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Bad Religion – AGE OF UNREASON

Bad Religion Age Of Unreason

Pogo-Preziosen und großartige Hooks.

Es gibt nur wenige Bands, die einen ähnlich hohen Wiederkennungs-Wert wie Bad Religion besitzen. Mit dem ersten schnellen Riff und dem einsetzenden Chorus ist klar, dass hier nur die kalifornische Punkrock-Legende am Werk sein kann. Der Vorwurf, ein Album klingt wie das an­­dere, ist zwar nicht ganz von der Hand zu weisen. Doch der Los-Angeles-Sechser schafft es immer wieder, seine eigene Blaupause spannend und auf einem hohen Level zu halten. Zumal es das begnadete Songwriter-Duo Greg Graffin und Brett Gurewitz auf ihrem mittlerweile 17. Studioalbum AGE OF UN­­REASON schafft, an das hervorragende Vorgänger-Album TRUE NORTH anzuknüpfen. Das bedeutet: Bad Religion orientieren sich erneut an ihren Punk­rock-Wurzeln der seligen End-80er/Früh-90er-Jahre. Die Scheibe bietet Platz für Pogo-Preziosen, schnellen Melody-Core und großartige Hooks. Aber auch zwei untypische Songs haben es in die 14 Stücke umfassende Setlist geschafft: Das Groove-Monster ›Big Black Dog‹ sorgt genauso für Abwechslung wie das Social-Distortion mäßige ›Downfall‹. ›Faces Of Grief‹ und ›What Tomorrow Brings‹ fallen zum Restmaterial allerdings etwas ab. Textlich nehmen Professor Graffin und seine Kollegen das gesellschaftliche Klima gewohnt kritisch unter die Lupe. Der Opener ›Chaos From Within‹ etwa thematisiert die Mau­erbaupläne von US-Präsident Donald Trump an der Grenze zu Mexiko. In ›End Of History‹ singt Graffin: „We want an open society.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

7/10

Bad Religion
AGE OF UNREASON
EPITAPH

Text: Matthias Bossaller

Little Steven And The Disciples Of Soul – SUMMER OF SORCERY

Little Steven Summer Of Sorcery

Soulrock-Zauberer.

Die E Street Band macht Pause, also zieht deren Gitarrist sein eigenes Ding durch. 2017 SOULFIRE, 2018 SOULFIRE LIVE, jetzt also SUMMER OF SORCERY. Das geht los mit ›Communion‹, und das stürmt mit Bläserfanfaren, Gitarrensolo und Background-Chören voran. Uptempo-Soulrock, New-Jersey-Style. Alte Schule. Genauso ›Love Again‹, das so auch auf einer der Southside-Johnny-Platten der 70er-Jahre sein könnte, die Little Steven Van Zandt als Songschreiber damals prägte. Oder das Haken schlagende ›Vortex‹, in dem die Liebe ein alles verschlingender Wasserstrudel ist. Un­­gewohnt sind ›Party Mambo‹, eine überdrehte Latin-Exkursion, und das jazzige ›Suddenly You‹, in dem Van Zandt sein zartestes Stimmchen herauskehrt. ›I Visit The Blues‹ ist, richtig, Bluesrock, doch bei dem hält er sich nicht lange auf, ebenso wenig bei politischen Statements. Er habe den „Rausch des Sommers“ einfangen wollen, sagt Van Zandt, das „Gefühl der unbegrenzten Mög­lichkeiten“, wenn man sich „das erste Mal in die ganze Welt verliebt“. Das klappt nirgends besser als im achtminütigen und wirklich großartigen Titelsong. Wenn da zu enthemmten akustischen Gitarren und Streichern von „tongues dancing and tickling quivering flesh“ und „visions of eternity“ die Rede ist, kommt das dem Van Morrison von ASTRAL WEEKS tatsächlich sehr nahe. Am Ende spaziert der Held in Gedanken neben seiner Auserwählten auf der Promenade. Am besten für immer.

8/10

Little Steven And The Disciples Of Soul
SUMMER OF SORCERY
UNIVERSAL

Jack Slamer – JACK SLAMER

Jack Slamer Album

Wolfmother-Sound aus der Schweiz.

