0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 518

CLASSIC ROCK präsentiert: Coven live!

0

CLASSIC ROCK präsentiert die Deutschlandshows der Okkult-Rock-Legende Coven!

Jinx Dawson huldigte schon dem Teufel, da steckten ihre treuen Nachahmer und Fans wie beispielsweise King Diamond noch in den Kinderschuhen. Mit ihrem 1969 erschienenen Debüt WITCHCRAFT DESTROYS MINDS & REAPS SOULS erschütterten Coven die damalige Rockwelt mit okkulter Symbolik und Hexerei.

Mit ihrer Mischung aus klassischem 60s- und 70s-Rock, einer profunden Faszination für Satanisches und der alles einnehmenden Schönheit und Ausstrahlung von Sängerin Jinx entwickelten sich Coven schnell zu Ikonen. Bis heute ist die Band in weiten Kreisen des Untergrunds hochgefeiert.

Nach ihren fulminanten ersten Shows in Deutschland im letzten Jahr kehrt Jinx Dawson 2019 wieder nach Deutschland zurück, um ihre Fans zu verhexen.

CLASSIC ROCK präsentiert Coven live:

30.07. Düsseldorf, The Tube
01.08. Berlin, BiNuu
02.08. Hamburg, Marx
03.08. Lichtenfels, Paunchy Cats
05.08. Frankfurt, Nachtleben
06.08. München, Backstage Club

The Rolling Stones – BRIDGES TO BREMEN

0

Rolling Stones Bridges To Bremen

Die Steine als Brückenbauer: massives Live-Spektakel von 1998 vor 40.000 Fans mit 155 Minuten Laufzeit auf Doppel-CD und DVD

Schon früh erkannten die Rolling Stones, die Macht der Bilder – seien es nun Fotos, Videoclips oder gar Kinodokumentationen. Wobei die Ehre der ersten Erkenntnis wohl Manager Andrew Loog Oldham gebührt. Bis zu seinem Ausscheiden im Herbst 1967 formte er als manipulativer Svengali das aufstrebende R’n’B-Quintett aus Großraum London und Cheltenham in jenen erhabenen Status, der trotz Ruhm und Reichtum sich über die Dekaden konservieren ließ: The Greatest Rock’n’Roll-Band On Earth.

CHARLIE IS MY DARLING – IRELAND 1965 nannte sich die erste auf Celluloid festgehaltene Impression. Jene Magie, die das noch mit Brian Jones und Bill Wyman besetzte Bandoriginal seinerzeit versprühte, besitzt das 2-CD-&-DVD-Set BRIDGES TO BREMEN selbstverständlich nicht. Als die hochprofessionellen Aufnahmen am 2. September 1998 im Bremer Weserstadion auf der BRIDGES TO BABYLON-Tour in opulenten Kulissen entstanden, befanden sich die Originalmitglieder Mick Jagger, Keith Richards und Charlie Watts schon zwischen Mitte und Ende Fünfzig – auch heute noch, mit Mitte Siebzig, gelingt es im Rampenlicht, die Illusion der zeitlosen Rocksuperlative aufrecht zu halten. Inspiriert souverän spielen sich die Steine durch gewohntes Repertoire aus Gassenhauern wie ›Gimme Shelter‹, ›Brown Sugar‹, ›Tumbling Dice‹, ›Jumpin‘ Jack Flash‹, ›Honky Tonk Women‹, ›Sympathy For The Devil‹ und ›You Can’t Always Get What You Want‹.

Ein massives Spektakel vor 40.000 Fans mit 155 Minuten Laufzeit. Perfekt akzentuiert durch Gitarrist Ron Wood, Bassist Darryl Jones, Keyboarder Chuck Leavell, einen Harmoniechor (Bernard Fowler, Lisa Fischer, Blondie Chaplin) sowie einer Blechbläsertruppe (Bobby Keys, Kent Smith, Andy Snitzer, Michael Davis). Abgeschmeckt mit Rarerem wie das mit Sitar veredelte ›Paint It Black‹ oder das balladeske ›Memory Hotel‹. Als Zusatz fungieren vier weitere Konzertmitschnitte (u.a. ›Under My Thumb‹, ›Let It Bleed‹) aus Soldier Field in Chicago von 1997.

7/10

The Rolling Stones
BRIDGES TO BREMEN
EAGLE RECORDS

David Gilmour: Mehr als hundert Gitarren für unglaubliche Summe versteigert

0

David Gilmour mit Gitarre21,5 Millionen Dollar! So viel haben mehr als hundert Gitarren von David Gilmour bei einer Auktion in New York eingebracht. Der Pink-Floyd-Mann spendet das Geld an den Umweltschutz.

Eigentlich kennt man Millionenpreise ja von Kunstauktionen. Doch auch die Gitarren von David Gilmour eignen sich offensichtlich ganz gut als Wertanlage.

