Review: The Halo Trees – ANTENNAS TO THE SKY

The Halo Trees Antennas To The Sky

Zwischen The National und Bowie

Was der Sänger, Songwriter und Gitarrist Sascha Blach auch anfasst: Am Ende kommt immer etwas zutiefst Melancholisches dabei heraus. Seit vielen Jahren lebt er sich in den verschiedensten Welten aus, versuchte sich bereits in elektronisch-trippigen Sphären, in gotischer Schwermut oder in blackmetallischem Wüten. Mit The Halo Trees schlägt der Berliner jetzt einmal mehr ganz andere Töne an – und irgendwie bekommt man bei ANTENNAS TO THE SKY das Gefühl, dass es die bislang persönlichste Seite des Künstlers ist. Gemeinsam mit seiner dreiköpfigen Band hat er sich in einer Nische zwischen The National und den nachdenklichen Werken David Bowies niedergelassen; vielleicht nicht immer mit dem letzten Quäntchen Eigenständigkeit und Profil, dafür jedoch mit einem Händchen für schwermütige, melancholische Rocksongs, die durchaus die Brücke zwischen einem Indiepublikum, gesetzter Rockklientel und all jenen Anhängern gotischer Eleganz schlagen könnten.

7/10

The Halo Trees
ANTENNAS TO THE SKY
WINTER SOLITUDE/SOULFOOD

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