Wegen „Komplikationen infolge seiner Grippe“ ist Ozzy Osbourne aktuell im Krankenhaus. Das teilte seine Frau Sharon via Twitter mit.
Ozzy Osbourne liegt im Krankenhaus. Seine Frau und Managerin Sharon twitterte: „Wie einige von euch vielleicht gehört haben, wurde Ozzy wegen Komplikationen infolge seiner Grippe ins Krankenhaus gebracht. Seine Ärzte sind der Meinung, es ist der beste Weg hin zu einer schnelleren Genesung. Danke an alle für ihre Anteilnahme und Liebe.“
As some of you may have heard, Ozzy was admitted to hospital following some complications from the flu. His doctors feel this is the best way to get him on a quicker road to recovery. Thanks to everyone for their concern and love.
Ein US-Radiomoderator behauptet, aus „sehr, sehr, sehr verlässlicher Quelle“ zu wissen, dass AC/DC eine Platte aufgenommen haben. Darauf sei Malcolm Young zu hören.
Zugegeben: Niemand aus der Band hat die Gerüchte bisher bestätigt. Aber die Anzeichen mehren sich, dass es bald neue Musik von AC/DC geben wird.
Jetzt hat sich Radiomoderator Eddie Trunk zu Wort gemeldet. In seinem Podcast sprach Trunk von einer „sehr, sehr, sehr gut informierten und verlässlichen Quelle“, die ihm verraten habe, „dass das Album fertig ist“.
Angeblich sind AC/DC in Kanada im Studio gewesen, als Arbeitsbasis hätten Riffs und Ideen Malcolm Youngs gedient. Das ganze Projekt sei als Tribut an den verstorbenen Rhythmusgitarristen gedacht.
„Es geht dabei um ein Gemeinschaftsding – zusammenzukommen, einiges von Malcolms Musik rauszubringen und AC/DC zu feiern“, so Trunk. Wer als Sänger dabei sei, Axl Rose oder Brian Johnson, wisse er aber nicht. Ebenso, wann das vermeintlich fertige Album erscheinen solle.
Und immer wieder bringt die Musik neue Formationen und Kollaborationen hervor…
Stephen DeAcutis, auch Stevie D. genannt, ist ein echter Tausendsassa in der Musikbranche: Er ist Multiinstrumentalist, Produzent, Tontechniker und Songschreiber zugleich.
Für sein kommendes Album mit dem Titel TORN FROM THE PAGES hat er sich Corey Glover von Living Colour ans Mikrofon geholt. In einem Interview meinte Initiator Stevie D.: „An dieser Platte haben wir lange gebastelt und ich bin sehr stolz auf das Ergebnis. Ich habe das Gefühl, meine bisher vielleicht beste Arbeit abgeliefert zu haben.“
Der Titel steht bereits fest: „Stardust“. Und auch der Hauptdarsteller ist jetzt bekannt: der britische Sänger und Schauspieler Johnny Flynn. Die Handlung der Films wird sich um Bowies erste USA-Tour Anfang der 70er und die Entstehung seiner Kunstfigur Ziggy Stardust drehen.
Das Drehbuch stammt von Christopher Bell, Regie führt Gabriel Range, die Dreharbeiten starten voraussichtlich im Juni.
Ein Problem gibt es an der Sache: Bowie-Sohn Duncan Jones twitterte, das Biopic habe „nicht den Segen der Familie“. „Wie es aussieht, wird der Film keine Musik meines Dads enthalten, und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das noch ändert“, so Jones.
David Bowie ist 2016 an Leberkrebs gestorben. Kurz zuvor war sein letztes Album BLACKSTAR erschienen.
Im Oktober kommt Country-Superstar Brad Paisley zum ersten Mal überhaupt nach Deutschland – präsentiert von CLASSIC ROCK.
In seiner Heimat USA ist er längst einer der ganz Großen. Er hat drei Grammys gewonnen und seine Alben parken quasi ohne Unterbrechung in den Charts. Jetzt zieht es Brad Paisley erstmals auch zu uns.
Am 9. Oktober spielt der Sänger ein exklusives Konzert im Tempodrom in Berlin. Als Support-Act ist sein Country-Kollege und Landsmann Chris Lane dabei. Tickets gibt es ab dem 6. Februar um 10 Uhr im Presale, der allgemeine Vorverkauf startet am 8. Februar.
Das klassische Format erfreut sich wieder wachsender Beliebtheit. Alice Cooper ist froh darüber.