Einen gewissen Retro-Anstrich erahnt man schon anhand des subtil an den Jugendstil angelehnten Artworks, welches das Cover dieser Platte ziert. Zu hören gibt es dann konsequenterweise auch soliden 70er-Jahre-Rock, der jedoch eher an mo­­derne Vertreter wie Wolfmother erinnert, statt dezidiert auf Originale wie Led Zeppelin und Konsorten abzuzielen. Vor allem stimmlich liegt Sänger Florian Ganz recht nah an Andrew Stockdale, auch Songstrukturen und Gitarrensound erinnern stark an die Australier, die mit ih­­rem Debüt noch auf der ersten Retrowelle der 00er-Jahre mitsurften. Dieser Vergleich soll nichts Schlechtes bedeuten: Zwar wäre etwas mehr Eigenständigkeit schon wünschenswert, trotzdem klingen die zehn Lieder rund und dynamisch, wie aus einem Guss mit hypnotischer Pfef­fernote und sind dazu handwerklich betrachtet einwandfrei geschustert. Vor allem live dürften die Schweizer mit der energetischen Beschaffenheit ihrer neuen Platte so manches (auch jüngeres) Publikum begeistern.

7/10

Jack Slamer
JACK SLAMER
NUCLEAR BLAST/WARNER

The Dream Syndicate – THESE TIMES

Dream Syndicate These Times

Mit Gitarrenschlieren kopfüber in den Weltenwahn.

Es darf wieder und weiter geträumt werden. Nach ihrem Comeback-Al­bum HOW DID I FIND MYSELF HERE? (2017) und ihrem Mitwirken an dem Album 3 X 4, bei dem The Dream Syndicate und drei weitere Bands aus der Paisley-Underground-Szene sich jüngst gegenseitig coverten, hat die Gruppe aus Los Angeles um den genialischen Steve Wynn nun eine neue Song­sammlung aufgenommen, die einen sofort in den Bann zieht. Gerade weil Dream Syndicate fernab vom Wahn, irgendwie zeitgenössisch klingen zu wollen, unbeirrt ihre eigenen Kreise ziehen, hat ihre Musik im Jahr 2019 etwas Zeitloses, ja Überzeitliches. Das Spannende und vermeintlich Widersprüchliche ist nun, dass die Band das neue Album ausgerechnet THESE TIMES genannt hat und sich kopfüber in den Weltenwahn stürzt. Man hört Songs wie ›Black Light‹ oder ›The Whole World’s Watching‹ regelrecht an, dass sie vor dem Hintergrund einer aus dem Ruder laufenden Gesellschaft entstanden sind. Doch alle Texte entstanden erst, als die von John Agnello (Dinosaur Jr.) produzierte Musik mit ihren dunkel-psychedelischen Gitarrenschlieren schon fertig aufgenommen war. Die daraus resultierende Reibung erzeugt einen Sog, dem man sich schlichtweg nicht entziehen kann.

8/10

The Dream Syndicate
THESE TIMES
ANTI/INDIGO

Aktuelle Ausgabe: Das erwartet euch im neuen CLASSIC ROCK Magazin!

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Classic Rock Eagles CoverDie Aussage, die Eagles seien die größte amerikanische Band aller Zeiten, klingt zunächst wie einer dieser großspurigen Marketing-Superlative, die man nicht allzu ernst nehmen sollte. Nur: Sie entspricht der Wahrheit. Kommerziell be­­trachtet spielten die Westcoast-Größen nahezu in ihrer eigenen Liga, für Millionen von Menschen weltweit schrieben sie den Soundtrack der 70er-Jahre – und darüber hinaus.

Nach Glenn Freys Tod 2016 schien dieser amerikanische Traum endgültig vorbei zu sein, doch die Rest-Eagles, ergänzt um Vince Gill und Freys Sohn Deacon, wollen es nun tatsächlich noch einmal wissen. CLASSIC ROCK sprach mit den Beteiligten – und gewann dabei Einsichten in eine Band, die oft zu Unrecht einer hedonistischen Ober­flächlichkeit bezichtigt wurde.

Wir beleuchten die Ver­gangenheit der Eagles, ihre Gegenwart und Zukunft.

