0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 534

Aerosmith: Joey Kramer an der Schulter verletzt

0

Aerosmith erklären, warum Joey Kramer letztens nicht hinterm Drumkit saß..

Aktuell zelebrieren Aerosmith ihre Shows in Las Vegas. Unter dem Motto „Deuces Are Wild“ werden die Mannen bis Anfang Dezember regelmäßig im „Park Theater At Park MGM“ spielen. Bei ihrem Konzert vergangenen Dienstag ist jedoch aufgefallen, dass nicht Joey Kramer hinterm Schlagzeug saß, sondern dessen Technik-Assistent.

Während der Show selbst verloren Aerosmith darüber kein Wort, doch in einem aktuellen Statement gegenüber dem Las Vegas Review-Journal meinte die Band dazu: „Joey hatte einen kleineren Unfall. Ihm geht es gut, aber er hat sich die Schulter verletzt und wird morgen (26.04.2019) auch nicht spielen können.“

›Mama Kin‹ in Las Vegas mit Joey Kramer:

Am 19. Juni werden die Shows weitergehen, bis dahin sollte Kramer wieder fit sein.

Soundcheck – Geschichten für Musikfans

0

Soundcheck Christine Stemmermann

Eine kleine Readlist.

Bei T.C. Boyle sucht ein Toter nach dem Hardrock-Himmel, bei Truman Capote geht es irgendwie ums Gefängnis und eine Dia­mantgitarre, Haruki Murakamis Protagonist wird mit dem Tod einer ehemaligen Ge­­liebten konfrontiert und denkt über deren Musikvorlieben nach und Benedict Wells‘ Beck trifft in seinem letzten Sommer ein 17-jähriges Gitarrengenie – um nur auf ein paar der Kurzgeschichten und Buchauszüge, die Chris­tine Stemmermann da in „Soundcheck“ zu einer 250-seitigen Readlist zusammengestellt hat, einzugehen. Was sie alle verbindet? Die Musik. Und das Schöne dabei ist: Weil es eben Texte verschieden(st)er Autoren sind, kommen auch viele Genres vor: von Blues über Jazz zu Pop und Rock’n’Roll bis hin zu, etwas ausgefallener, Fahrstuhlmusik.

Neben den oben angesprochenen gibt es Geschichten von Sven Regener, Rachel Joyce, Lily Brett, Bruce McBride, George Watsky, Nick Hornby und von ein paar mehr, die sich allesamt gut dazu eignen, sie jetzt im Frühling in der Sonne ein bisschen vor sich hin zu lesen. Besonders Hornbys Text über Nelly Furtados ›I’m Like A Bird‹ und darüber, wie man sich über Leute, die unreflektiert über solche Wegwerfsongs schimpfen, ärgern kann, bleibt im Gedächtnis.

7/10

Soundcheck
VON CHRISTINE STEMMERMANN
Diogenes

Text: Vincent Numberger

Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

0

Kiefer Sutherland_kuenster_monsterpics_IMG_5495An diesem Freitag bringen ein paar von den ganz Großen ihre neuesten Werke auf den Markt. Dazu zählen Rick Springfield, Alan Parsons, Kiefer Sutherland sowie das posthum veröffentlichte Album von J.J. Cale.

Schauspieler und Singer/Songwriter auf einmal: Auf RECKLESS & ME zeigt Kiefer Sutherland seine Affinität für Country und Americana:

Hier geht’s zur Review…

Wie viele Musiker vor ihm kleidet nun auch Rick Springfield seine größten Hits in orchestrales Gewand:

Hier geht’s zur Review…

STAY AROUND vereint 15 von J.J. Cales Aufnahmen, die der Künstler ursprünglich als Studio-Outtakes aussortiert hatte. Nach Resteverwertung klingt das Ganze jedoch überhaupt nicht:

Hier geht’s zur Review…

Zusammen mit namhaften Gastmusikern vereint Alan Parsons auf THE SECRET seinen eigenen Sound mit subtilen Beatles-Anleihen:

Hier geht’s zur Review…

Bruce Springsteen: Hier das neue ›Hello Sunshine‹ hören

0

Bruce Springsteen Hello Sunshine VideoGestern hat Bruce Springsteen sein Album WESTERN STARS angekündigt, jetzt ist das Video zum melancholischen, Country-beeinflussten Song ›Hello Sunshine‹ da.