127 Exemplare davon hat der Pink Floyd-Star gestern über das Auktionshaus Christie’s in New York versteigern lassen. Der Gesamtgewinn: 21,5 Millionen Dollar!

Zunächst ging eine 1966 Fender Stratocaster, die Gilmour 1970 erstanden hatte, für 423.000 Dollar an einen neuen Besitzer. Zuvor waren zwischen 10.000 und 15.000 Dollar für das Instrument geschätzt worden.

Das war nur der Anfang: Die Martin D-35, die Gilmour unter anderem auf ›Wish You Were Here‹ und ›Shine On You Crazy Diamond‹ gespielt hatte, erzielte 1.095.000 $. Doch es war noch mehr drin. So brachte die weiße Stratocaster von ›Another Brick In The Wall Part 2‹ 1.815.000 $ ein.

Eine aber schlug sie alle: Die berühmte „Black Strat“, zu hören auf ›The Dark Side Of The Moon‹, ›Wish You Were Here‹, ›Animals‹ und ›The Wall‹, kam für die Rekordsumme von 3.975.000 $ unter den Hammer. Damit ist sie die teuerste Gitarre der Welt.

Warum Gilmour sich von vielen seiner Lieblingsinstrumente getrennt hat? Jedenfalls nicht, um sein Bankkonto aufzustocken. Stattdessen will der 73-Jährige was für die Umwelt tun. Genauer: Für die Non-Profit-Organisation „ClientEarth“, die es Privatpersonen und Unternehmen erleichtern will, sich vor Gericht für die Umwelt einzusetzen.

„Die globale Klimakrise ist die größte Herausforderung, die der Menschheit je bevorstehen wird“, sagt Gilmour. „Uns bleiben noch ein paar Jahre, bis die Effekte der globalen Erwärmung nicht mehr wiedergutzumachen sein werden.“

Er hoffe, dass der Verkauf der Gitarren dazu beitrage, „echten Wandel“ zu bringen. „Wir brauchen eine bewohnbare Welt für all unsere Enkelkinder und darüber hinaus, in der diese Gitarren gespielt und Songs gesungen werden können.“

Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

0

Heute steht das mit Spannung erwartete zweite Album der Hollywood Vampires in den Geschäften. Außerdem haben Willie Nelson und The Halo Trees ihre brandneuen Platten am Start.

Mit RISE stecken die drei berühmten Köpfe der Hollywood Vampires ihr Revier klar ab und beweisen, dass sie nicht nur gut covern können (aber das schon auch):

Hier geht’s zur Review…

Trotz seines stattlichen Alters von 86 Jahren präsentiert sich Willie Nelson auf RIDE ME BACK HOME qualitativ hochwertig wie eh und je:

Hier geht’s zur Review…

Nach Schwermut, Melancholie und Indie klingt Mastermind Sascha Blach auf ANTENNAS TO THE SKY seines neuen Projekts The Halo Trees:

Hier geht’s zur Review…

Willie Nelson – RIDE ME BACK HOME

Willie Nelson Ride Me Back Home

Unermüdlich, unübertroffen: Willie steht für Qualität

86 Jahre ist Willie Nelson mittlerweile alt. Von einem Greis ist der Mann aber so weit entfernt wie ein Nichtraucher von einem Aschenbecher. Von wegen Müdigkeit! Von wegen Altersstarrsinn! Der netteste, charismatischste und verkiffteste Cowboy unter der amerikanischen Sonne hat sich sowohl Elan als auch Neugierde bewahren können. Das beweist er erneut mit RIDE ME BACK HOME, der 13. Zusammenarbeit mit Produzent Buddy Cannon. Den gefühlvollen Opener und Titeltrack schrieb Willie gemeinsam mit seinem Freund – und Nashville-Songwriter’s-Hall-Of-Fame-Mitglied – Sonny Throckmorton: eine gnadenlos melancholische Ode an Pferde, die schon mal bessere Tage gesehen haben. Für den graubärtigen Zopfträger sicher eine Herzensangelegenheit, schließlich besitzt er auf seinem Gestüt bei Austin, Texas rund 60 Vierhufer, die er angeblich alle vor dem Metzger bewahrt hat. So wehmütig bleibt das Album allerdings nicht. Schon beim nachfolgenden ›Come On Time‹ zieht er die Zügel deutlich an und beim augenzwinkernden ›It’s Hard To Be Humble‹ gibt’s im Dreivierteltakt jede Menge gute Laune. Natürlich flirtet die Country-Ikone im Verlauf der elf Songs erneut mit anderen Genres: Bei ›Seven Year Itch‹ brilliert er in bluesigen Gefilden, bei ›Stay Away From Lonely Places‹ gibt er den obercoolen Jazz-Bar-Troubadour. Und mit ›Just The Way You Are‹ traut er sich sogar an Billy Joels schönstes Liebeslied – und macht daraus: einen Country-Song. Willie eben.

