK’N’ROLL

0

Hardcore Superstar You Can't Kill My Rock'n'Roll

Nicht hinschauen!

Ob sich Hardcore Superstar mit dem grenzwertigen Cover mit den drei gezeichneten, rauchenden und trinkenden Nonnen einen Gefallen getan haben, lassen wir mal dahingestellt. Mit dem starken und eingängigen Songwriting auf YOU CAN’T KILL MY ROCK N ROLL haben sie ihn sich und dem Hörer jedenfalls getan. Die elfte Scheibe der sleazigen Schweden trieft geradezu vor Hymnen mit großen Chören und flächigen Refrains. Allein das Titelstück mit seinem ZZ-Top-›Legs‹-Shuffle und den unwiderstehlichen Hooks ist ein Hammer. Ebenso wie die immer noch markanten Vocals von Jocke Berg. Und das ist nicht der einzige Gassenhauer, ›Have Mercy On Me‹ geht nur noch schwer aus dem Gehör. Mal leicht modern metallisch, meist hymnisch, ziemlich catchy und manchmal auch cheesy frönen Hardcore Superstar den großen Melodien und großen Harmonien. ›Baboon‹ überrascht mit einem Dancefloor-R’n’B-Groove und ›Bring The House Down‹ mit Slade-Reminiszenzen à la ›Run Runaway‹. Wo die Schweden zuletzt zu sehr auf tough und metallisch machten, ist es jetzt wesentlich poppiger mit viel Power und Abwechslung. Und mit ›Goodbye‹ gibt’s einen etwas an Queens ›Who Wants To Live Forever‹ erinnernden, krönenden Abschluss. Wenn da nicht dieses Cover wäre.

8/10

Hardcore Superstar
YOU CAN’T KILL MY ROCK N ROLL
GAIN RECORDS/MEMBRAN

Billy F. Gibbons – THE BIG BAD BLUES

0

Klang, Geschmack, Beharrlichkeit.

Der Sound von ZZ Top ist deshalb so einzigartig, weil Gibbons immer wieder neue, überraschende Klänge aus seiner Gitarre hervorzaubern kann – wobei er alles von Blues bis Pop, von R&B bis Country, zudem auch Gospel, Western, Hillbilly, ja sogar westafrikanische Einflüsse einbezieht. Besonders im Bereich Blues gilt er für viele als einer der absoluten Top-Gitarristen. Sein tiefes, fast schon unterbewusstes Verständnis dieser vielschichtigen Tradition befähigt ihn dazu, zugleich innovativ und authentisch zu klingen. Mit PERFECTAMUNDO erschien erst 2015 sein Solodebüt – und das, obwohl seine Drei-Mann-Stammformation bereits seit 1969 zusammen musiziert und damit die am längsten in Originalbesetzung existente Band der Welt ist. Für ebenjenes Werk setzte er verstärkt auf afro-kubanische Elemente und präsentierte einen für ihn überraschend neuen Sound. Mit THE BIG BAD BLUES kehrt der 68-Jährige nun zu seinen Wurzeln zurück. Aufgenommen mit seinem Co-Produzenten Joe Hardy (Steve Earle, Georgia Satellites, ZZ Top), präsentiert Gibbons neben brandneuen Eigenkompositionen auch Interpretationen von Songs, die man sonst mit seinen persönlichen Helden assoziiert – ›Standing Around Crying‹ und ›Rollin’ & Tumblin’‹ von Muddy Waters sowie ›Crackin’ Up‹ und ›Bring It To Jerome‹ aus dem Katalog von Bo Diddley. Unterstützt wurde er hierbei von Hardy, der im Studio den Bass bediente, sowie Trommler Matt Sorum.

7/10

Billy F. Gibbons
THE BIG BAD BLUES
CONCORD/UNIVERSAL