Am 14. Juni kommt mit WESTERN STARS das neunzehnte Studioalbum von Bruce Springsteen raus. Gestern versprach Springsteen einen ersten neuen Song, heute ist er da.

›Hello Sunshine‹ ist eine melancholische Ballade zwischen Folk und Country – mit Steelgitarre, Klavier und Streichern. Ein bisschen erinnert es an Harry Nilssons ›Everybody’s Talkin’‹.

Springsteen selbst ist im Video dazu nicht zu sehen, dafür ein Auto mit New-Jersey-Kennzeichen, das durch die Wüste fährt.

Der Songwriter beschreibt sein Album als eine „jewel box of a record“ mit „ausladenden, filmartigen Arrangements“. Als Inspiration nennt er den „Southern-California-Pop aus den späten 60ern und frühen 70ern“.

Bruce Springsteen mit ›Hello Sunshine‹:

Rick Springfield – ORCHESTRATING MY LIFE

Rick Springfield Orchestrating

Mit Orchester und so.

Schon länger schlägt ein inflationärer Orchesterwahn in Rock- und Pop­musik um sich, gefühlt jeder zweite Star meint, seine großen Hits nochmal zusammen mit Violine und Co. einspielen zu müssen. Was im Einzelfall mal als nette Idee gewertet werden konnte, entwickelte sich flugs zum monströsen Marketingclou mit dem Prädikat „besonders Ausschlachtungs-gefährdet“. Den etwas Wilderen unter den Rock-Acts muss man bei allem Unmut wenigstens zugestehen, dass sie durch die orchestrale Neugewandung ihrer Kracher eine Art Antithese schaffen und so immerhin ein Über­raschungs- bzw. Spannungsmoment erzeugen. Wenn jedoch Rick Springfield seine Songs von einem Or­­chester begleiten lässt, dann bewegt sich da irgendwie nicht sehr viel. Und zwar weder in eine positive, noch in eine sonderlich negative Richtung. Am auffälligsten ist am Ende wohl, dass der sympathische 80er-Pop-Charme, von dem seine ganz großen Songs wie ›Jessie’s Girl‹, ›Love Somebody‹ oder ›Kristina‹ leben, auf ORCHESTRATING MY LIFE von der Neu­produktion niedergebügelt und von der Streicher­fraktion leicht zusammengestrichen wird. Wenn Rick Springfield daraus künstlerische Befriedigung zieht, soll er natürlich um sein Leben orchestrieren. Viele werden sich wohl trotzdem und verständlicherweise weiterhin lieber die Originalaufnahmen zu Gemüte führen wollen.

5/10

Rick Springfield
ORCHESTRATING MY LIFE
AUGUST DAY RECORDINGS/ROUGH TRADE

J.J. Cale – STAY AROUND

JJ Cale Stay Around

Ein letztes Ausrufezeichen.

J.J. Cale war der „unsichtbare Rie­se“ unter den amerikanischen Singer/Songwritern, ein Voll­blut­musiker, der ein Leben und Wir­ken in Abgeschiedenheit genoss, während ein Hochkaräter wie Eric Clapton mit seinen Kompositionen wie etwa ›After Mid­night‹ oder ›Cocaine‹ bereits in den 70er-Jahren Welthits hatte. Genau zehn Jahre nach seinem letzten Album, ROLL ON, und sechs Jahre nach seinem plötzlichen Tod, versammelt STAY AROUND nun 15 Songs, die damals Studio-Out­takes waren, allerdings beileibe nicht so klingen. Ganz im Gegenteil: Anders als auf so manchem Album zu Lebzeiten zeigt sich Cale mit diesen Liedern von seiner zugänglichen, ja, versöhnlichen Seite. Zusammengestellt von seiner Witwe Christine Lakeland und seinem langjährigen Vertrauten und Manager Mike Kappus, wurde hier – des „Cale-Faktors“ wegen – dankenswerterweise weitestgehend darauf verzichtet, an den Songs nachträglich herumzubasteln. Deshalb klingen die von Cale oft allein eingespielten und auch selbst abgemischten Lieder zumeist erfreulich naturbelassen, aber dennoch nie unfertig, und spiegeln ein letztes Mal all das wider, was den empfindsamen Virtuosen aus Oklahoma zeitlebens ausgezeichnet hat: Sein wunderbar ökonomisches Gitarrenspiel, seine unterschwelligen Grooves, sein tiefenentspanntes Auftreten und ein spezieller Sound, der zwischen Blues, Jazz und Cajun genauso unverwechselbar wie einzigartig war – und noch im­­mer ist.

