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Alan Parsons: Neues Video zu ›As Lights Fall‹

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Alan Parsons - As Lights FallAuf Schatzsuche: Hier gibt es den neuesten Clip von Alan Parsons zu sehen.

Nur wenige Tage nach Erscheinen seines jüngsten Albums THE SECRET hat Alan Parsons jetzt ein neues Video zur Single ›As Lights Fall‹ parat.

Im Clip – der immer wieder durchzogen wird von Comic-artigen Zeichnungen – mimt der legendäre Künstler einen Piraten und segelt nochmal retrospektiv durch seine eigene Geschichte bis in die Gegenwart.

Alan Parsons mit ›As Lights Fall‹:

Video-Premiere: Bishop Gunn mit ›Anything You Want‹

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Bishp Gunn Anything You Want VideoGerade haben Bishop Gunn ihre erste Europa-Tour hinter sich gebracht, jetzt gibt’s den Clip dazu – mit Live-Ausschnitten aus den Shows in Köln und Berlin.

Vergangenes Jahr haben Bishop Gunn ihr Debütalbum NATCHEZ – benannt nach ihrer Heimatstadt in Mississippi – veröffentlicht, jüngst waren sie erstmals in Europa unterwegs.

Dabei spielten die Southern Rocker sowohl Solo-Auftritte als auch Support-Shows für Slash. Das neue Video zu ›Anything You Want‹ zeigt die Band bei ihren Europa-Konzerten – darunter in Köln und Berlin (mit Slash).

Besonders habe ihm das Köln-Gastspiel gefallen, sagt Sänger Travis McCready. „Wir spielten in einem echt harten Rock-Venue und es waren so viele Leute da, die uns schon eine ganze Weile hören und die bei fast jedem Song mitgesungen haben.“

Bishop Gunn mit ›Anything You Want‹:

Ozzy Osbourne: Das sind die neuen Konzerttermine

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ozzy liveEnde Januar musste Ozzy Osbourne aus gesundheitlichen Gründen alle geplanten Deutschland-Konzerte absagen. Jetzt gibt es Ersatztermine und Zusatzshows.

Eine hartnäckige Infektion am Daumen, eine Grippe und ein Sturz setzten Ozzy Osbourne in den letzten Monaten zu. Deshalb musste die Black-Sabbath-Legende alle für 2019 angesetzten Konzerttermine absagen.

Die gute Nachricht: Jetzt gibt es Ersatztermine. So werden die Auftritte in München, Hamburg und Berlin ab Februar 2020 nachgeholt. Dazu kommen Zusatzshows in Dortmund und Mannheim. Und auch unsere deutschsprachigen Nachbarn dürfen sich freuen, denn am 26. Februar tritt Osbourne in Wien auf, am 16. März in Zürich.

Weniger glücklich werden die Osbourne-Fans aus Frankfurt sein, denn das dortige Konzert wurde als einziges ersatzlos gestrichen. Gekaufte Eintrittskarten werden selbstverständlich erstattet.

Tickets für die Ersatzshows behalten ihre Gültigkeit, der allgemeine Vorverkauf für die Zusatzshows startet am 3. Mai. Als Vorband werden Judas Priest dabei sein.

Ozzy Osbourne live 2020:

17.02. Dortmund, Westfalenhallen (neu)
24.02. Berlin, Mercedes-Benz Arena (Nachholshow)
26.02. Wien, Stadthalle (neu)
03.03. Hamburg, Barclaycard Arena (Nachholshow)
05.03. München, Olympiahalle (Nachholshow)
07.03. Mannheim, SAP Arena (neu)
16.03. Zürich, Hallenstadion (Nachholshow)

Molly Hatchet: Sänger Phil McCormack gestorben

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Molly Hatchet Live in HamburgDie Todesursache von Sänger Phil McCormack ist bisher unklar.

Phil McCormack ist im Alter von 58 Jahren gestorben. Am 27. April posteten Molly Hatchet auf ihrer Facebookseite dazu folgendes Statement: „In großer Trauer müssen wir euch mitteilen, dass unser Freund und Bandmitglied Phil McCormack tot ist. Wir drücken seiner Familie in dieser Zeit des Verlusts unser herzlichstes Beileid aus. Phils Beiträge zu Molly Hatchet wurden auf der ganzen Welt gehört. Wir werden ihn vermissen und nie vergessen.“

Phil McCormack sprang 1992 als vorübergehender Ersatz für Original-Sänger Danny Joe Brown bei den Southern Rockern ein. Ab 1995 dann wurde er zum festen Mitglied, nachdem Brown aus gesundheitlichen Gründen ganz aufhören musste.

