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Billy F. Gibbons – THE BIG BAD BLUES

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Klang, Geschmack, Beharrlichkeit.

Der Sound von ZZ Top ist deshalb so einzigartig, weil Gibbons immer wieder neue, überraschende Klänge aus seiner Gitarre hervorzaubern kann – wobei er alles von Blues bis Pop, von R&B bis Country, zudem auch Gospel, Western, Hillbilly, ja sogar westafrikanische Einflüsse einbezieht. Besonders im Bereich Blues gilt er für viele als einer der absoluten Top-Gitarristen. Sein tiefes, fast schon unterbewusstes Verständnis dieser vielschichtigen Tradition befähigt ihn dazu, zugleich innovativ und authentisch zu klingen. Mit PERFECTAMUNDO erschien erst 2015 sein Solodebüt – und das, obwohl seine Drei-Mann-Stammformation bereits seit 1969 zusammen musiziert und damit die am längsten in Originalbesetzung existente Band der Welt ist. Für ebenjenes Werk setzte er verstärkt auf afro-kubanische Elemente und präsentierte einen für ihn überraschend neuen Sound. Mit THE BIG BAD BLUES kehrt der 68-Jährige nun zu seinen Wurzeln zurück. Aufgenommen mit seinem Co-Produzenten Joe Hardy (Steve Earle, Georgia Satellites, ZZ Top), präsentiert Gibbons neben brandneuen Eigenkompositionen auch Interpretationen von Songs, die man sonst mit seinen persönlichen Helden assoziiert – ›Standing Around Crying‹ und ›Rollin’ & Tumblin’‹ von Muddy Waters sowie ›Crackin’ Up‹ und ›Bring It To Jerome‹ aus dem Katalog von Bo Diddley. Unterstützt wurde er hierbei von Hardy, der im Studio den Bass bediente, sowie Trommler Matt Sorum.

7/10

Billy F. Gibbons
THE BIG BAD BLUES
CONCORD/UNIVERSAL

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