8/10

J.J. Cale
STAY AROUND
BECAUSE MUSIC/UNIVERSAL

Kiefer Sutherland – RECKLESS & ME

Kiefer Sutherland Reckless And Me

Hollywood-Outlaw.

Kiefer Sutherland ist nicht nur ein A-List Schauspieler und Filmproduzent, sondern auch ein hervorragender Singer-/Songwriter. Nach seinem schnieken Einstand DOWN IN A HOLE (2016) legt der gebürtige Engländer 2019 mit RECKLESS & ME eine komplett im Alleingang komponierte Scheibe auf den Plattenteller des geneigten Americana/Country-Hörers. Dabei verlässt sich der inzwischen 52-Jährige auf eine seiner größten Gaben – nämlich packende Geschichten zu erzählen. Den zehn enthaltenen Stories haucht Suther­land mit seiner charismatischen Stimme und wirklich hervorragender Gitarrenarbeit zusätzliches Leben ein. Dabei sind die Arrangements herrlich auf die wesentlichen Bestandteile der genretypischen Instrumentierung reduziert. Allerdings ist das nicht das Ende der Zigarette, denn Sutherland greift im ein oder anderen Mo­­ment auf RECKLESS & ME auch ordentlich rockig in die Saiten. Produziert wurde das durchgehend packende Album erneut von Jude Cole, der die Stücke seines Ironworks-Kollegen (so heißt das gemeinsame Indie-Label von Cole und Sutherland) transparent und druckvoll in Szene setzte.

8/10

Kiefer Sutherland
RECKLESS & ME
BMG RIGHTS/WARNER

Alan Parsons – THE SECRET

Alan Parsons The Secret

Der britische Prog-Pop-Großmeister wandelt auf den Spuren seiner frühen Erfolge.

Obwohl seine Toningenieurskunst für das Pink-Floyd-Jahrhundertwerk THE DARK SIDE OF THE MOON (1972) weit mehr Geschichte geschrieben hat als seine Beteiligung an den Beat­­les-Scheiben ABBEY ROAD (1969) und LET IT BE (1970), ist Alan Parsons vor allem ein glühender Ver­­ehrer der Fab Four. Das konnte man bereits auf seinen Frühwerken wie TALES OF MYSTERY AND IMAGI­NATION (1976), I ROBOT (1977) oder EYE IN THE SKY (1982) erkennen, das setzt sich auch auf der ak­­tuellen Veröffentlichung THE SECRET fort. Speziell die Wahl der Akkordfolgen und Gesangsmelodien hätte so oder ähnlich auch von Lennon/McCartney stammen können und wirkt anno 2019 – trotz der Querverweise an die Golden Sixties – weder Patina-verklebt noch abgekupfert. Das liegt allerdings auch an einer Reihe namhafter Gäste wie Lou Gramm (Foreigner), Steve Hackett (Genesis) und Nathan East (Toto, Bee Gees). Parsons größtes Verdienst ist je­­doch, dass er seinem Project – in diesem Fall könnte man sogar von einer Band sprechen – einen charakteristischen und bereits seit mehr als 40 Jahren als klassisch geltenden Sound verpasst. Der Mann ist halt ein ausgefuchster Studioprofi, auch das spürt man in jeder Note.

7/10

Alan Parsons
THE SECRET
FRONTIERS/SOULFOOD