Die Todesursache wurde bisher nicht bekannt gegeben.

Video der Woche: Jimmy Barnes & INXS mit ›Good Times‹

Jimmy Barnes und INXSZum heutigen Ehrentag von Jimmy Barnes zeigen wir ihn bei seiner Kollaboration mit INXS.

Aussie-Rock von der feinen Sorte und im Doppelpack: Zum 63. Geburtstag von Sänger Jimmy Barnes gibt es heute im ‚Video der Woche‘ seine gemeinsame Performance mit INXS zu sehen.

Im Jahr 1986 schlossen sich die Künstler zusammen und coverten für den Soundtrack des Films „The Lost Boys“ den ursprünglich 1968 erschienenen Song ›Good Times‹ der Easybeats, gerne auch „die australischen Beatles“ genannt.

Jimmy Barnes & INXS mit ›Good Times‹:

John Lennon & Yoko Ono – WEDDING ALBUM

John Lennon Yoko Ono Wedding Album

John und Yokos dritter Avantgarde-Streich: ein Hochzeitsalbum nach der Blitztrauung in Gibraltar.

Nach den Alben UNFINISHED MUSIC NO. 1: TWO VIRGINS (1968) und UN­­FINISHED MUSIC NO. 2: LIFE WITH THE LIONS (1969) legte das am 20. März 1969 auf Gibraltar getraute Pärchen im Oktober 1969 ein weiteres Avantgarde-Statement vor. Das WEDDING ALBUM kam ohne UNFINISHED-MUSIC-Tag, obwohl es tatsächlich das finale dritte im Bunde war, und notierte auf dem Cover lediglich John & Yoko. Wie schon zuvor, erntete auch dieser Streich viel Häme und Spott. Selbst nach der Hochzeit titelten weltweit Zeitungen ja noch immer mit Überschriften wie „Wann kehrt Beatle John zu seiner Frau Cynthia zurück?“

Orthodoxe Beatles-An­hänger wendeten sich vom WEDDING ALBUM ohnehin mit Grausen ab. Enthielt es doch abermals experimentelle, collagenhafte Musique concrète: ›John & Yoko‹ auf Seite 1, eingespielt am 22. und 27. April, von Lennon editiert am 1. Mai 1969, beinhaltet knapp 23 Minuten lang das gegenseitige Ausrufen ihrer Namen in unterschiedlicher Lautstärke, wechselndem Tempo und diversen emotionalen Zuständen, unterlegt mit den jeweiligen Tönen ihrer Herzschläge. Im exakt 25-minütigen ›Amsterdam‹ auf der B-Seite fassen sich Interviews, Konversationen und Geräusche zusammen, entstanden beim legendären Bed-In im Hilton Hotel Amsterdam vom 25. bis 31. März 1969. Auch Musikschnipsel sind zu hören: Eine frühe Version von ›John John Let’s Hope For Peace‹ bildet den Auftakt. Lennon liefert einen mit den Worten „Goodbye Ams­terdam Goodbye“ versehenen Blues auf der Akustik­gitarre, eine kurze A-cappella-Version von ›Good Night‹ sowie ein mit „Bed Peace“ und „Hair Peace“ unterlegtes Intermezzo.

Zum 50. Jubiläum von Lennons und Onos Vermählung liegt das Werk in klangtechnisch optimierter Form als CD, Vinyl und Download neu auf. Für Sammler dürfte vor allem das LP-Paket von Interesse sein. Das Original wurde von Designer John Kosh penibel rekonstruiert: Im Format 30 x 30 cm enthalten sind das Album als weißes 180-Gramm-Vinyl, diverse Fotos, Zeichnungen von Lennon, eine Reproduktion der Heiratsurkunde, ein Foto mit einem Stück der Hochzeitstorte in weißem Umschlag und ein Booklet mit Press-Clippings über das seinerzeit kontrovers diskutierte Paar.