Das neue Heft ist ab dem 8. Mai im Handel erhältlich. Hier könnt ihr die neue Ausgabe schon jetzt versandkostenfrei bestellen…

Kiss: Rock And Roll Really Over

Kiss
Nach fast 50 Jahren, ein paar legendären Alben, genug Sprengstoff, um einen Krieg anzuzetteln, und mehr Schminke, als man im Warenlager einer Drogeriekette findet, ziehen Kiss einen Schlussstrich unter ihre Karriere. Zu Beginn ihrer Abschiedstournee gingen wir mit den Gods Of Thunder an Bord ihres Privatjets.

Francis Rossi: Das große Interview über fünf Jahrzehnte Status Quo

status quo aquostic promo
Am 29. Mai wird er 70, und seit 52 dieser 70 Jahre ist er Frontmann von Status Quo – einer britischen Institution mit reihenweise Hits und mehr als nur ein paar Klassikern, die gleichermaßen geliebt wie verachtet wird. Hier blickt er zurück auf ein bewegtes Leben, in dem er von bescheidenen Anfängen in den Rockadel aufstieg.

Aerosmith: PUMP – Das Making Of ihres Meisterwerks

Aerosmith Pump
Nach ihrem Multimillionenseller PERMANENT VACATION war es an der Zeit für Aerosmith, noch einen draufzulegen. Sie nahmen die Herausforderung an, holten aus und landeten mit PUMP, ihrem größten Album überhaupt, einen absoluten Volltreffer.

Genesis: Im Jagdfieber

Genesis Foxtrot
Mit ihrem Album FOXTROT von 1972 und dessen epischem Herzstück ›Supper‘s Ready‹ entwickelte sich der „theatralische Rock“ von Genesis in fesselnde, bombastische, Mellotron-durchtränkte Magie. Steve Hackett, Mike Rutherford, Tony Banks, Phil Collins und Peter Gabriel blicken auf die Entstehung eines Prog-Klassikers zurück.

Rainbow: Ritchie Blackmore – Die Kauzigkeit in Person

ritchie blackmore live
Am 6. April 1974 sitzt Ritchie Blackmore in einem Wohnwagen am Ontario Motor Speedway. Manager und Bandkollegen betteln ihn an, endlich rauszukommen, doch ihm schießt vor Wut der heiße Dampf aus den Ohren: Er hatte den Gig beim California Jam ausdrücklich und vertraglich festgelegt nur unter der Bedingung zugesagt, dass Deep Purple ihre Show nach Sonnenuntergang anfangen. Jetzt war es gerade mal 18:30 Uhr und gleißend hell draußen, ein absolutes No-Go für den virtuosen Außenseiter und Festival-Hasser.

Deswegen schließt er sich in seinen Trailer ein, trinkt ein paar Bier und lässt sich erst zu Sonnenuntergang auf die Bühne bewegen, um eine seiner bis dato wohl fulminantesten Shows abzuziehen.

Wie Blackmore heute so drauf ist? Vor seiner exklusiven Deutschland-Show mit Rainbow haben wir den Gitarren-Gott interviewt.

Außerdem im Heft: Sweet, Tesla, The Darkness, Captain Beefheart, Mavis Staples, Melissa Etheridge, Justin Townes Earle u.v.m.

Wie immer inklusive Heft-CD, u.a. mit Songs von Per Wiberg, Okta Logue, Valley Of The Sun, Simon McBride, Lonerider und Joy Williams!

 

Das neue Heft ist ab dem 8. Mai im Handel erhältlich. Hier könnt ihr die neue Ausgabe schon jetzt versandkostenfrei bestellen…

Neil Young: „Großartiges“ Album mit Crazy Horse soll im Herbst erscheinen

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Neil Young live mit crazy horse nils lofgren 2018Neil Young sieht seine kommende Platte auf Augenhöhe mit EVERYBODY KNOWS THIS IS NOWHERE und RUST NEVER SLEEPS.

Auf seiner „Archives“-Homepage hat sich Neil Young zu seinem – noch unbetitelten – „großartigen“ neuen Album mit Crazy Horse geäußert. Es werde eines seiner „vielseitigsten“ Werke bisher sein, sagt der Kanadier.