Alice Cooper hat sich für den „National Album Day” stark gemacht, eine Initiative, die er in all ihren Aspekten feiert. Der Schockrocker, der seit 1969 tätig ist und nicht ans Aufhören denkt, unterhielt sich mit uns über seine Unterstützung für die Kampagne und verriet uns, wie wichtig Alben für ihn sind.
„Es wäre sehr schwer für mich, etwas zu tun, das nicht diesem Format folgt“, sagt er. „Ich tue mich schwer damit, einfach nur zwölf Songs zu schreiben. Es liegt in meiner Natur, sie irgendwie zu verbinden.“
Zum Glück scheint die Statistik zu belegen, dass das Album noch längst nicht auf dem Abstellgleis steht.
Genau. Es ist wirklich toll, dass die Post-Millennials wieder Alben kaufen. Ich komme noch aus einer Zeit, in der die Veröffentlichung eines neuen Albums ein wichtiges Ereignis war: Man stellte sich an, kaufte es, lud einen Haufen Freunde ein, öffnete es, und das Vinyl hatte diesen Geruch. Man nahm die Hülle unter die Lupe, um zu sehen, wer auf der Platte gespielt, wer die Songs geschrieben hatte. Dann senkte man die Nadel – das war ein Ritual. Ich liebe es, dass die heutige Generation anscheinend die Nase voll davon hat, Luft zu kaufen. Bei Downloads zahlst du Geld, aber kriegst nichts dafür. Bei einem Album kannst du die Musik behalten – du besitzt ein kleines Stück der Band. Ich bin ja oft bei Comic-Conventions und da werden mir vor allem LPs zum Signieren gegeben – sieben von zehn Tonträgern sind Vinyl, CDs kommen kaum vor. Für die Leute sind das Kunstwerke.
Streamst du Musik auch?
Nein, ich bin ein Technologie-Idiot. Wenn es darum geht, ein Smartphone oder einen Computer anzuschalten, bin ich überfordert. Telefone sind zum Telefonieren da. (lacht) Aber ich habe einen Plattenspieler, der 5.500 Dollar gekostet hat. Wenn ich ein Album kaufe, dann auf Vinyl.
Hast du ein Problem, deine Sammlung unterzubringen?
Nein. Für gewisse wichtige Dinge im Leben schafft man einfach Platz.
Was war das erste Album, das du dir gekauft hast?
ALL SUMMER LONG von den Beach Boys [1964]. Das war eine tolle Platte, mit ›I Get Around‹ und all den großartigen Songs von ihnen. Das führte mich dann zu MEET THE BEATLES! und dann ENGLAND‘S NEWEST HIT MAKERS von den Rolling Stones [US-Editionen von 1964]. Das sind die Gründe, warum es heute überhaupt einen Alice Cooper gibt. Und ich besitze diese Originale bis heute.
„Wenn du was auf Vinyl machst, dann gib Gas und mache was wirklich Besonderes daraus.“
Streaming ist für Künstler sicher ein Problem. Bestimmt hast du Peter Framptons Tweet gesehen, in dem er sagte, er habe für 55 Millionen Streams von ›Baby I Love Your Way‹ gerade mal 1.700 Dollar bekommen. Da wird sich etwas verändern müssen, oder?
Und ich denke, das wird es auch. Ich weiß, dass Paul Williams, der Chef von ASCAP [American Society Of Composers, Authors And Publishers], vorhat, die Gesetzgebung diesbezüglich zu ändern. Und sie wird sich sehr verändern. Man wird für das bezahlen, was man sich anhört, und das wird vielen Leuten aus den 60ern und 70ern helfen – all die, die vielleicht ein, zwei Hits hatten und dann leider wieder von der Bildfläche verschwanden. Sie werden wieder Tantiemenschecks erhalten, und das finde ich super.
Du hast ein Live-Album veröffentlich, A PARANORMAL EVENING AT THE OLYMPIA PARIS, das neben den gängigen Formaten auch als Double-Gatefold auf weißem und rotem Vinyl erhältlich ist.
Oh yeah. Wenn du was auf Vinyl machst, dann gib Gas und mache was wirklich Besonderes daraus. Wir waren noch nie dafür bekannt, dezent zu sein.
Erzähle uns von deinen Zukunftsplänen.
Ich kann nicht glauben, dass ich 70 bin und immer noch so beschäftigt. Ich war gerade auf Europatour mit den Hollywood Vampires. Über das kommende Jahr werde ich vier Alben veröffentlichen. Das Live-Album aus Paris mit meiner Band, dazu schreibe ich ein neues Studiowerk. Es wird auch ein Live-Album der Hollywood Vampires aus Montreux geben, und eine zweite Studioplatte.