8/10

Willie Nelson
RIDE ME BACK HOME
SONY

Hollywood Vampires – RISE

Hollywwod Vampires Rise

Erwartungen erfüllt

Während einem manche „Supergroups“ nur mehr ein müdes Lächeln abringen, kann man sich durchaus etwas erwarten, wenn bei den Hollywood Vampires Alice Cooper, Joe Perry und Johnny Depp gemeinsame Sache machen. Coverten die Royals auf ihrem ersten Album noch durchgängig, so besteht RISE hauptsächlich aus wirklich hörenswerten Eigenkompositionen. Schon der Opener wird trotz seiner Länge nicht langweilig und stimmt ein in eine Rock-Grandezza, die trotz des hohen Durchschnittsalters aller Beteiligten ziemlich frisch und cool klingt: Man reproduziert sich weder selbst noch verliert man das eigene musikalische Erbe komplett aus den Augen. Die Gratwanderung zwischen neu, altbekannt, sehnsüchtig erwartet und abgedreht wird hier elegant gemeistert: Es gibt bluesige Grundtöne, Talkbox, experimentelle Zwischenspiele, viele angriffslustige Riffs, treibenden Rock’n’Roll, ironische Stampfer im Marschstil à la ›We Gotta Rise‹ (man muss einfach an ›Eisgekühlter Bommerlunder‹ denken) und sogar psychedelische Sprenkel wie ›Mr. Spider‹. Drei wunderbare Coverversionen, unter anderem das wirklich schöne, von Depp gesungene ›Heroes‹, sowie ein Gastauftritt von Jeff Beck runden das Potpourri ab und zeigen deutlich, dass hier völlig frei, mit viel Spaß an der Sache und Expertise gearbeitet wurde.

7/10

Hollywood Vampires
RISE
EARMUSIC/EDEL

The Halo Trees – ANTENNAS TO THE SKY

The Halo Trees Antennas To The Sky

Zwischen The National und Bowie

Was der Sänger, Songwriter und Gitarrist Sascha Blach auch anfasst: Am Ende kommt immer etwas zutiefst Melancholisches dabei heraus. Seit vielen Jahren lebt er sich in den verschiedensten Welten aus, versuchte sich bereits in elektronisch-trippigen Sphären, in gotischer Schwermut oder in blackmetallischem Wüten. Mit The Halo Trees schlägt der Berliner jetzt einmal mehr ganz andere Töne an – und irgendwie bekommt man bei ANTENNAS TO THE SKY das Gefühl, dass es die bislang persönlichste Seite des Künstlers ist. Gemeinsam mit seiner dreiköpfigen Band hat er sich in einer Nische zwischen The National und den nachdenklichen Werken David Bowies niedergelassen; vielleicht nicht immer mit dem letzten Quäntchen Eigenständigkeit und Profil, dafür jedoch mit einem Händchen für schwermütige, melancholische Rocksongs, die durchaus die Brücke zwischen einem Indiepublikum, gesetzter Rockklientel und all jenen Anhängern gotischer Eleganz schlagen könnten.

7/10

The Halo Trees
ANTENNAS TO THE SKY
WINTER SOLITUDE/SOULFOOD

Charles Bukowski – Liebe

0

Charles Bukowski Liebe

Es gibt nicht die eine Liebe

Die Liebe ist eine Art Komplex, der selbstständig existiert. Der Mensch kann auf die verschiedensten Weisen Zugang zu ihr finden. Diese verschiedensten Weisen liefern die unterschiedlichen Aus­drucksformen der Liebe, die in der realen Welt existieren, die jeder sehen kann. Bukowski bringt das in seinen Gedichten auf den Punkt. Mal geht es um das Sexuelle, um die Verbindung Liebe und Sex. Mal geht es darum, wie schön es ist, sich gegenseitig ganz unschuldig unter der Dusche einzuseifen. Mal um die Liebe zur eigenen Tochter, mal um die zur Literatur. Begleitet werden die Gedichte von wenigen Fotos, die Bukowski etwa mit seiner Tochter oder mit Freundinnen zeigen, und von Zeichnungen des Autors, die das Ganze auflockern.

Freilich gehen Verlag und Herausgeber mit einem solchen Gedichtband nicht viel Risiko ein, ist der Schriftsteller, wenn auch nicht von jedem gemocht, so doch von den meisten angesehen. Steckt vielleicht nicht doch auch immer finanzielles Kalkül hinter Sammelbänden dieser Art? Sei’s drum: Der Schönheit der Texte tut das keinen Abbruch.

7/10

Text: Vincent Numberger

Liebe
VON CHARLES BUKOWSKI
Kiepenheuer & Witsch