Die elf Songs bewegten sich zwischen drei und 14 Minuten und seien „auf Augenhöhe mit EVERYBODY KNOWS THIS IS NOWHERE, RUST NEVER SLEEPS, SLEEPS WITH ANGELS, PSYCHEDELIC PILL und all den anderen“.

Für die Aufnahmen zog es Neil Young gemeinsam mit Nils Lofgren, Ralph Molina und Billy Talbot, der aktuellen Besetzung seiner Band Crazy Horse, in die Rocky Mountains. Das Ergebnis soll im Frühherbst zu hören sein.

Davor spielt der Songwriter im Juli – dann zusammen mit seiner Zweitband Promise Of The Real – mehrere Konzerte in Deutschland.

Neil Young live 2019:

02.07. Dresden, Elbufer
03.07. Berlin, Waldbühne
05.07. Mannheim, SAP Arena
06.07. München, Olympiahalle

Steve Hackett im Interview: Musikalischer Weltenbummler

Steve HackettIn der Welt des Progrock besetzt der frühere Genesis-Gitarrist STEVE HACKETT eine ganz besondere Position. Wie kaum einem anderen westlichen Musiker gelingt ihm immer wieder die Verschmelzung von traditionellem Rock und stilistisch facettenreicher Ethno/World-Music. Mit AT THE EDGE OF LIGHT hat er kürzlich ein weiteres kleines Meisterwerk veröffentlicht, jetzt stellt er sich den Fragen von CLASSIC ROCK.

Steve, AT THE EDGE OF LIGHT ist ei­­nerseits typisch für dich, andererseits voller musikalischer Überraschungen. Steckt dahinter ein Masterplan? Oder entstehen solche Werke rein intuitiv oder gar zufällig?
Mein erklärtes Ziel war immer schon, möglichst viele Stilrichtungen und künstlerische Elemente miteinander zu verknüpfen. Die Basis ist natürlich Rockmusik, hinzu kommen aber auch starke Einflüsse von Ethno/World Music und orchestrale Passagen. Das alles ist schon vor Produktionsbeginn in meinem Kopf, entwickelt dann aber eine Ei­­gendynamik.

Wie darf man sich das konkret vorstellen? Womit beginnt für dich die Arbeit an einem neuen Song? Was ist zuerst da? Eine Melodie? Ein Rhythmus? Ein Text?
Ganz unterschiedlich. Es gibt kein festes Muster, wenn ich mit dem Komponieren starte. Manchmal ist es nur ein Wort, das mich inspiriert. Manchmal nur ein Ton. Oder ich habe etwas in einem Buch gelesen. Mitunter sind es auch nur Bruchstücke einer Unterhaltung, die sich in meinem Kopf festgesetzt haben. Wenn der Funke überspringt, wenn ich also die erste Idee habe, geht der Rest wie von selbst. Es gibt auf AT THE EDGE OF LIGHT beispielsweise ein kleines Liebeslied, bei dem der gesamte Song vom Text geleitet wird. Die Harmonien, die Me­­lodien sind bewusst simpel gehalten und ordnen sich komplett dem Text unter.

„Würde man meinen künstlerischen Geisteszustand unter pathologischen Gesichtspunkten beurteilen, wäre der Begriff „Schizophrenie“ wohl zutreffend.“

Begriffe wie Rock, Ethno und Klassik fallen hinsichtlich deiner Musik immer wieder. Für welche dieser Richtungen schlägt dein Herz am stärksten?
Die Frage kann ich nicht so einfach beantworten. Als Musiker bin ich immer wieder hin- und hergerissen und müsste es daher anders formulieren: Würde man meinen künstlerischen Geisteszustand unter pathologischen Gesichtspunkten beurteilen, wäre der Begriff „Schizophrenie“ wohl zutreffend. Das fängt schon bei meinem eigenen Hauptinstrument an: Ich mag Nylon-Gitarren, ich mag aber auch E-Gitarren, zudem spiele ich 12-saitige Gitarren, Dobro, Bass und Mundharmonika. Bei mir finden permanent Kollisionen unterschiedlicher Ideen statt, ein Crossover aus europäischer Musik und starken Ethno-Anteilen. Natürlich ist für mich und meine Fans der Genesis-Background ein fester Ankerpunkt. Die Vergangenheit zeigt, wofür ich grundsätzlich ste­­he. Mein Genesis-Kollege Tony Banks stand damals eher auf Popmusik, ich dagegen bin in meinem tiefsten Inneren von Rockmusik geprägt.