Und die werden alle auch auf Vinyl erscheinen?
(Lacht) Ja, natürlich!
Anders als manche Künstler gibt es bei dir nicht zu jeder Tour einen Live-Mitschnitt. Warum wurde diese Show in Paris aufgezeichnet?
Es gab eigentlich keinen besonderen Grund. Ich bin sehr kritisch, was Live-Alben angeht. Ich will, dass sie auch wirklich live klingen, und das heißt, dass man auch die Fehler hört – alle Bands machen die. Aber ich war noch nie so stolz auf einen Konzertmitschnitt wie bei A PARANORMAL EVENING. Bob Ezrins Mix ist einfach unglaublich.
Vor sage und schreibe 60 Jahren ist der große Buddy Holly gestorben. Hier kommt sein Auftritt in der Ed Sullivan Show 1957.
Man muss sich das einmal bewusst machen: Gerade mal 22 war Buddy Holly, als er am 3. Februar 1959 mit dem Flugzeug abstürzte. Und doch ist er einer der ganz großen Rock’n’Roll-Pioniere.
Das Ausnahmetalent hat zahlreiche Klassiker geschaffen: ›Rave On‹, ›Oh, Boy!‹, ›Not Fade Away‹ und viele mehr. Einen davon, ›That’ll Be The Day‹, spielte Holly im Dezember 1957 zusammen mit seinen Crickets in der Ed Sullivan Show. Kurz zuvor war der Song auf seinem Album THE CHIRPING CRICKETS erschienen.
Buddy Holly & The Crickets mit ›That’ll Be The Day‹:
Doktor Hit und Mister Big-Band-Jazz: zwei weitere remasterte Collins-Klassiker.
Unter dem Motto „Take A Look At Me Now“ komplettierte Phil Collins in den vergangenen zwei Jahren peu à peu seine umfängliche Werkschau: Schon erhältlich sind sämtliche Studioalben des Back-Katalogs, zuletzt ergänzt um die Sammlung THE SINGLES und die 4-CD-Kompilation denkwürdiger Duette und Kollaborationen PLAYS WELL WITH OTHERS. Kein Zufall, dass sich Collins’ kürzliche Ankündigung von erneuten Touraktivitäten 2019 mit zwei weiteren Veröffentlichungen auf CD und Vinyl überschneidet: SERIOUS HITS… LIVE!, aufgezeichnet im Erfolgszenit am 15. Juli 1990 in der Berliner Waldbühne, erschien im November gleichen Jahres als VHS. Für die Formate Doppel-LP, CD und Cassette wählte Collins seinerzeit eine willkürliche Auswahl seiner Hits aus diversen Stationen der „Seriously, Live! World Tour“, die ihn und seine Crew rund um die Welt in die größten Stadien und Arenen führte.
Rekorde brach die Hit-Kollektion mit Selbstläufern wie ›In The Air Tonight‹, ›Another Day In Paradise‹, ›You Can’t Hurry Love‹, ›Against All Odds (Take A Look At Me Now)‹ und ›Easy Lover‹ im Duett mit Philip Bailey zwar weltweit, aber Deutschland überschlug sich regelrecht in Superlativen: Nicht nur, dass SERIOUS HITS… LIVE! im Gespann mit WESTERNHAGEN LIVE! zu den meistverkauften Konzertalben hierzulande zählt, es erzielte auch Rang 1 der Media Control Charts und Dreifach-Platin.
Aus gänzlich anderem Holz geschnitzt erweist sich A HOT NIGHT IN PARIS von 1999 mit der Phil Collins Big Band. Da verspürte der kleine Große aus Chiswick, Middlesex, der schon 1963, angetrieben von Mutter Winifred, einer Theateragentin, Kinderrollen auf Londoner Bühnen übernahm, keinerlei Lust auf Stimmaktionen und tobte sich am Schlagzeug aus. Mit sechs Saxofonisten, fünf Trompetern, vier Posaunisten sowie Rhythmus-Sextett arrangierte er Collins- und Genesis-Klassiker wie ›Sussudio‹, ›Invisible Touch‹, ›I Don’t Care Anymore‹ und ›The Los Endos Suite‹ in lupenreinen Big-Band-Jazz um. Miles Davis’ ›Milestones‹ und ›Pick Up The Pieces‹ von der Average White Band sorgten für Kontraste. A HOT NIGHT IN PARIS wird erstmals auf schwarzem Vinyl erhältlich sein.
SERIOUS HITS… LIVE!: 6/10
A HOT NIGHT IN PARIS: 7/10
WARNER