5/10

John Lennon & Yoko Ono
WEDDING ALBUM
SECRETLY CANADIAN/CHIMERA MUSIC

Mord und Totschlag

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Mord und Totschlag Film

Zurück ins München der 60er – mit Anita Pallenberg.

Volker Schlöndorff hatte bereits eine Regieassistenz bei Jean-Pierre Melville und seine Verfilmung von Robert Mu­­sils Roman „Die Verwirrungen des Zöglings Törleß“ (unter dem Titel „Der junge Törleß“, 1966) vorzuweisen, als er sich an „Mord und Totschlag“ (1967) machte. Die Handlung des Films ist schnell erzählt: Die Münchner Kellnerin Marie (gespielt von Anita Pallenberg) und ihr Freund Hans trennen sich, er kommt noch einmal in ihre Wohnung und versucht sie zu vergewaltigen. Sie erschießt ihn. Für den Lohn von 500 Mark erklärt sich der gelernte Automechaniker Günther, den Marie in einer Kneipe aufgabelt, bereit, ihr bei der Beseitigung der Leiche zu helfen. Die beiden schlafen miteinander, bevor Günther seinen Freund Fritz zum Abtransport des toten Hans dazu holt. Von da an starten die drei in ein Roadmovie durch die bayerische Provinz.

Schlöndorff ließ sich für „Mord und Totschlag“ vom amerikanischen Gangsterfilm ebenso beeinflussen wie von der französischen Nouvelle Vague, die besonders in der leichtfüßigen, ironisch gebrochenen Erzählweise wiederzuerkennen ist. Der Film taugt einerseits als Zeitdokument der 60er-Jahre – an den Wänden hängen Poster vom WM-Kampf Cassius Clay gegen Karl Mildenberger, von Roy Black und James Dean, die Filmmusik stammt von Rolling Stone Brian Jones –, wenn sich Marie mehr oder minder offensichtlich von nahezu allen auftretenden Männern anmachen lassen muss und ihr vorgeworfen wird: „Und wenn einer nochmal mit dir schlafen will, dann ist das doch kein Grund, einen umzulegen“, dann passt das aber auch ganz gut in die heutige #MeToo-Debatte.

Auch wenn „Mord und Totschlag“ nicht zu Schlöndorffs kanonischen Meisterwerken zählen mag, als sehenswerte Stilübung geht es allemal durch. Jetzt ist es auf DVD und Blu-ray wiederzuentdecken.

7/10

Mord und Totschlag
VON Volker Schlöndorff
MEDIA TARGET DISTRIBUTION

Ace Frehley: Lost In Space? Fehlanzeige!

Ace Frehley_SpacemanTrotz vergangener sternenverhagelter Exzesse ist Space Ace mit seinen 67 Jahren heute fitter und kreativer als je zuvor. Alles von Gott gewollt, meint die rockende Kichererbse…

In freudiger Erwartung schweben die zarten Fingerchen zitternd über dem Telefonhörer, man atmet drei mal tief durch. In wenigen Sekunden wird Ace Frehley anrufen und man hat schreckliche Angst, dass man entweder bei seinem ersten Lacher an einem Herzkasperl der Freude stirbt oder aber – noch viel schlimmer – ihm erst gar keinen solchen entlocken kann. Man stelle sich nur mal diese Tragödie vor: Fräulein Classic Rock führt ein Interview mit Space Ace und er sendet kein einziges seiner sagenumwobenen Gelächter durch den Äther. Ein Todesstoß! Das schmerzhafte Ende einer kurzen Karriere!

Doch erleichternder Weise kommt alles anders: Paul, wie der inzwischen 67 Jahre alte Knabe eigentlich heißt, ist gut gelaunt, am Anfang vielleicht noch etwas knatschig (es ist schließlich erst 11:00 Uhr in seiner kalifornischen Welt), taut dann aber richtig auf und plaudert munter und froh wie der Mops im Haferstroh über seine wunderbare Neukreation SPACEMAN, mit der er sein 40-jähriges Solo-Bestehen ge­­bührend feiert, haut ein paar witzige Erinnerungen aus seiner Zeit bei Kiss raus, verteilt wie gewohnt den ein oder anderen Seitenhieb gegen seinen Nachfolger Tommy Thayer und kichert sich amüsiert durch die Interviewzeit.