Hast du für dich selbst ein Wort gefunden, das deinen künstlerischen Anspruch allumfassend beschreibt?
Nein. Ich bin, wie du weißt, in den 50ern und 60ern aufgewachsen. Damals gab es noch nicht so viele Kategorien wie heute. Es gab auch bei weitem nicht so viele Radiostationen. Alles, was man im Radio hörte, lief unter dem Oberbegriff Popmusik. Mich hat dieser Begriff immer ein wenig gestört, denn als ich Mitte der 50er entdeckte, dass ich Rockmusik machen möchte, gab es diesen Begriff eigentlich noch gar nicht. Rock’n’Roll wurde erst später groß, Blues im Grunde genommen auch. Insofern war ich mit meinen Visionen oftmals vor der Zeit. Dieses Gefühl habe ich übrigens auch heute noch.

Zumal du wie kaum ein anderer fernöstliche Spielweisen mit westlicher Rockmusik so verbindest, dass es wirklich zur Einheit wird. Das gelingt nur wenigen Künstlern.
Danke für das nette Kompliment! Ich mag einfach das, was beispielsweise aus Aserbaidschan kommt, aus arabischen Ländern, aus Indien. Deswegen gibt es auf meinen Alben Gastmusiker speziell aus diesen Regionen der Erde. Hör dir nur einmal die Schwestern Durga und Lorelei McBroom an, die auch schon für Pink Floyd gesungen haben. Oder Malik Mansurov mit seiner Tar beziehungsweise Sheema Mukherjee mit der Sitar. Sie fügen sich harmonisch in mein Gesamtkonzept ein, liefern aber gleichzeitig musikalisch hervorstechende Glanzpunkte. Durch meine Gäste entdecke ich immer wieder etwas Neues, was ich so bislang noch nicht kannte. Zum Beispiel gibt es im Ethno-Bereich Sänger, deren Vibrato weit unter und über den eigentlich Ton hinausgeht. So etwas kennt man in der westlichen Musik nicht. Dies sind Dinge, die man nur entdeckt, wenn man Gäste aus an­­deren Kulturen einlädt.

Top Ten: Die besten Songs zum 01. Mai

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Rick Springfield: Working-Class-Dog„Working from nine to five“ ist mitunter eines der viel-besungenen und oft kritisierten Themen in der Welt der Rockmusik. Pünktlich zum ersten Mai, dem Tag der Arbeit, gibt es hier unsere Liste mit den zehn besten Songs rund um das oft so leidige Konzept „Arbeit“.

10. Cinderella: ›Somebody Save Me‹
„Put your money in a big house, get yourself a pretty wife, she’ll collect your life insurance, when she connects you with a knife“

09. Dire Straits: ›Money For Nothing‹
„That ain’t workin‘, that’s the way you do it, money for nothin‘ and your chicks for free“

08. Bruce Springsteen: ›Factory‹
„Factory takes his hearing, factory gives him life, the working, the working, just the working life“

07. Bob Dylan: ›Ballad Of Hollis Brown‹
„You looked for work and money and you walked a ragged mile, your children are so hungry that they don’t know how to smile“

06. Led Zeppelin: ›Since I’ve Been Loving You‹
„Workin‘ from seven to eleven every night, it really makes life a drag, I don’t think that’s right“

05. The Kinks: ›Working At The Factory‹
„Take the money, make the music pay, working at the factory, all I lived for was to get out of the factory“

04. Rush: ›Working Man‹
„I get up at seven, yeah, and I go to work at nine, I got no time for livin’, yes, I’m workin’ all the time.“

03. ZZ Top: ›I Just Got Paid‹
„If you believe like workin‘ hard all day, just step in my shoes and take my pay.“

02. AC/DC: ›Down Payment Blues‹
„Living on a shoe string, a fifty cent millionaire, open to charity, Rock’n’Roll no welfare“

01. The Beatles: ›A Hard Day’s Night‹
„You know I work all day to get you money to buy you things and it’s worth it just to hear you say you’re going to give me everything“