Review: Jack Slamer – JACK SLAMER

Jack Slamer Album

Wolfmother-Sound aus der Schweiz.

Einen gewissen Retro-Anstrich erahnt man schon anhand des subtil an den Jugendstil angelehnten Artworks, welches das Cover dieser Platte ziert. Zu hören gibt es dann konsequenterweise auch soliden 70er-Jahre-Rock, der jedoch eher an mo­­derne Vertreter wie Wolfmother erinnert, statt dezidiert auf Originale wie Led Zeppelin und Konsorten abzuzielen. Vor allem stimmlich liegt Sänger Florian Ganz recht nah an Andrew Stockdale, auch Songstrukturen und Gitarrensound erinnern stark an die Australier, die mit ih­­rem Debüt noch auf der ersten Retrowelle der 00er-Jahre mitsurften. Dieser Vergleich soll nichts Schlechtes bedeuten: Zwar wäre etwas mehr Eigenständigkeit schon wünschenswert, trotzdem klingen die zehn Lieder rund und dynamisch, wie aus einem Guss mit hypnotischer Pfef­fernote und sind dazu handwerklich betrachtet einwandfrei geschustert. Vor allem live dürften die Schweizer mit der energetischen Beschaffenheit ihrer neuen Platte so manches (auch jüngeres) Publikum begeistern.

7/10

Jack Slamer
JACK SLAMER
NUCLEAR BLAST/WARNER

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