Ich habe mitbekommen, dass du kürzlich umgezogen bist. Alles geregelt soweit?
Na ja, ein paar Kartons und so Zeug muss ich noch auspacken, aber es läuft ganz gut. Ich habe hier einen wundervollen Raum für mein neues Studio, das muss auch noch aufgebaut werden.

Hört sich gut an! Ich rufe ja an wegen deiner neuen Soloplatte…
Hast du sie schon gehört?

Habe ich. Und ich muss sagen: ein tolles Rockalbum, geradlinig, kein Bullshit…
Oh, vielen Dank, freut mich zu hören.

Einige der Songideen hattest du ja schon in den 70ern während deiner Zeit bei Kiss. ›Rockin’ With The Boys‹ wäre da so ein Beispiel. Wa­­rum hast du den Track jetzt erst veröffentlicht?
Ich war nicht zufrieden mit dem Vers und die Bridge hat mir auch nicht ge­­fallen. Der Refrain spukt schon seit Ewigkeiten herum, aber während der Aufnahmen zu SPACEMAN habe ich das Ganze nochmal überarbeitet. Zu­­vor ist mir irgendwie nie etwas eingefallen, das den Chorus schön ergänzt hätte. Bis jetzt. Meine Kreativität ex­­plodiert irgendwie in den letzten Jahren, weißt du, das nehme ich jetzt einfach mit. (kichert)

Du hast außerdem ›I Wanna Go Back‹ von Eddie Money gecovert. Beißt sich das nicht ein wenig mit deinem Motto „no regrets“?
Na ja, wäre ich jetzt 25 Jahre alt, würde das wahrscheinlich nicht passen. Eddie Money ist vielleicht ein paar Jahre älter als ich, aber dieses Thema des Songs… Und ich liebe einfach die Melodie und den Text, ich war immer schon ein großer Fan von ihm. Ich hörte das Lied auf YouTube und ich spielte es auf meiner Akustikgitarre nach, weißt du, und dann beschloss ich, es aufzunehmen.

Auf SPACEMAN spielst du Gitarre, du singst und du spielst den Bass. Es gibt jedoch zwei Ausnahmen, wo Gene Simmons Bass spielt, ihr habt die Tracks auch zusammen geschrieben – eigentlich eure erste richtige Kollaboration beim Songwriting. Hat das gut funktioniert?
Ich war echt überrascht, als mich jemand darauf hinwies, dass ich noch nie einen Song mit Gene geschrieben hatte bis zu diesem Album. Klar, er hat mir auf ›Cold Gin‹ ausgeholfen, ihm ist damals die Bridge eingefallen, er wollte aber nie seinen Namen darunter sehen… So ging das ein paar mal hin und her zwischen uns.

Gene hatte auch die Idee für den Titel, richtig?
Ja. Wir waren mit der „The Vault Experience“ in Miami bei einem Interview mit hundert Journalisten und ich wollte meine Platte 40 YEARS LATER nennen, weil mein Solodebüt eben genau so lange zurückliegt. Und Gene meinte dann: Warum nennst du es nicht einfach SPACEMAN? (kichert) Das gefiel mir dann am Ende besser.

Wie würdest du deine aktuelle Beziehung zu Gene beschreiben?
Heutzutage ist es wirklich leicht, mit Gene zu arbeiten. Wahrscheinlich, weil ich nicht mehr besoffen bin. (kichert)

Das ist der Hauptgrund?
Bestimmt mit einer der Hauptgründe. Gene hatte noch nie sonderlich viel für Alkohol übrig, weißt du, deswegen verließ ich die Band ja damals. Aber ich bin seit zwölf Jahren trocken und wir haben die „Vault Experience“ in Amerika zusammen durchgezogen, ich habe ihm bei seinem neuen Album geholfen, dann hat er mich gefragt, ob ich mit nach Australien kommen möchte.

Da habe ich ein paar witzige Interviews gesehen. (lacht) Die Australier haben echt einen harten Akzent!
Das war lustig. (kichert) Einer meiner Freunde meinte danach: Du und Gene, ihr saht aus wie Bob Hope und Bing Crosby. (lacht)